Ein Zubehörhersteller listet erste Hüllen für Apples kommendes faltbares iPhone. Das stützt die bisherigen Gerüchte rund um das Design des neuen Geräts.
Hüllenhersteller greifen auf Attrappen und CAD-Dateien zurück
Der Zubehöranbieter iFunSmart bietet die ersten Schutzhüllen für das faltbare iPhone von Apple an. Damit bestätigt das Unternehmen zentrale Designelemente, die bisher nur aus Leaks bekannt waren.
Hersteller von Hüllen beginnen üblicherweise schon vor der offiziellen Ankündigung neuer iPhones mit der Massenproduktion ihrer Produkte. Grundlage sind dabei häufig Attrappen oder durchgesickerte CAD-Dateien, mit denen sie passgenaue Formen erstellen. Die Entwürfe sind zwar noch spekulativ, haben sich in der Vergangenheit aber oft als millimetergenau erwiesen. Zubehörhersteller können es sich kaum leisten, zum Marktstart ohne passende Hüllen dazustehen.
Bereits im April hatte der Leaker Sonny Dickson Bilder von Attrappen des faltbaren iPhones veröffentlicht. Solche Dummys dienen in der Regel als Vorlage und Referenz für Hüllenhersteller und erklären, warum nun bereits erste Serienprodukte sichtbar werden.
Schlankes Design, zwei Kameras und MagSafe-Aussparung
Auf die jetzt entdeckten Produktseiten von iFunSmart, die vom französischen Apple-Blog iPhoneSoft gesichtet wurden, geben die neuen Hüllen einen Eindruck vom äußeren Erscheinungsbild des Geräts. Zu sehen sind ein unauffälliges Kamerapodest auf der Rückseite mit zwei Objektiven, ein insgesamt schlankes Profil und eine runde Aussparung für MagSafe-ähnliche Magnete.
Laut Beschreibung sollen die Hüllen militärtauglichen Fallschutz bieten, integrierte N52-Magnete enthalten, über ein transluzentes, mattes Finish verfügen sowie einen 1,5 Millimeter erhöhten Kamerarand und eine um 1 Millimeter erhöhte Displayeinfassung aufweisen.
Das Design der Hüllen passt weitgehend zu den bisher bekannten Gerüchten und den gezeigten Attrappen. Es deutet darauf hin, dass das äußere Design des Faltgeräts zunehmend klarer wird. Auffällig sind lediglich zwei Aussparungen für Kameralinsen, was zu Berichten passt, nach denen Apple auf ein Teleobjektiv verzichtet. Zudem ist eine Öffnung für eine Kamera-Steuerungstaste erkennbar, während ein Ausschnitt für eine Aktionstaste fehlt. Aufgrund des Faltmechanismus besteht die Hülle aus mehreren zusammensteckbaren Teilen statt aus einer durchgehenden Schale.
Magnete ohne MagSafe? Marktstart mit iPhone 18 Pro erwartet
Die verbauten Magnete in der Hülle bedeuten nicht zwangsläufig, dass das faltbare iPhone selbst MagSafe unterstützt. Zuvor gab es bereits Spekulationen, dass Apple bei diesem Gerät auf MagSafe verzichten könnte. Die N52-Magnete könnten ausschließlich in der Hülle sitzen und so eine Verbindung zu externen MagSafe-Zubehörteilen wie drahtlosen Ladegeräten oder Kfz-Halterungen ermöglichen, ohne dass ein entsprechendes Magnet-Array im Gerät vorhanden ist.
Die aktuellen Hüllen von iFunSmart dürften nur der Anfang sein. Üblicherweise überschwemmen zahlreiche Zubehörhersteller in den Monaten vor einem neuen iPhone-Start den Markt mit Hüllenvarianten, sodass in der Zeit bis zur Vorstellung mit vielen weiteren Modellen konkurrierender Marken zu rechnen ist.
Apple wird allgemein erwartet, das faltbare iPhone im Herbst 2026 gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max vorzustellen. Leaks nennen ein 5,5‑Zoll‑Außendisplay, ein 7,8‑Zoll‑Innendisplay, eine Dicke von rund 9,5 Millimetern im gefalteten und etwa 4,5 Millimetern im geöffneten Zustand, den A20‑Pro‑Chip mit 12 GB Arbeitsspeicher, zwei rückseitige 48‑Megapixel‑Kameras sowie Touch ID im seitlichen Knopf statt Face ID. Der Einstiegspreis soll bei rund 2.000 US‑Dollar (rund 1.840 Euro) liegen.
Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: iFunSmart