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Taschenkontrollen: Sammelklage gegen Apple in Kalifornien abgewiesen

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Eine gegen Apple eingereichte Sammelklage wegen den Taschenkontrollen von Mitarbeitern der Retail Stores wurde nun in Kalifornien abgelehnt. Der zuständige Richter begründete dies mit der Tatsache, dass Angestellte die Kontrollen einfach hätten umgehen können.

In der Klage ging es nicht um die eigentliche Kontrolle, sondern vielmehr um eine Entschädigung für die verlorene Zeit. Die Überprüfungen werden vor und nach der eigentlichen Arbeitszeit durchgeführt und deshalb von Apple nicht bezahlt. Um die Kontrolle zu umgehen und somit keine zeitliche Verzögerung hinnehmen zu müssen, hätten die Angestellten keine Taschen mit zur Arbeit bringen müssen, argumentierte der entscheidende Richter William Alsup. Es sei unumstritten, dass einige Mitarbeiter so verfahren hätten und dabei nicht kontrolliert wurden.

Bereits vor einigen Monaten lehnte ein Richter eine ähnliche Klage gegen Apple auf US-Bundesebene ab. Der jetzt beendete Rechtsstreit wurde ausschließlich in Kalifornien ausgetragen. Insgesamt hätte Apple mehr als 12.000 Mitarbeiter aus 52 Retail Stores einige Dollar am Tag als Entschädigung zahlen sollen. Insgesamt wurde der finanzielle Aufwand auf knapp 60 Millionen US-Dollar geschätzt.

via Bloomberg

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Wahrscheinlich gibt es demnächst auch noch Sammelklagen gegen Apple weil Mitarbeiter vor einer besetzten Firmentoilette warten mussten. *kopfschüttel*

Aber wenigstens einmal ein Urteil das zeigt das nicht alle Richter in den USA völlig verrückt sind. ;)
 
Was heißt hier verückt? Taschenkontrollen sind hierzulande Arbeitszeit, werden also vor der Stempeluhr durchgeführt! Generelle Kontrollen sind nicht zulässig, weil dem Mitarbeiter Diebstahl unterstellt wird. Es muss eben so gestaltet werden, dass es wegsperrmöglichkeiten außerhlb des Vetkaufsraumes gibt. In einem Mantel könnt ich auch Sachen rausschmuggeln. Mitarbeiter sind nicht freiwild.
 
Und auch Arbeitgeber haben Rechte.

Arbeitgeber haben jedenfalls hierzulande nicht das Recht, anlasslose Taschenkontrollen durchzuführen. Und das ist auch gut so.
Dass dieses Recht scheinbar in den USA besteht, ist einfach nur ein Unding.
 
Wir ziehen uns ja offenbar eine Generation heran, die fraglos die Arbeitgeberposition einnimmt. Oh schöne neue Arbeitswelt...
 
Wahrscheinlich gibt es demnächst auch noch Sammelklagen gegen Apple weil Mitarbeiter vor einer besetzten Firmentoilette warten mussten. *kopfschüttel*

Aber wenigstens einmal ein Urteil das zeigt das nicht alle Richter in den USA völlig verrückt sind. ;)
Hättest du Bock drauf dich täglich von deiner Firma durchsuchen zu lassen?
Ich bringe auch immer eine Tasche mit zur Arbeit, wie soll man sonst auch das Frühstück und trinken mitnehmen?
Mit so einer Kontrolle steht jeder unter Generalverdacht ein Dieb zu sein, ich käme mir da echt blöde vor!!!
In den USA ist diese Paranoia aber offenbar mittlerweile ganz normal...

Und auch Arbeitgeber haben Rechte.
Das Recht, jeden pauschal Diebstahl zu unterstellen, hier zu Lande auf jeden Fall nicht und das ist auch gut so!!!
Ums verrecken wollte ich in den USA heute kein Arbeitnehmer sein, ich würde aus dem kotzen nicht mehr raus kommen! Das man so ein Verhalten auch noch verteidigen kann, egal ob bei Apple oder irgendwem anders, kann ich nicht verstehen...
 
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Wer als offener multikultureller Weltkonzern nicht mal seinen eigenen Mitarbeitern traut hat schon verloren !
Aber heute ist man schnell dabei mit einem Generalverdacht.
 
Wahrscheinlich gibt es demnächst auch noch Sammelklagen gegen Apple weil Mitarbeiter vor einer besetzten Firmentoilette warten mussten. *kopfschüttel*

Aber wenigstens einmal ein Urteil das zeigt das nicht alle Richter in den USA völlig verrückt sind. ;)

Du könntest deinem Chef ja anbieten, dass du täglich die Firma zusperrst und das sogar unbezahlt machst, er wird sich sicherlich freuen.
 
Wahrscheinlich gibt es demnächst auch noch Sammelklagen gegen Apple weil Mitarbeiter vor einer besetzten Firmentoilette warten mussten. *kopfschüttel*

Aber wenigstens einmal ein Urteil das zeigt das nicht alle Richter in den USA völlig verrückt sind. ;)

Ich bin der gleichen Meinung. Lächerlich, gegen was alles in den USA geklagt wurde. Da kann man nur mit den Ohren wackeln.
 
Taschenkontrollen sind hierzulande Arbeitszeit, werden also vor der Stempeluhr durchgeführt! Generelle Kontrollen sind nicht zulässig, weil dem Mitarbeiter Diebstahl unterstellt wird.
Wo hast denn das her? Denn das stimmt so nicht wirklich., bei den großen Unternehmen VW, Audi, BMW, Mercedes etc. ist es üblich das bei der Pforte/Drehkreuz hin und wieder die Mitarbeiter die Taschen aufmachen und auch wenn man für das Drehkreuz seine Stempelkarte verwendet um das Gelände zu betreten oder zu verlassen, so ist hier noch nicht die Stempeluhr für die Zeitnahem.

Auch hier ist es so, hat man keine Tasche dabei so ist das Problem mit der Kontrolle gelöst.



Edit:
Bei einigen Kommentaren hier, merkt man sofort das diese User wohl in keinen Großunternehmen tätig sind und auch keine Ahnung haben wie es dort zugeht. Man kann nicht von einer kleinen Firma nicht auf einen Großkonzern schliessen und wie das dort alles gehändelt wird.
 
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Hin und wieder kontrollieren ist aber immer noch was anderes als mehrmals täglich.
 
Das hin und wieder ist total Unterschiedlich, das kann sogar in der früh mal sein wenn man das Werk betritt und es wird geschaut ob irgendwelche Sachen mit eingeführt worden die Untersagt sind zum Beispiel Alkohol und es kann auch sein das man am selben Tag noch mal die Tasche aufmachen muss wenn man das Werk verlässt um zu prüfen das man nicht irgend etwas (Zechnische Zeichnungen, Werkzeuge, Bauteile etc.), mitnimmt.

Und im Artikel von Apfeltalk, sehe ich nun nichts das auf ein mehrmals Täglich Kontrollieren hinweist.
 
In den englischsprachigen Artikeln wird erwähnt, dass sowohl vor der Mittagspause als auch zum Feierabend kontrolliert wurde.
 
Wenn man bedenkt das ein Großteil der Diebstähle auf Mitarbeiter zurückzuführen ist: nachvollziehbar.
Gerade Apple-Produkte eignen sich aufgrund ihrer Größe und ihres Wertes dafür ideal. (den iMac jetzt einmal ausgenommen).

Solche Kontrollen sind eine notwendige Abschreckung und man darf auch nicht vergessen das sie uns - den Verbrauchern - dienen. Diebstahlsverluste zahlt letztendlich der Kunde.
 
Ich weiß nicht wie der derzeitige Stand ist. Aber als ich vor rund 40Jahren bei BMW angefangen habe waren Taschenkontrollen beim Verlassen der Fabrik üblich. An der Pforte waren Lichtschranken angebracht, die beim Passieren nach dem Zufallsprinzip ein Signal gaben. Der betroffene MA sollte dann unaufgefordert seine Tasche öffnen. Nicht die Taschen an der Kleidung sondern nur die mitgetragene Hand- oder Aktentasche. Natürlich hatte der Werkschutz keine rechtliche Handhabe den MA festzuhalten und selber eine Durchsuchung bei ihm vorzunehmen, falls derselbe das verweigert hätte. Aber die Konsequenzen wären dann auch klar.

MACaerer
 
In Deutschland gibt es auch, gerade in den großen Konzernen, starke Gewerkschaften und einen Arbeitnehmerschutz der diese Bezeichnung auch verdient.
In den USA sind Arbeitnehmer praktisch vogelfrei und eher schutzlos dem Arbeitgeber ausgeliefert, der Arbeitgeber hat dort sehr weitreichende Rechte die Angestellten zu kontrollieren und zu überwachen. Da haben solche Maßnahmen immer ein "Geschmäckle"
 
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Wahrscheinlich gibt es demnächst auch noch Sammelklagen gegen Apple weil Mitarbeiter vor einer besetzten Firmentoilette warten mussten. *kopfschüttel*

Aber wenigstens einmal ein Urteil das zeigt das nicht alle Richter in den USA völlig verrückt sind. ;)

Eben doch. Ich kann die Klage absolut nachvollziehen. Die Zeit, die bei Taschenkontrollen verloren, sollte normalerweise selbstverständlich bezahlt werden. Das sagt einem doch schon der logische Menschenverstand. Oder lässt du dir gerne deine Zeit stehlen?
 
Eben doch. Ich kann die Klage absolut nachvollziehen. Die Zeit, die bei Taschenkontrollen verloren, sollte normalerweise selbstverständlich bezahlt werden. Das sagt einem doch schon der logische Menschenverstand. Oder lässt du dir gerne deine Zeit stehlen?

Ich merke das bei mir im Büro auch. Es gibt Kollegen, die sind um 17:01 Uhr schon vom Parkplatz verschwunden.

Ich habe vielleicht ein anderes Verständnis für meine Arbeit, aber ob ich jetzt zehn Minuten länger mache, das juckt mich nicht.

Ich verstehe die Klage absolut nicht.

Wenn die Leute keine Lust zum Arbeiten haben dann sollen sie morgens im Bett liegen bleiben, keiner zwingt jemanden zum arbeiten.
 
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Wem es nicht passt das kontrolliert will soll kündigen und sich ne eigene Firma aufbauen und es anders machen. Null Verständnis für so einen Schrott !
Wenn ich die unbezahlten Überstunden, die ich ohne Bezahlung geleistet habe, heute nehmen würde hätte ich ein Jahr lang Urlaub. #heulsusengate