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Ausprobiert: Satechi OntheGo 7-in-1 Multiport-Adapter

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Seit Apple das MacBook konsequent auf USB-C umgestellt hat, begleitet uns Nutzer:innen ein kleines Ritual: die Suche nach dem passenden Adapter. Ich habe an dieser Stelle über die Jahre einige Satechi-Lösungen durch die Mangel gedreht, vom USB-C Multimedia Adapter bis zum reisetauglichen Mobile Pro Hub. Fast alle hatten eines gemeinsam: rechteckige Klötze, die nach dem Auspacken kaum noch auffallen. Der OntheGo 7-in-1 ist das nicht. Er ist rund. Und diese Form ist kein Designspleen, sondern der eigentliche Kern des Produkts.

Der Puck: Wenn die Form die Funktion diktiert

Mit 6,5 mal 6,5 mal 2,65 Zentimeter und rund 68 Gramm erinnert der Adapter an einen Eishockey-Puck, der in die Handfläche passt. Das Anschlusskabel ist textilummantelt, spiralförmig gewickelt und verschwindet bei Nichtgebrauch in einer Vertiefung im Gehäuse – kein loses USB-C-Kabel mehr, das sich in der Tasche verheddert. Auf der Rückseite sitzt ein Magnet. Habt ihr ein iPhone 15 oder neuer, klemmt ihr den Puck einfach per MagSafe an die Rückseite; für Geräte ohne Magnet liegt ein 3M-Klebering bei.

Genau hier zeigt sich, warum die runde Bauform Sinn ergibt. Bei einer Fotosession habe ich die SD-Karte aus der Kamera direkt in den am iPhone haftenden Puck gesteckt und die Bilder ohne Kabelsalat übertragen. Der Adapter taugt für mehr als den Schreibtisch – anders als etwa Satechis Hub für den Mac mini M4, der fest zum Desktop-Setup gehört.

Die Anschlüsse: Was wirklich drinsteckt

Sieben Anschlüsse zählt Satechi, und die Auswahl ist vernünftig sortiert. Über HDMI 2.0 gibt der Adapter ein Bild mit bis zu 4K bei 60 Hertz aus. Dazu kommen zwei USB-A-Ports nach 3.2-Gen-1-Standard mit bis zu 5 Gigabit pro Sekunde, ein SD- und ein microSD-Leser mit UHS-I (bis zu 104 Megabyte pro Sekunde und Karten bis 2 Terabyte) sowie ein Gigabit-Ethernet-Port. Der USB-C-Anschluss dient der Stromversorgung: bis zu 100 Watt gehen hinein, bis zu 80 Watt reicht der Puck per Passthrough an das angeschlossene Gerät weiter. Das genügt, um ein MacBook Air im Betrieb zu laden, während alles andere angestöpselt ist.

Diese Mischung deckt den mobilen Alltag ab, ohne mit Anschlüssen zu protzen, die ihr unterwegs selten braucht. Wer den Vergleich zu früheren Satechi-Docks sucht: Das Grundrepertoire ähnelt dem, was der Hersteller schon in seinem USB-C Zubehör anbot – nur eben in dieser ungewöhnlich kompakten Verpackung.

Mobil eine gute Figur

Im Alltag macht der OntheGo genau das, was er verspricht. Am MacBook Air im Zug, am iPad Pro im Café oder am iPhone beim Fotografieren arbeitet der Adapter unauffällig mit. Das aufgeräumte Kabelmanagement ist dabei der eigentliche Gewinn: Ihr greift in die Tasche und zieht einen fertigen kleinen Klotz heraus, kein Wirrwarr. Und die magnetische Halterung spart im mobilen Einsatz spürbar Nerven.

Wichtig ist der Hinweis, dass der Puck nicht auf iPhone und andere Kleingeräte beschränkt ist. Er funktioniert genauso souverän am Notebook wie am Tablet. Satechi bietet zusätzlich eine 5-in-1-Variante an, die farblich zum MacBook Neo passt – abgestimmt auf die farblich passende Zubehörkollektion, über die Michael Reimann kürzlich berichtete. Wollt ihr alle sieben Anschlüsse, greift ihr zur schwarzen 7-in-1-Version.

Wo es hakt

Ganz ohne Kompromisse geht die Miniaturisierung nicht. Die runde Bauform macht das Einführen der Speicherkarten etwas fummelig – die Öffnung wirkt breiter als gewohnt, und man trifft den Slot nicht immer beim ersten Versuch. Bei der Datenrate lohnt ein genauer Blick: Die beiden USB-A-Buchsen schaffen jeweils maximal 5 Gigabit pro Sekunde, angebunden ist der Puck über sein Host-Kabel mit 10 Gigabit pro Sekunde nach USB 3.2 Gen 2. Thunderbolt-Tempo mit 40 Gigabit pro Sekunde liegt damit außer Reichweite – für einen Reisehub aber verkraftbar. Auch HDMI 2.0 setzt eine Grenze: ein externes Display mit 4K bei 60 Hertz, mehr nicht. Am Schreibtisch mit mehreren Monitoren wäre das zu wenig, unterwegs reicht es. Das Gehäuse fühlt sich solide an, wirkt in der Hand aber eher nach Kunststoff als nach Metall.

Fazit

Der Satechi OntheGo 7-in-1 kostet 59,99 Euro, und dafür bekommt ihr einen durchdachten Reisebegleiter. Runde Form, versenkbares Kabel und Magnet lösen echte Alltagsprobleme; die Schwächen – fummelige Kartenslots, gedeckelte Datenrate, nur ein Display – bleiben Zugeständnisse an die Baugröße. Auf Amazon ist der Hub teilweise für um die 50 Euro zu bekommen.

Wollt ihr einen stationären Hub mit maximaler Bandbreite und mehreren Monitoren, greift ihr besser zu einem größeren Dock. Sucht ihr dagegen einen kompakten Begleiter für iPhone, iPad und MacBook, ist der OntheGo eine klare Empfehlung. Die runde Form wirkt anfangs wie eine Marotte – nach zwei Wochen im Rucksack wollt ihr sie nicht mehr missen.

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Tags: USB-C, Zubehör, Hub, Ausprobiert, Satechi, iPhone, Mac, iPad

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