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Aus dem Apple-Rechenzentrum in Irland wird doch nichts

Eigentlich plante Apple bereits seit Jahren ein neues Rechenzentrum in Athenry, Irland. Vor zwei Jahren gab es eigentlich noch grünes Licht, Verzögerungen bei der Bewilligung haben nun allerdings dazu geführt, dass die Pläne aufgegeben werden. „Trotz unserer besten Bemühungen, zwingen uns Verzögerungen beim Bewilligungsprozess dazu, andere Pläne zu verfolgen. Wir sind nicht dazu in der Lage, das Rechenzentrum weiter zu verfolgen“, so Apple in einer Stellungnahme.

Rechenzentrum hätte bereits Anfang 2017 fertig sein sollen

„Das ist zwar enttäuschend, unser Unternehmen wächst allerdings weiter und dieser Rückschlag wird unseren Enthusiasmus für zukünftige Projekte in Irland nicht dämpfen“, so Apple weiter. Ursprünglich hätte das 850-Millionen-Euro-Datenzentrum bereits Anfang 2017 in Betrieb genommen werden sollen. Der Bau hätte 300 Arbeitsplätze geschaffen, für den Betrieb der Anlage wären 150 technische Mitarbeiter notwendig gewesen.

Wirtschaftsministerin bedauert Entscheidung

Heather Humphrey, die irische Wirtschaftsministerin, bedauert die Entscheidung von Apple. „Die Regierung hat gemeinsam mit ‚IDA Ireland‘ alles unternommen, um die Investition zu unterstützen“, so Humphrey. „Trotz dieser Bemühungen hat sich Apple letztendlich dazu entschlossen, sie nicht weiter zu verfolgen. Apple macht klar, dass die Verzögerungen rund um das Projekt dazu geführt haben, den Plan zu überdenken.“

Apple mit 6.000 Mitarbeitern in Irland

Die Europazentrale von Apple befindet sich ebenfalls in Irland, wo rund 5.500 bis 6.000 Personen angestellt sind. In den letzten Jahren war die dortige Geschäftstätigkeit aufgrund von Steuervermeidungen in den Medien. Apple wurde von der EU-Kommission dazu verdonnert, 13 Milliarden Euro an Steuern nachzuzahlen. Sowohl Apple als auch die irischen Behörden gehen gegen die Entscheidung vor.

Via The Verge

Martin Wendel

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