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Maximale SSD Aufrüstung iMac 27 2012

VeitVeit

Golden Delicious
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Hallo,

ich habe mir vor gewisser Zeit gebraucht einen iMac 27 Zoll 2012 gekauft. In dem iMac befindet sich eine HDD, welche ich nun durch eine SSD austauschen möchte. Ich habe viele recherchiert aber bin eher verwirrt als dass es mir hilft.
Ich würde gerne wissen wieviel Speed die SSD haben kann und ob es auch extern möglich ist (über Thunderbolt wäre ja besser als USB 3.0).
Ich habe einen 2015 MacBook Pro und dessen SSD hat so ca 1000 und 1200 mb/s, wäre das auch in meinem iMac möglich?
Alle Lösungen die ich gefunden habe erzeugen nur so 300-500 und 400-550 mb/s.

Viele Grüße
 

Wuchtbrumme

Kasseler Renette
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Da hast Du wohl zu recherchieren aufgehört, als es die richtigen Infos gerade noch hätten kommen sollen.. Egal wie, intern wird es bei 6Gbit/s bleiben. USB3 ist oft auch schneller als die leistbaren Thunderbolt-Lösungen, wichtig wäre UASP beim USB-Gehöuse. Egal wie, die sequentielle Transferrate ist nur einer von vielen Punkten beim Vergleich von Lösungen. Ob eine SSD jetzt 2GB/s oder 550MB/s schafft, merkst Du in 99% aller Anwendungen nicht. Ausnahme vielleicht da, wo es auf Durchsatz ankommt, z.B. beim Videoschnitt hoher Auflösungen.

Auch Thunderbolt1, das Du hast, wäre geeignet, schnelle SSDs wie von LaCie auszunutzen, wenngleich auch die nicht an das aktuelle Maximum rankommen.

Was ist eigentlich Dein Budget? Kann ja nicht hoch sein, wenn man einen alten iMac weiterbetreiben möchte. Insofern halte ich es am besten, Dir eine externe USB3-SATA-SSD mit UASP zu empfehlen, da wärest Du mit ca. 100 Euro dabei.
 
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VeitVeit

Golden Delicious
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Hallo,
danke für die Antwort!

Mein Budget liegt wirklich so bei 100 da ich den iMac (i5 3,2 GHz, 24 GB 1600 mHz, GF 675MX) für 360 gekauft habe und nicht viel mehr ausgeben möchte.

Ich habe bereits diese Lösungen ausprobiert, also das OS auch darauf installiert und Programme die ich benutze und den iMac damit gestartet.


1)

2)

Ich kam damit mit dem BackMagic Test auf je ca 400 und 350 MB/s, doch es wirkte/fühlte sich nicht wirklich schneller an als die HDD. Der iMac startet auch nicht schneller oder ähnliches.
Also der iMac fühlte sich trtzodem deutlich langsamer an als mein MacBook..
 
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Wuchtbrumme

Kasseler Renette
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bei keinem der Gehäuse habe ich UASP-Support erwähnt gesehen, wobei NVMe schon recht schnell sein sollte - dann aber wieder vom USB3.0-Interface ausgebremst.

Ich verstehe das Problem nicht. Der Mac ist doch wohl nicht langsam? Was willst Du denn erreichen? Ein schnellerer Systemstart ist doch nun kein relevantes oder intelligentes Ziel.
 

VeitVeit

Golden Delicious
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Das Gehäuse für die NVMe unterstützt UASP (zweiter Stichpunkt bei der Amazon Beschreibung).
Nein der Systemstart war jetzt nur ein Beispiel woran man die Geschwindigkeit erkennen kann, es ist natürlich irrelevant wie schnell der Mac bootet. Es geht viel mehr darum dass alles länger dauert, schon alleine wenn man Dateien im Finder öffnet und so weiter..
Ich möchte einfach das alles etwas flüssiger läuft, halt ähnlich wie bei meinem MacBook.
 

Wuchtbrumme

Kasseler Renette
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vergleichst Du jetzt iMac mit originaler SSD mit iMac neue SSD oder iMac mit neuer SSD mit MBP 2015?
Das MBP habe ich selbst, die SSD darin ist schon sehr gut. Der Vergleich ist nicht realistisch. Du kannst nur iMac alt mit iMac neu (also neue SSD) vergleichen - und extern gibt es bis auf auf TB immer etwas Latenz obendrauf. Insofern ist intern austauschen immer besser, es sei denn, man nimmt TB. LaCie Thunderbolt Bolt fällt mir da ein. Aber betreibst Du noch mehr TB-Geräte? Die teilen sich bei TB1 alle die maximale Interfacegeschwindigkeit von 20Gbps.
 
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VeitVeit

Golden Delicious
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Ich vergleiche meinen iMac mit HDD mit dem selben iMac mit neuer, externer SSD und mit meinem MacBook
Ziel ist es eine ungefähr ähnliche Schnelligkeit der SSD an dem iMac zu erzeugen wie an meinem MacBook oder wenigstens einen merkbaren Unterschied zu der alten HDD
 

Wuchtbrumme

Kasseler Renette
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ok, habe noch meinee Vorpost ergänzt. Vielleicht hat @Hendrik Ruoff noch eine Idee.
Schneller als HD sollte jede SSD sein, weil die SSD immanente Vorteile bei den Zugriffszeiten hat.
 
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YoshuaThree

Pomme au Mors
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Kauf Dir ein externes USB3 Gehäuse (mit UASP Support), hänge da eine gute 2,5" SSD rein und gut ist. Alles Andere steht in keinem (!) Kosten / Nutzen Verhältnis (Mac aufmachen = Risiko etc).

Real hast Du Geschwindigkeiten um die 400-450MB/s mit der o.g. externen Lösung. Ich betreibe an meinem 2012er iMac ein solches Gehäuse mit einer Samsung EVO 1TB SSD als Systemplatte am USB 3 Port. Das SSD Gehäuse ist per Klebeband hinten festgemacht.

Als Alternative - habe ich an einem 2013er iMac - kannst Dir auch die Samsung T5 kaufen. Da hast einen USB A und USB C Adapter dabei. Sprich kannst die jetzt für Deinen 2012 nehmen, später eventuell als USB C SSD weiter verwenden. Die Samsung ist selbst am USB 3 Port um die 400MB/s schnell.

Bei anderen Fertiglösungen extern und / oder billigen Gehäusen bzw. SSD Anbietern musst aufpassen, da man da schnell auch bei nur rund 200-300MB/s landet - ich sage nur Intenso.


Intern - wieso? Den iMac aufmachen und Beschädigungen nur ansatzweise riskieren? Für was? Die Geschwindigkeit einer internen und der oben beschriebenen externen Lösung wirst Du nicht mal ansatzweise im produktiven Betrieb spüren! Dafür dauert die externe Lösung keine Minute und ist je nach SSD Größe für 100-150 Euro zu realisieren.
 

VeitVeit

Golden Delicious
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Vielen Dank für eure Antworten.
Ich werde es erstmal mit der HDD richtig austesten und ansonsten werde ich es so machen wie YoushuaThree auch empfohlen hat.
Da ich den iMac wahrscheinlich eh nur ca 1-1,5 Jahren benutzen werde, nach meinem Studium (Architektur) werde ich den iMac denke ich mal nicht mehr brauchen, bin ich am überlegen ob die HDD auch reicht und es sich überhaupt lohnt da nochmal ca 100€ reinzustecken.

(Falls ihr euch jetzt fragt: ich habe den iMac nur gekauft weil es ein sehr gutes Angebot war und ich meinen PC/Hackintosh dafür mit sehr wenig Verlust (20€) verkauft konnte).
 

YoshuaThree

Pomme au Mors
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(Falls ihr euch jetzt fragt: ich habe den iMac nur gekauft weil es ein sehr gutes Angebot war und ich meinen PC/Hackintosh dafür mit sehr wenig Verlust (20€) verkauft konnte).
Passt doch...

werde ich es so machen wie YoushuaThree auch empfohlen hat.
Danke für die Blumen, hat aber Wuchtbrumme auch so empfohlen...

Da ich den iMac wahrscheinlich eh nur ca 1-1,5 Jahren benutzen werde, nach meinem Studium (Architektur) werde ich den iMac denke ich mal nicht mehr brauchen, bin ich am überlegen ob die HDD auch reicht und es sich überhaupt lohnt da nochmal ca 100€ reinzustecken.
Wenn Dir eine 500GB SSD reicht (kannst die HDD ja als Datengrab nehmen) bist mit 60 Euro inkl. Gehäuse dabei. Lohnt sich schon, da die HDD im iMac echt ne Schnecke ist.
 

Wuchtbrumme

Kasseler Renette
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Wenn Dir eine 500GB SSD reicht (kannst die HDD ja als Datengrab nehmen) bist mit 60 Euro inkl. Gehäuse dabei. Lohnt sich schon, da die HDD im iMac echt ne Schnecke ist.
auf jeden Fall. Bin über das Statement des TE weiter oben sehr irritiert, in dem er andeutet, in einem Test habe er keine Verbesserung feststellen können. Kommt natürlich auch drauf an, was man testet und dass man richtig testet. Wenn man z.B. die HD auf SSD klont und dann einfach rebootet, dann wird der Mac immer noch das alte Startlaufwerk hernehmen.
 

MACaerer

Kasseler Renette
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Aber betreibst Du noch mehr TB-Geräte? Die teilen sich bei TB1 alle die maximale Interfacegeschwindigkeit von 20Gbps.
Soweit ich weiß stellt Thunderbolt1 nur eine Datenrate von 10GBit/s für den Datenkanal zur Verfügung, weil es erst ab Thunderbolt2 die Bündelung der beiden Kanäle mit jeweils 10GBit/s gibt. Wenn man den erforderlichen Overhead berücksichtigt ist also TB1 auch nicht schneller als die interne sATA6.0-Lösung. Der Nachteil der internen Lösung ist natürlich der nicht unerhebliche Aufwand. der bei einem 2012-iMac für den Austausch erforderlich ist.
 
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VeitVeit

Golden Delicious
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auf jeden Fall. Bin über das Statement des TE weiter oben sehr irritiert, in dem er andeutet, in einem Test habe er keine Verbesserung feststellen können. Kommt natürlich auch drauf an, was man testet und dass man richtig testet. Wenn man z.B. die HD auf SSD klont und dann einfach rebootet, dann wird der Mac immer noch das alte Startlaufwerk hernehmen.
Also wenn man es am Beispiel des Bootvorganges mal festmachen möchte:
Ich habe für den Vergleich das OS komplett neu auf die SSD installiert und als Standard Startvolumen eingestellt.

Sowohl bei der SSD als auch bei der HDD kam ich auf etwa 40 Sekunden bis zum Login.
Was mich verwirrt hatte, bei YouTube habe ich Leute gesehen dessen HDD an die 3 Minuten dafür brauchte.
Hab ihr Erinnerung wie das bei euerer HDD war?
 

Wuchtbrumme

Kasseler Renette
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Hab ihr Erinnerung wie das bei euerer HDD war?
ja, leidvolle! :) Ernsthaft, wenn man einmal mit SSD gearbeitet hat, will man eigentlich nicht mehr zurück.
Es ist kein Problem, ein System so zuzumüllen, dass es Minuten zum Starten braucht. Alle meine Macs mit SSD brauchen *nur praktisch, nicht wissenschaftlich betrachtet* ca. 1min und Festplatten-Macs auch schon mal 2-3min. Aber sicherlich ist ein frisch installiertes macOS auf Festplatte auch erst einmal flott. Die Vorteile, die die SSD bietet, sind ja die fast identisch bleibenden Latenzen im ns-ms-Bereich und hohe IO-Fähigkeit, während man zur Beschreibung einer elektromechanischen Festplatte ja die "mittlere Zugriffszeit" hernimmt - da ist mindestens eine Potenz Speedunterschied dazwischen, nicht nur ein einfacher Multiplikator von 2.
 

VeitVeit

Golden Delicious
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Könnt ihr mir SSD und Gehäuse nennen welche bei euch sehr gut/schnell gelaufen sind?