Windows hat ganz schön aufgeholt. So viele Alleinstellungsmerkmale hat OS X nicht mehr.
dann setzt du also auf Windows-Alleinstellungsmerkmale wie:
- System Tray (komplett unnötig imho)
- Registry
- Control Panel (im Volksmund auch "Odyssee" genannt)
- Startmenü + Startbutton
- eine katastrophale Updatestrategie
- unmögliche Upgradestrategie für neue Systeme
- ein Zurückrudern von Features
- fragwürdige Backupfunktion
- Metro Oberfläche
Alles in allem fasse ich für mich zusammen: Es ist zu kompliziert, viel zu unübersichtlich, und es kann einem ziemlich auf die Nerven gehen mit irgendwelchen Meldungen oder stundenlangem Konfigurieren. Und ich will meine Zeit nicht mit Suchen, Konfigurieren, Updates und Neustarten verschwenden. Die Funktionen die zwar vorhanden sind, findet man meist nicht oder sie sind zu kompliziert zu benutzen. Und GENAU DAS ist für mich DAS Alleinstellungsmerkmal von OSX schlechthin. Und dann ist es mir auch vollkommen egal, ob dort Outlook, SAP oder sonst irgendwelche Software läuft, die ihr als "professionell" bezeichnet. Was nützt es mir, wenn dort die Software YX zwar läuft, ich aber ein Vielfaches der Zeit benötige um alles zu konfigurieren, upzudaten, zu finden und dann zu benutzen, da suche ich mir lieber eine Crossplatform oder sogar OpenSource Lösung (was heutzutage gar nicht mehr so selten ist) und die super in meinen OS X Workflow passt.
Soso. Wenn man Produkte sachlich vergleicht, wird "verkrampft und aus allen Rohren geschossen".
Das erinnert mich an diverse Parteitage. Da spricht man von einer "Kampfabstimmung", wenn zwei Leute antreten. Tritt nur einer an, ist das eine Wahl....
Vergleichen kann man vieles, das dann als sachlich zu bezeichnen ist etwas anderes. Ein schlichtes PS vs PS bringt eben einfach nichts, wenn du das Straßenauto mit dem Rennwagen vergleichst, weil die Anwendungsbereiche andere sind. Es bringt nichts, zu sagen, dass der Rennwagen in Sachen PS und km/h das Straßenauto um ein Vielfaches schlägt.
Man sollte anerkennen (das hat selbst Steve Jobs getan!), dass die Monozentrizität des Marktes sehr geholfen hat, den PC dahin zu bringen, wo er heute ist: Auf jeden Schreibtisch! Dort ist Apple nie gewesen und wird dort auch nie hinkommen.
Ich muss jetzt wohl keinen historischen Vergleich bringen, um dir klarzumachen, dass nicht alles, was die Mehrheit benutzt oder macht gleichzeitig die beste Lösung ist...
Apple ist im professionellen Bereich toter denn je. Ich kenne kein größeres Unternehmen (außer dem zweifelhaften Beispiel Springer), wo man Macs antrifft: Lager, Buchhaltung, IT-Abteilung, Fertigung, etc. Es gibt ja nichtmal ein gescheites Mehrbenutzerkonzept a la Citrix.
Ich glaube, Apple stört das am allerwenigsten. Das mit dem Mehrbenutzerkonzept solltest du auch in Hinblick auf Windows aber mal etwas genauer erläutern.
Ja, bei meinem aktuellen Kunden stehen ein paar Macs in der IT - zwangsweise, weil die iOS-Apps entwickeln für Ihre Kunden und Geschäftspartner und Apple dafür sorgt, dass das nur auf Macs geht. Wer solche Methoden braucht, hat es nicht anders verdient als dass man sie sonst nicht in die Firma lässt.
Bei mir um die Ecke beim Bäcker steht auch kein Mac...
Und ohne SAPGUI Client wird man im professionellen Umfeld eh nix. Da stehen dann drei Macs in der Marketingabteilung, aber das Unternehmen selbst läuft clienttechnisch unter Windows. Weil es einen SAPGUI-Client gibt und darin die Funktion "Excel inplace".
Ich finde, ihr zieht den Bereich der "Professionellen" mit euren Aussagen ziemlich ins lächerliche, wenn man den Ausdruck überhaupt noch verwenden sollte bzw. es ihn überhaupt noch gibt. Ich persönlich finde Leute eher merkwürdig, die das Wort "beruflich" meinen, aber "professionell" sagen. Aber meinetwegen dürft ihr Outlook oder Excel gerne weiterhin "professionell" benutzen.
Hinzu kommt, dass es bei Apple keine Roadmaps gibt. Kunden erfahren von einem neuen Produkt auf der Keynote. Die aber wollen Investitionssicherheit, was MS zu spüren bekam, als es "appleiger" wurde: Ständige Änderungen, in diesem Falle an der GUI, haben die Großkunden vergrätzt. Apple kaufen sie trotzdem nicht.
Ich vermute auch, dass das wichtigste für ein iPhone-Kiddie die Investitionssicherheit ist...
Wo ist die Preview auf den Yosemite-Nachfolger? Wie Windows 10 aussieht, weiß ich jetzt schon. Achso, Yosemite läuft ja nicht stabil (WLAN-Probleme), da macht man sich zum Obst, wenn man den Nachfolger zeigt.
Richtig, Window 10 sieht aus wie 7, nur mit Metro und nicht so durchsichtig. Eine Art Mission Control wurde von Mac OS X abgekupfert.
Yosemite läuft auf allen Rechnern, die ich bisher benutzt habe super stabil und es gibt keinerlei WLAN Probleme
Das Drama um iOS 8 will ich gar nicht erst bringen. Ein Bugfix nach dem anderen. Da kommt eine neue Version dann nicht wegen neuer Funktionen, sondern weil versprochene endlich ordnungsgemäß arbeiten. Und dann lacht man über Microsoft Patchdays?
Klicke unter Windows auf "Updates suchen" und es wird dir nahezu täglich geholfen.
Deine restlichen Argumente habe ich jetzt einmal weggelassen zu kommentieren, da sie in meinen Augen keine wirklichen sind.
Wer einmal mit Outlook für Mac gearbeitet hat weiß warum. Diese Software ist für den professionellen Einsatz völlig ungeeignet. Raumplanung, Aufgabenverwaltung? Fehlanzeige. Selbst von meinem privaten Mac habe ich dieses Meisterwerk der Softwareentwicklung verbannt. Unter OS X gibt es nichts, was man auch nur annähernd mit Outlook für Windows vergleichbar wäre.
ersetze "professionell" durch "beruflich", würde wohl auch hier besser passen.