Apple hat die AirPods 5 in der vergangenen Woche vorgestellt, nun liegen erste Eindrücke aus einem einwöchigen Praxistest vor. Im Fokus stehen vor allem die überarbeitete aktive Geräuschunterdrückung, neue Funktionen und ein gesenkter Einstiegspreis.
Überarbeitete ANC-Technik trotz offener Bauform
Die aktive Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancellation, ANC) der AirPods 5 wurde laut Test durch eine neue interne akustische Architektur deutlich verbessert. Obwohl die Ohrhörer weiterhin ohne Silikonaufsätze auskommen und damit keine so dichte Abdichtung wie In-Ear-Modelle mit Tips bieten, fällt die ANC-Leistung im Vergleich zur ANC-Variante der AirPods 4 spürbar besser aus.
Apple setzt bei den AirPods 5 auf besonders rauscharme Mikrofone und einen neuen Kompressor, der speziell für ANC in offenen Ohrhörern abgestimmt ist. Dieser Kompressor deckt einen größeren Frequenzbereich ab und kann schneller auf wechselnde Umgebungsbedingungen reagieren. Zudem wird der Schall für linkes und rechtes Ohr getrennt gemessen, um Sitzungsundichtigkeiten zu erkennen und gezielt auszugleichen – auch das soll die Geräuschunterdrückung weiter verbessern.
Audioqualität, Features und Robustheit
Im direkten Vergleich mit den AirPods Pro 3 wirkt der Klang der AirPods 5 laut dem Hands-on etwas „matschiger“, insbesondere in den unteren Mitten. Mit iOS 27 steht allerdings ein benutzerdefinierter Equalizer zur Verfügung, mit dem Ihr den Klang anpassen könnt. Die AirPods 5 unterstützen zudem Adaptive Audio und Transparenzmodus und bringen damit einen Großteil der Audiofunktionen der AirPods Pro 3 mit.
Funktionen wie Live Translation, Adaptive Audio, Conversation Awareness und weitere Features, die zuvor dem höherpreisigen Modell der AirPods 4 vorbehalten waren, sind nun bei allen Varianten der AirPods 5 an Bord. Auch die Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Wasser wurde gesteigert: Die Ohrhörer erfüllen jetzt die Schutzklasse IP57 und sollen damit besser gegen Schweiß und Feuchtigkeit geschützt sein.
Preise, Modelle und Laufzeiten
Ein wesentlicher Unterschied zur vorherigen Generation ist die Preisstruktur. Während Apple ANC früher nur im teureren Modell der AirPods 4 angeboten hat, ist die aktive Geräuschunterdrückung bei den AirPods 5 standardmäßig in allen Varianten integriert. Der Einstiegspreis für AirPods mit ANC liegt nun bei 129 US-Dollar. Ein aufgerüstetes Modell mit Wireless Charging Case, einer zusätzlichen Stunde Akkulaufzeit und Wischgesten-Steuerung am Stiel kostet 149 US-Dollar.
Die Basisversion der AirPods 5 bietet mit aktiviertem ANC eine Wiedergabedauer von bis zu vier Stunden, das höherwertige Modell kommt auf bis zu fünf Stunden. Im Fazit des Hands-on werden die AirPods 5 vor allem durch die Kombination aus verbesserter Geräuschunterdrückung und niedrigerem Preis als attraktives Angebot eingeordnet – insbesondere für Nutzer:innen älterer AirPods oder für alle, die bisher aus Kostengründen gezögert haben. Wer bereits AirPods Pro oder AirPods 4 mit ANC nutzt, sieht laut Einschätzung dagegen keinen zwingenden Upgrade-Grund.
Die AirPods 5 können ab sofort vorbestellt werden und kommen am Freitag, den 18. September, auf den Markt.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
