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Nach Gesprächen: Design der iPad-Uhr kostet Apple offenbar Millionen

Daniel Hüfner

Martini
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11.01.11
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topelement.jpgWas war das Echo groß, das angesichts der von Apple mit iOS 6 neu eingeführten iPad-Uhr durch die Medien ging. Das US-Unternehmen hatte sich kurzerhand am Design der berühmten Bahnhofsuhren der Schweizer Bundesbahn bedient, ohne jedoch vorher beim Schweizer Hersteller um Erlaubnis zu fragen, geschweige denn ein entsprechendes Lizenzabkommen zu erbeten. Zu den daraufhin auf Initiative von SBB anberaumten Gesprächen zwischen den Unternehmen werden jetzt offenbar erste Details bekannt. Im Ergebnis dieser Gespräche, über das beide Unternehmen Stillschweigen vereinbarten, steht für Apple eine Vergleichszahlung von rund 20 Millionen Schweizer Franken im Raum. Das berichtet der Tagesanzeiger aus der Schweiz unter Berufung auf mehrere Quellen.[PRBREAK][/PRBREAK]

Diese ungewöhnlich hohe Zahlung (umgerechnet rund 16 Millionen Euro) könnte nach Vermutung des Tagesanzeigers vor allem einen Grund haben. Die Schweizer Bundesbahn soll Apple danach womöglich angedroht haben, die Verwendung der Uhr zumindest auf schweizerischem Terrain zu verbieten. Ein vor Jahren von der SBB zugesprochener Markeneintrag hätte dabei als Druckmittel ausgereicht, heisst es. Apple hätte daraufhin nicht nur entsprechende Anpassungen in iOS 6 vornehmen müssen, sondern wäre sehr wahrscheinlich auch mit einem Verkaufsstopp der Geräte konfrontiert worden. Gut möglich also, dass damit einhergehende Zusatzkosten und Umsatzeinbußen Apple letztlich zur Zahlung dieser Summe bewegten. "Nach dem Erfolg im Patentstreit gegen Samsung in den USA wäre es für Apple auch ein Imageverlust gewesen, gerichtlich angewiesen zu werden, die Uhr vom iPad zu entfernen", so der Berner Marken- und Designanwalt Jean Marcel Wälchli.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist für Apple nicht viel, die SBB freut sich. ;)

Finde das für die Lizenzierung eines simplen Uhr-Designs zwar viel, aber da ist Apple jetzt selbst schuld. In die Situation hat man sich selbst gebracht, nachdem man da einfach kopiert hat.
 
Irgendwo hatte man es auf ca. 10 ct pro Gerät runtergebrochen. Recht human in den heutigen Zeiten.
 
10 Cent pro Gerät würde doch bedeuten, dass es da draußen 160 Millionen iPads mit iOS 6 gebe. Das kann ich mir nur schwer vorstellen, oder irre ich mich?
 
10 Cent pro Gerät würde doch bedeuten, dass es da draußen 160 Millionen iPads mit iOS 6 gebe. Das kann ich mir nur schwer vorstellen, oder irre ich mich?


Ich glaube du irrst dich, ja. Denn schau mal, wenn ein neues Gerät vorgestellt wird von Apple, werden meist am ersten Wochenende des Verkaufs Millionen abgesetzt. Und das können seit 2010 durchaus so viele Geräte sein.

Und dass wir Apple-Nutzer sehr upgradefreudig in Bezug auf iOS sind, ist doch auch bekannt. Also für mich macht das mit 10 Cent pro iPad durchaus Sinn.
 
Würde doch passen, wenn man jetzt noch einstellen könnte die Ankünfte bzw Abfahrten der SBB auf schwyzerdütsch angesagt zu bekommen..... :-P
 
wundert mich trotzdem, dass die für ein dusseliges design (angeblich) so viel geld auf den tisch legen. dem erklärungsansatz "die haben eh so viel" kann ich nicht allzu viel abgewinnen und wenn der tagesanzeiger schreibt, dass die entfernung aus der "schweizer variante des betriebssystems" "Zusatzkosten" verursacht hätte, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass es sich dabei auf 20mio franken belaufen hätte. komische geschichte, irgendwie.
 
Ich glaube du irrst dich, ja. Denn schau mal, wenn ein neues Gerät vorgestellt wird von Apple, werden meist am ersten Wochenende des Verkaufs Millionen abgesetzt. Und das können seit 2010 durchaus so viele Geräte sein.

laut wikipedia: 98 Mio. minus 15 Mio. (ipad 1)
 
hmmm wieso werden denn jetzt alle Lokführer der SBB mit iPad 3 ausgestattet ;-)
vlt hätte es ja noch ein bissl teurer werden können ^^
aber ein Teil könne se ja gleich bei aplle lassen bei den vielen Mitarbeitern ^^
 
Das mit dem Ausrüsten der Lokomotivführer mit iPad war schon vorher ein Thema.
 
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Apple stellt der Bahn 5 Güterzüge voll mit 10c Münzen vor die Tür und gut is :)
 
kann ich mir kaum vorstellen. die hätten das einfach schnell geändert, anstatt sich solche summen anzumuten; und eine strafe wäre niemals so hoch ausgefallen. aber nochmal: der betrag ist absolut lächerlich und unrealistisch!
 
Verrückt, dass das Aussehen einer Uhr so viel Geld in Bewegung setzt. 16 Millionen Euro wären an anderer Stelle bestimmt besser aufgehoben.
 
Ist für Apple nicht viel, die SBB freut sich. ;)

Finde das für die Lizenzierung eines simplen Uhr-Designs zwar viel, aber da ist Apple jetzt selbst schuld. In die Situation hat man sich selbst gebracht, nachdem man da einfach kopiert hat.

Jaja soviel ist das für die SBB auch wieder nicht. Damit können sie vielleicht 1 - 2 mittlere Bahnbrücken sanieren. :-)
 
Jaja soviel ist das für die SBB auch wieder nicht. Damit können sie vielleicht 1 - 2 mittlere Bahnbrücken sanieren. :-)

Hätten sie mal das Uhrendesign der BVG verwendet, wir haben nämlich grade ne Brücke die dringend saniert werden müsste ;)

Aber recht hast du, laut Golem haben sie letztes Jahr ca. 800 Millionen Franken als Nebenerträge erwirtschaftet, wozu auch Apples Zahlung gehört.
 
Also ich sehe da kein großes Problem drin. Ich mein Apple macht ja das gleiche. Die lassen sich für jeden Furz nen Patent geben und wehe jmd kopiert da was. Ich mein das auch net negativ, ist ja ihr gutes Recht, wenn man durch viele Kleinigkeiten sein Produkt besser verkauft bekommt als andere. Nur soll man dann net jammern, wenn man ein anderes Eigentum kopiert.
 
Ja das mit den 160 Millionen stimmt nicht ganz, Apple hat auf der Keynote vor 2 Wochen bekanntgegeben das sie Mitte September ihr 100 Millionstes iPad verkauft haben.
 
Hätten sie mal das Uhrendesign der BVG verwendet, wir haben nämlich grade ne Brücke die dringend saniert werden müsste ;)

Ich würde die 16mio lieber in die marode S-Bahn stecken ^^ Da wärs sicher besser aufgehoben ^^