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HighEnd Gimbals im Duell – Insta360 Flow 2 Pro knapp vor DJI Osmo Mobile 8

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Wir haben zwei HighEnd Gimbals ausprobiert. Den Insta360 Flow 2 Pro hatten wir hier schon vorgestellt. Nun erschien der DJI Osmo Mobile 8 und hier der Vergleich.

Unser Vergleich zeigt, wie rasant sich smarte Videotechnik im Alltag weiterentwickelt hat und warum die Entscheidung für das richtige Modell entscheidend sein kann. Beide Geräte versprechen butterweiche Stabilisierung, intelligente Trackingfunktionen und einen Workflow, der sowohl Content Creators als auch Vloggende begeistern soll.

Wir werden die Stärken und Schwächen der beiden Smartphone-Gimbals ausführlich analysieren und praxisnah gegenüberstellen. 

Die Daten

Im direkten Vergleich bringen beide Gimbals ganz ähnliche Kernfeatures mit. Eine 3 Achsen Stabilisierung, Tracking Technologien, ausziehbare Selfie Sticks, modulare Erweiterungen und eine Batterielaufzeit von bis zu 10 Stunden sind bei beiden Standard.
Der DJI Osmo Mobile 8 wiegt 372 Gramm, der Insta360 Flow 2 Pro kommt inklusive Tracker auf 400 Gramm. Die maximale Smartphone-Payload liegt bei beiden Geräten bei 300 Gramm, was für aktuelle Flaggschiffe ausreicht.
DJI legt ein Magnetmodul mit integriertem AI-Tracker, Licht und optionalem Mikrofonempfänger direkt bei.

Beim Insta360 Flow 2 Pro muss man das AI-Tracking-Modul extra erwerben.​ Es gibt jedoch auch Bundles die das Modul enthalten.

Beide Geräte verfügen über eine Apple DockKit-Integration für nahtloses Tracking auch außerhalb der Hersteller-App.

Beim Insta360 Flow 2 Pro ist dieses Feature jedoch etwas reifer, da Multi-Person- und Objekttracking aktiv unterstützt werden. Beide Gimbals bieten einen magnetischen Schnellverschluss, ein integriertes Stativ und die Möglichkeit, als Powerbank zu agieren.

DJI erlaubt während des Betriebs das parallele Laden von Smartphone und Gimbal . Die Akkukapazitäten liegen beim DJI Osmo Mobile 8 bei 3350 mAh, beim Insta360 Flow 2 Pro bei 1100 mAh, was bei intensiver Nutzung für den Flow 2 Pro eine etwas kürzere Laufzeit bedeutet.

Der Vergleich

Beim Handling offenbaren sich kleine, aber feine Unterschiede. Der DJI Osmo Mobile 8 fühlt sich mit seinem ergonomischen, etwas leichteren Gehäuse und der griffigen Oberfläche im Dauerbetrieb komfortabler an. Auch die klappbaren Stativbeine lassen sich bei DJI synchron und flott ausklappen. Das Gerät steht jedoch etwas weniger stabil als der Insta360 Flow 2 Pro, der mit längeren Beinen aus Aluminium statt Kunststoff ein sichereres Setup bietet.

Für Creators, die Wert auf modulare Erweiterungen legen, ist DJI klar im Vorteil. Das Magnetmodul kann als Mikrofonempfänger und Lichtquelle fungieren, ohne das Setup zu verkomplizieren. Wer jedoch auf Plug-and-Play setzt, findet im Insta360 Flow 2 Pro ein perfekt integriertes System. Ein cooles und nützliches Extra: Der Insta360 Flow 2 Pro besitzt einen kleinen Selfie-Spiegel am Kopf, der beim Filmen mit der Hauptkamera hilft.

Im Bereich Stabilisierung und Bewegungsspielraum sind beide Systeme führend. Full-Pan-360°-Rotation gehört nun erstmals bei DJI zum Standard und ist bereits länger Teil des Insta360-Konzepts. Der Insta360 Flow 2 Pro glänzt mit „Free Tilt Mode“, wodurch eine vollständige Rotation der Tilt-Achse möglich wird – gerade für kreative Kamerafahrten ein echtes Plus.

Die Stabilisierung ist bei beiden ausgezeichnet; Unterschiede im „Laufen“ sind minimal, aber DJI schneidet in manchen Situationen mit einer Spur weniger Verwackelung ab, während Insta360 beim Tracken mehr Flexibilität und kreative Möglichkeiten bietet.

Preislich liegen beide HighEnd Gimals eng beieinander. Bei Amazon findet sich der Insta360 Flow 2 Pro ab 169,99 Euro und der DJI Osmo Mobile 8 startet bei 159 Euro.

Im Alltag

Wie schlagen sich beide Geräte im täglichen Einsatz? Nutzende loben die intuitive Bedienbarkeit beider Apps. Im Detail punktet die DJI Mimo-App mit mehr manuellen Kamerasteuerungen und Templates.

Uns haben jedoch die kleineren und teils schlechter lesbaren Beschroftungen in der App weniger gut gefallen.

DJI Mimo
DJI Mimo
Entwickler: DJI
Preis: Kostenlos

Während dessen unterstützt die Insta360-App „Quick Edits“, KI-Funktionen und Social-Media-Workflows besser. Beide unterstützen Objekt-, Menschen- und Haustier-Tracking, jedoch hebt sich der Insta360 Flow 2 Pro ab! Gruppentracking ist beim Insta360 Flow 2 Pro wirklich möglich.

Insta360
Insta360
Entwickler: Insta360
Preis: Kostenlos+

Bei DJI kann nur eine Person aktiv verfolgt werden. Besonders das „Active Zoom Tracking“ vom Insta360 Flow 2 Pro ist für dynamische Vlogs ein Vorteil. Hierbei passt der Gimbal die Zoomstufe live an die Entfernung des Subjekts an.

Im Livebetrieb punktet DJI mit seiner Systemerweiterung. Das Modul lässt sich als hochwertiger Mikrofonempfänger nutzen. Dies ist beim Insta360 Flow 2 Pro umständlicher und läuft auf Workarounds hinaus. Für TikTok, Instagram und spontane Drehs ist der Insta360 Flow 2 Pro aber wieder klar überlegen. Aufklappen, Smartphone magnetisch montieren und loslegen, alles inklusive Stativ und Selfie-Stick.

Kleine Kritik bleibt bei beiden. Das Trackermodul ist bei intensiver Nutzung ein Energiefresser, reduziert die Akkulaufzeit spürbar und muss häufiger nachgeladen werden.

Die KI-Tracking Features beider Hersteller funktionieren in Kombination mit Apple DockKit solide, bei DJI ist das Nachtracken bei schnellen Richtungswechseln etwas reaktiver, während Insta360 die Gruppenerkennung besser ausspielt. Bei Updates und App-Funktionen hat Insta360 nach wie vor regelmäßig Neuerungen und DJI punktet mit Zuverlässigkeit und Kompatibilität verschiedenen DJI-Mikros.

Fazit

Die Entscheidung zwischen DJI Osmo Mobile 8 und Insta360 Flow 2 Pro hängt im Kern von den eigenen Prioritäten ab. Wer einen ausgereiften Workflow mit modularen Erweiterungen, professionellen Audio-Features und dem Komfort einer Powerbanks sucht, greift zum DJI Osmo Mobile 8. Auch preislich ist DJI zumeist ein wenig günstiger: Das Basispaket inklusive AI Tracker liegt rund 30 Euro unter dem Insta360 Flow 2 Pro mit Tracker.

Das Gesamtpaket des Insta360 Flow 2 Pro sichert ihm dennoch den Sieg, vor allem für spontane Content Creators und mobil Vloggende. Die hohe Flexibilität, das Gruppentracking, die durchdachten App-Features und der „Free Tilt Mode“ machen ihn zur aktuell besseren Wahl. Gerade für Nutzende, die unkompliziert überall produzieren wollen. Die Stabilität beim Stativ, die erstklassige KI und das clevere Design sind Mehrwert, den DJI trotz aller Fortschritte knapp nicht überbieten kann.

Kurzum: Der Insta360 Flow 2 Pro überzeugt als smarter Allrounder und bietet im täglichen Einsatz mehr kreative Freiheit, stabile Ergebnisse und den besseren Social-Media-Workflow – und gewinnt diesen Vergleich mit einem Hauch Vorsprung vor DJI.​ Gerade wer nicht tagtäglich für soziale Medien Videos produziert, also die allermeisten von uns, werden nach wenigen Minuten mit dem Insta360 Flow 2 Pro umgehen können.

Das sichert am Ende dem Insta360 Flow 2 Pro seinen Vorsprung.

Der Insta360 Flow 2 Pro wurde uns von Insta360 für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an den Hersteller. Den DJI Osmo Mobile 8 durften wir leihweise nutzen.

Zu den Links:
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Bildquelle Insta360 und DJI

 

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Tags: Kreativität, Tracking, Content Creation, Videografie, Insta360 Flow 2 Pro, Stabilisierung, Test, Vlogging, Smartphone-Gimbal, DJI Osmo Mobile 8, App-Features, Zubehör

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