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Faltbares iPhone: Produktionsstopp wegen Scharnierproblemen?

faltbares iPhone Display Ausprobiert iPhone Fold

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Apples erstes faltbares iPhone, vermutlich „iPhone Ultra“ genannt, steckt offenbar in Schwierigkeiten. Ein Leaker berichtet von massiven Problemen mit der Scharnierhaltbarkeit – gleichzeitig soll der Falz im Display kaum sichtbar sein.

Scharnier besteht Qualitätskontrollen nicht

Laut mehreren Beiträgen des bekannten Weibo-Leakers Instant Digital scheitert die Testproduktion des faltbaren iPhone an der Zuverlässigkeit des Scharniers. Dieses soll bei langandauernder, häufiger Nutzung die strengen Qualitätsanforderungen von Apple nicht erfüllen und unter mechanischem Verschleiß leiden. Der Leaker beschreibt das Problem als so kritisch, dass es „mit absoluter Perfektion“ gelöst werden müsse, sonst müsse die Entwicklung vorerst gestoppt werden.

Das Scharnier steht seit Jahren im Zentrum der Foldable-Entwicklung von Apple. Analyst Ming-Chi Kuo hatte früh berichtet, dass dafür Bauteile aus Flüssigmetall zum Einsatz kommen sollen, mit Dongguan EonTec als exklusiver Lieferant der amorphen Legierung. Instant Digital führt aus, dass dieses sogenannte metallische Glas eine ungeordnete atomare Struktur besitzt, sich weniger verbiegt und verformt als herkömmliche Metalle und haltbarer als Titanlegierungen ist. Damit eigne es sich grundsätzlich für ein Scharnier in einem faltbaren Gerät.

Bisher hat Apple Flüssigmetall nur in kleinen Komponenten wie SIM-Auswurfwerkzeugen genutzt. Das iPhone Ultra wäre damit der erste Einsatz in einem zentralen mechanischen Bauteil. Ein Bericht von Januar stützt diese Pläne und verweist auf Experimente mit dem Material seit über 15 Jahren, beginnend mit einem Lizenzabkommen mit Liquidmetal Technologies im Jahr 2010.

Falz im Display weitgehend gelöst

Während das Scharnier Probleme bereitet, soll Apple beim Display ein zentrales Thema der Foldable-Kategorie im Griff haben: die sichtbare Falz. Instant Digital berichtet, Apple akzeptiere zwar einen gewissen Grad an Falz, Testergebnisse hätten aber gezeigt, dass das Gerät optisch langfristig als falzfrei wahrgenommen werde. Ein weiterer Weibo-Leaker, Fixed Focus Digital, hatte bereits im Februar gemeldet, dass Produktionsaufträge mit einer Falztiefe von unter 0,15 Millimetern und einem Falzwinkel von unter 2,5 Grad vergeben worden seien.

Apple soll daran gearbeitet haben, die Falz „unabhängig von den Kosten“ zu minimieren. Dazu gehören laut Berichten eine zweilagige, ultradünne Glasstruktur, die mechanische Belastung auf mehrere Schichten verteilt, sowie Fortschritte bei optisch klarem Klebstoff, um die Displaylagen exakt auszurichten. Momentary Digital, ein weiterer Leaker auf Weibo, beschreibt das Display als „visuell falzfrei“ selbst nach längerer Nutzung.

Uneinigkeit beim Zeitplan, erste Spezifikationen

Die Berichte widersprechen sich beim möglichen Marktstart. Instant Digital geht davon aus, dass die Scharnierprobleme das erwartete Zeitfenster zwar belasten, aber nicht grundsätzlich verschieben. DigiTimes meldete im April, die Produktion liege ein bis zwei Monate hinter dem Plan, ein Marktstart im Herbst 2026 sei jedoch weiter vorgesehen. Die Massenfertigung solle im Juli beginnen, die Vorstellung gemeinsam mit den iPhone-18-Pro-Modellen im September erfolgen, mit möglicher Verfügbarkeit bis Dezember.

Momentary Digital hält hingegen eine „unbefristete Verzögerung“ für möglich, falls Apple das Scharnierproblem nicht lösen kann. Das Gerät könnte demnach auch erst 2027 erscheinen. Es werden Szenarien diskutiert, in denen Apple das iPhone Ultra zwar im September präsentiert, den Verkaufsstart aber ins Jahr 2027 verschiebt.

Zum Nutzungserlebnis heißt es von Instant Digital, das größere Gerät fühle sich eher wie ein iPhone als wie ein iPad an. Der zusätzliche Bildschirmplatz biete wenig praktischen Nutzen für einen Stift, weshalb Unterstützung für den Apple Pencil aus Sicht des Leakers kaum sinnvoll wäre. Erwartet werden ein 7,8-Zoll-Innendisplay, ein 5,5-Zoll-Außendisplay, ein A20-Chip, ein C2-Modem, ein Touch-ID-Power-Button und zwei rückwärtige Kameras. Der Preis soll bei rund 2.000 US-Dollar (rund 1.840 Euro) liegen.

Via: www.macrumors.com · www.techradar.com

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Tags: Displayfalz, Apple, Scharnier, iPhone Ultra, faltbares iPhone, iPhone 18 Pro, Flüssigmetall

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