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Noch höhere Datenraten: Intel soll LTE-Modems für das iPhone 7 zuliefern

Warum sollte so ein Mast in der Stadt billiger sein?
Der Mast in der Stadt ist in der Regel das Dach eines Hochhauses und wird relativ günstig angemietet.
Ganz ohne statische Gutachten, Kampf mit Naturschutzbehörden und Bürgerinitiativen.

Und wie bereits geschrieben: Teuer werden die Anbindungen. Diese sind im urbanen Bereich in der Regel gegeben oder schnell zu realisieren.
Wenn ich eine Glasfaser mitten im Wald auf einem Berg haben will dauert es lange und kostet das eben eine Stange Geld.
 
Für all diese Dinge ist es aber erst einmal unerheblich ob es nun 30%, 50% oder 500% schneller sein könnte wenn es denn verfügbar wäre.

Eine Technologie die nur in Metropolen wirklich zuverlässig zur Verfügung steht wird ein Grundstein für gar nichts legen.

Klar, da bin ich vollkommen bei dir.

Mir persönlich wäre der Ausbau des Netzes und die Anpassung von Preisen auch primär wichtig.

Danach kann man ja die Geschwindigkeit hochstufen, wie man will.
 
Der Mast in der Stadt ist in der Regel das Dach eines Hochhauses ...
Du würdest Dich wundern wo überall diese Sendemaste verpflanzt werden.

Kirchtürme ist ein Beispiel, aber auch vieles anderes ist möglich. In der CH jedenfalls wird, wenn immer möglich eine Variante gewählt die nicht von aussen sichtbar ist.

Gut im Quartier in dem ich lebe nicht. Dafür sieht man hier nur noch Personen mit Smartphone in der Hand rumwandeln. Manchmal frage ich mich ob die ohne den Weg finden würden.
 
Du würdest Dich wundern wo überall diese Sendemaste verpflanzt werden.
Ich wundere mich da nicht. :)

In Zeiten in denen ganze Völkerscharen sich plötzlich todkrank fühlen sobald sie eine Antenne sehen landen diese immer häufiger in Kruzifixen auf Kirchen, in Litfaßsäulen auf der Straße oder gar in künstlichen Bäumen.

Es gibt im Schwarzwald eine Firma die ausschließlich davon lebt Mobilfunkanlagen möglichst unauffällig zu verstecken mit unglaublich kreativen Ideen.
Wenn ich den Link dazu finde, werde ich ihn hier noch nachreichen.
 
In Zeiten in denen ganze Völkerscharen sich plötzlich todkrank fühlen sobald sie eine Antenne sehen ...
Ich habe vor einiger Zeit mal von einem Typen gelesen der es fertig bringt Sendemasten die zuvor messbar strahlten unmessbar zu machen. Trotzdem blieb der Empfang so wie zuvor.
Na ja, seit sich im Quartier in dem ich lebe zwei Sender in Sichtnähe befinden bin ich auch ganz anders. Oder doch nicht?

Na jedenfalls trage ich mein Handy nicht in der Hosentasche, von wegen Fortpflanzung. Wobei in meinem Alter?
 
Also mein mobiles Internet ist mir eigentlich schnell genug.
Was mir wirklich gut gefallen würde wäre mal ein Ausbau des heimischen Anschlusses.

Von mir aus auch über Funk, aber bitte mal irgendwas.
Ich höre seit Jahren alle Zuständigen vom Ausbau labern und Verabschiedungen machen, aber nix passiert. Ganz tolle Ausbaukarten kann ich mir anschauen, an denen aber nicht ein Stückchen weiterkommen in meinem relevanten Bereich zu verzeichnen ist.
Und die haben unsere Strasse in den letzten 3 Jahren bestimmt 5 Mal aufgebuddelt für Rohre, Abwasser, Tagebruch usw. Nicht einmal war da ein roter oder rosafarbener Wagen mit dabei, der mal 2 Meter Glasfaser oder was ähnliches im Kofferraum gehabt hätte. :(

Und ich bin mit meinen 16.000 noch gut bedient, so wie man mir sagte, denn es gibt ganz viele, die noch nicht einmal ne 1.000er Leitung haben. Und der Witz dabei...genau diese haben bei sich Zuhause (genau wie ich) noch nicht mal 3G, geschweige LTE Empfang. Dümpeln mit Edge und ohne wirkliches DSL vor sich hin.

Meine Meinung: 150Mbit/s LTE und 200Mbit/s Glasfaser reicht jetzt mal für die verwöhnten Städter. Alle nen 10er pro Vertrag mehr zahlen und das Geld bitte in den wirklich "notwendigen" Ausbau stecken. Ausbau heißt nämlich in meinem Verständnis momentan nur "aus 200Mbit//s möglichst fix 400Mbit/s zu machen".
 
Das könnt ich glatt unterschreiben. Ich hab auch eine 16000er Leitung mehr ist hier in der Ortschaft nicht drin, würde schon lieber 30 oder 50 Mbits haben aber eigentlich reicht es ja. Ein Dorf weiter ist es schon wieder eine Katastrophe, da geht fast gar nichts ! Man täte besser dran mal die Leute in der Pampa mit einer ordentlichen "Grundversorgung" auszustatten als in den Großstädten mit Datenraten zu werben die ja eigentlich niemand benötigt [emoji6]
 
Es würde schon helfen wenn die Dörfler da um Solidarität bitten würden. Die allermeisten sehen ein, dass beim Internetausbau ruhig eine solidarische Grundhaltung gelten sollte. Da wäre sicherlich einiges möglich.

Stattdessen wird immer wieder gegen die Städter gewettert weil die ja so tolle Anschlüsse haben. Dummerweise sind es die Städter die mehr bezahlen müssen als ihr Anschluss eigentlich kostet und die Dörfler zahlen weniger als ihr Anschluss eigentlich kosten würde. Die Subventionierung läuft von der Stadt aufs Land. Mosert nicht an den Leuten rum die euren Anschluss sowieso schon bezahlen, auch wenn sie sogar mehr saugen als auf dem Land überhaupt möglich ist.

Dafür müssen die Städter auf ihren 1000m2 Garten verzichten.
 
Es muss nur einer anfangen zu buddeln.

Sobald ein Anbieter anfängt auf dem flachen Land auszubauen, geht es auch bei den Wettbewerben los. Man könnte ja Kunden verlieren die man bisher mit langsamen Anschlüssen abspeisen konnte.
 
Habe bei KD eine 50er MBit Leitung. Ist leider auch nicht unbedingt das wahre...

Die vorgegebene Geschwindigkeit erreiche ich eh nicht und da gefühlt die ganze Nachbarschaft bei KD ist, haben wir alle dasselbe Problem.

Immer noch besser als eine Leitung auf dem Land.

Ich habe leider nur ein begrenztes Verständnis von der Funktionsweise bei Kabel, aber hängen wir alle am selben Verstärkerpunkt oder ähnlichem, dass wir alle nie die volle Datenrate erreichen ?
 
Dummerweise sind es die Städter die mehr bezahlen müssen als ihr Anschluss eigentlich kostet und die Dörfler zahlen weniger als ihr Anschluss eigentlich kosten würde.
Darf ich fragen, woher diese Information stammt?
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals weniger für meinen ehemals 2.000er, dann 4.000er, zwischendrin 6.000er und nun zuletzt 16.000er Anschluss bei T-Online bezahlt hätte. (Bin schon ein paar Mal mit meinem Anschluss umgezogen, deshalb die verschiedenen Geschwindigkeiten).
Es war immer ein bis zu 16.000 DSL Anschluss und der Anbieter hat auch immer fleißig den gleichen Betrag von meinem Konto abgebucht, den ein VDSL Kunde mit 16.000er Leitung hat bezahlen müssen.
Mit dem Unterschied, dass dieser in seinem Spektrum die Wahl hat, welche Geschwindigkeit nach oben er bezahlen will. Wählt er die Kleinste, zahlt er die Kleinste. Bekomme ich die Kleinste, zahle ich automatisch die Größte.

Aus dem Grund interessiert mich also schon, woher diese Annahme kommt, mein Anschluss würde kostenmäßig von jemandem subventioniert, der im Grunde bei höherer Geschwindigkeit den gleichen Betrag bezahlt.

Ich vermute allerdings, dass es Dir hierbei um die Kosten des Ausbaus geht, in der Stadt mit 5 Metern Glasfaser 100 Haushalte beliefern zu können und auf dem Land mit 100 Metern nur 1 Haushalt, so dass die Gebühr in Abhängigkeit der Kosten in der Stadt geringer sein müssten.
Das hängt allerdings nicht zusammen, denn am Ende ist es das identische Produkt (nur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten), welches auf dem Land und in der Stadt verkauft wird. Das kann und darf jemand, der in einer günstigen Lage wohnt nicht günstiger bekommen, als derjenige, der ungünstig wohnt, es ihm aber dennoch angeboten wird.
Momentan ist es sogar so, dass es dort, wo die Kosten zu hoch sind, überhaupt nicht angeboten wird. Von daher subventionieren die durch minderwertige Technik mit dem Produkt versorgten Kunden, eher diejenigen, die es ohne großen Aufwand in höchstmöglicher Qualität bekommen. ;)
 
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Also, natürlich spielen die Kosten für ein Produkt eine Rolle. Dass immer alles unabhängig der Unkosten für den Anbieter gleich kosten muss, ist so nicht gegeben. Wo steht das? Wer hat das festgelegt? Die echte Welt funktioniert anders. In der echten Welt berechnet einem ein Monteur jeden Kilometer den er zu dir fahren musste. Eine Dienstleistung ist natürlich daran gebunden welchen Aufwand der Dienstleistende dafür betrieben hat. Nicht mal ein Pfund Spargel ist in Deutschland überall gleich teuer!

Und ja, es besteht ein Unterschied ob der Anbieter selbst 25 Euro für den Anschluss(mit Umlagen und allem drum und dran) bezahlt und an den Städter für 45 Euro verkauft oder ob dem Dörfler ein Anschluss, der dem Anbieter 65 Euro kostet, dann auch für 45 anbietet. Das kann man solidarisch sehen, der Allerletzte der sich dann aber über den Städter beschwere sollte ist der Dörfler. Die 20 Euro die er zu wenig bezahlt, weil sein Ausbau einfach teuer ist, die muss beim Städter erstmal rein geholt werden.

Nebenbei bemerkt ist bei der Telekom der langsamste Tarif auch der billigste. Alles unter 16.000 landet im Magenta S, der einfach der billigste Anschluss ist den man haben kann. Die Anschlüsse auf dem Dorf sind also auch Billiger als ein VDSL Anschluss in der Stadt. Der Städter zahlt mindestens genauso viel, im Schnitt sogar mehr und das obwohl sein städtischer VDSL Anschluss viel billiger war als die Leitung auf dem Dorf.

Wie gesagt, ich bin da schon für eine gewisse Solidarität. Es ist aber so, dass genau die, deren Ausbau am teuersten ist, genau die sind die am wenigsten in den Topf werfen und sich dabei aber permanent über die beschweren die am meisten, die mit den dicksten Leitungen, Geld für den Netzausbau bezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ch habe leider nur ein begrenztes Verständnis von der Funktionsweise bei Kabel, aber hängen wir alle am selben Verstärkerpunkt oder ähnlichem, dass wir alle nie die volle Datenrate erreichen ?
Das ist ein häufig vorgebrachtes, aber leider falsches Argument.

Bei DSL hängen auch alle Kunden am gleichen DSLAM und müssen sich dessen Bandbreite teilen.
Insgesamt ist HSI (so die eigentlich korrekte Bezeichnung für "Internet über TV-Kabel") die deutlich überlegene Technologie und nicht abhängig von der Leitungslänge.

DSL ist eigentlich steinzeitlich weil hier etwas mit Biegen und Brechen durch einen Klingeldraht geprügelt wird, der dafür eigentlich völlig ungeeignet ist.
 
Die echte Welt funktioniert anders.
Nach meinem Verständnis funktioniert sie so, dass ein Produkt, welches in seinen Kosten die Erlöse übersteigt, einfach aus dem Portfolio genommen wird, oder eben in den Bereichen, wo ich es nicht gewinnbringend veräußern kann, überhaupt nicht angeboten wird.

Nebenbei bemerkt ist bei der Telekom der langsamste Tarif auch der billigste. Alles unter 16.000 landet im Magenta S, der einfach der billigste Anschluss ist den man haben kann.
Den sich der VDSL-Kunde aber auch bequem aussuchen kann und dabei konstant und qualitativ hochwertig seine 16.000 für 34,95€ bekommt, während der DSL Kunde die 34,95€ ebenfalls zahlt, aber u. U. nur 4.000 geliefert bekommt.

Wer zahlt da denn jetzt insgesamt mehr für den vermeintlich gleichen Tarif? ;)

Ich verstehe Deine Argumentation, aber leg die doch mal um auf z. B. Strom oder Gas und erkläre mir, warum Du in der Stadt meinen Gaspreis, bzw. Strompreis subventionierst. ;)

Kernaussage meiner (zugegeben) Tirade auf den Ausbau, der sichtlich nur in Ballungszentren erfolgt ist aber genau dieser Umstand. Es wird momentan ausschließlich in den Bereichen ausgebaut, die nach meinem Empfinden bereits ausgebaut genug sind. Und ja, ich lechze nach einer 200MBit Leitung. Besser noch 1GBit mit einem Upload von mindestens 50MBit, damit ich auch endlich mal meine Technik nutzen kann, die ich bezahle.
 
Nach meinem Verständnis funktioniert sie so, dass ein Produkt, welches in seinen Kosten die Erlöse übersteigt, einfach aus dem Portfolio genommen wird, oder eben in den Bereichen, wo ich es nicht gewinnbringend veräußern kann, überhaupt nicht angeboten wird.

So wäre das auch, wenn hier freie Marktwirtschaft betrieben werden würde. Eine Dienstleistung die sich nicht rechnet, wird nicht angeboten. Nur die Pflicht der Grundversorgung, also ein auferlegter Zwang, sorgt hier dafür dass es anders ist und das eine Subventionierung stattfindet.

Wenn es nach den Unternehmen ginge, gäbe es dort wo man nicht gewinnbringend veräußern kann einfach kein Internet oder es würde zu gewinnbringend hohen Preisen angeboten. In der Stadt gäbe es dann noch schnellere Leitungen für weniger Geld.


Den sich der VDSL-Kunde aber auch bequem aussuchen kann und dabei konstant und qualitativ hochwertig seine 16.000 für 34,95€ bekommt, während der DSL Kunde die 34,95€ ebenfalls zahlt, aber u. U. nur 4.000 geliefert bekommt.

Wer zahlt da denn jetzt insgesamt mehr für den vermeintlich gleichen Tarif? ;)

Noch immer der Städter. Die Leistung ist zwar nicht identisch, zahlen tuen die auf dem Dorf, die eigentlich die großen Scheine für den Netzausbau in die Mitte legen müssten, eben nicht. Bei den Ausnahmen ist es so, dass sie schnelles Internet haben. Beispielsweise weil die Bürger selbst für das Glasfaserkabel gesorgt haben. Ja, sowas kann man durchaus tun.

Nur weil man eine geringere Leistung bekommt, zahlt man dadurch auch nicht mehr.


Kernaussage meiner (zugegeben) Tirade auf den Ausbau, der sichtlich nur in Ballungszentren erfolgt ist aber genau dieser Umstand. Es wird momentan ausschließlich in den Bereichen ausgebaut, die nach meinem Empfinden bereits ausgebaut genug sind. Und ja, ich lechze nach einer 200MBit Leitung. Besser noch 1GBit mit einem Upload von mindestens 50MBit, damit ich auch endlich mal meine Technik nutzen kann, die ich bezahle.

Du verstehst das Prinzip nicht. Je mehr Geld man den Städtern aus der Tasche leiern kann umso mehr Geld kann man auch in den Ausbau stopfen. Wenn Unitymedia also für 5 Euro den Anschluss ausbauen und dafür 10 Euro mehr verlangen kann, dann profitiert auch der Dörfler davon weil der Städter mehr bezahlt als der Ausbau bei ihm selber kostet. Das Unternehmen bekommt also nicht nur seine Investition zurück (womit sie woanders ausbauen können) sondern sie bekommen sogar was oben drauf was man auch für den Ausbau nutzen könnte.

Der Ausbau in der Stadt sorgt dafür dass auch eine größere Summe für den Ausbau auf dem Land zur Verfügung steht. Billig zu realisierende aber teuer zu verkaufende Anschlüsse sind der Motor des Netzausbaus. Wenn man nur noch auf dem Land ausbaut, steht sogar die Landbevölkerung danach schlechter dar, weil in der Summe weniger Geld zur Verfügung stand als wenn man vorher billig realisierbare aber teuer anbietbare Anschlüsse an die Städter verkauft hätte.

Edit:
Oder anders:
Wenn man 1 Mrd zum ausbauen hat, dann baut man erst dort aus wo man aus der einen Milliarde zwei Milliarden machen kann, dann baut man dort aus wo man aus den 2 Milliarden dann 3 Milliarden machen kann und erst dann lässt man die 3 Milliarden verpuffen indem man es dort reinsteckt wo nichts zu verdienen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur die Pflicht der Grundversorgung, also ein auferlegter Zwang, sorgt hier dafür dass es anders ist und das eine Subventionierung stattfindet.
Moment!
Diese gab es.

Beim Aufbau der ersten GSM-Netze wurde der Telekom und Mannesmann (Vodafone) 95 % Flächendeckung vorgeschrieben, daraus ist bei E plus und VIAG (O2) dann schon eine Auflage zur Versorgung von 90 % der Bevölkerung geworden.

Mit LTE gibt es nur noch eine Wischiwaschi-Auflage vorrangig die weißen Flecken zu versorgen.

Wo baue ich also als Provider? Da wo ich Geld verdienen kann und nicht in der Lüneburger Heide wo sich die Heidschnucken tummeln.