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Apple baut US-Fertigung mit neuen Partnern deutlich aus

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Apple erweitert sein American-Manufacturing-Programm und bringt zusätzliche Komponentenfertigung in die USA. Vier neue Partnerunternehmen sollen zentrale Bauteile und Materialien für Apple-Produkte vor Ort liefern.

American-Manufacturing-Programm: Vier neue Unternehmen an Bord

Apple nimmt Bosch, Cirrus Logic, TDK und Qnity Electronics in das bereits 2025 gestartete American-Manufacturing-Programm auf. Bis 2030 will der Konzern 400 Millionen US‑Dollar bei diesen vier Unternehmen ausgeben. Das Geld fließt in die Fertigung essenzieller Materialien und Komponenten in den USA für Apple-Produkte, die jedoch weltweit verkauft werden. Die Investition ist Teil von Apples vierjähriger Zusage über 600 Milliarden US‑Dollar für US-Fertigung und Innovation, an deren Gesamtsumme sich durch die Ankündigung nichts ändert.

Mit dem Programm will Apple mehr fortgeschrittene Fertigung und Produktion kritischer Bauteile in die USA holen. In der Mitteilung betont der Konzern, damit Arbeitsplätze zu schaffen und die amerikanischen Fertigungskapazitäten zu stärken. Laut Apple entspricht die Kommunikation rund um Produktionsverlagerungen und Investitionen im eigenen Land auch den Erwartungen der US-Regierung, weshalb das Unternehmen diese Initiativen regelmäßig hervorhebt.

Konkrete Projekte: Sensoren, Halbleiterprozesse und Materialien

TDK soll erstmals Tunnel-Magnetowiderstands-Sensoren in den USA für Apple fertigen. Diese TMR-Sensoren werden in Geräten eingesetzt, die weltweit ausgeliefert werden, und unterstützen unter anderem Funktionen zur Kamerastabilisierung. Damit erhöht Apple die Menge an Chips, die aus US-amerikanischen Silizium-Lieferketten stammen.

Bosch arbeitet gemeinsam mit Apple und TSMC an neuen Sensorlösungen. In einer TSMC-Fertigung in Camas im US-Bundesstaat Washington entstehen integrierte Schaltkreise für die neue Sensorsystem-Hardware von Bosch. Diese Chips sind wichtig für Funktionen wie Unfallerkennung, Aktivitäts-Tracking und Höhenmessung in Produkten wie iPhone und Apple Watch.

Parallel dazu kooperiert Apple mit Cirrus Logic und GlobalFoundries, um neue Halbleiter-Prozesstechnologien im GlobalFoundries-Werk in Malta im US-Bundesstaat New York aufzubauen. Cirrus Logic entwickelt auf dieser Basis Lösungen für verschiedene Komponenten in Apple-Produkten, darunter auch gemischt-signalige Chips, die unter anderem Face-ID-Systeme antreiben.

Qnity Electronics und HD MicroSystems sollen Materialien und Technologien bereitstellen, die für die Halbleiterfertigung und fortschrittliche Elektronik entscheidend sind. Apple beschreibt dies als Grundlage für Innovationen im Bereich Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz.

Bestehende US-Partnerschaften bleiben zentrale Säule

Bereits zuvor gehörten Unternehmen wie Corning, Coherent, GlobalWafers America, Applied Materials, Texas Instruments, Samsung, MP Materials, GlobalFoundries, Amkor und Broadcom zum American-Manufacturing-Programm oder arbeiteten schon länger mit Apple in den USA zusammen. Diese bestehenden Kooperationen bleiben unverändert Teil von Apples Strategie, mehr Fertigungsschritte und Schlüsselkomponenten im eigenen Land zu verankern.

Unabhängig vom American-Manufacturing-Programm plant Apple zudem, später im Jahr einen Teil der Mac-mini-Produktion erstmals in den USA aufzunehmen. Zusätzlich zur bestehenden Fertigung des Mac Pro. Außerdem bezieht Apple bereits das Abdeckglas für iPhone und Apple Watch weltweit aus den USA, um die amerikanische Komponentenproduktion weiter zu unterstützen.

Via: www.macrumors.com · appleinsider.com · 9to5mac.com

Bild Gemini KI

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Tags: American Manufacturing Program, Apple, GlobalFoundries, iPhone, Qnity Electronics, Apple Watch, US-Fertigung, TSMC, Bosch, Cirrus Logic, TDK

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