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Screenshots als .jpeg nicht Windows-Kompatibel... Warum?

Wenn Du die Vorschaubilder in Deinen Posts ansiehst, solltest Du es sehen.
 
Wenn Du die Vorschaubilder in Deinen Posts ansiehst, solltest Du es sehen.

Demnach modifiziert die Foren-Software also nicht?

Seltsam, denn auch das wurde in der Diskussion erwähnt:

Wie will man die beiden Screenshots denn ernsthaft vergleichen, wenn da anscheinend die Forum-Software etwas modifiziert? ...

Es kennt sich offenbar niemand richtig mit diesem Thema aus.

Öffnet man nämlich die beiden Originale und richtet sich nicht nach den Vorschaubildern, die modifiziert sind oder auch nicht, ist kein Unterschied festzustellen.
 
Ich sehe den Unterschied schon in den Originaldateien. Bei den Verkleinerungen macht sich das aber deutlich extremer bemerkbar.
 
Ich sehe den Unterschied schon in den Originaldateien. Bei den Verkleinerungen macht sich das aber deutlich extremer bemerkbar.

Das wundert mich nach der Menge an Versuchen, die ich gemacht habe, doch sehr.

Von meinen Leuten hat es übrigens auch keiner gesehen, obwohl alle Vergleichsbilder in sämtlichen Darstellungsgrößen in Photoshop auf verschiedenen Rechnern geöffnet und verglichen wurden.

Keiner sah erwähnenswerte Unterschiede.
 
Wenn man die Jpeg-Kompression nur genügend runterfährt (ich glaube, man kann sogar bis zu „verlustfrei“ runterregeln), kann man auch mit Jpegs die gleiche Darstellungsqualität erreichen – aber immer noch ohne Alpha Channel und mit wesentlich größeren Dateien (was für mich weder für Webgrafiken noch zur Dateiweitergabe per E-Mail etc. in Frage kommt). Vergleich mal die Dateigrößen Deiner Beispiele und dann speichere mal ein Jpeg mit einer Kompressionsrate, die zu vergleichbaren Dateigrößen wie bei PNG führt. Dann sieht man den Unterschied aber deutlich. Hier mal ein Beispiel aus Safaris Top Sites:
PNG.pngJPEG.jpg
Das JPEG ist sogar immer noch größer als das PNG, und doch schon kaum noch als Screenshot zu gebrauchen.
 
Na ja - Datenmenge für E-Mail-Versand spielt in Zeiten von DSL-Flatrates ja nun eher eine ganz kleine Nebenrolle.

Transparenzen bzw. Alpha-Kanäle sind bei reinen Screenshots auch eher zu vernachlässigen.

Screenshots brauche ich ohnehin nur, um schnell etwas zu fotografieren, dass ich jemanden zeigen will.

Unter Berücksichtigung der von mir genannten Punkte wüsste ich noch immer keinen triftigen Grund, warum man Screenshots als PNG erstellen sollte.

Nichtsdestotrotz werde ich Deine Ausführungen testen und danke Dir für Deine Erklärung.
 
Na ja - Datenmenge für E-Mail-Versand spielt in Zeiten von DSL-Flatrates ja nun eher eine ganz kleine Nebenrolle.

Transparenzen bzw. Alpha-Kanäle sind bei reinen Screenshots auch eher zu vernachlässigen.

Screenshots brauche ich ohnehin nur, um schnell etwas zu fotografieren, dass ich jemanden zeigen will.
Na guck'e mal, drei Punkte die für PNG sprechen...

Gokoana, JPEG ist gerade dann schlechter als PNG, wenn man Qualität braucht. Deine "Tests" in allen Ehren, diese sind im Grunde auch schön und gut, nur sieht man den Qualitätsunterschied zwischen verlustfrei komprimiert und verlustbehaftet komprimiert in der Tat nicht immer und auf den ersten Blick. Zugegeben ist JPEG manchmal nicht von PNG zu unterscheiden, in manchen Situationen sticht es aber mehr als nur ins Auge.

Versuch es einfach zu glauben, dass PNG das Bild ohne Verluste komprimiert, jeden noch so kleinen Pickel haarscharf mitnimmt, während JPEG auch schon mal die Grenzen zwischen Pickel und "Nichtpickel" verwischen lässt; weil dieses Dateiformat genau so konstruiert wurde: erfasse das Wesentliche, ignoriere das Nebensächliche; oder auf "PNG" erfasse Alles, ignoriere Nichts.
 
... JPEG ist gerade dann schlechter als PNG, wenn man Qualität braucht. ...

Das ist völlig richtig, aber sprechen wir hier nicht von Screenshots, also bloßen Bildschirmfotos, wie man sie vor der Einführung von "Neudeutsch" nannte?

Wer macht solche Bildschirmfotos, weil er ein qualitativ hochwertiges Foto braucht?
 
Wie gesagt: Klärt mich auf, denn ich sehe bei den beiden oben gezeigten Screenshots auch in Photoshop keinerlei Unterschied.

Beide wurden mit Skitch in den jeweiligen Dateiformaten erstellt.

Ist ja auch kein Wunder, wenn du das JPEG mit 1:1 Farbauflösung und 100% Qualität abspeicherst. Das JPEG ist größer als das PNG, die verlustbehaftete Komprimierung ist vom JPEG-Kompressor überhaupt nicht verwendet worden. Es fand lediglich die Lauflängencodierung statt.
 
Keiner sah erwähnenswerte Unterschiede.
Okay, dann mal in 200% mit Markierungen:
Excel.jpg_bei_400__%28RGB_8-%29.png-20110405-001958.png

Die Kompressionsartefakte an den Rändern sollten jetzt selbst für jemanden ohne perfektes Sehvermögen erkennbar sein.
 
Ist ja auch kein Wunder, wenn du das JPEG mit 1:1 Farbauflösung und 100% Qualität abspeicherst. Das JPEG ist größer als das PNG, die verlustbehaftete Komprimierung ist vom JPEG-Kompressor überhaupt nicht verwendet worden. Es fand lediglich die Lauflängencodierung statt.

Richtig.

Wir haben in Skitch „Maximum Quality eingestellt“. Wir müssen also die Qualität runterschrauben, um eine niedrigere Qualität zu sehen.

Die Sache mit der Größe der Datei hatten wir ja schon, was in Zeiten von Flatrates völlig unerheblich sein dürfte.

Na ja – egal.

… Die Kompressionsartefakte an den Rändern sollten jetzt selbst für jemanden ohne perfektes Sehvermögen erkennbar sein.

Ich habe mich offensichtlich noch immer unverständlich ausgedrückt.

Lieber Bananenbieger, selbstverständlich kann man Kompressionsartefakte erkennen, wenn man eine extreme Vergrößerung betrachtet. Das stand auch nicht zur Debatte, da ich nicht schrieb, dass „keine“ Unterschiede zu sehen wären, sondern ich schrieb „keine nennenswerten Unterschiede. Aber mal ehrlich: Wer macht einen Screenshot, um ihn dann bei 200prozentiger Vergrößerung zu betrachten?

Die ursprüngliche Frage, die noch immer im Raum steht ist tatsächlich, warum man bei einem Screenshot, der in der Regel nur dazu da ist, jemandem kurz etwas zu präsentieren, auf Qualität achtet.

Versteht mich nicht falsch: Ich will hier nicht Recht haben oder bekommen, aber wenn ich zum Vergleich jemandem eine schnelle Skizze anfertige, um etwas zu präsentieren, spielen weder Papier noch Stift eine Rolle. Die besten Skizzen und Entwürfe entstehen sowieso im Café auf einer Serviette. Demnach dürfte bei einem bloßen Screenshot die Qualität ganz genauso eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Ich bin also noch weiterhin gespannt, ob jemand diesen Umstand wirklich erklären kann.
 
Die Sache mit der Größe der Datei hatten wir ja schon, was in Zeiten von Flatrates völlig unerheblich sein dürfte.

Diese Einstellung teile ich nicht ;-)
Es geht ja nicht nur um die Kosten, sondern auch um die Wartezeit beim Senden oder Laden, an der eine Flatrate nichts ändern kann. Auf Webseiten z.B. sollten Grafiken so klein wie möglich sein. Das ist bessern für den Betrachter (selbst bei schnellen Anschlüssen, erst recht aber z.B. bei langsamen Internetanschlüssen auf dem Land oder beim Laden mit einem Smartphone per Edge). Das reduziert auch den Traffic des Hosters.

Bei E-Mail-Attachments wächst der Größenunterschied durch die Umkodierung sogar noch weiter an.

Die ursprüngliche Frage, die noch immer im Raum steht ist tatsächlich, warum man bei einem Screenshot, der in der Regel nur dazu da ist, jemandem kurz etwas zu präsentieren, auf Qualität achtet.

Wenn man die höhere Qualität mit Nachteilen erkaufen würde, gäbe ich Dir ja Recht. Aber warum sollte ich Nachteile in Kauf nehmen, z.B. unnötig Bandbreite verschwenden, nur um einen im besten Falle mit bloßem Auge nicht mehr erkennbaren Qualitätsverlust zu erhalten? Neben allen Kontras zu Jpeg sehe ich kein einziges Pro-Argument (für diesen Anwendungsfall).
 
Ich sehe den Unterschied auch so. Deshalb die Vergrößerung zur Verdeutlichung.

Es geht auch nicht darum, dass die Unterschiede für Dich oder jemand anderen sichtbar sind, sondern – wie erwähnt – darum, dass sie nicht nennenswert sind. ;-)

Mit einer Vergrößerung werden sie selbstverständlich deutlicher, aber wie ich schon schrieb: Wer vergrößert schon einen Screenshot?

… Auf Webseiten z.B. sollten Grafiken so klein wie möglich sein. …

Logisch – auf Webseiten. Hier geht es jedoch um Screenshots. ;-)

… Wenn man die höhere Qualität mit Nachteilen erkaufen würde, gäbe ich Dir ja Recht. Aber warum sollte ich Nachteile in Kauf nehmen, z.B. unnötig Bandbreite verschwenden, nur um einen im besten Falle mit bloßem Auge nicht mehr erkennbaren Qualitätsverlust zu erhalten? Neben allen Kontras zu Jpeg sehe ich kein einziges Pro-Argument (für diesen Anwendungsfall).

Ich kenne einige Pro-Argumente: Meine Kunden. Leider können viele von ihnen mit .PNG-Daten nichts anfangen.
 
Es geht auch nicht darum, dass die Unterschiede für Dich oder jemand anderen sichtbar sind, sondern – wie erwähnt – darum, dass sie nicht nennenswert sind.
Och Goakana. Du hast keinen Mehraufwand, wenn Du PNG verwendest und in jedem Fall bist Du damit auf der sicheren Seite und umschiffst jegliche Artefaktproblematiken. Damit brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen, ob in einem bestimmten Fall ein nennenswerter Unterschied zwischen JPEG und PNG existiert.

Hier nochmals Beispiele für nennenswerte Qualitätsunterschiede bei 100% und mit Elementen, die üblicherweise auf Screenshots vorhanden sind (für 100%-Ansicht klicken):
PNG: 1.png
JPEG 70%: 2.jpg
JPEG 80%: 3.jpg
JPEG 90%: 4.jpg

Glaubst Du uns jetzt?
 
… Damit brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen, ob in einem bestimmten Fall ein nennenswerter Unterschied zwischen JPEG und PNG existiert. …

Wie in Beitrag #54 erwähnt, mache ich mir darüber weniger Gedanken. Mehr Gedanken jedoch mache ich mir darüber, ob meine Kunden .PNG-Dateien öffnen können oder eben nicht und wie erwähnt haben einige damit Probleme.

Fazit: .JPG-Dateien

Ich finde mich einfach damit ab, dass Screenshot in einer sehr viel schlechteren Qualität erstellt werden müssen, als wir das bisher gemacht haben, um einen nennenswerten Qualitätsunterschied zu .PNG-Dateien erkennen zu können.

Der Einfachheit halber bleiben wir dennoch bei .JPG, damit wirklich alle Kunden etwas damit anfangen können und keine Dateiformate erhalten, die sie nicht öffnen können – aus welchen Gründen auch immer.

Eine kleine Anmerkung vielleicht noch: Es geht und ging nicht darum, dass ich jemandem glauben würde oder eben nicht.

Leider konnte nur bisher noch immer niemand wirklich plausibel erklären, warum Screenshots die Qualität von-PNG-Dateien haben sollten, wo .JPG-Qualität völlig ausreichend ist. Für manchen mag die Dateigröße von Wichtigkeit sein, für mich ist sie es heutzutage nun wirklich nicht mehr.

Das Beispiel mit der Qualität der Serviettenskizze hatte ich ja erwähnt – ähnlich sehe ich es bei Screenshots. :-)

In diesem Sinne …
 
Komisch, bin gerade auf diesen Thread gestoßen und bin auf die letzte Seite gegangen um zu erfahren, wie das Problem "Screenshots als .jpeg nicht Windows-Kompatibel" denn nun gelöst wurde... Fehlanzeige :D
 
Wie in Beitrag #54 erwähnt, mache ich mir darüber weniger Gedanken. Mehr Gedanken jedoch mache ich mir darüber, ob meine Kunden .PNG-Dateien öffnen können oder eben nicht und wie erwähnt haben einige damit Probleme.
Komisch, PNG ist ein Standardformat und wird von praktisch allen Betriebssystemen nativ unterstützt. Selbst unter Windows XP.
 
... PNG ist ein Standardformat und wird von praktisch allen Betriebssystemen nativ unterstützt. ...

Die Unterstützung "praktisch aller Betriebssysteme" ist jedoch völlig wertlos, wenn der Kunde selbst nichts damit anfangen kann.

Wir können wiederum nur Tipps geben, nicht aber den Kunde korrigieren, denn der hat laut einer unbedingt einzuhaltenden Regel nunmal immer Recht.

Und wenn einige sagen, dass sie .PNG-Dateien nicht öffnen können - nun, dann ist das ein unumstößlicher Fakt.

Ich denke, wir können dieses unausgegorene Thema nun beenden und zum Hauptthema dieser Diskussion zurückkehren.
 
Nochmals: Jeder Kunde bekommt PNG auf. Falls nicht, machst Du was falsch (womit wir wieder beim Thread-Thema wären).