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Verfügt das nächste iPhone über ein Gyroskop?

Felix Rieseberg

̈Öhringer Blutstreifling
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24.01.06
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[preview]Wie das Industrie-Magazin DigiTimes unter Berufung auf Branchenkreise erfahren haben möchte, wird Apple im nächsten iPhone ein Gyroskop einsetzen, das die Erkennung der räumlichen Lage und der Bewegung im allgemeinen gegenüber dem momentan ausschließlich genutzten Beschleunigungssensor deutlich verbessern soll. [/preview]

Ein Gyroskop ist ein 1852 entwickeltes Instrument, das ursprünglich vor allem in Luft- und Raumfahrt, heute jedoch auch in Smartphones und Navigationsgeräten eingesetzt wird. Das zu Deutsch auch Kreislinseninstrument genannte Gerät verwendet einen rotierenden und symmetrischen Kreisel, der sich in einem frei beweglichen Lager dreht und so genaue Messungen erlaubt. Er wird beispielsweise für den bekannten künstlichen Horizont im Cockpit vieler Flugzeuge eingesetzt. Ein solches Gerät würde den Beschleunigungssensor jedoch nicht vollkommen ersetzen: Obgleich sich die Richtung einer Bewegung mit einem Gyroskop sehr genau ermitteln lässt, lässt sich die Geschwindigkeit nicht feststellen.

via fscklog
 

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Klingt ja cool...und was würde das nun genau bringen?
Es wäre effektiver, aber auch billiger als der jetzige Accelerometer, oder das nicht?

Bin gespannt...
 
Billiger wohl nicht, bisher waren die Gyroskope im mini-Format zu teuer für den Massenmarkt. Ich denke nicht, dass die im Preis unter den Accelerometern liegen, eher drüber.
 
Ich habe bei meinem iPhone teilweise das Problem, dass der Bildschirm beim Kippen nicht in den Breitbildmodus wechselt. Der Bildschirm bleibt im Hochformat. Solch ein Gyroskop könnte dies verbessern.
 
Na Toll...
und schon hat man eine mechanische Komponente im iPhone die predestiniert ist bei einem Sturz kaputt zu gehen......
Der beschleunigungssensor war doch sooo eine schöne Lösung :'(
Versteh ausserdem nicht warum das gyroscope genauer sein sollte, kann mir das mal vielleicht jemand erklären? wenn man die beschleunigung 2 mal integriert hat man doch den zurückgelegten weg.... und das kann man doch auf ein winkelmaß übertragen...
welche vorteile gibts denn da?
 
Ich weiß nicht ob das wirklich sinnvoll ist im Handy ein Gyroskop zu verbauen, stell ich mir irgendwie sehr Energieaufwendig vor zumal das mit der Reibung in solchen Größenordnungen doch bisher ein problem war oder? Und den Spaß in einem Magnetfeld o.ä. zu lagern ist sicher auch nicht zuträglich. Ich könnte mir vorstellen das man da Sinnvolleres bauen kann als so ein Gyroskop zu verkleinern. Zum Beispiel in dem man das in 2 Achsen aufteilt und einfach zwei einzelne Sensoren die einfacher aufgebaut sind nutzt.

Na Toll...
und schon hat man eine mechanische Komponente im iPhone die predestiniert ist bei einem Sturz kaputt zu gehen......
Der beschleunigungssensor war doch sooo eine schöne Lösung :'(
Versteh ausserdem nicht warum das gyroscope genauer sein sollte, kann mir das mal vielleicht jemand erklären? wenn man die beschleunigung 2 mal integriert hat man doch den zurückgelegten weg.... und das kann man doch auf ein winkelmaß übertragen...
welche vorteile gibts denn da?

Vermutlich kann man aber kleine Beschleunigungen nicht sehr gut/genau messen weshalb das Ganze dann wenig Sinn macht wenn man genau messen will welcher weg zurückgelegt wurde, zumal ja für die Integration die Anfangsbedingungen/Grenzen unbestimmt sind. Ein Gyroskop macht sich einfach die Drehimpulserhaltung zu nutze und kan deswegen sehr genau Messen solange man es nur mit wenig Reibung lager bzw seine Drehfrequenz konstant hält. (Deswegen wird es ja auch in Luft und Raumfahrt verwendet)
Damit könnte man also auf die Bogenminute genau bestimmten wie man das iPhone hält
 
Zuletzt bearbeitet:
Denke auch nicht, dass das wirklich sinnvoll ist, damit kann man vor einem großen Publikum nicht unbedingt werben, dennoch wird das Endprodukt teurer und das wird für manche echt unverständlich sein.
Außerdem funktioniert es doch jetzt. It works ;)
 
Ich frage mich sowieso, wo da Platz für eine Kardanische Aufhängung ist. Naja warum auch nicht :)
 
Ich glaube die Pläne werden recht schnell verworfen da es schlichtweg einfach zu fehleranfällig ist.
 
Und wieder einmal ein völlig aus der Luft gegriffenes Gerücht, das der Urheber da herumgeschickt hat (nicht die AT-Redaktion :)). Die werden das nicht reintun, darauf kann ich Gift nehmen!
 
Es wär auf jeden Fall dann dazu geeignet, das Eifon parallel zum Boden zu halten, und dann dennoch den Bildschirm drehen zu können.
 
Also die Gyroskope in den Flugzeugen mögen z.B. Trudeln gar nicht und können davon sogar defekt werden. Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass so etwas in einem iPhone eingebaut wird.
Aber ich bin nicht Ingenieur genug, um das vernünftig beurteilen zu können.
 
Na Toll...
und schon hat man eine mechanische Komponente im iPhone die predestiniert ist bei einem Sturz kaputt zu gehen......

Ich weiß nicht ob das wirklich sinnvoll ist im Handy ein Gyroskop zu verbauen, stell ich mir irgendwie sehr Energieaufwendig vor zumal das mit der Reibung in solchen Größenordnungen doch bisher ein problem war oder? Und den Spaß in einem Magnetfeld o.ä. zu lagern ist sicher auch nicht zuträglich. Ich könnte mir vorstellen das man da Sinnvolleres bauen kann als so ein Gyroskop zu verkleinern.

Ich frage mich sowieso, wo da Platz für eine Kardanische Aufhängung ist. Naja warum auch nicht :)
Eure Bedenken løsen sich bei einem Klick auf den Link ganz unten "via fscklog".

Im
Original ist von einem MEMS (=Micro Electro Mechanical Sensor [oder System])-Gyroscop die Rede.
Das hat nur den Namen und das Messergebnis mit dem oben beschriebenen Geræt gemeinsam, funktioniert aber vøllig anders.
Eine møgliche Art das zu realisieren ist zum Beispiel bei einem der Hersteller gezeigt:

39e9d3983d.jpg


Es gibt aber auch noch andere Møglichkeiten, z.B. ueber piezoelektrische Zyllinder.

Einige nutzen solche Systeme sicher auch schon, z.B. in Bildstabilisatoren ihrer Kameras oder der Wii-Fernbedienung...
 
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Und ich hatte mich schon gewundert, wie die ein waschechtes Gyroskop in das iPhone packen wollen.
 
mir ist aber immer noch nicht ganz klar wie man dann die absolute Position bestimmt. Weil die Corioliskraft eben ach nur von der Kreisfrequenz und der dazu relativen Geschwindigkeit (diese Geschwindigkeit darf zudem nicht parallel zur Kreisfrequenz sein). Das Heißt mit 2 Sensoren kann ich dann bei gegebener Geschwindigkeit (wird durch eine Schwingung vorgegeben) die Kreisfrequenz (Winkelgeschwindigkeit) bestimmen, aber solange ich nicht die ganze Zeit messe und damit meinen einmal bekannten Anfangswinkel ständig nachrechne wo ich bin…
irgendwie gibt es da noch einen Trick…*
 
Das Gyroskop ist z.b. bei dem Aufsatz für den Wii-Controller (Wiimote Plus) bereits integriert, damit man z.B. die Fernbedienung bei einem Spiel mit einem Schwert besser kontrollieren kann.
 
Hmm... Und in der nächsten Generation bekommt dann das iPhone ein Kolposkop. ;-)