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[10.10 Yosemite] resetpassword - ein Witz?

lanos

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Hab mal mittels dieser Anleitung mein Admin Password zurückgesetzt, leichter geht es ja wirklich nicht an Benutzerdateien ranzukommen.

Frage: kann man das irgendwie verhindern, das hat doch nichts mit Sicherheit zu tun, wenn das so einfach geht?
 
Vault, nicht Fault!

Fault = Fehler
Vault = Tresor/Tresorraum

So fehlerbehaftet ist die Verschlüsselung nu auch wieder nicht... ;-)

Wenn man Bedenken hat, dass jemand unberechtigt physischen Zugriff auf den Rechner haben könnte, dann helfen die User-/Admin-Passwörter nicht weiter. Da hilft dann erstmal nur die Verschlüsselung.
 
Ist doch logisch, dass sich bei physischem Zugriff auf ein unverschlüsseltes System das Passwort neu setzen lässt. Weshalb die Aufregung?
 
Zumindest ist danach - soweit ich weiß - der Schlüsselbund unbrauchbar.
Wer eine totale Verschlüsselung der Daten haben will, kommt um Filevault nicht herum
 
ok, aber mit einfachsten Boardmittlen Benutzeraccountpasswörter zu umgehen ist schon zu einfach, das geht bei Windows jedenfallst nicht und denke viele sind sich dem gar nicht bewusst (so wie ich bis jetzt)

Filevault ist die Lösung, ist ok und ja bei jedem OS X dabei.
 
ok, aber mit einfachsten Boardmittlen Benutzeraccountpasswörter zu umgehen ist schon zu einfach, das geht bei Windows jedenfallst nicht und denke viele sind sich dem gar nicht bewusst (so wie ich bis jetzt)
willst Du mich verarschen *tschuldigung*? Leichter als bei Windows geht es ja wohl nicht. Festplatte aus- und in ein anderes System hängen. Und schon ist es "gehacked". Boah, ist das ein Hacker, wer sowas kann! Passwort? Nicht nötig.

Bis jetzt hast Du einen Irrglauben, was "Sicherheit" bedeutet. Aber nicht so schlimm, 99% der bundesdeutschen Bevölkerung glaubt auch noch an den Storch, ähm, dass es sowas wie Schutz vor Terror gebe. Denen hat noch keiner erklärt, wo sie das Wort Terror im Duden finden.

Sicherheit heißt Passwort _und_ physische Sicherheit. Mindestens.
 
...wobei das auch erst mit den Retina-Geräten halbwegs "sinnvoll" ist...
 
genau, @lanos

Was mich viel mehr stört: Neulich hatte mein Macbook mal wieder die externe Tastatur irgendwie nicht eingebunden (das hat sich nach einem SMC-Reset übrigens in Luft aufgelöst). Das heißt, ich habe mehrfach mein Passwort irgendwie falsch eingegeben, bis ich drauf gekommen bin.

Und was hat der Mac gemacht? Knallhart erkannt, dass ich mein Passwort zurücksetzen möchte und automatisch rebootet in die Recovery zum Passwort zurücksetzen. Bis ich da wieder draußen war... Ich hasse undokumentierte Ich-weiss-es-besser-als-Du-Automatismen.
 
Was macht man wenn man das Firmwarepasswort vergessen hat, zurück zum Apple Store oder gibts da andere Möglichkeiten, so wie z.B. bei PCs Jumper setzen.
 
Das kommt auf das Alter des Rechners an, bei älteren Modellen, daumensprung in etwas bis 2008, zumindest bei den Books ging es noch von Nutzer Seite aus, danach geht es nur über Apple.
Ein benutzerpasswort stört mich übrigens auch unter Windows nicht, solange die platte nicht verschlüsselt ist komm ich an alle Daten ran.
 
Es dreht sich doch darum, das ich hardwarezugriff habe oder, dann ist es kein Problem.
Übrigens käme ich nie auf die Idee, über das Ändern des Passwortes an die Daten zu kommen, das würde der bestohlene ja merken.
Ansonsten gilt, das benutzerpasswort schützt nur auf dem Rechner die verschiedenen angemeldeten Benutzer oder im Netzwerk vor neugierigen Augen, einzig eine Verschlüsselung hilft.
 
Wie schon von @Macbeatnik erwähnt ist es relativ leicht möglich den Passwortschutz auszuhebeln, sofern der Angreifer physikalischen Zugriff auf die Mac bekommt. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten:
-Ein übelwollender Zeitgenosse will unbemerkt an deine Daten kommen. Dazu setzt er das das Admin-Pawort zurück und hat mit ein paar Rechtetricks ungehinderten Zugriff auf die Daten. Aber da der Angreifer das ursprüngliche Passwort nicht kennt kann er es auch nicht wieder darauf zurücksetzen. Der Besitzer kann dadurch die Manipulation feststellen.
-Es handelt sich um einen mobilen Mac und der wird gestohlen. Dann ist natürlich einem Dieb Tür und Tor geöffnet um an die fremden Daten heranzukommen. Bei einem Book, auf dem man wichtige Daten herumträgt, sollte man mit dem Firmware-Passwort (Zugriff auf die Startoptionen unterbinden) oder FileVault (Verschlüsseln der Festplatte) einen zusätzlichen Schutz installieren.

MACaerer
 
Mir ging es eigentlich um das heimliche und möglichst unbemerkte auslesen von Daten. Soll in Kollegenkreisen oder auch ab und an in Familien schon mal vorkommen.

MACaerer