Das App-Store-Ökosystem hat 2025 mehr als 1,4 Billionen US‑Dollar an Abrechnungen und Verkäufen generiert. Apple verweist dabei vor allem auf den Einfluss von KI-gestützten Apps und betont, dass Entwickler:innen den Großteil der Erlöse behalten.
Studie zeigt: Meiste Umsätze ohne Apple-Provision
Die neuen Zahlen zu Abrechnungen und Verkäufen im App Store stammen aus einer von Apple beauftragten Studie, die von Ökonom:innen der Analysis Group durchgeführt wurde. Laut Apple flossen mehr als 90 Prozent dieser Erlöse ohne jegliche Provision an das Unternehmen selbst. Das gilt als Signal an Entwickler:innen, die sich bereits auf die kommende Entwicklerkonferenz WWDC26 vorbereiten.
Im Vergleich zu 2019 haben sich die Umsätze des App‑Store‑Ökosystems damit nahezu verdreifacht. Apple stellt den App Store damit als zentralen Baustein für digitale Einnahmen heraus.
KI verändert App-Charts und Entwicklungsprozesse
Für Nutzer:innen ist der wachsende Einfluss von künstlicher Intelligenz besonders sichtbar. Mehr als 40 der 100 erfolgreichsten Apps im App Store bieten inzwischen KI‑Funktionen direkt für Endverbraucher:innen an. Dazu zählen etwa personalisierte Gesundheitsempfehlungen, KI‑gestützte Fotobearbeitung oder Produktivitäts-Tools, die komplexe Aufgaben automatisch übernehmen.
Laut Studie wuchsen die Abrechnungen der Apps mit starkem KI‑Fokus 2025 viermal schneller als die anderer Top‑100‑Titel. Eine wichtige Rolle spielt dabei Apples Foundation Models framework. Entwickler:innen können damit das On‑Device‑Sprachmodell nutzen, das Apple Intelligence antreibt, um KI‑Funktionen offline, mit Fokus auf Datenschutz und ohne laufende Inferenzkosten zu integrieren.
Parallel dazu führt Apple in Xcode 26 neue „agentic“ Coding-Tools ein. Diese übernehmen repetitive Aufgaben beim Bauen und Testen von Apps automatisiert, damit sich Entwickler:innen stärker auf Konzeption und Funktionen konzentrieren können.
Physische Güter dominieren – regionale Unterschiede im App-Store-Geschäft
Laut Studie entfielen von den insgesamt mehr als 1,4 Billionen US‑Dollar rund 1,1 Billionen US‑Dollar auf physische Güter und Dienstleistungen. Treiber waren unter anderem Lebensmitteleinkäufe, Essenslieferungen, der allgemeine Einzelhandel sowie die Reisebranche. Digitale Güter und Services – darunter Spiele, Enterprise‑Apps und Video-Streaming-Abos – steuerten 149 Milliarden US‑Dollar bei. In‑App‑Werbung kam auf weitere 151 Milliarden US‑Dollar.
Im Durchschnitt nutzten mehr als 850 Millionen Menschen pro Woche den App Store, verteilt auf 175 Länder und Regionen. Das verschafft auch kleineren Entwicklerstudios unmittelbaren Zugang zu einer weltweiten Nutzerbasis.
Das Wachstum verlief regional unterschiedlich: In den USA und Europa haben sich Abrechnungen und Verkäufe über sechs Jahre hinweg mehr als verdreifacht, in China mehr als verdoppelt. Zudem variieren die Ausgabenschwerpunkte. In den USA, Europa, Japan, Australien, Neuseeland und Brasilien rangiert der Reisesektor bei den physischen Gütern und Dienstleistungen jeweils auf Platz zwei. In Südkorea liegt Essenslieferung und ‑abholung an dieser Stelle, während in China Lebensmittel und Essenslieferungen auf den Plätzen zwei und drei stehen.
Apple verweist zudem auf laufende Investitionen in Infrastruktur und Angebote für Entwickler:innen. Developer Centers betreibt das Unternehmen derzeit in den USA, China, Indien und Singapur, ein weiterer Standort in Berlin soll noch in diesem Jahr folgen. Fast 20 Apple Developer Academies sind bereits in Brasilien, Indonesien, Italien, Saudi‑Arabien, Südkorea und den USA aktiv.
Auf der kommenden WWDC26 sollen Entwickler:innen erstmals neue APIs, Frameworks und Plattformfunktionen im Detail zu sehen bekommen. Apple kündigt mehr als 100 Video‑Sessions zu Tools, Design und neuen Technologien an, die über die Apple Developer App, die Website und den YouTube‑Kanal bereitstehen werden.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: cultofmac.com
