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Jan Gruber

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Jan Gruber
UTM, die Open-Source-Software, die es Benutzern ermöglicht, verschiedene Betriebssysteme über virtuelle Maschinen auf macOS zu emulieren, hat Schwierigkeiten, eine Version für iOS und iPadOS in den App Store zu bringen. Trotz der jüngsten Öffnung Apples für Spielkonsolen-Emulatoren wurde UTM SE von der Aufnahme in den App Store und von der Notarisierung für Drittanbieter-App-Stores abgelehnt.

Apples strikte Richtlinien​


Die Ablehnung von UTM SE basiert auf der Regel 4.7 der App Store Guidelines, die besagt, dass „ein PC keine Konsole ist“. Diese Regelung lässt zwar Emulatoren für Retro-Spielkonsolen zu, schließt jedoch PC-System-Emulatoren wie UTM aus. Apple hat klargestellt, dass diese Regel auch für Drittanbieter-App-Stores gilt, was die Distribution von UTM SE zusätzlich erschwert.

Ein weiterer Grund für die Ablehnung von UTM SE ist das Fehlen eines Just-In-Time (JIT) Compilers in der App. Ohne JIT, der in iOS-Apps nicht erlaubt ist, außer in speziell zugelassenen Fällen, leidet die Leistung der Emulatoren erheblich. Die Entwickler von UTM haben daher entschieden, dass es sich nicht lohnt, gegen die Entscheidung von Apple anzukämpfen, da die App ohne JIT eine unterdurchschnittliche Leistung bietet.

Alternativen zum App Store​


Trotz der Ablehnung von Apple bleibt UTM für Mac-Nutzer im Mac App Store verfügbar, und iOS-Nutzer können die Software weiterhin über Sideloading-Methoden nutzen. Diese Graumarkt-Methoden umfassen das manuelle Kompilieren und Installieren der App über Xcode, eine Option, die vor allem für Entwickler und technisch versierte Nutzer praktikabel ist.

Die Ablehnung von UTM SE zeigt die Herausforderungen auf, die Entwickler von Emulatoren in Apples Ökosystem oft gegenüberstehen. Während Apple einige Türen für Retro-Konsolenemulatoren geöffnet hat, bleiben die Richtlinien für andere Arten von Emulation streng und limitierend. Dies wirft wichtige Fragen über die Zukunft der Software-Emulation auf iOS und iPadOS auf und darüber, wie offen Apple wirklich ist für Apps, die das Potenzial haben, die Nutzung seiner Geräte zu erweitern.

Via X

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ActiveMan

Strauwalds neue Goldparmäne
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Es ist nichts weiter als eine bodenlose unverschämtheit auch Drittanbieter Appstores vorzuschreiben welche Software vertrieben werden darf und welche nicht. Ich rechne hier (und erwarte das auch) mit einer Klarstellung der EU.
 
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