Ganz sicher kaufe ich dort wieder.
Lese doch einfach die normalen Rücknahmebestimmungen bei Amazon mal durch. Nichtgefallen ist ausdrücklich ausreichend! Amazon hat die gesetzlichen Bestimmungen im Fernabsatzgesetzt, und damit den Prüfungszeitraum für Artikel, freiwillig von 2 auf 4 Wochen verlängert, und über Weihnachten auf 8 Wochen. Ein konkreter Rückgabegrund braucht nicht vorzuliegen. Das ist der Grund warum ich dort gekauft habe und warum ich überhaupt ein MBP gekauft habe.
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. für den Gebrauch der Sache eine Nutzungsgebühr) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung -- wie Sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre -- zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Wertersatzpflicht vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt.
Nach den Apple-Rückgabebestimmungen hätte ich´s erst gar nicht probiert. Ich hatte mit denen ja telefoniert (Testgerät? Wo hast Du den das her? Bei Apple scheint man das jedenfalls nicht zu kennen!).
Aber in der kurzen Zeit deren Rücknahmefrist, das war mir klar, hätte ich niemals feststellen können, ob ein Umstieg auf Mac etwas für mich ist, oder ob ich mich damit in die Nesseln setze.
Ich kann mich nur abends nach der Arbeit mit solchen Dingen beschäftigen, während ein Schüler in einer Woche mehr Zeit mit einem Notebook verbringen könnte, als mir das in vier Wochen möglich ist.
).Nur weil Amazon großzügige Konditionen anbietet wird in meinem Fall Apple demnächst einen neuen Kunden gewinnen.
Ein Computer ist für mich ein Werkzeug, so wie ich einen Hammer zum Nageln brauche. Wenn nun eine Edelschmiede erheblich mehr Geld fordert, mit dem Argument, dass sie die besten Hämmer auf dem Markt macht, dann halte ich es für normal, auch den perfekten Hammer zu erwarten, ohne Schönheitsfehler oder Fertigungsmängel. Und eigentlich würde man auch eher mehr Garantie und Kundenunterstützung erwarten als marktüblich.
Wie dem auch sei, es ist Dir ja freigestellt, etwas dort zu kaufen, wo Du die schlechteren Rücknahmebedingungen erhältst. Oder bei Amazon zu kaufen, und das Objekt aus ethischen Gründen auch dann zu behalten, wenn es Dir nicht gefällt und Amazon es zurücknehmen würde.
wie bereits erwähnt, ich kaufe sehr viel bei Amazon. Üblicherweise bin ich mir ziemlich sicher bei den Dingen die ich mir kaufe. Etwas nur zu Bestellen um es "anzusehen" und dann bei "Nicht-Gefallen" wieder zurück zu schicken ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand (Rücksendung anmelden, wieder verpacken, zur Post bringen, ...). Wenn ich etwas nicht kenne, dann schaue ich es mir im herkömmlichen Ladengeschäft an. Sollte mir wider Erwarten etwas wirklich nicht gefallen, dann schicke auch ich es zurück, klar - ist bis jetzt aber erst einmal vorgekommen (in einigen Jahren).
Ich bestelle etwas, irgendwann kommt das Paket an. Oft bin ich ein paar Tage lang nicht zuhause, weil ich im Ausland bei Kunden unterwegs bin oder ähnliches. So geben mir die 2 Wochen dennoch genug Zeit, dass ich irgendwann in Ruhe das Paket öffnen und mir die Sache ansehen kann. Und Amazons Verlängerung über Weihnachten hat für mich ganz einfach diese Erklärung: Du kaufst im November oder Dezember ein Weihnachtsgeschenk für eine Freundin (als Beispiel...). Am 24. bekommt sie das Geschenk, es gefällt ihr aber nicht sonderlich oder sie hat es bereits. Amazon gibt euch dann noch ein Monat Zeit, um die Sache ganz in Ruhe zurückzugeben - komplett stressfrei. Ich denke, das war die wirkliche Intention Amazons - Kunden die Sicherheit zu geben, nicht passende Geschenke über einen längeren Zeitraum zurückgeben zu können (2 Wochen sind hier wirklich zu kurz). Ich kann mir nicht vorstellen, dass Amazon gemeint hat: och, lassen wir die Kunden die Geräte doch mal 3 Monate auf Herz und Nieren testen...
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