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iPhone Duo: Probleme bei der Produktion und Qualitätsbedenken

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Apples erstes Falt‑iPhone steht kurz vor dem Verkaufsstart, doch die Fertigung scheint zu stocken. Niedrige Ausbeute und Qualitätsfragen könnten die Verfügbarkeit deutlich einschränken.

Niedrige Ausbeute bei Foxconn

Das iPhone Duo wurde Anfang des Monats nach jahrelangen Leaks und Spekulationen offiziell vorgestellt und soll diesen Monat in den Handel kommen. Für die Fertigung ist Vertragshersteller Foxconn zuständig, der laut Berichten jedoch mit erheblichen Produktionsengpässen kämpft, die die frühen Stückzahlen begrenzen könnten.

Wie eine nicht namentlich genannte Quelle gegenüber dem chinesischen Medium Jiemian News erklärt, lag die Ausbeute bei der Endmontage des iPhone Duo am 17. September nur knapp über 60 Prozent. Foxconn könnte demnach noch sechs bis zwölf Monate benötigen, um die Ausbeute auf ein reiferes Niveau zu heben, ohne dabei von Apples strengen Qualitätsvorgaben abzuweichen.

Nach Angaben der Quelle passt Foxconn laufend seine Anlagen, Montageabläufe und Produktionseinstellungen an, um die Ausbeute auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Zulieferer drängen Apple dem Bericht zufolge zugleich, bestimmte Qualitätsanforderungen zu lockern, um die Fertigung zu beschleunigen und die erwartete Nachfrage bedienen zu können.

Probleme in der gesamten Lieferkette

Die Schwierigkeiten beschränken sich offenbar nicht auf Foxconn. Mehrere Zulieferer sollen ebenfalls mit Produktionsproblemen zu kämpfen haben, wobei Samsung Display als besonders stark betroffen genannt wird. Das Unternehmen erzielt demnach nur geringe Ausbeuten bei seinen faltbaren OLED‑Displays und Scharnieren, was vor allem auf kurzfristige Designänderungen durch Apple zurückgeführt wird.

Eine weitere Quelle aus der Lieferkette gibt an, Apple peile für das iPhone Duo im Jahr 2026 ein Produktionsziel von sechs bis acht Millionen Geräten an. Das liegt deutlich unter den 20 bis 30 Millionen Einheiten, die über den gesamten Produktionszyklus eines iPhone Pro oder Pro Max typischerweise ausgeliefert werden. Eine andere Quelle habe bestätigt, dass Apples interne Verkaufsprognose für das iPhone Duo bei mehr als fünf Millionen Geräten liegt.

Ein separater Bericht von MyDrivers berichtet, mehrere Zulieferer hätten Apple signalisiert, das Unternehmen müsse sich zwischen Ausbeute und Ausstoß entscheiden. Das gesamte Fertigungsökosystem rund um das iPhone Duo stehe vor ernsthaften Produktionsproblemen. Welche Firmen konkret Apple dazu drängen, Qualitätsstandards zu senken, um die geplanten Stückzahlen zu erreichen, wird in dem Bericht nicht genannt.

Spannungsfeld zwischen Qualität, Ausschuss und Preis

Den Quellen zufolge könnte ein schnellerer Hochlauf der Produktion unter den aktuellen Bedingungen zwar den Ausstoß erhöhen, jedoch zulasten der Ausbeute. Die Zahl defekter Geräte würde dann deutlich steigen, vor allem wenn Apple nicht bereit ist, bei der Qualität Abstriche zu machen. Ein höherer Ausstoß würde somit auch die Ausschusskosten erhöhen, was möglicherweise nicht im Interesse des Unternehmens liegt.

Apple hat das iPhone Duo bei seinem „Staunen und Strahlen“-Event im kalifornischen Cupertino vorgestellt. Das Falt‑iPhone startet bei 2.399 Euro für das Basismodell mit 256 GB Speicher und liegt damit deutlich unter den zuvor kursierenden Erwartungen von 3.000 bis 3.500 US‑Dollar. Der Preis nähert sich damit stark den rund 2.100 Euro, die Samsung für das Galaxy Z Fold 8 Ultra aufruft.

Die Vorbestellungen für das iPhone Duo sollen am 16. Oktober beginnen, der reguläre Verkaufsstart ist eine Woche später geplant. Wie sich die aktuellen Fertigungsprobleme auf Lieferzeiten, verfügbare Stückzahlen und regionale Marktstarts auswirken, geht aus den vorliegenden Berichten jedoch nicht hervor.

Via: https://www.techspot.com

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Tags: Qualitätsprobleme, Apple, Foxconn, Produktion, Samsung Display, Falt‑iPhone, iPhone Duo, Ausbeute

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