• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Feature Spotify-Alternative von Apple soll auch Gratis-Funktionen bieten

Radio ist nicht nur einfach Werbung.
Radio gehört definitiv zu den Haupteinnahmequellen der Musiker.
Die GEMA zahlt pro Minute etwa 5 € an Tantiemen für einen öffentlich gespielten (und demnach für den Konsumenten kostenlosen) Musiktitel aus.
Bei Uptown Funk mit 4:30 Minuten Länge wären das knapp 22,50 € für diesen ausgespielten Titel im Radio.
Beim Radio entscheiden dann auch noch ganz klar die Marktanteile.
Und wer als Sender seinem potentiellen Publikum den aktuellen musikalischen Zeitgeist bietet, der kassiert auch mehr Werbeeinnahmen und kriegt einen entsprechenden Anteil am Budget, den er verteilen kann und auch muss.
Die Künstler wollen ja "gerecht" bezahlt werden....mit einem mehrfach generierten Minutenlohn.

Für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten fallen jährlich durch Zwangsgebühren etwa 7,7 Milliarden Euro ab.

Der WDR, zu dem auch 1Live gehört liegt im oberen Drittel mit etwa 1,5 Milliarden Euro Einnahmen.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/196121/umfrage/gez--einnahmen-nach-rundfunkanstalt/

Dürft Ihr selber mal überschlagen, wie viel von den 1.500 Millionen Euro dann an die GEMA fließen und von dort an den Künstler.

Ich würde mich als Musiker wohl eher darum sorgen, ob denn auch die vielen Radiostationen in Europa....insbesondere in Deutschland meinen Song auch spielen, wo ich doch nur eine Musikerin aus Pennsylvania bin....
 
Egal was Apple anbieten wird. Es wird für den Kunden ungüsntiger sein als die aktuellen Angebote. Da braucht man sich nichts vorzumachen.
 
Ich denke einigen fällt es schwer Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Es gibt mehr als nur CD-Käufer oder die Illegal-Kopierer.
Die Läute die bisher alles an Musik selber gekauft haben und eine entsprechend große Sammlung an Musik zu Hause haben, werden jetzt sicher nicht damit aufhören sich die Musik selber zu kaufen. Aber es gibt auch Leute wie mich, zum Beispiel, ich habe in meinem ganzen Leben gerade mal eine Handvoll CD´s gekauft, nicht weil ich sie mir nicht hätte leisten können, ich sammle einfach nicht gerne.
Außerdem ist mein Musikgeschmack so unterschiedlich das diese Sammlung extrem umfangreich sein müsste.
Bevor es Spotify gab, bestand mein Musikkonsum aus Radio (auch online) oder Youtube. Für Filme gilt bei mir das gleiche, noch nie hab ich ne eigene Filmesammlung besessen, das würde sich auch niemals ändern.

Vorgestern z.B. hab ich mal wieder nen "Trash-Abend" gemacht, da hab ich mir den ganzen Abend lang über Spotify die alten Schätzchen aus den 90gern reingezogen, dabei war natürlich auch allerhand kram, für den würde ich nicht einen einzigen Euro ausgeben, wenn ich es erst auf CD kaufen müsste, ich hätte es dann einfach nicht und könnte so einen "Trash-Abend" einfach nicht machen.
Aber man schwelgt dann eben mal in Erinnerungen...^^
Beim Sport brauche ich dann auch schon mal etwas härtere Musik, um mich anzuspornen, meinstens ist das dann aber auch zeug, das kenne ich gar nicht, und würde folglich ebenfalls niemals Geld dafür bezahlen, nicht zuletzt weil mir im Laden gar nicht klar wäre das die Musik für den Sport sinn machen würde.
Oder wenn man Musik zum Laufen braucht, wer hat seine Musik schon nach bpm sortiert...?
Abgesehen davon wird Musik ab einem gewissen Umfang auch sehr schnell unübersichtlich, auf den CD´s waren zumindest Früher (wie das heute ist weis ich nicht) längst nicht alle relevanten Metadaten gespeichert, die wichtig sind um sie auch digital einsortieren zu können.
Ich für meinen Teil, habe eigentlich schon mein ganzes Leben auf ein Angebot wie Spotify oder vielleicht auch den neuen Dienst von Apple gewartet, denn erst seit dem es das gibt bin ich bereit für Musik zu bezahlen.
Deshalb mag ich in gewisser weise auch das Gratis Angebot von denen, denn das gibt mir die Gewissheit das ich die Musik auch dann noch nutzen kann, wenn meine finanzielle Situation mich dazu zwingt die Zahlung vorübergehend einzustellen (ich hoffe das dann auch meine Playlists erhalten bleiben).
 
@Joh1 überlege mal, wie viele Songs alleine du pro Monat hörst. Und alle Künstler die du in dem Monat konsumiert hast, teilen sich deine 68 CENT.
Was kriegt da jeder?

Nehmen wir mal das Gegenbeispiel: Du hörst nur einen Künstler. Keine anderen. 356 Tage im Jahr. Immer. Du bist der hardcore Fan.
Dann bekommt diese Band nach einem Jahr von dir stolze 8,16 EUR.

Für alle Alben, Live Alben. usw.
Das ist für die Band ein extrem schlechter Deal.

(ich weiß, es wird im großen Topf mit allen Usern verteilt... - soll auch nur ein Beispiel sein...)

Die Band macht ein schlechtes Geschäft...
Andersru: Du auch!
Du hast nach einem Jahr 119,88 EUR bezahlt.

Du hättest dir alles von denen Kaufen können. Und wenn du keine Lust mehr hast Geld aus zu geben, dann kannst du deine gekauften MP3's oder CD's einfach weiter anhören.

Nur: Spotify hat halt nix kassiert.

Wenn etwas kostenlos ist, dann nutzt man das Produkt auch mehr. Ich nutze Spotify nur, weil ich kein Geld dafür bezahlen muss. Wäre ich gezwungen Spotify zu bezahlen, dann würde ich es gar nicht nutzen. Im Endeffekt machen die Interpreten kein Minusgeschäft. Sie nehmen halt nur von vielen Hörern das ein, was sie bei einem anderem Modell von wenigen Hörern einnehmen würden. Vermutlich soagr ein bisschen mehr. Und bei digitalen Medien ist es egal wie oft der Song gestreamt wird.
 
Ich nutze Spotify nur, weil ich kein Geld dafür bezahlen muss. Wäre ich gezwungen Spotify zu bezahlen, dann würde ich es gar nicht nutzen.
Das ist natürlich auch eine geile Einstellung zu solchen Sachen, die glaube ich auch den Grundtenor der hier vorherrschenden Meinung zu Musikstreaming maßgeblich negativ beeinflusst.

Mein Nutzverhalten regelt sich i.Ü. durch die Tatsache, ob mir etwas gefällt oder nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich es kostenlos bekomme, oder dafür bezahlen muss. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann nutze ich es auch nicht, selbst wenn man es mir kostenfrei zur Verfügung stellt.

Daher verstehe ich Deine Einstellung zu Spotify nicht wirklich.
Mir wäre an Deiner Stelle die Zeit, welche man damit verbringt, viel zu schade.
Aber ich glaube und unterstelle mal, dass es einen anderen Grund hat.
Du nutzt es ja schließlich....
Und solange man einen Mehrwert daraus zieht, ist´s ok, oder?

Niemand nimmt kostenlose Leberwurst-Butterbrote, wenn er keine Leberwurst mag und nicht gerade Hunger leidet. Ist aber die Lieblingswurst drauf, kann es nicht genug davon geben, obwohl der Kühlschrank Zuhause bis zum Rand gefüllt ist.
 
Gibt es eigentlich Statistiken wie die Verteilung der zahlenden Spotifykundschaft aussieht? Ich könnte mir vorstellen das ein recht großer Teil davon aus dem iOS-Lager kommt, da diese Kunden ja generell eher bereit sind Geld in die Hand zu nehmen wenn ihnen etwas gefällt.
Wenn das wirklich so ist, könnte spotify ein ziemlich großes Problem bekommen falls Apples Angebot so gut sein sollte das iOS Nutzer wechseln, weil es vielleicht günstiger ist oder tiefer ins System integriert (Steuerung per Siri z.B.)
 
Das ist natürlich auch eine geile Einstellung zu solchen Sachen, die glaube ich auch den Grundtenor der hier vorherrschenden Meinung zu Musikstreaming maßgeblich negativ beeinflusst.

Mein Nutzverhalten regelt sich i.Ü. durch die Tatsache, ob mir etwas gefällt oder nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich es kostenlos bekomme, oder dafür bezahlen muss. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann nutze ich es auch nicht, selbst wenn man es mir kostenfrei zur Verfügung stellt.

Daher verstehe ich Deine Einstellung zu Spotify nicht wirklich.
Mir wäre an Deiner Stelle die Zeit, welche man damit verbringt, viel zu schade.
Aber ich glaube und unterstelle mal, dass es einen anderen Grund hat.
Du nutzt es ja schließlich....
Und solange man einen Mehrwert daraus zieht, ist´s ok, oder?

Niemand nimmt kostenlose Leberwurst-Butterbrote, wenn er keine Leberwurst mag und nicht gerade Hunger leidet. Ist aber die Lieblingswurst drauf, kann es nicht genug davon geben, obwohl der Kühlschrank Zuhause bis zum Rand gefüllt ist.

Wer sagt, dass es mir nicht gefällt? Mir gefällt so vieles. Trotzdem kaufe ich es nicht. Wenn ich es bekomme ohne Geld dafür bezahlen zu müssen, dann nehme ich es mit.

Ist doch legitim. Der Dienst wird halt so angeboten. Dann werde ich den Dienst doch auch wohl nutzen dürfe.

Wieso sollte mir die Zeit dafür zu schade sein? Verstehe ich überhaupt nicht. Wenn ich gerne Musik höre warum sollte mir die Zeit zu schade sein?

Soalnge es Spotify oder ähnliche Dienste gibt, höre ich Musik. Wenn es ins Geld geht, dann halt nicht mehr. Immerhin klaue ich keine Musik.
 
Habe mich als eigentlich stummer Mitleser extra angemeldet, um hier zu antworten... Teilweise ist es ja hanebüchen, wie hier argumentiert wird.

1. Niemand ist gezwungen, bei Spotify mitzumachen. Wem es nicht gefällt, der macht es halt wie Taylor Swift. Musiker wie Clueso oder die Toten Hosen sind z.B. nicht bei Spotify vertreten. Da kann man wohl nicht von Ausbeutung sprechen, wenn die "Teilnahme" freiwillig ist.

2. Die hier diskutierten 68 Cent sind natürlich ein Durchschnittswert für die gesamte Musikindustrie. Wieviel der einzelne Künstler von diesem Kuchen abbekommt, hängt davon ab, wie oft seine Musik gestreamt wird. Spotify hat Verträge mit den Künstlern (Labels), in denen die Vergütung festgelegt wird. Die hören nicht auf zu zahlen, nur weil die "68 Cent" erreicht sind. Deshalb macht Spotify ja auch Verlust.

3. Ob sich Spotify für die Künstler lohnt, kommt eben darauf an. Große Künstler verdienen bis zu 0,6 Cent pro Stream. Wenn ich ein Lied dann mehr als 200x anhöre, verdient der Künstler mehr daran, als wenn ich den Song für nen Euro kaufe. Das klappt vielleicht nicht in einem Monat, aber vielleicht in einem Jahr.

4. Hier wird kaufen oder streamen diskutiert, die Wirklichkeit ist: Ich streame das, was ich mir nicht kaufen würde. Natürlich wird genauer überlegt, ob Album XY gekauft wird, wenn es ohnehin verfügbar ist, es kommt allerdings auch schon vor, dass Lieder teilweise wieder aus den Playlists verschwinden, einfach weil der Künstler Spotify das Vertrauen entzogen hat. Will ich auf der sicheren Seite sein, muss ich kaufen. Und Alben kauft man heutzutage meist ohnehin nur von seinen Lieblingskünstlern, die restlichen Käufe geschehen auf Titel-Ebene.

5. Viele Künstler haben an mir als Spotify-Kunde Geld verdient, die sonst nie auch nur einen Cent gesehen hätten. Einfach weil man es mal ausprobiert oder das Album bei den Neuheiten drin ist. Da klickt man drauf, weil das Cover ansprechend ist oder der Titel sich interessant anhört. Die digitale Schnelligkeit machts möglich.

6. Es liegt an den Künstlern, den Ertrag zu erhöhen, ganz einfach, indem sie den Ertrag der Labels, die ja momentan den größten Teil von dem Kuchen abbekommen, senken. Labels sind eigentlich die, die es mit der Angst bekommen sollten, schließlich sind sie bald überflüssig. Wie bei Youtubestars wird es in nicht allzuferner Zukunft Spotifystars geben, die allein mit dem Streaming auf der Plattform gutes Geld verdienen. Die brauchen dann gar keine Labels mehr, weil die auch keine Alben verkaufen, für die aufwendig Werbung gemacht werden muss. Der "Teilen"-Button regelt das.

7. Als Student zahle ich 5 Euro für Spotify (ohne, dass aus den 68 Cent 34 werden ;) ). Für mich ist es das beste Preis-Leistungsverhältnis, das es jemals gab. Vor allem wenn man bedenkt, dass man via Spotify Connect z.B. das Smartphone als Fernsteuerung benutzen kann für PC, Playstation etc. Man muss nicht mal Skrupel haben, seinen Account zu teilen, schließlich erhöht man so die Anzahl der Streams und somit auch die Erträge für die Musiker.
 
Soalnge es Spotify oder ähnliche Dienste gibt, höre ich Musik. Wenn es ins Geld geht, dann halt nicht mehr. Immerhin klaue ich keine Musik.
Genau das meine ich.
Wenn Deine Einstellung zu den Dingen so ist, wie es hier steht und nicht anders gemeint ist, als es hier steht, dann habe ich oben eigentlich alles gesagt.

Falls es wieder mit der Interpretation hapert:
Du sagst damit, sobald Du für Musik zahlen musst, hörst Du keine mehr.
In der Schlussfolgerung ist Dir Musik, so gerne Du sie auch hörst, nichts wert.
 
Ich bin mal gespannt. Bin mit Spotify sehr zufrieden, mir würde aber eine systemische Integration über iTunes auch sehr zusagen – trotz Airfoil.
 
Du sagst damit, sobald Du für Musik zahlen musst, hörst Du keine mehr.
In der Schlussfolgerung ist Dir Musik, so gerne Du sie auch hörst, nichts wert.

Das sehe ich anders.

Die Aussage kann man auch so interpretieren:
So lange es kostenlos ist, wird es genutzt. Wenn nicht, dann nicht, weil "es" es eben gemäß des eigenen Befindens nicht wert wäre, dass man dafür Geld bezahlt.

Geht mir mit manchen TV-Sendern auch so. So lange sie kostenlos (also nur über Werbung finanziert sind), sehe ich mir dort manche Sendungen an. Sollten diese Sender irgendwann einmal nur als Pay-TV verfügbar sein, schaue ich sie halt nicht mehr. Dafür sind die Inhalte nicht Anreiz genug. MTV ist so ein Beispiel.
 
  • Like
Reaktionen: BlackRa1n und Semih91
Ja, wenn das aufstehen nicht immer so schnell da wäre...
 
Von dir? Gib's doch zu, du kennst dich mit Spotify gar nicht aus und googelst immer nur. :-P

Im übrigen hat mich bisher noch nie was dazu bewegt solche Dienste zu nutzen. Ich habe eigentlich alles was ich brauche als MP3 gespeichert. "Neue Musik" finde ich eigentlich immer über youtube.
 
Ich nutze spotify sehr viel. Nahezu täglich.
Über diese Plattform habe ich schon tolle, neue Musik entdeckt, die ich dann im Store kaufe, wenn's echte Kracher sind.
 
  • Like
Reaktionen: you're.holng.it.wrng
Kann es sein das hier gerade einige die Kommentarfunktion mit nem Chat verwechseln? Eigentlich wär es mir egal, aber ihr Spamt mir meinen Email Account zu...^^