Feature

xAI schaltet Grok-Funktion für sexualisierte Bilder realer Personen ab

Nach heftiger Kritik stoppt Elon Musks KI-Unternehmen xAI eine zentrale Bildfunktion des Chatbots Grok. Sexualisierte Darstellungen realer Personen sollen nicht mehr erstellt werden können.

xAI reagiert auf wachsenden politischen Druck

xAI teilte am späten Mittwoch mit, dass Grok keine sexualisierten Bilder realer Menschen mehr erzeugen darf, wenn Benutzer:innen entsprechende Anweisungen geben. Auslöser sind anhaltende Proteste von politischen Entscheidungsträger:innen in den USA und anderen Ländern.

Das Sicherheitskonto der Plattform X erklärte in einem Beitrag, man habe technische Maßnahmen umgesetzt, um zu verhindern, dass der Grok-Account Bilder realer Personen in freizügiger Kleidung wie Bikinis bearbeitet. Diese Einschränkung gelte für alle Nutzer:innen, ausdrücklich auch für zahlende Abonnent:innen.

Ermittlungen in Kalifornien und weltweit

Die Ankündigung kam nur wenige Stunden, nachdem der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta erklärt hatte, seine Behörde untersuche xAI. Im Zentrum steht der Verdacht auf eine „groß angelegte Produktion nicht einvernehmlicher intimer Deepfake-Bilder“.

Bereits zuvor waren Ermittlungen in Indien, Malaysia, Indonesien,

Irland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Australien sowie durch die Europäische Kommission bekannt geworden. In den USA forderten drei demokratische Senator:innen Apple und Google auf, die Apps von X und Grok aus ihren App-Stores zu entfernen, bis das Unternehmen Maßnahmen ergreift, um die einfache Erstellung nicht einvernehmlicher expliziter Bilder zu verhindern.

Bildbearbeitung nur noch für zahlende Abonnent:innen

In demselben Beitrag erklärte Musks Unternehmen außerdem, dass die Bildbearbeitung über Grok auf X künftig grundsätzlich zahlenden Abonnent:innen vorbehalten bleibt. Die Funktion zur Erstellung und Bearbeitung von Bildern ist damit eingeschränkt, während die technischen Sperren für sexualisierte Darstellungen realer Personen für alle Accounts gelten.

Die Entwicklung rund um xAI und Grok ist noch im Gange. Weitere Details, etwa zu den laufenden Untersuchungen und möglichen zusätzlichen Maßnahmen, stehen noch aus.

Via: https://www.cnbc.com
Titelbild: Screenshot

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Michael Reimann

Neueste Artikel

Russland verlangt von Apple und Microsoft Kommunikationsdaten

Apple und Microsoft müssen in Russland Kommunikationsdaten ihrer Nutzer:innen drei Jahre lang speichern. Russische Behörden können die Herausgabe von Nachrichten,…

4. November 2026

iPad mini im Test: OLED-Display überzeugt, doch 120 Hertz fehlen

Das neue iPad mini bringt ein OLED-Display, ein dünneres Gehäuse und den A20 Pro. Erste Testberichte loben die Verbesserungen, sehen…

4. November 2026

Wasser über dem Mac verschüttet? Das solltet Ihr jetzt tun

Ein Flüssigkeitsschaden kann auch dann noch entstehen, wenn die Oberfläche längst trocken ist. Schaltet Euren Mac deshalb sofort aus und…

4. November 2026

iOS 27.3 bringt neue Siri-Funktionen und eine überarbeitete Health-App

Apple hat mit dem Test von iOS 27.3 begonnen. Das Update ergänzt neue Funktionen für Safari, Siri und die Health-App…

4. November 2026

Fitness-KI erstellt Trainingspläne – was sie leisten kann und wo ihre Grenzen liegen

Apple Fitness+ soll mit Gym Strength individuelle Kraftpläne fürs Fitnessstudio anbieten. Zugleich zeigen Gesundheitsberichte, dass gezielte Gewichtsabnahme das Risiko für…

4. November 2026

Siri wird zur Entwicklerplattform – Apple Watch sorgt für Datenschutzfragen

Apple öffnet Siri AI für Entwickler:innen. Zugleich rücken neue KI-Funktionen für die Apple Watch in den Blick, weil sie auf…

4. November 2026

Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Mehr lesen