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Feature WhatsApp-Übernahme: Google wollte Facebook im letzten Moment noch überbieten

War es nicht die Stiftung Warentest, die Backuplösungen getestet und bei Time Machine bemängelt hatte, dass die Backups so lange brauchen? Später hat sich dann rausgestellt, dass sie pro Software nur EIN Backup gemacht, also lediglich Initial-Backups verglichen haben.
Nee du; der Stiftung Warentest glaub ich schon nichts, wenns um Waren aus dem Altland geht - sobald es elektronisch wird, wird's noch schlimmer...
 
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Zum Glück machen die andere Tests mit Profis.
Wie z.b. Winterreifen in Zusammenarbeit mit dem ADAC. Da kann man sich wenigstens auf das Ergebnis verlassen.
 
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Nutzerprofile erstellen bzw. die bestehenden weiter zu verfeinern und damit höhere Werbeerlöse zu erzielen. Mit Verkauf von Daten hat das nichts zu tun.


Öhm... Wenn Facebook meine Likes und Kommentare und Chats ansieht und diese zu einem Werbeprofil zusammen stellt und diese dann gewinnbringend an andere Firmen verkauft sind das nicht meine Daten?
 
Facebook verkauft Werbeplätze, keine Nutzerprofile. Die Daten der Nutzer verwenden sie, damit die Werbung gezielter (auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt) eingesetzt werden kann.
 
Naja, transparenter als Facebook und WhatsApp in jedem Fall, wobei dies auch nicht sonderlich schwerfallen dürfte ...
Ich denke die Stiftung Warentest bezieht sich auf den Datenschutz und das ungewollte jederzeitige Abfragen von in den Kontakten enthaltenen Daten, sowie deren umverschlüsselte Übermittlung und Speicherung.

Threema bietet eine Ende zu Ende Verschlüsselung, diese ist asymmetrisch und die Daten werden auf den Servern anonym abgelegt. Die anderen Mitbewerber bieten höchstens eine symmetrische Verschlüsselung, wenn überhaupt und die Speicherung der Daten ist z.T. dauerhaft und zuordbar (AGBs). Das könnte ebenfalls ein Grund sein.
Unsere IT Abteilung hat Threema zur Nutzung auf Diensthandys freigegebenen (WhatsApp und Telegramm sind nicht erlaubt und gesperrt).

Facebook verkauft Werbeplätze, keine Nutzerprofile. Die Daten der Nutzer verwenden sie, damit die Werbung gezielter (auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt) eingesetzt werden kann.

Was erschreckend daran ist, ist das eine Firma das gesamte Profil durchforstet (auch was nicht öffentlich gehalten wird) und erstellt ein umfassendes Profil hinter dem Profil eines Nutzers.
Wenn FB kann anhand des Datensatzes des Profils z.B. Max Musterman den Tagesablauf, das Lieblingskino, die Freundin etc. abfragen. Sollte jemand die interne Datenbank hacken, hat er Zugriff auf Millionen Nutzer und deren Tagesabläufe etc ... das ganze in für die Werbeindustrie aufgearbeitete Nutzerprofile.
Und FB sowie die staatlichen Sicherheitsorgane der USA haben umfassenden Zugriff auf die Daten ... da hilft einem auch kein deutscher Datenschutz, wenn Nutzer xy freiwillig sein gesamtes Leben digital ausbreitet und auf US Servern lagert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr transparent ist die Bewertung von Stiftung Warentest aber nicht gerade. Warum Threema jetzt genau unkritisch und Telegram kritisch sein soll (nur wegen den Kontakten?) wird nicht klar.

Als "transparent" habe ich die Bewertungen von Stiftung Warentest sowieo selten empfunden :-)
In dem Fall hier verwundert es mich aber dann doch eher wieso Telegram überhaupt so weit "vorn" landen konnte. Je mehr man recherchiert, desto dubioser erscheint mir das Konstrukt

- Weird Encryption Apps: Telegram
- Hacker News: Telegram Discussion
- Unstimmigkeiten bei Telegram
- WhatsApp Nachwehen: Threema vs. Telegram
 
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Und das ist ja das Problem an der Sache: Sicherheitsforscher könnten sich mit Threema gar nicht auf diese Art und Weise und in diesem Detailgrad auseinandersetzen.

Eine andere Alternative, die vollkommen quelloffen wäre und mit Sicherheit wirbt, ist surespot. Habe über die App aber noch nicht genauer recherchiert.
 
Mit dem Argument müsste man auch iOS als bedenklich einstufen. Apple hält hier auch den Deckel drauf.
 
Deshalb stellt sich ja generell die Frage, ob Otto-Normal-Verbraucher überhaupt eine absolut sichere End-to-End-Verschlüsselung braucht. In einer Zeit, in der massenhaft nicht verschlüsselte E-Mails, SMS & Co. durch die Netze geschickt werden: Meiner Meinung nach nein. Das ist zur Zeit imho nicht viel mehr als ein künstlich aufgeblasener Trend, der sehr bald wieder an Relevanz verlieren wird.
 
Da bin ich ganz anderer Meinung, @Martin Wendel

Ich denke die Entwicklungen der letzten Monate haben doch sehr viele Menschen wach gerüttelt. Leute die sich vorher nie Gedanken um Datenschutz gemacht haben beginnen sich zu fragen was wer mit welchen Daten macht und wem man diese anvertraut.

Alleine das gehäufte Auftreten von Threads in denen sich Neulinge fragen ob der Nachbar die Kamera am Handy einschalten kann zeigt das hier glücklicherweise ein wenig Bewusstsein wächst. Es wird auch der Tag kommen an dem ein massiver Datenmissbrauch persönlich beim Einzelnen spürbar wird, spätestens dann sollten Alternativen bereits etabliert sein ohne etwas mit der heißen Nadel stricken zu müssen.
 
Ich denke die Entwicklungen der letzten Monate haben doch sehr viele Menschen wach gerüttelt. Leute die sich vorher nie Gedanken um Datenschutz gemacht haben beginnen sich zu fragen was wer mit welchen Daten macht und wem man diese anvertraut.
Davon merkt man, abseits der Technik-Szene, aber nicht viel.

(...) zeigt das hier glücklicherweise ein wenig Bewusstsein wächst.
Paranoia hat mit wachsendem Bewusstsein meiner Meinung nach nicht viel zu tun.
 
Zugegeben, vieles ist Paranoia.
Nichts desto trotz ist auch diese zielführend und manch ein Anbieter elektronischer Dienste der Datensicherheit bisher (häufig sträflich) vernachlässigt hat wird dies noch zu spüren bekommen.

Also wenn ich mich im Umfeld umschaue haben so Einige ihre Payback-Karten entsorgt und die Vorsicht sich bei irgend welchen Gewinnspielchen mit Handynummer oder Email anzumelden ist deutlich gestiegen. Alleine dies halte ich bereits bei der "trägen Masse" doch für eine positive Entwicklung. Man darf nicht vergessen das die Mehrheit der Bevölkerung von technischen Zusammenhängen schlichtweg überfordert ist. Aber auch kleine Schritte sind hier wichtig.
 
Ich habe ja fast den Eindruck, Martin ist Pro Whatsapp und daher in seinen Aussagen befangen? :-)


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Nein, ich verwende WhatsApp schon seit längerem nur noch selten. Habe dort mittlerweile nur noch einen Gruppenchat und die Konversation mit einer Person am laufen.