Dummerweise sind es die Städter die mehr bezahlen müssen als ihr Anschluss eigentlich kostet und die Dörfler zahlen weniger als ihr Anschluss eigentlich kosten würde.
Darf ich fragen, woher diese Information stammt?
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals weniger für meinen ehemals 2.000er, dann 4.000er, zwischendrin 6.000er und nun zuletzt 16.000er Anschluss bei T-Online bezahlt hätte. (Bin schon ein paar Mal mit meinem Anschluss umgezogen, deshalb die verschiedenen Geschwindigkeiten).
Es war immer ein
bis zu 16.000 DSL Anschluss und der Anbieter hat auch immer fleißig den gleichen Betrag von meinem Konto abgebucht, den ein VDSL Kunde mit 16.000er Leitung hat bezahlen müssen.
Mit dem Unterschied, dass dieser in seinem Spektrum die Wahl hat, welche Geschwindigkeit nach oben er bezahlen will.
Wählt er die Kleinste, zahlt er die Kleinste.
Bekomme ich die Kleinste, zahle ich automatisch die Größte.
Aus dem Grund interessiert mich also schon, woher diese Annahme kommt, mein Anschluss würde kostenmäßig von jemandem subventioniert, der im Grunde bei höherer Geschwindigkeit den gleichen Betrag bezahlt.
Ich vermute allerdings, dass es Dir hierbei um die Kosten des Ausbaus geht, in der Stadt mit 5 Metern Glasfaser 100 Haushalte beliefern zu können und auf dem Land mit 100 Metern nur 1 Haushalt, so dass die Gebühr in Abhängigkeit der Kosten in der Stadt geringer sein müssten.
Das hängt allerdings nicht zusammen, denn am Ende ist es das identische Produkt (nur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten), welches auf dem Land und in der Stadt verkauft wird. Das kann und darf jemand, der in einer günstigen Lage wohnt nicht günstiger bekommen, als derjenige, der ungünstig wohnt, es ihm aber dennoch angeboten wird.
Momentan ist es sogar so, dass es dort, wo die Kosten zu hoch sind, überhaupt nicht angeboten wird. Von daher subventionieren die durch minderwertige Technik mit dem Produkt versorgten Kunden, eher diejenigen, die es ohne großen Aufwand in höchstmöglicher Qualität bekommen.
