• Apfeltalk ändert einen Teil seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), das Löschen von Useraccounts betreffend.
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  • Seit Gutenbergs Zeiten haben sich nicht nur Bücher über die ganze Welt verbreitet, sondern Buchstaben und Wörter begleiten uns allumfassend. Selbst moderne Devices mit Sprachsteuerung und Super-KI kommen nicht ohne Buchstaben, Wörter oder Symbole aus. Nicht zuletzt darum ist das Thema das Monats Am Anfang war das Wort ---> Klick

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meru

Winterbanana
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Der war aus, weil ich auf der Magazinseite ein Overlay über die Ganze Seite hatte, so das ich nicht anklicken konnte....
Erschreckend wie das Internet aussieht ohne Addblocker...Leider geht es nicht anders..
 

ottomane

Golden Noble
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24.08.12
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16.406
Ich verstehe, dass das aus kommerziellen Gründen so sein soll. Aber trotzdem finde ich diese Tracking-Orgie einigermaßen abstoßend.

Und ja, ich zahle für AT. Wenn mehr dies tun würden, könnte man den Dreck vielleicht irgendwann weglassen.
 

Schnatterente

Bismarckapfel
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13.05.18
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146
Auf apfeltalk.de sind es 2, aber im Forum sind es bei mir 12 ! Krass.

Bildschirmfoto 2021-01-05 um 12.21.48.png
 

Mitglied 105235

Gast
Problem ist halt, dass es ein Teufels Kreislauf ist. Die Webseiten schalten Werbung um sich zu finanzieren, was ja noch legitim ist. Ein paar Stört es und sie schalten Blocker an, darauf hin wird irgendwann mehr Werbung geschaltet und so stört es dann mehr User auf einmal und schalten auch Blocker an. Irgendwann ist die Seite nur noch mit Werbung zu und fast alle nutzen Blocker da es ohne Unerträglich ist.


So sehr ich es nicht mag, für Content (solchen Content wie Apfeltalk und andere Blog haben) Geld zuzahlen, so sinnvoll ist es aber leider. Denn so kann sich ich entsprechende Seiten immer noch unterstützen und trotzdem ohne schlechten Gewissen meine Blocker anhaben. Muss aber auch gestehen, ich bin nur direkt im Magazin wenn ich an einer Umfrage Teilnehmen will ansonsten bin ich eigentlich nur in Forum und lese da auch die News.
 
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Mitglied 87291

Gast
Ich bin ebenfalls im Forum, lese das Magazin nicht (diskutiere aber gerne über Artikel). Im Forum finde ich es gut, dass die Werbung deaktivierbar ist.

Es wurde ja auch versucht andere Wege zu finden um Geld zu verdienen. Aber bezahlte Postings im Forum scheinen ja für Unternehmen nicht sonderlich interessant zu sein. Da gehts schon am besten über die User. Entweder mit Werbung (was viele nervt und sich einfach verhindern lässt) oder mit einer bezahlten Mitgliedschaft, was für einige ja durchaus interessant z zu sein scheint.

Aber mittlerweile ist das Thema ja durchaus alt. Die Redaktion hat ihren Standpunkt klar gemacht, genug User haben ihren Standpunkt klar gemacht... Ändern wird sich wohl nichts.
 

SomeUser

Ingol
Registriert
09.02.11
Beiträge
2.092
Problem ist halt, dass es ein Teufels Kreislauf ist. Die Webseiten schalten Werbung um sich zu finanzieren, was ja noch legitim ist. Ein paar Stört es und sie schalten Blocker an, darauf hin wird irgendwann mehr Werbung geschaltet und so stört es dann mehr User auf einmal und schalten auch Blocker an. Irgendwann ist die Seite nur noch mit Werbung zu und fast alle nutzen Blocker da es ohne Unerträglich ist.

Dann ist das Geschäftsmodell schlicht nicht tragfähig. Alternativ kannst du mit den gleichen Argumenten auch das Ignorieren von Arbeitnehmerrechten etc. begründen.
Wenn das Produkt den Nutzern nichts wert ist und sie bei einer Preiserhöhung oder -einführung das Produkt wechseln, würde ich mir als Anbieter Gedanken zu dem Produkt machen und nicht meine Nutzer weiter drangsalieren.
 
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Mitglied 105235

Gast
Dann ist das Geschäftsmodell schlicht nicht tragfähig.
Ist es ja auch nicht, diverse Seiten haben nun ja auch entsprechend schon Scripte die es merken wenn jemand mit einen Adblocker da ist und zeigen einen nichts mehr an. Oder die kompletten Artikel sind generell hinter einer Paywall, so dass nicht zahlende dann nur einen kleinen Teil davon lesen können.


Wenn das Produkt den Nutzern nichts wert ist und sie bei einer Preiserhöhung oder -einführung das Produkt wechseln, würde ich mir als Anbieter Gedanken zu dem Produkt machen und nicht meine Nutzer weiter drangsalieren.
So würdest du es machen, aber die Anbieter nicht. Ein sehr gute Beispiel ist hier wohl der ÖPNV, die Preise steigen so das es weniger Zahlende Kunden gibt und was mache Sie? Sie erhöhen wieder die Preise und machen sich keine Gedanken warum es überhaupt weniger Zahlende Kunden gibt. Und wenn Sie sich mal Gedanken machen, wird es ruckzuck auf Schwarzfahrer geschoben... Als wäre der Großteil Ihrer Kunden Schwarzfahrer... Es wird garnicht in Betracht gezogen, dass Ihre Kunden den ÖPNV nicht mehr nutzen (weil es vielleicht garnicht mehr geht, da der Fahrplan geändert wurde) und dafür selber mit den Auto nun fahren oder Fahrgemeinschaften haben.
 

SomeUser

Ingol
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2.092
ÖPNV ist ein ganz schlechter Vergleich, da es sich regelmäßig nicht um freie Wettbewerber am Markt handelt. Zudem gibt es im ÖPNV grundlegende öffentliche und politische Interessen zum Betrieb.
 

Benutzer 239228

Gast
Es geht ja auch nicht nur darum, dass Werbung überhaupt da ist, sondern auch eher darum, wie sie eingebettet ist. Und das kann man gut oder auch schlecht machen. Unauffällig oder alles überlagernd.
 
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Mitglied 105235

Gast
ÖPNV ist ein ganz schlechter Vergleich, da es sich regelmäßig nicht um freie Wettbewerber am Markt handelt. Zudem gibt es im ÖPNV grundlegende öffentliche und politische Interessen zum Betrieb.
Und der Vergleich mit den Arbeitnehmerrecht ist besser? Es gibt Gesetzte an die muss sich ein Arbeitgeber halten, somit gibt es hier auch keinen wirklichen freien Wettbewerb.

Dazu sollte es nur schnell und einfach aufzeigen, dass diverse Systeme Falsch sind. So wie das System der Preisgestaltung beim ÖPNV falsch ist und kein Erfolg verspricht, so ist es das gleiche mit der Werftindustrie im Netz. Merkt Mann/Frau auch super bei YouTube, da betten die YouTuber die Werbung nun direkt in Ihre Videos ein, so dass kein Blocker der Welt das umgehen kann. Da es einfach in die Werbung mit 60 Sekunden einfach direkt in das 10 Minuten Video mitreingescnitten ist.
 

SomeUser

Ingol
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2.092
Und der Vergleich mit den Arbeitnehmerrecht ist besser? Es gibt Gesetzte an die muss sich ein Arbeitgeber halten, somit gibt es hier auch keinen wirklichen freien Wettbewerb.

Dazu sollte es nur schnell und einfach aufzeigen, dass diverse Systeme Falsch sind. So wie das System der Preisgestaltung beim ÖPNV falsch ist und kein Erfolg verspricht, so ist es das gleiche mit der Werftindustrie im Netz. Merkt Mann/Frau auch super bei YouTube, da betten die YouTuber die Werbung nun direkt in Ihre Videos ein, so dass kein Blocker der Welt das umgehen kann. Da es einfach in die Werbung mit 60 Sekunden einfach direkt in das 10 Minuten Video mitreingescnitten ist.

Ja, ist er, da hier zwei freie Akteure miteinander zu tun haben, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer. Im ÖPNV ist eben das nicht der Fall, da dieser unabhängig von seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gewollt ist. Es diente auch nur die Argumentationsstruktur bzw. das Problem in dieser aufzuzeigen.
Der Vergleich mit YT trifft es da deutlich besser. Wenngleich hier die Interessen auch noch mal anders gelagert sind: Bei den YT-eigenen Einblendungen hast du als Creator nämlich keine wirkliche Möglichkeit die angezeigten Inhalte zu bestimmen und wirst über YT bezahlt. Bei den eingeschnittenen Werbeblöcken kannst du dir die Kooperationspartner, Vergütung, Art und Umfang der Werbung etc. selbst aussuchen bzw. vereinbaren.
Im Ergebnis ist es hier aber tatsächlich das gleiche: Wenn die Nutzer sich das nicht mehr anschauen wollen, weil es ihnen zu viel ist, werden sie es lassen. Entsprechend wird es für deine Werbepartner uninteressant auf diesem Kanal Werbung zu schalten. Im Ergebnis rechnet sich das Produkt nicht mehr in der Hersteller und im Angebot dessen.

Das ändert aber nichts an meiner Aussage, dass das Geschäftsmodell für sich dann nicht tragfähig ist, wenn es keine hinreichende Differenzierung zu den Alternativen am Markt gibt. Ob du ein Paket Zucker nun von der Rewe-, Aldi- oder Edeka-Eigenmarke kaufst, ist vollkommen egal und kann anhand des Preises ausgemacht werden (wenn wir es mal nur auf das Produkt reduzieren und außer Acht lassen, ob du eh nur einen Rewe vor der Tür hast). Es gibt für das Produkt keine inhaltlichen Entscheidungsmerkmale.
Bei einen - bleiben wir bei deinem Beispiel - YT-Kanal mag das anders sein: Du magst vielleicht den YTer besonders gern, seine Art der Darstellung etc. pp. Du bist also aufgrund der Umsetzung, Präsentation, ... also aufgrund der Produktdifferenzierung bereit einen höheren Preis (=mehr Werbung) zu akzeptieren. I.d.R. aber auch nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Meiner Meinung nach haben gerade viele Internetangebote das Problem, eben keine hinreichende Differenzierung bzw. keinen hinreichenden Mehrwert zu bieten - weswegen die Nutzer eben irgendwann murren und nicht bereit sind, für die Leistung mehr bzw. überhaupt Geld auszugeben.
 

Mitglied 241549

Gast
ich habe aktuell 2 im Forum durch google
und im Magazin sind es vier durch Google und doubleclick über den Safari Browser
witziger weise ist es aber unter Linux/Firefox komplett anders und firefox/uBlock spuckt da viel mehr aus bei beiden Webadressen was diesen Filter wenig vertrauenswürdig erscheinen lässt.
 
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