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Alle Jahre wieder …

Wie schön, dass es im Apple-Kosmos so einfache Zyklen gibt. Nach dem neuen iPad ist vor dem neuen iPad. Nach der iPhone-Keynote ist vor der nächsten iPhone-Keynote. Nach der Apple Watch ist vor der nächsten und so weiter. Und alle Jahre wieder dreht sich das Karussell der Gerüchte und Spekulationen rund um neue Apple-Produkte schneller und schneller.

Da taucht in einem Video ein Mac Book auf, das aufgrund der Verzerrung des Teleobjektivs der TV-Kamera größer zu sein scheint, als das bisherige Modell und schon wird wild spekuliert, ob Apple durch geschickte Platzierung in einer TV-Sendung ein neues Modell lanciert.

Könnte so (rechts) das iPhone 7 aussehen? Bild von Martin Hajek.

Nach der unumstritten erfolgreichen 6er Serie des iPhones muss wohl nun unweigerlich die 7er Serie folgen. Und schon türmen sich im Netz die Gerüchte über neue Oberflächen, Formen und Anschlüsse. Es verliert den Kopfhörer-Anschluss, dafür wird der Homebutton in das Display integriert.

iPhone 7-Entwurf (hier noch mit Kopfhöreranschluss) von Yasser Farahi.

Alte, längst vergessen geglaubte, Designs werden wieder raus gekramt. Runde Rückseiten wechseln sich mit gewölbten Vorderseiten ab. Der Bildschirm reicht bis zum Rand und der TouchID-Button wird durch ein Apple-Logo ersetzt oder noch besser er fällt gleich ganz weg und wird virtualisiert.

Lightning als Anschluss hat ausgedient. Es wird durch USB-C ersetzt. Statt Metalloberflächen wird es fast vollständig aus Glas bestehen. Die Kamera wird nicht nur 5K Videos aufzeichnen, sondern auch ultra scharfe Fotos schießen, dank des 15 bis 20 Megapixel-Sensors. Geladen wird das neue Device dann endlich auch Drahtlos.

Kein anderes Apple-Device regt die Fantasie der Netzgemeinde so sehr an, wie die jeweils nächste iPhone-Generation. Das dabei auch immer mal wieder die Grenzen der Physik ignoriert werden, nimmt man willig in Kauf schließlich sind die Produkte aus Cupertino durch und durch magisch. Wie man einen Akku, eine 20 Megapixel-Kamera und ein vernünftiges Lautsprechersystem in ein nur 5mm dickes Gehäuse bekommen soll, muss dann Jony Ive beantworten.

Aber irgendwie wünschen wir uns doch alle insgeheim so ein Gerät. Eines das endlich noch schicker, schneller, leichter, dünner und noch nützlicher sein wird. Sehnsüchtig schauen wir in die Vertragsunterlagen unseres Mobilfunktarifs, um die Möglichkeit der vorzeitigen Verlängerung im kommenden Herbst zu finden. Dann können wir vielleicht unsere Sehnsucht nach dem neuen Device bis dahin aushalten.

Wenn wir es dann endlich in den Händen halten, schauen wir schon mal, wie das Nachfolgemodell wohl aussehen wird. Eben wie alle Jahre wieder.

In diesem Sinne wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Bilder: Yasser Farahi, Martin Hajek
Michael Reimann

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