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KI verändert IT-Recruiting – Viele Unternehmen noch unvorbereitet

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KI, Automatisierung und moderne Analytik verändern das Recruiting in der IT. Viele Unternehmen sind jedoch noch nicht ausreichend auf diese Entwicklung vorbereitet.

Viele Unternehmen unterschätzen die Auswirkungen von KI

Laut dem aktuellen Bericht von TestGorilla fühlen sich lediglich 37 Prozent der Führungskräfte im Bereich Personalbeschaffung und -rekrutierung in den USA gut auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), Automatisierung und fortschrittlicher Analytik vorbereitet. Dies steht im deutlichen Gegensatz dazu, dass 77 Prozent dieser Personaler:innen aktives Sourcing als „essenziell“ oder „sehr wichtig“ einschätzen.

Trotz der hohen Relevanz, die sie der aktiven Kandidat:innensuche beimessen, gehen nur 27 Prozent tatsächlich so vor, dass sie mehr als die Hälfte der Neueinstellungen aktiv ansprechen. Das bedeutet, viele verlassen sich weiterhin darauf, dass Bewerbungen von selbst eingehen, anstatt gezielt potenzielle Talente zu identifizieren und anzusprechen.

Für Deutschland liegen uns aktuell keine vergleichbaren Zahlen vor, jedoch deckt sich dies mit unseren Erfahrungen in diesem Bereich.

Technologische Herausforderungen auf dem Weg zur modernen Rekrutierung

Im Recruiting sehen sich viele Teams weiterhin mit großen Herausforderungen konfrontiert, insbesondere, wenn es um die Verifizierung von Fähigkeiten in Lebensläufen geht. 58 Prozent der befragten HR-Teams fällt es schwer, Angaben zu Skills zuverlässig zu prüfen. Zudem empfinden 47 Prozent den Abgleich von Bewerber:innen mit der eigenen Unternehmenskultur als schwierig. Weitere 43 Prozent bemängeln, dass es grundsätzlich schwer sei, ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.

Selbst in einem technologieaffinen Sektor wie der IT gibt es große Hindernisse. 44 Prozent beklagen veraltete Kandidaten Daten, während 48 Prozent Lücken bei der Integration der eingesetzten Tools feststellen. Teams im Einzelhandel zeigen die geringste Zufriedenheit mit ihren Sourcing-Tools – nur 31 Prozent sind damit zufrieden, verglichen mit durchschnittlich 54 Prozent in anderen Branchen.

TestGorilla CEO Wouter Durville stellt heraus, dass Recruiting-Teams besonders gefordert sind. Sie müssen hochwertige Einstellungen in einem Markt realisieren, in dem KI die Talentakquise rasant verändert, Fähigkeiten schwer zu prüfen sind und viele Tools nicht auf dem neuesten Stand sind.

Künftige Investitionen und Erwartungen im Recruiting durch KI

Wenn man den Befragten glaubt, sehen IT Profis die stärkste Veränderung im Recruiting durch KI und Automatisierung (54 Prozent). Dieser Wert liegt noch vor Herausforderungen wie dem wachsenden Fachkräftemangel (27 Prozent). Gleichzeitig plant die Mehrheit (67 Prozent) der IT Teams, innerhalb der nächsten zwölf Monate in neue Tools für die Kandidat:innensuche zu investieren. Besonders stark wollen Marketing-Teams mit einem Anteil von 75 Prozent neue Technologien im Recruiting Bereich budgetieren.

Wouter Durville betont, dass bessere Personalgewinnung auf drei Faktoren beruht. Intelligentere Signale zu Kompetenzen und kultureller Passung, reibungslos integrierende Tools und eine transparente Messung des Return on Investment. Nur so kann gezielt verstärkt werden, was gut funktioniert, und Schwächen im Prozess werden schnell erkannt und angepasst.

Via: https://www.techradar.com

Bildquelle Unsplash

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Tags: Sourcing, Personalgewinnung, TestGorilla, KI, Tools, Automatisierung, Analytics, Recruiting, IT, Personalbeschaffung

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