In der Apple-Welt standen heute regulatorische Vorgaben für App-Stores, neue Systemversionen und frische KI-Forschung im Mittelpunkt. Zudem rückt Apple die Inhalte für Vision Pro stärker in den Fokus.
Japanischer App Store: Gesetzesreform und neue Gebührenmodelle
Apple passt den App Store in Japan an das neue Gesetz über Wettbewerb bei mobiler Software (MSCA) an, das seit dem 18. Dezember gilt. Die Änderungen umfassen die Öffnung für alternative Marktplätze und neue Gebührenstrukturen, die sich teilweise am europäischen Gesetz über digitale Märkte orientieren, aber eigene Besonderheiten aufweisen. Details zu den Anpassungen und ihren Unterschieden zum EU-Modell finden sich im Überblicksartikel „Japanischer App Store: Alternative Marktplätze, neue Gebühren und mehr“.
Kritik von Epic: „Schrottgebühren“ trotz Öffnung in Japan
Parallel zur gesetzlichen Öffnung des japanischen App Stores kritisiert Epic-Games-Chef Tim Sweeney die von Apple vorgesehenen Konditionen. Er bezeichnet die neuen Gebühren als „Schrottgebühren“ und sieht darin weiterhin ein Hindernis, um Fortnite zurück auf das iPhone zu bringen. Die Auseinandersetzung verdeutlicht, dass die regulatorischen Vorgaben zwar neue Spielräume schaffen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für große Spieleplattformen aber umstritten bleiben. Die Position von Epic und die konkreten Vorwürfe fasst „Epic-Chef greift ‚Schrottgebühren‘ im japanischen App Store an“ zusammen.
Öffentliche Betas von iOS 26.3 und iPadOS 26.3 gestartet
Apple hat die ersten öffentlichen Betaversionen von iOS 26.3 und iPadOS 26.3 freigegeben und gleichzeitig neue Testversionen von tvOS 26.3 und watchOS 26.3 bereitgestellt. Die Updates dienen vor allem der Stabilität und bereiten weitere Funktionen im Ökosystem vor, die mit kommenden Releases sichtbar werden sollen. Einen kompakten Überblick über die neuen Testversionen bietet „Apple startet öffentliche Betas von iOS 26.3 und iPadOS 26.3“.
Apple-Forschung: KI wandelt 2D-Fotos in Sekunden in 3D-Szenen
Apple hat mehrere neue KI-Studien vorgestellt, die sich auf Bildbearbeitung und Sprachverständnis konzentrieren. Im Mittelpunkt steht ein Modell, das 2D-Fotos in sehr kurzer Zeit in 3D-Szenen umwandeln kann, ergänzt um Bewertungsrahmen für Bildbearbeitung und ein Testsystem für komplexe Sprachen. Die Arbeiten deuten auf künftige Anwendungen in Bereichen wie AR, Vision Pro und Fotofunktionen in iOS hin. Die Forschungsergebnisse werden in „Apples neue KI-Forschung: 2D‑Fotos in Sekunden in 3D-Szenen“ erläutert.
Vision Pro: Apple setzt verstärkt auf immersive Inhalte von Kreativen
Für das Vision Pro-Headset arbeitet Apple eng mit Filmschaffenden und anderen Kreativen zusammen, um das Angebot an immersiven Inhalten auszubauen. Ein ausführlicher Bericht zeigt, wie stark der Konzern auf Drittanbieter setzt, um das Ökosystem rund um das Headset mit hochwertigen Produktionen zu füllen. Welche Formate im Fokus stehen und wie Apple die Zusammenarbeit organisiert, beschreibt „Apple treibt Inhalte für Vision Pro mit immersiven Kreativen voran“.
