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Apple: Mac Studio und Mac mini bleiben monatelang knapp

Diese Woche bringt aufregende Ankündigungen von Apple. Während das iPad bereits heute in neuen Varianten präsentiert wurde, richten sich die Blicke morgen auf das MacBook Air mit M4 Chip, das laut Mark Gurman am Mittwoch vorgestellt werden soll.

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Apple rechnet damit, dass Mac Studio und Mac mini noch über Monate hinweg nur eingeschränkt verfügbar sein werden. Grund ist eine deutlich höher als erwartete Nachfrage.

Tim Cook warnt vor anhaltender Knappheit

Während der heutigen Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des zweiten Geschäftsquartals 2026 hat Apple-Chef Tim Cook zur Liefersituation Stellung genommen. Er erklärte, dass Mac mini und Mac Studio voraussichtlich mehrere Monate benötigen werden, um ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erreichen.

Wörtlich sagte Cook, man gehe davon aus, dass Mac mini und Mac Studio „mehrere Monate brauchen werden, um ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erreichen“. Damit bereitet Apple Käufer:innen darauf vor, länger auf bestimmte Modelle warten zu müssen.

Apple verschätzt sich bei der Nachfrage

Apple hat die Nachfrage nach Mac mini und Mac Studio unterschätzt. Beide Geräte seien laut Cook „beeindruckende Plattformen für KI und agentenbasierte Werkzeuge“, was Kund:innen offenbar schneller erkennen als von Apple angenommen.

Die Akzeptanz dieser Einsatzszenarien sei schneller gestiegen als prognostiziert, sagte Cook weiter. Dadurch habe Apple eine höhere Nachfrage gesehen, als ursprünglich erwartet. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen während der Telefonkonferenz jedoch nicht.

Lieferzeiten steigen, Modelle verschwinden aus dem Store

Die Folgen zeigen sich bereits seit einigen Monaten in den Lieferzeiten. Die Versandverzögerungen für Mac mini und Mac Studio haben sich schrittweise verlängert, für bestimmte Konfigurationen beträgt die Wartezeit inzwischen mehrere Monate.

Apple hat zudem damit begonnen, einzelne Varianten gar nicht mehr anzubieten. Der Mac Studio mit 512 GB Arbeitsspeicher wird aktuell überhaupt nicht mehr verkauft. Auch für einige Modelle mit höheren RAM-Konfigurationen nimmt Apple keine Bestellungen mehr an.

Betroffen ist auch der kleinere Desktop-Mac. Der Mac mini in der Basiskonfiguration war laut Apple-Onlineshop bereits in der vergangenen Woche als „Derzeit nicht verfügbar“ gekennzeichnet, da er ausverkauft ist. Damit sind sowohl Einsteiger:innen als auch Nutzer:innen, die auf leistungsstärkere Ausstattungen setzen, von der angespannten Liefersituation betroffen.

Apple macht keine Angaben dazu, wann genau sich die Lage entspannen wird. Auf Basis von Cooks Aussagen müssen sich Käufer:innen jedoch darauf einstellen, Mac Studio und Mac mini noch über einen längeren Zeitraum nur schwer oder mit deutlicher Wartezeit zu bekommen.

Via: https://www.macrumors.com

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Tags: Apple, Mac mini, Verfügbarkeit, KI, Mac Studio, Desktop-Mac, Liefersituation

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