Macbook Pro Mitte 2012 - lohnt sich einen SSD

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von didgeridoo, 11.01.19.

  1. didgeridoo

    didgeridoo Gloster

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    Hallo,

    ich habe noch ein Macbook Pro Mitte 2012. Es wird zunehmend langsam. Lohnt sich der Eibau einer SSD? Wie ist eure Meinung. Danke für Infos. d.
     
  2. daapfel

    daapfel Cox Orange

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    Auf Jedenfall.
     
  3. Ijon Tichy

    Ijon Tichy Holländischer Prinz

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    Absolut ja.
     
  4. macadamia

    macadamia Elstar

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    Aber sowas von.
     
  5. dg2rbf

    dg2rbf Spartan

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    Auf jeden Fall, eine SSD ist fast wie ein Turbo :).

    Gruß Franz
     
  6. kelevra

    kelevra Vollbrechts Borsdorfer

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    Einbauen, Spaß haben. Hat man erstmal eine, will man nie wieder zurück.

    Habe schon älteren geräten ein zweites Leben mit SSDs eingehaucht.

    Die Preise für SSD sind auch ordentlich gefallen, für ein halbes TB zahlt man deutlich unter 100€.
     
  7. MACaerer

    MACaerer Edelborsdorfer

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    Das ist aber etwas, dem man unabhängig vom Einbau einer SSD auf den Grund gehen sollte. Ein Mac wird nicht ohne Grund langsamer, sondern es liegt in den meisten Fällen ein Software-Problem vor. Vielleicht solltest du die Gelegenheit nützen um nach dem Einbau einer SSD eine cleane Neuinstallation durchführen und nicht nur ein Restore des vorhandenen Datenbestands durchführen.
     
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  8. Ijon Tichy

    Ijon Tichy Holländischer Prinz

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    Meiner Erfahrung nach liegt das Langsamerwerden oft an zunehmenden Lesefehlern, kann also ein Anzeichen dafür sein, dass die Festplatte bald das Zeitiche segnet.

    Backup ist ja sicher vorhanden und aktuell.
     
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  9. MACaerer

    MACaerer Edelborsdorfer

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    Richtig, das ist eine der Möglichkeiten. Aber das kann man relativ einfach überprüfen, in dem man sich die Logs in der Konsole anschaut und auf häufige I/O-Fehler überprüft.
     
  10. Ijon Tichy

    Ijon Tichy Holländischer Prinz

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    Nicht, wenn die HDD die Probleme intern zu lösen versucht. Dann tauchen die u. U. gar nicht in den Logs auf.
     
  11. uhansen

    uhansen Châtaigne du Léman

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    Wenn Du das MBP sowieso aufmachst, sichere mal das Festplattenkabel mit Isolierband gegen Verschleiß, wie hier beschrieben.



    Ist bei dem Modell immer eine gute Idee und spart Dir eventuell 50 EUR für ein qualitativ akzeptables, neues Kabel von iFixit.
     
  12. rolhoc

    rolhoc Idared

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    Ich habe auch so ein schönes MB. Hast Du eine SSD eingebaut? Hat sich es gelohnt?
     
  13. MACaerer

    MACaerer Edelborsdorfer

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    Eine SSD hat gegenüber einer HDD in etwa die fünffache Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Das wirkt sich vor allem beim Systemstart aus, der wesentlich verkürzt wird. Inwieweit eine SSD den sonstigen Betrieb beschleunigt hängt natürlich von der Arbeitsweise mit dem Gerät ab. So öffnen etwa (große) Dateien und Programme spürbar schneller und auch die Seitenauslagerungen bei wenig RAM wird deutlich beschleunigt. Aber Wunder kann natürlich auch eine SSD nicht bewirken.
     
    #13 MACaerer, 18.04.19
    Zuletzt bearbeitet: 18.04.19
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  14. rolhoc

    rolhoc Idared

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    Danke für Deine verständliche Rückmeldung. Unter dem aktuellen Betriebssystem dauert der Start wirklich eine Ewigkeit. Auch das hochladen der diversen Programme (Word, Excel, Mail, ... ) benötigt viel Zeit. Erstaunlich ist aber: Ich habe unter BootCamp Windows aufgespielt. Hier fährt Windows sehr schnell hoch. Und auch WORD, EXCEL und OUTLOOK starten innerhalb von ein paar Sekunden. Wie kann so etwas sein? Mein altes macBook 2012 ( neu gekauft in 2016) ist somit ein hervorragender Windows-Rechner.

    Ich habe vor einiger Zeit das macBook neu aufgesetzt und mit der TimeMachine-Sicherung auf den aktuellen Stand gebracht. Einen Performance-Vorteil habe ich danach nicht verspürt. Ich weiß auch nicht, was für Systemdateien aus der TimeMachine-Sicherung wieder aufgespielt wurden.

    Lohnt sich auch eine RAM-Erweiterung von derzeit 2 x 2GB auf 2 x 4GB oder gleicht das die SSD aus? Wie wird bei einer neuen (nackten) SSD eigentlich das Betriebssystem installiert. Ich habe natürlich immer eine aktuelle TimeMachine-Sicherung.
     
  15. MACaerer

    MACaerer Edelborsdorfer

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    Von welchen Zeiten schreibst du denn? Der Start von macOS dürfte auch von einer HDD als Boot-Medium nicht wesentlich länger als 2Minuten dauern. Falls es deutlich länger dauert liegt sehr wahrscheinlich ein (Software) Problem vor. Hast du nach der System-Neuistallation einen Reset des NVRAM durchgeführt und anschließend das Startvolume wieder eingestellt? Falls nicht wäre das eine Erklärung für den langsamen Systemstart.
    Zur anderen Frage: RAM lässt sich durch nichts ersetzen, außer durch noch mehr RAM. Aber Spaß beiseite, 4GB RAM sind aus heutiger Sicht nicht mehr so wirklich zeitgemäß. Ich würde also dem Book auf jeden Fall die zusätzlichen 4GB spendieren.
     
  16. rolhoc

    rolhoc Idared

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    Was bedeutet „einen Reset des NVRAM“? Ich kenne die Aktion nicht.
     
  17. MACaerer

    MACaerer Edelborsdorfer

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    Der NVRAM ist ein batteriegepufferter Teil des RAM in dem verschiedene Systemeinstellungen gespeichert werden, u. a. auch das Startvolume. Reset geht durch Neustart, bei dem Die Tasten CMD + ALT + P + R gedrückt und gehalten werden, bis der Startgong erneut kommt. Anschließend müssen u. U. diverse Systemeinstellungen neu gemacht werden u. A. auch das Boot-Volume.
     
  18. rolhoc

    rolhoc Idared

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    Es kann sein, dass ich das so gemacht habe. Das Betriebssystem wurde m.W. aus dem Internet heruntergeladen.
     
  19. doc_holleday

    doc_holleday Orleans Reinette

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    Unter Systemeinstellungen > Startvolume das gewünschte Volume (erneut) festlegen und dann erneut testen, wie lange der Systemstart benötigt.

    Office für Windows und Office für Mac kommen zwar aus dem gleichen Haus und bieten praktisch die gleichen Funktionen an, aber dennoch sind es verschiedene Programme. Unterschiedliche Startzeiten können damit Zusammenhängen, auf welche Komponenten zugegriffen wird und ob die beim Betriebssystemstart gleich mitgeladen wurden oder eben nicht.

    Abgesehen davon, ist es schon lange so eine Art Running Gag, dass Macs die besseren Windows-Rechner sind.
     
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  20. Ijon Tichy

    Ijon Tichy Holländischer Prinz

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    Ich weiß nicht, ob das für die ganze Firma gilt, aber ich weiß aus erster Hand, dass Mitarbeiter bei Microsoft (in Seattle) bevorzugt Macs verwenden. Ohne macOS, nur mit Windows drauf.
     
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