Mit Afterglow hat Entwickler Jeff Halter ein Projekt veröffentlicht, das originale 68k-Module der bekannten After-Dark-Bildschirmschoner auf modernen Macs lauffähig macht. Die Lösung kommt ohne vollständige Classic-Mac-OS-Installation aus und konzentriert sich speziell auf diese Module.
After Dark war in den 1990er-Jahren eine weit verbreitete Sammlung von Bildschirmschonern für Macintosh-Rechner, bekannt unter anderem durch das Motiv Flying Toasters. Wer diese Klassiker heute noch nutzen wollte, war bisher meist auf alte Hardware oder emulierte Classic-Mac-OS-Umgebungen angewiesen – beides gilt als umständlich und fehleranfällig.
Afterglow setzt genau hier an. Das Projekt von Jeff Halter emuliert die ursprünglichen After-Dark-Module mit ihrem originalen 68k-Code, ohne dass ROMs oder ein klassisches Mac OS nötig sind. Es handelt sich laut Halter nicht um eine Neuimplementierung oder Portierung, sondern um einen Emulator, der speziell für diese Module entworfen wurde.
Halter beschreibt seine Motivation mit Blick auf die Bedeutung der Bildschirmschoner von Berkeley Systems: In den 1990ern hätten Flying Toasters, Fish und Starry Skylines nicht nur vor Einbrenneffekten auf CRT-Monitoren geschützt, sondern auch unterhalten – mit teils humorvollen, surrealen, schönen oder auch mal unangenehmen Animationen. Diese Arbeiten seien es wert, bewahrt zu werden. Konventionelle Emulatoren oder alte Macs könnten zudem nicht jedes Modul korrekt abspielen, einige liefen zu schnell, andere zu langsam. Afterglow soll diese Einschränkungen gezielt adressieren und After Dark auch in Zukunft einfach nutzbar machen.
Eine zentrale Funktion von Afterglow ist ein moderner macOS-Bildschirmschoner, der es Euch erlaubt, importierte After-Dark-Module direkt als Systembildschirmschoner zu verwenden. Die Website des Projekts weist darauf hin, dass die After-Dark-Module selbst nicht mitgeliefert werden. Dort findet Ihr jedoch Hinweise, wie Ihr passende Module finden und in Afterglow importieren könnt.
Zusätzlich zur reinen Emulation bietet Afterglow verschiedene Komfortfunktionen. Dazu gehören modulbezogene Steuerelemente, ein Vollbildmodus, eine Zufallswiedergabe, Unterstützung für mehrere Module gleichzeitig sowie 3D-Boxart. Darüber hinaus stehen ein CRT-Shader, ein Resource Inspector und ein DrawMorph-Editor zur Verfügung.
Auf das Projekt aufmerksam gemacht hat unter anderem John Gruber auf Daring Fireball. Halter ist zuvor bereits mit Lunacy in Erscheinung getreten, einer nativen Swift-App, mit der sich das klassische Lunatic-Fringe-Spiel aus More After Dark auf aktuellen Macs spielen lässt.
Weitere Informationen zu Afterglow, inklusive Download und detaillierter Dokumentation, findet Ihr auf der Projektseite von Jeff Halter unter der Adresse morphing.cloud/afterglow.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
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