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Magazin Online-Kampagne: Microsoft will Mac-Nutzer vom Surface Pro 3 überzeugen

Ich finds immer großes, ganz großes Kino, wenn Miniweich versucht, ausgerechnet Mac User zu "überzeugen". Das hat ja schon was von anbetteln :) Ohne Samesung und Miniweich würde mir - als Werbeschaffender - jedenfalls etwas essentielles fehlen. Nämlich der Vergleich für nachfolgende Generationen, wie mensch es nun wirklich richtig versemmeln kann, gute Werbung zu machen. Ich kenne jedenfalls keinen Mac User, der sich aufgrund von deren Marketing überlegt hat, sich von seinen Apple Sachen zu trennen.


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Hier mal ein Beispiel, warum es Micro$oft immer versauen wird, auch nur halbwegs ästhetisch anspruchsvolle Menschen mit ihrem Marketing abzuholen. Selbst wenn ein SurfacePro nur halb soviel und doppelt so schnell wie ein MacBook Air wäre, ich würde mich niemals vor so ein Gelumpe setzen, wo ich schon bei der Tastatur Augenkrebs bekomme. Da würde der Latte schnell übers Gehäuse fließen ;)

Vergleich Websites, aus 2001 und jetzt, 2014.

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Alleine wenn ich schon den völlig unmotivierten Steinzeit Suchbalken rechts oben bei Micro$oft sehe, kann mich das unscharfe Logo links oben auch nicht mehr überzeugen, das Micro$oft als weltweit operierendes Unternehmen Apple im Marketing die Butter vom Brot klauen könnte, wenn die noch nicht einmal ne optisch anspruchsvolle oder zumindest originelle eigene Website auf die Beine stellen können.


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Immerhin sieht's heute besser aus als zu Win95 Zeiten...

Das ist doch schon mal was, oder etwa nicht?!?

Es geht steil bergauf!
 
Bergauf ist immer steiler als zu Fuß.


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Immerhin sieht's heute besser aus als zu Win95 Zeiten...

Das ist doch schon mal was, oder etwa nicht?!?
Also ich kann mich über Windows (7) absolut nicht beklagen. Es läuft auf meinem Firmenlaptop (Lenovo) hervorragend. Ich hatte die Wahl zwischen einem MBA und dem Lenovo und habe mich bewusst für das Lenovo entschieden. Mit Outlook für Mac kann man doch nicht arbeiten.
 
Ja klar. Mein Kommentar bezog sich nur auf die Webseiten.

Ich arbeite im Büro mit Win7 auf einem MBA... :-)
 
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Ich finds echt gut, das alle betonen wie gut es sich mit PCs und Windows ARBEITEN lässt.
Mein Mac mit OSX und ich haben einfach nur ne verdammt geile Zeit...


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Ne, ne. Geile Zeit würde mich auf Arbeit in die vollkommen falsche Grundstimmung versetzen.

Ohne die richtige Dosis an Fatalismus geht gar nix.
 
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Beerdigungsinstitut? Let's have a black celebration!
:läuftgeradeaufdeluxemusic:


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Und ich habe mich Ende November nicht nur von meinem Arbeitgeber getrennt, sondern mich auch gleich noch von Windows. Und ganz ehrlich, beides fehlt mir nicht. ;)
 
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Also, ganz ehrlich: Dieselbe Marketingmethode des Vergleiches mit dem Mitbewerber ist genial, wenn es Apple macht und peinlich, wenn es andere tun?

Misst man da nicht mit zweierlei Maß?

Man sollte anerkennen (das hat selbst Steve Jobs getan!), dass die Monozentrizität des Marktes sehr geholfen hat, den PC dahin zu bringen, wo er heute ist: Auf jeden Schreibtisch! Dort ist Apple nie gewesen und wird dort auch nie hinkommen.

Apple ist im professionellen Bereich toter denn je. Ich kenne kein größeres Unternehmen (außer dem zweifelhaften Beispiel Springer), wo man Macs antrifft: Lager, Buchhaltung, IT-Abteilung, Fertigung, etc. Es gibt ja nichtmal ein gescheites Mehrbenutzerkonzept a la Citrix.

Ja, bei meinem aktuellen Kunden stehen ein paar Macs in der IT - zwangsweise, weil die iOS-Apps entwickeln für Ihre Kunden und Geschäftspartner und Apple dafür sorgt, dass das nur auf Macs geht. Wer solche Methoden braucht, hat es nicht anders verdient als dass man sie sonst nicht in die Firma lässt.

Und ohne SAPGUI Client wird man im professionellen Umfeld eh nix. Da stehen dann drei Macs in der Marketingabteilung, aber das Unternehmen selbst läuft clienttechnisch unter Windows. Weil es einen SAPGUI-Client gibt und darin die Funktion "Excel inplace".

Will man es mit Gewalt anders machen, kommt so ein Gewürge wie LiMux dabei raus.

Ich habe versucht, mit Mac-Software zu arbeiten und stelle fest, dass Numbers dieselbe 64.000-Zeilen-Grenze hat, über die wir bei Excel gelacht haben. Getestet bei einer Migration. Das Schlimme ist: Der Anwender wird über das Abschneiden nicht informiert. Er sieht einfach nur falsche Daten.

Nicht zu gebrauchen. Willkommen im Jahr 1995? Oder war es 98, als diese Grenze in Excel fiel?

Pages: Inhaltsverzeichnis ist im Layout in keinster Weise änderbar, die Seitenzahlen stehen UNTER dem Eintrag statt rechts daneben.

Nicht zu gebrauchen. Damit kann man seinen Lebenslauf schreiben und ausdrucken. Mailen kann man ihn auch, bekommt dann aber die Antwort "sorry, nur Word, wir haben Programme, die die Inhalte parsen und direkt in unsere Bewerberdatenbank schreiben".

Numbers und Pages unterstützen als Webversion keine Kommentare - dabei sind gerade die DAS Kommunikationsmittel zwischen mehreren Bearbeitern. Und Tschüss.

Das ist Heimsoftware für Mutti, die mal Briefe schreibt. Ein DV-Konzept (300 Seiten, vier Bearbeiter) möchte ich damit nicht schreiben wollen. Da nehme ich lieber Word und für meine Migrationsprotokolle (die durchaus 250.000 Zeilen haben können) werte ich mit Excel aus. Für ein Buchprojekt bekomme ich eine Vorlage vom Verlag (Word, natürlich), in dem Bildverweise und so Zeugs als Makros einprogrammiert sind. Apple? Was ist das denn? In einem Verlag!

Hinzu kommt, dass es bei Apple keine Roadmaps gibt. Kunden erfahren von einem neuen Produkt auf der Keynote. Die aber wollen Investitionssicherheit, was MS zu spüren bekam, als es "appleiger" wurde: Ständige Änderungen, in diesem Falle an der GUI, haben die Großkunden vergrätzt. Apple kaufen sie trotzdem nicht.

Uhhhh, mehrere Displays an einem Rechner. Aber nur die hauseigenen Thunderbolt-Geräte, bitte. Wie man zwei EIZOs an einem MacBook Air anschließt, konnte mir bisher niemand verraten.

Wo ist die Preview auf den Yosemite-Nachfolger? Wie Windows 10 aussieht, weiß ich jetzt schon. Achso, Yosemite läuft ja nicht stabil (WLAN-Probleme), da macht man sich zum Obst, wenn man den Nachfolger zeigt.

Das Drama um iOS 8 will ich gar nicht erst bringen. Ein Bugfix nach dem anderen. Da kommt eine neue Version dann nicht wegen neuer Funktionen, sondern weil versprochene endlich ordnungsgemäß arbeiten. Und dann lacht man über Microsoft Patchdays?

Apple macht tolle Sachen, aber der technische Vorsprung beim OS wird immer kleiner. Niemand bedauert das mehr als ich und so ein Mist wie der neue Mac mini lässt mich fragen: Wird die nächste strategische Plattformentscheidung (die dann wieder für 10, 15 Jahre gefällt wird) wieder pro Apple ausfallen?

Das wird mit jeder Keynote fraglicher. Was soll ich mit einem Server, auf den ich mich per Bildschirmsteuerung schalten kann, aber nur ohne Ton? Bei einem Unix! Da hab ich mich mit Thin Clients (vulgo: Terminals) unter X Window schon Mitte der 90er an der Uni remote angemeldet. Das kann das fortschrittliche Apple bis heute nicht.

Als ich mein PowerBook G4 17" vor über 10 Jahren gekauft habe, wurde es durch OS-Upgrade aufgewertet: Es kamen die ersten Wischgesten und es wurde gesagt: All die mit einem Gerät ab .... werden sich freuen, weil wir seit Monaten kommentarlos Touchpads verbauen, die Mehrfingergesten können.

Gegenbeispiel: Beim iPhone 5S hätte man das wiederholen können: Bei der Apple Pay-Präsentation. Aber nein, wer kein 6er hat, muss irrsinnige Preise für den Witz einer Smartwatch bezahlen, um das Geld, das man dann nicht mehr hat, mit Apple Pay auszugeben.

Langfristig wird MS wieder auf Spur kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und spätestens wenn die Macs wirklich auf ARM umgestellt werden (die Gerüchte gibt es ja schon länger) und ein paralleler Windows-Betrieb deutlich aufwendiger wird (wie zu PPC-Zeiten), wird mein nächster Rechner kein Mac mehr werden.

Wetten, die erste Reaktion lautet "mecker nicht, kauf' halt was anderes"? Wer nicht diskutiert und reflektiert, wird nicht besser.
 
Nö, das beschreibt meine eigene Einstellung zu dem Konzept, das man landläufig Job nennt.

Wenn du unzufrieden bist: Ändere es. Wenn du unzufrieden bist und es nicht ändern willst: Mecker nicht.

Es hat bei mir ne Weile gedauert, aber ich habe einen sehr geilen Job.
 
@Doc
Deine Beschreibung des Konzepts, das landläufig Job genannt wird... i like. Sicherlich gibt's auch bei mir in der Medienbranche nicht jeden Tag Zuckerguss, abba ohne Scheiss, ohne Apple gäbe es meine Branche höchstwahrscheinlich garnicht. Und damit auch nicht einen Beruf, den ich echt gerne mache.

@quiddjes
Du bist Unternehmensberater, ich Mediengestalter. Offen gesagt würde ich mich wundern, wenn sich auch nur halbwegs Schnittpunkte ergeben. Deswegen geh ich auch deine Argumente nicht Schrittweise ab. Alleine das widerspricht meinem Naturell. Künstler trifft auf IT, you know. Das ist keine geringe Wertschätzung und ich habe mir tatsächlich ALLES durchgelesen und nicht nur überflogen. Aber wir beide hätten auf dem Flug zum Mars ganz bestimmt getrennte Zimmer, was sag ich, eigene Ebenen im Raumschiff. Du würdest dich mit Sicherheit völlig nützlich allem technischen widmen, damit die Mission ein Erfolg wird. Während ich Skizzen und Scribbles mache, jeden Tag meine Impressionen und Gedanken festhalte und den zuhause gebliebenen mitteile. Wieder Zuhause zurück würde ich ein interaktives Comic gestalten, richtig fett rausbringen was mich berühmt und reich macht.

Jedem das seine. Ich habe null Probleme wenn Leute PCs und Windows brauchen um was auch immer zu tun. Nur wer mich vor sowas setzen will sollte sich auf was gefasst machen. Apple oder nichts. Würde meine Agentur auf PCs umstellen, würde ich kündigen. Denn heh - soooooviel kann Apple nicht verkehrt machen. Ich verdiene mit Millionen anderer jeden Tag mein Gehalt mit Apple Produkten wie Macs, iPads und Co. Seit über 20 Jahren. Und ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Apple geht's prächtig - mir dank Obst aus Cupertino auch.


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Reaktionen: quiddjes und lebemann
Sprich: Ohne mich würdest du nicht ankommen und deine Comics herausbringen können ;)
 
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