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OnLive äußert sich zum Latenz-Problem, Technik demonstriert

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Felix Rieseberg, 25.03.09.

  1. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

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    [preview]Als eine bislang unbekannte Firma namens OnLive vor wenigen Tagen auf der Games Developer Conference in San Francisco ankündigte, mittels Streaming nahezu jedes Spiel plattform- und leistungsunabhängig auf Fernseher, Windows-Computer und Macs streamen zu können, war sich das gesamte Internet ausnahmsweise mal einig: Coole Technik, aber wie soll das Problem der Netzwerklatenz gelöst werden? Steve Perlman, der Mann hinter QuickTime und WebTV, hat eine Lösung: Dank eines speziellen Algorithmus soll die Latenz maximal eine Millisekunde betragen, auch sollen Server sowohl auf der Ost- und Westküste der USA installiert werden, ein weiteres Datencenter im mittleren Westen. Wenn man nun in Australien spielen wolle, sagt Perlman, dann „könne man zwar jedes Spiel durchaus spielen, allerdings sehe man dann die Verzögerung.‟[/preview]

    Das Stichwort scheint der Algorithmus in der Video-Komprimierung zu sein: „Video-Streaming ist für uns mittlerweile trivial‟. Bislang sind Journalisten und Experten noch vorsichtig, aber diese Technik könnte die Art und Weise, wie gespielt wird, in der Tat revolutionieren: Die eigentliche Berechnung der zum Teil atemberaubenden Bilder wird extern auf den Servern von OnLive durchgeführt, der Spieler bekommt anschließend das Bild zum Spiel auf seinen Computer, Mac oder Fernseher gestreamt. Die Dekomprimierung des Videostreams ist mittlerweile für praktisch kein Gerät mehr eine große Leistung, so könnten auch Besitzer eines Mac mini den Action-Shooter Crysis auf höchster Auflösung und mit maximaler Detailstufe spielen - eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt.

    Wie üblich könnte es dann noch einige Zeit dauern, bis sich die Technologie in Europa bzw. Deutschland verbreitet und verfügbar wird. Die Nutzung wird sicherlich auch aus Europa heraus möglich sein, aufgrund der enormen Entfernungen zu den OnLive-Servern in den USA dürfte ein latenzfreies Spiele hierzulande jedoch nicht möglich sein.

    Ein Video der gesamten Präsentation findet sich bei Gamespot.
     

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  2. Cappex

    Cappex Jonathan

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    Das ist wirklich ein spannender Ansatz und könnte in eine Paar Jahren das Thin-Client-Computing in die Wohnzimmer bringen und damit Geld und Energie sparen. Ärgerlich nur für die, die in den Ländlichen Regionen Deutschlands wohnen, wo es kaum DSL gibt?

    Wie ist das eigentlich in den USA? Soweit ich weiß, gibt es dort kaum Breitbandabdeckung im Privatbereich?
    Was bringen Server an East und Westcoast, wenn dann ab Rechenzentrum-Ausang nur noch 128 k ankommen?^^
     
  3. pinguSTAR

    pinguSTAR Goldparmäne

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    hört sich nach einem erfolgsrezept an!

    verdammt... wieso hatte ich diese idee nicht??

    und das geilste... man braucht sich nicht alle 6 monate ne neue graka kaufen und ram aufrüsten :D
     
  4. pinguSTAR

    pinguSTAR Goldparmäne

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    hmm also vor 5 jahren hatten die da schon eine verbindung die hier mit dsl 3000 vergleichbar ist. und das von einem anbieter der wie kabel bw fernsehen und telefon gleich über den selben anschluss liefert.

    das wird also schon flächendeckend sein!
     
  5. tiggerlicious

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    find auch super cool, was mittlerweile so möglich ist übers netzwerk, wenn man bedenkt, dass es eigentlich zur kommunikation gedacht ist..
    aber ich kenne raum noch regionen, wo es in good old germany kein Breitband gibt. Also hier oben Raum Bremen/Hamburg ists echt wenig.
    Ich freu mich zumindest aufs zocken gemütlich auf dem Sofa am Fernseher :D
     
  6. tharwan

    tharwan Englischer Kantapfel

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    muss man bei einer Konsole auch nicht ;)
    Aber prinzipiell finde ich das ne sehr gute Idee!
     
  7. Doms

    Doms Stina Lohmann

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    Das ist eine echt gute Idee. Dadurch braucht man, um neue Spiele auf hoher Grafikstufe spielen zu können, nicht mehr die neuesten High-End PC's, ebenso wird es nicht mehr das Problem mit der Kompabilitität zwschen Mac und Windows geben.

    Eine echt gute alternative zur Spielekonsole, wenn sich die Server in vielen Ländern befänden.
     
  8. Cappex

    Cappex Jonathan

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    Also grade hier bei uns in Thüringen gibts da immer wieder Ärger. Ich wohne zentral in der LH Erfurt und habe nur maximal 2,500 ~ =(
    Allgemein in Thüringen haben wir damit Probs z.t. Deshalb hat unser guter Dieter jüngst eine Initiative für den Ausbau von Breitband Internet in Thüringen gestartet^^
     
  9. McNudel

    McNudel James Grieve

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    Ein weiterer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach das Online-Gaming. Wer übers Internet das Game streamt und dann noch mal eine weitere Verbindung aufbringen muss, um Online zu spielen, kann sicherlich mit beschissen Pings rechnen....
     
  10. PhilippO

    PhilippO Antonowka

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    Warum ist dies ein weiterer Kritikpunkt? Davon handelt doch der ganze Artikel, oder nicht?
    Ich bin noch etwas skeptisch. HD soll schon ab einer 5 MBit/s flüssig übertragen werden können. Warum wird so ein Algorithmus dann nicht für normale Videos angewandt?
     
  11. pinguSTAR

    pinguSTAR Goldparmäne

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    die verbindung wird wohl kaum von deinem rechner dann ausgehen... wenn man schon die komplette rechenleistung outsourced, kann mit sicherheit auch gleich von dort die gewünschte verbindung auf einen spieleserver hergestellt werden.

    du erhältst ja nur das "bild" die verbindung stellt der server für dich her. du erteilst nur den auftrag

    ich finds genial :)
     
  12. iPd

    iPd Galloway Pepping

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    Die Idee ist super, nur schnelles Internet ist leider nicht überall gegeben. :-c
     
  13. tharwan

    tharwan Englischer Kantapfel

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    Also hier an der TU in Ilmenau ist das Netz schön schnell :)
     
  14. iFall

    iFall Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Ich denke, die Idee hatten viele... Auch ich hatte genau diese Vorstellung vor einiger Zeit - als ich mir meinen ersten Mac geholt habe.

    Aber nach zwei Sekunden habe ich sie natürlich wieder verworfen, da mir sowas utopisch vorkam - und auch jetzt noch, nach der Vorstellung von onlive - unvorstellbar vorkommt.
     
  15. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    die Idee gab es schon in den 60ern wo man seinen "Rechenpoweranschluss" zu Hause haben sollte. Man selber hätte, nach den Vorstellungen einiger Forscher nur Tastatur und Bildschirm oder so gehabt.
     
  16. wechsewinke

    wechsewinke Roter Delicious

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    Ich frage mich wie das ganze finanziert werden soll. Man braucht dafür sehr viele Server um das ganze Massentauglich zu machen. Und diese müssen dann auch immer wieder mal mit neuer Hardware ausgestattet werden, um für neue Spiele gewappnet zu sein. Außerdem werden die Stromkosten sehr hoch sein, da die server sicher rund um die Uhr laufen werden. Diese Kosten wird das Unternehmen dann an die User weitergeben müssen, damit das ganze rentabel ist.


    alles in allem sehe ich kaum Vorteile und viele Nachteile.
    Mal sehen was draus wird.
     
  17. Cappex

    Cappex Jonathan

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    @PhilippO: Ja, das sind gespielte SingleplayerSpiele. Was ist aber mit gestreamten Multiplayergames. Verstehst?
     
  18. chris85

    chris85 Carola

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    Genau so ist es.

    Dass das ganze Geld kosten wird scheint hier den meisten mal wieder nicht bewusst zu sein.
    Alleine der Traffic ist ja immens.
     
  19. Pechente

    Pechente Spartan

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    Ich finde das Projekt äußert interessant. Das würde auch die nächsten Jahre Cheater verdrängen ;)

    Schade, dass das ganze mal wieder erstmal nur in den USA kommt...

    Ich kann übrigens nicht glauben, dass das auch nur ansatzweise günstig wird.
     
  20. bigmac21

    bigmac21 Pomme Etrangle

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    Echt cooler Ansatz... Bin ja gespannt, wie schnell sich das durchsetzt.
     

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