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Time Machine auf USB oder NAS?

  • Ersteller Ersteller Mitglied 214026
  • Erstellt am Erstellt am

Mitglied 214026

Gast
Hallo,

nachdem sich mein System nach dem Update auf High Sierra abgeschossen hatte, war ich natürlich froh, das meiste per Time Machine auf dem NAS gesichert zu haben. Die Installationszeiten waren aber unterirdisch, der Migrationsassistent wollte 46 Stunden brauchen und das Wiederherstellen per Time Backup dauerte auch sehr lange.
Ich habe einen iMac mit 2TB Fusion Drive, welches aber noch nie voller als 1,2TB war.
Wäre es vielleicht besser, das Backup per USB 3.0 Festplatte zu machen oder ist das NAS (RAID5) die bessere Wahl?
 
1,2 TB ist jetzt aber auch nicht gerade eine kleine Datenmenge...würde es aber mal über USB 3.0 probieren da die Übertragungsraten dort höher sein müssten.
 
Ich habe schon meine Bilder und Videos auf externe Platten ausgelagert. Im Moment habe ich so 200GB auf der Platte liegen. Reicht da eine 1TB Platte?
 
Ich dachte du willst ein Backup aus der TM einspielen? Das sollte dann auch völlständig sein.
 
Nee nee, meine Frage war eher, ob ich zukünftig die Backups auf eine USB 3.0 Platte spielen soll und das NAS nicht mehr nutze.
 
Ob NAS oder direkt angeschlossenes Laufwerk hängt natürlich von der Geschwindigkeit bzw. Bandbreite des vorhandenen Netzwerks ab. Wenn das Netzwerk nicht ganz marode ist dürfte es erheblich schneller sein als das was eine Festplatte an Datendurchsatz kann. In der Regel kann eine Festplatte nicht mehr als 50MB/s und bei den sehr vielen kleinen Dateien, aus denen ein BackUp besteht wird es sogar noch sehr viel weniger sein. So gesehen dürfte es ziemlich egal sein ob du eine direkt per USB angeschlossene Platte oder ein NAS als BackUp-Medium verwendest.

MACaerer
 
Wie ist denn die Verbindung zum NAS? Eine schlechte WLAN-Verbindung verdirbt natürlich den Spaß an der Sache
 
das NAS steht gleich neben dem iMac, Geschwindigkeit ist so bei ca. 20MB/s im Upload und 90MB/s im Download (afp).
 
@MACaerer: Im NAS werkelt auch eine Festplatte. Warum sollte dann der drahtlose Zugriff schneller sein als der über Kabel?
 
Ich glaube das hast du irgendwie missverstanden. Ich meine es dürfte vom Datendurchsatz einer Festplatte als BackUp-Medium ziemlich egal sein on man ein NAS oder ein direkt angeschlossenes Laufwerk nimmt. Ob man ein schnelles Wireless- oder Kabel-Netzwerk verwendet spielt dabei kaum eine Rolle und darüber habe ich aber auch in meinem Kommentar kein Wort verloren.

MACaerer
 
Hallo,

nachdem sich mein System nach dem Update auf High Sierra abgeschossen hatte, war ich natürlich froh, das meiste per Time Machine auf dem NAS gesichert zu haben. Die Installationszeiten waren aber unterirdisch, der Migrationsassistent wollte 46 Stunden brauchen und das Wiederherstellen per Time Backup dauerte auch sehr lange.
Ich habe einen iMac mit 2TB Fusion Drive, welches aber noch nie voller als 1,2TB war.
Wäre es vielleicht besser, das Backup per USB 3.0 Festplatte zu machen oder ist das NAS (RAID5) die bessere Wahl?
Ging mir leider genauso.
Deswegen mache ich jetzt einfach beides. Ich bin beruflich viel unterwegs.
Zu Hause Backup auf Synology via TimeMachine und unterwegs ein separates Backup auf die Festplatte ebenfalls per TimeMachine.
Vom Carbon Copy Cloner bin ich wieder weg, da ich sehr enttäuscht war, als ich versucht habe meine Daten zurück zu bekommen.
 
Ich mache Backup lokal auf Platte, auf einer Synology und auf Backblaze. Das sollte reichen.
 
Ich mach auch beides. NAS über WLAN. Sehr komfortabel. Sobald das MacBook Strom hat, sichert es automatisch. Das sind die aktuellsten Sicherungen.
Manuell auf zwei USB 3.0 Platten, die an verschiedenen Orten liegen.
 
Ich glaube das hast du irgendwie missverstanden.
Weiß nicht.
Ich habe es so verstanden, daß du meinst, ein drahtloses NAS sei schneller als eine kabelgebundene Platte.
Aber vielleicht habe ich tatsächlich das mit dem Netzwerk mißverstanden.
"Wenn das Netzwerk nicht ganz marode ist dürfte es erheblich schneller sein als das was eine Festplatte an Datendurchsatz kann."
Für mich klingt das, als ob ein Netzwerk/NAS schneller sein müsste als eine direkt angeschlossene Platte. Denn der "Datendurchsatz" ist ja bei den Platten der gleiche, egal ob in einem Netzwerk oder bei Direktzugriff. Außer natürlich, wenn in den NAS-Systemen immer viel schnellere Platten stecken würden.
Aber da meine NAS- und Netzwerkerfahrungen minimal sind: durchaus möglich, daß ich da manches durcheinanderwerfe.
War auch ein stressiger Tag.
 
Bei mir läuft das Backup auf eine Samsung T5. Da kann mein NAS mitnichten mithalten.
 
Ich mach auch beides. NAS über WLAN. Sehr komfortabel. Sobald das MacBook Strom hat, sichert es automatisch. Das sind die aktuellsten Sicherungen.
Manuell auf zwei USB 3.0 Platten, die an verschiedenen Orten liegen.
Super. Noch ein klein weniger superer (!) wäre, wenn du für die verschiedenen Sicherungen auch verschiedenen Programme benutzt (falls du das nicht schon machst).
Weil Programme nie fehlerfrei sind, sich gerade bei Updates Fehler einschleichen können - die bei Backups tödlich sein können.
Wobei ich denke, daß die Menge der Sicherungen davon abhängt, wie wichtig die Daten sind und wie hoch die Möglichkeit, die von woanders zurückzubekommen. Da sind OpenSource-Programme am unteren Ende, die noch nicht abgegebene Doktorarbeit oder die Fotos und Berichte von einer traumhaften Expedition in unerforschte Gegenden am anderen Ende (alternativ: die eigenen Kinder beim Aufwachsen, Tondokumente der Eltern und Großeltern über ihre Jugend, also nicht-rekonstruierbare aber persönlich wichtige Daten).
Das sind ja auch selten Terabytes an Daten, die kann man leicht zehnmal sichern, an verschiedenen Plätzen. Firmendaten, deren Verlust einen Ruin bedeuten würde, liegen natürlich auch auf der So-oft-wie-möglich-sichern-Ebene.
Und immer, wie du schon gesagt hast, die Sicherungen nicht neben dem Rechner liegen lassen, höchstens die eine, die dauernd mitläuft.
Einbrecher, Blitzschlag, Überspannung, je nach Gegend auch Hochwasser oder Erdbeben - da ist die Sicherung auf dem Schriebtisch, vor allem wenn dauerhaft angeschlossen, schnell mal weg, zusammen mit dem Original.
Irgendwo las ich mal, 90 km Abstand wären zu empfehlen. Find ich jetzt übertrieben. Wenn was bei mir einschlägt, was noch in 80 km Radius Backupplatten zerstört, also dann denke ich, daß mir das nicht mehr wirklich wichtig sein würde, ein Backup zu haben.
 
Wie bekomme ich ein Time Backup vom USB Laufwerk auf das NAS? Einfach Copy / Paste oder was gibt es zu beachten?
 
Ein Backup zu kopieren ist in der Regel sinnbefreit, erstelle auf dem NAS ein neues Backup, denn Backup bedeutet, alle Daten doppelt zu haben und nicht, ein Archiv haben zu wollen, ein Archiv ersetzt kein Backup und von einem Archiv sollte man tunlichst ein Backup haben.