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Taschenkontrollen: Sammelklage gegen Apple in Kalifornien abgewiesen

Oder lässt du dir gerne deine Zeit stehlen?
Nun wollen wir einmal nicht übertreiben.
Wir reden hier von vielleicht einer Minute täglich. Das man in den USA aus jeder Mücke einen Elefanten macht sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

Selbst bei uns ist es üblich das die Arbeitszeit mit Erreichen des Arbeitsplatzes beginnt und beim Verlassen endet. Selbst wenn manch einer dann noch eine Viertelstunde über das Werksgelände laufen muss um in "Freiheit" zu sein.
 
Wie läuft das denn in den deutsche Stores? Wendet Apple hier das selbe Verfahren an? Kann dazu jemand was sagen?
 
Es gibt natürlich auch Leute, die sind ihrem Arbeitgeber hörig. Von uns hat man als Schichtführer auch verlangt, dass wir 15 Minuten früher zur Übergabe komme. Natürlich unbezahlt. Wir haben geschlossen den Piepmatz gezeigt und sind selbstverständlich nicht 15 Minuten eher gekommen. Entweder wird dafür bezahlt oder man muss mit unserer Abwesenheit rechnen. So einfach ist das. Nichtsdestotrotz habe ich generell Spaß an meiner Arbeit und arbeite gerne. Aber doch nicht kostenlos.
 
Es gibt natürlich auch Leute, die sind ihrem Arbeitgeber hörig. Von uns hat man als Schichtführer auch verlangt, dass wir 15 Minuten früher zur Übergabe komme. Natürlich unbezahlt. Wir haben geschlossen den Piepmatz gezeigt und sind selbstverständlich nicht 15 Minuten eher gekommen. Entweder wird dafür bezahlt oder man muss mit unserer Abwesenheit rechnen. So einfach ist das. Nichtsdestotrotz habe ich generell Spaß an meiner Arbeit und arbeite gerne. Aber doch nicht kostenlos.

Helden des Alltags. Wenn die Welt euch nicht hätte [emoji23]
 
Lieber ein verspotteter Held des Alltags sein, als ein Weichei, das sich rumschubsen lässt. :)
 
Ich bin meinen Weg gegangen. Heute bekomme ich jede Minute in Freizeit wieder und habe ein paar k im Monat [emoji6]
 
@MACaerer das ist immer noch ähnlich und in eine so ähnlichen Form geschieht das auch bei anderen Unternehmen.
 
Jetzt noch einmal ganz langsam bevor hier zum Klassenkampf kommt und Marx und Engels auferstehen:

Die Mitarbeiter sollen keine Taschen mitbringen. Tun sie es trotzdem, erklären sie sich damit einverstanden kontrolliert zu werden. Wo ist nun das Problem? Eher die Klage ist doch absurd. Hier wird versucht eine selbst verschuldete Unannehmlichkeit auch noch in Geld umzusetzen.

Wäre es denn besser wenn Apple kategorisch das Mitbringen von Taschen verbieten würde?
 
Jetzt noch einmal ganz langsam bevor hier zum Klassenkampf kommt und Marx und Engels auferstehen:

Die Mitarbeiter sollen keine Taschen mitbringen. Tun sie es trotzdem, erklären sie sich damit einverstanden kontrolliert zu werden. Wo ist nun das Problem? Eher die Klage ist doch absurd. Hier wird versucht eine selbst verschuldete Unannehmlichkeit auch noch in Geld umzusetzen.

Wäre es denn besser wenn Apple kategorisch das Mitbringen von Taschen verbieten würde?


Wie nimmst du denn dein Pausenbrot mit in die Firma? Also ich brauche Taschen dafür. Und hast du schon mal eine Frau ohne Handtasche gesehen? So etwas gibt es selten.
 
Wie nimmst du denn dein Pausenbrot mit in die Firma? Also ich brauche Taschen dafür.
Ganz ehrlich: DAS ist doch nicht das Problem des Arbeitgebers.

Ein Verbot von Taschen wäre genauso einfach umzusetzen wie ein Handy-, Kamera-, oder Rauchverbot. Der Arbeitgeber hat das Hausrecht und kann somit die Verhaltensregeln für die Mitarbeiter vorgeben.
 
Erinnert mich ein wenig an diese Cracklabore, wo die Mtarbeiterinnen im Bikini sitzen damit sie nix mitnehmen können...
 
Ganz ehrlich: DAS ist doch nicht das Problem des Arbeitgebers.

Ein Verbot von Taschen wäre genauso einfach umzusetzen wie ein Handy-, Kamera-, oder Rauchverbot. Der Arbeitgeber hat das Hausrecht und kann somit die Verhaltensregeln für die Mitarbeiter vorgeben.

Wie wäre es mit einsperren und nur am WE nach Hause lassen? Natürlich ohne Taschen. Manche Leute haben Vorstellungen.
 
Erst mal die erste moralische Seite:

Durch ein Arbeitsverhältnis wird man nicht zum Leineigenen der Firma und so sollte eine Firma nicht das Recht haben, die privaten Habseeligkeiten der Angestellten durchwühlen zu können. Weil geklaut wird, wird pauschal der private Kram durchsucht? Darf nicht sein. Mag sein dass da der ein oder andere Arbeitgeber einfach seine Macht nutzt um das durchzudrücken, seine Tasche sollte man aber in einem Rechtstaat niemand anderem als der Polizei öffnen müssen.

Die zweite moralische Seite:

Es kommt darauf an wie lange die Kontrollen gedauert haben. Wenn man nach der Arbeit mal für eine Minute die Tasche öffnen muss, ist das sicherlich Peanuts und muss man von der Zeit als Arbeitnehmer schlucken. Wenn das ganze Prozedere jeden Tag durch die doppelte Kontrolle aber 30 Minuten ausmacht, wovon 15 auch noch eigentlich Mittagspause gewesen wären, dann kann ich da den Wunsch nach Kompensation schon verstehen.

Ich habe das in meiner Jugend sogar mal erlebt. Da wurde jeder aus der Schicht am Ende kontrolliert. Der Schichtleiter hat sogar die Taschen der Hose abgeklopft und musste auch alle Hosen/Jacken/Hemdtaschen leeren. 30 Leute wurden da von einer Person kontrolliert, dir nicht einen raus gelassen hat bevor alle Taschen+Personen "überprüft" waren. Bezahlt wurde das auch nicht, hat allen in allem aber sicher jedes Mal 20 Minuten gedauert.
 
Wer kontrolliert eigentlich die Taschen der Personen welche die Taschenkontrollen durchführen? Angela persönlich? Und schaut Tim auch in Angelas Tasche? Icaan schaut bestimmt in Tims Handtasche da bin ich sicher.
 
Bei Magic Apple wird eben auch nur mit Wasser gekocht. Wenn es den Kunden nicht sonderlich interessiert, gibt Apple dafür auch kein Geld aus. Das war beim Umwelt- und Datenschutz auch nicht anders. Das sind keine Werte die Apple von sich selbst aus vertreten hat.
 
Ich finde es generell eher eine Frage der Unternehmenskultur ob ich meinen Mitarbeitern vertraue, oder lieber so ein unwürdiges Spektakel veranstalte. Zum Glück arbeite ich in einem Unternehmen in dem seit Jahrzehnten Regeln wie Vertrauensarbeitszeiterfassung und ein unkontrolliertes Verlassen des Firmengeländes zum gelebten Alltag gehören. Erspart jede Menge an unnötiger Verwaltung und Verwaltung der Verwaltung und schafft eine gegenseitige Vertrauenskultur.
 
Als ich noch Student war und jobbte, haben manche Firmen per Zufallsgenerator kontrolliert.
Ist doch völlig in Ordnung.
 
Ich finde es generell eher eine Frage der Unternehmenskultur ob ich meinen Mitarbeitern vertraue, oder lieber so ein unwürdiges Spektakel veranstalte.
Naja, wenn eine Firma zigtausend Mitarbeiter hat sind auch etliche schwarze Schafe darunter, das lässt sich gar nicht vermeiden. Und wie sagte schon der gute Lenin: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser."
Ob man Taschenkontrollen für nötig hält hängt schließlich auch von den Produkten ab, die man herstellt. Gerade Computer-Zubehör ist leicht einzustecken und gleichzeitig ziemlich wertvoll. Ohne Kontrolle würde der Schwund einfach zu hoch sein. Man wird auch nicht jeden kontrollieren, das würde der Werkschutz gar nicht schaffen, sondern nach dem Zufallsprinzip vorgehen.

MACaerer
 
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Reaktionen: Farafan
Das ist richtig und ich denke das wird auch jeder Mitarbeiter verstehen. Andernfalls würde die "Schwundrate" ganz ordentlich ins Geld gehen.
Ja ich verstehe da und habe auch keine Probleme wenn ich mal raus gefischt werde und meine Tasche aufmachen muss. Die Sachen die ich täglich mit rein und raus in die Firma nehme, gehören mir bis auf der Laptop. Dafür habe ich aber den Passierschein A 38.


ch finde es generell eher eine Frage der Unternehmenskultur ob ich meinen Mitarbeitern vertraue, oder lieber so ein unwürdiges Spektakel veranstalte.
Es macht halt einen Unterschied ob es so bis 200 Mitarbeiter sind oder es ab 2.000 Mitarbeiter los geht.