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MacBook Pro - Daten retten

skiingjoe

Ribston Pepping
Registriert
21.06.08
Beiträge
301
Hallo liebe Apfeltalker,

habe hier das MacBook Pro (late 09?, OSX 10.6.?.) eines Freundes stehen.
Das gute Stück fährt leider nicht mehr hoch und es gibt kein BackUp… :-!

Der Startgong ertönt noch und dann kommt der Apfel und der sich drehende Kreisel und dieser dreht sich ewig und dabei dreht der Lüfter des MacBooks wie verrückt hoch.
Erste Versuch war ein Hardwaretest: Es konnten keine Probleme festgestellt werden.
Zweiter Versuch: PRAM zurücksetzen. Kein Veränderung.
Dritter Versuch: Mit einer Ubuntu- CD gestartet um so wenigstens ein paar Daten retten zu können. Allerdings habe ich keine Zugriffsrecht auf die wichtigen Ordner der Macintosh HD. Kann das irgendwie umgangen werden? Wahrscheinlich muss das unter MacOSX eingestellt werden? (was aber unmöglich ist…)

Was gibt es für weitere Möglichkeiten das Gerät wieder ans laufen zu bringen.

Falls die Festplatte wirklich formatiert werden sollte, welche Programme können eventuell ein paar Daten wiederherstellen? TestDisk? Disk Drill?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

edit: Habe jetzt beim Start cmd + v gedrückt… viel sagt mir das ganze nicht, diese Zeilen sehen aber nach einem Fehler aus:
"hfs: late jnl init: failed to open/create the journal (retval 0).
cannot mount root, errno = 19"
 
Zuletzt bearbeitet:
-geht ein Start in den SafeMode?(Shifttaste beim Start gedrückt halten)
-geht ein Start in den VerboseMode, wenn ja was sind die letzten Einträge(Apfel(cmd)+V beim Start gedrückt halten)
-geht ein Start in den SingleUserMode(Apfel(cmd)+S beim Start gedrückt halten)
-geht ein Start von der SystemDVD
-hat dein Freund eventl. die Zugriffsrechte der Festplatte geändert(hier mal nachfragen, denn häufig liegt der Fehler bei derartigen Problemen beim Nutzer, der allerdings in den Meisten Fällen alle Schuld von sich weisst)
-gibt es einen weiteren Mac, wenn ja könnte man über den TargetModus etwas machen
 
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Eine weitere Möglichkeit wäre, falls wirklich gar nichts mehr geht, die Platte auszubauen und als sekundäre Platte an einen anderen Computer zu hängen und somit zumindest die Daten runterzuziehen. Danach formatieren und neu installieren.
 
SafeMode: keine Chance
VerboseMode:
rooting via boot- uuid from /choosen: Buchstaben-Zahlenkombination]
Waiting on <dict ID="0"><key>IOProvider…[kommt noch ganz viel]
Get boot device = IOService:/AppleACPIPlatformformExpert/PCI0@0/AppleACPIIPCI/SATA@B/Apple…[ganz viel]
BSD root: disk0s2, major 14, minor2

SystemDVD: Da habe ich den Hardwaretest gemacht. Führt gerade die Reparatur durch. Er sagt "anscheinend in Ordnung". "Boot- Support- Partitionen nach Bedarf für das Volume aktualisieren". Was ist damit gemeint und wie mache ich das?
Er sagt er hätte nichts gemacht. ;-) Wie soll es anders sein…

CMD + S: keine Reaktion

Mein MacBook stände zur Verfügung… Target Modus muss ich dann mal googeln.

Platte beim MacBook Pro ausbauen? Bedeutet schrauben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das bedeutet allerdings schrauben. Du brauchst aber nur einen normalen Kreuzschlitz-Schraubenzieher. Eine sehr detaillierte Anleitung findest Du bei iFixit. Du musst quasi nur bis Schritt 7 gehen.

Bevor Du das machst, kannst Du ja wirklich mal den Target-Modus ausprobieren. Ist im Prinzip die gleiche Idee wie mein Vorschlag, nur ohne Festplattenausbau. Du benötigst allerdings ein FireWire-Kabel.
 
Ich möchte mich hier kurz einklinken...

Eine weitere Möglichkeit wäre, falls wirklich gar nichts mehr geht, die Platte auszubauen und als sekundäre Platte an einen anderen Computer zu hängen und somit zumindest die Daten runterzuziehen.

Wenn man beim Benutzer-Account ein Kennwort gesetzt hat, kann man dann nach dem Ausbau und dem Anstöpseln der Festplatte an einen anderen Rechner immer noch so problemlos an die Benutzerdaten gelangen?
 
Ich möchte mich hier kurz einklinken...



Wenn man beim Benutzer-Account ein Kennwort gesetzt hat, kann man dann nach dem Ausbau und dem Anstöpseln der Festplatte an einen anderen Rechner immer noch so problemlos an die Benutzerdaten gelangen?

Wie auf jedem System hat man wenn man Hardwarezugriff hat keinerlei Problem das Benutzerkennwort/den Kennwortschutz des Benutzeraccount zu umgehen, warum sollte es anders sein, wenn du das Verhindern willst, dann nutze eine Verschlüsselung, die einzige Möglichkeit die Daten zu sichern, eingebaut in OS X ist FileVault, das macht dann das Auslesen der Daten unmöglich.
 
Zur Boot Support Meldung, das ist ein Tätigkeitsnachweis des Festplattendienstprogramms, das auf keinerlei Fehler hinweist, es ist nur schlecht übersetzt, im Original lautet die Meldung: Updating boot support partitions for the volume as required
Vermutlich war das letzte Herunterfahren etwas unsauber, z.B. durch ein Hartes Ausschalten des Rechners.
Zu deinem Problem, versuche den TargetModus.
 
Target Modus werde ich probieren. Die Anleitung auf apple.com ist ja super.
Muss mir nur noch ein FireWire- Kabel und einen Adapter von FireWire 400 auf FireWire 800 organisieren.

Vielen Dank!
 
Wie auf jedem System hat man wenn man Hardwarezugriff hat keinerlei Problem das Benutzerkennwort/den Kennwortschutz des Benutzeraccount zu umgehen [...] wenn du das Verhindern willst, dann nutze eine Verschlüsselung [...] das macht dann das Auslesen der Daten unmöglich.

Vielen Dank. :-)
 
... das macht dann das Auslesen der Daten unmöglich.

Ich oute mich dann mal als Klugscheißer ... wenn man natürlich das Benutzerkennwort kennt, ist das Auslesen sehr wohl möglich. Wenn ein schlechtes [1] Benutzerkennwort gewählt wurde, ist das Auslesen der Daten nach einem kürzeren bis längeren Brut-Force Angriff möglich. Da es also mehrere Möglichkeiten gibt, würde ich nicht das Wort unmöglich benutzen.

[1] Schlechte Kennwörter sind solche wie z.B. Eigennamen, Wörter und/oder Sätze die in Wörterbüchern auftauchen, kurze Kennwörter, usw.

Gruß,

GByte
 
OT
Das der Dieb oder derjenige der sich Hardwarezugriff verschafft das Benutzerkennwort kennt, sollte man nicht voraussetzen und das man als Passwort nicht 12345 wählt hat schon Präsident Skroob schmerzlich erfahren müssen, aber es ist natürlich klar, das eine Attacke auf das Passwort das zu kurz, zu allgemein etc. ist durchaus möglich ist, da muss ich dir Recht geben, das unmöglich ist in bestimmten Fällen möglich, ist aber wie im richtigen Leben, da kann das Unmögliche urplötzlich vor der Tür stehen.
 
Ich danke vielmals für die Hilfe bis hierhin.

Da es im MediMax kein Firewire Kabel gab, habe ich jetzt bei amazon bestellt.
Ich werde mich hier melden und berichten! :-)
 
Na, das mit dem Target Modus will nicht so richtig klappen…
Das MacBook Pro des Kumpels hab ich gestartet und auf T gedrückt. Passt. das Firewire Symbol hüpft über den Bildschirm.
Allerdings sagt mein Macbook, dass es das eingelegte Medium nicht lesen könnte…
Im Festplattendienstprogramm wird die Festplatte des MacBook Pro angezeigt. Allerdings 4mal.

Was kann ich machen damit es klappt, oder bedeutet es das die Festplatte unrettbar zerstört ist?
 
Das klingt ja doch immer mehr nach einem ernsten Hardwaredefekt der Festplatte. Wie schon mal erwähnt wäre die letzte Möglichkeit die Platte auszubauen, in ein 2.5" Gehäuse oder einen anderen Rechner zu stecken und zu schauen, ob damit noch was zu retten ist. So wie Du das beschreibst, wird das aber auch relativ unwahrscheinlich sein.

Ich kenn mich auch nicht genug mit FireWire aus, aber kann es sein, dass es da irgendwie Probleme gibt? Wird denn das DVD Laufwerk vom Zielrechner erkannt?
 
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Die Antwort ist ernüchternd.
Also auf dem Schreibtisch meines MacBooks wird das CD Laufwerk nicht erkannt.
Allerdings kann ich wenn ich meinen Laptop neustarte und dann alt drücke auf die CD in dem MacBook Pro zugreifen und sie sogar von meinem Laptop aus auswerfen.
Und an Probleme mir Firewire glaube ich nicht, da die Festplatte wie gesagt als Firewire Festplatte im FP-DP angezeigt wird. Reparieren kann ich sie nur leider von da aus nicht. Kommt immer die Meldung, dass das abgebrochen wurde.
 
Okay, das schließt FireWire doch irgendwie als Fehlerquelle aus, würde ich sagen. Ich lasse mich aber gerne korrigieren :)
Damit wären wir dann wirklich beim Ausbau angekommen...
 
ich bin schockiert dass noch so rumgebastelt wird. evaluiert mal, wie wichtig die daten sind und lasst ggfls professionelle Datenretter ran. kostet aber und zwar recht viel, allerdings kann der wirtschaftliche schaden ja doch deutlich höher sein (das müsst ihr selber ausmachen). Die Rettung kostet natuerlich umso mehr, je mehr vermurkst/kaputt ist bzw wird sogar unmöglich. falls ihr weiterbasteln wollt das Gebot der Stunde: Rettungsversuche nur auf einer 1:1-Kopie. Ich persönliche benutze Clonezilla CD, aber man kann auch andere Cloner verwenden. Dazu wäre also eine mindestens gleich große Hd extern nötig. Wenn das Cloning klappt ist meiner Erfahrung nach ein HW-Defekt nahezu ausgeschlossen.
 
Ein berechtigter Einwand. Vorgehensweise wäre also, bootfähige Clonezilla CD erstellen, von dieser booten und die Platte spiegeln. Das sagt sich so leicht :) Viel Erfolg!
 
Ich oute mich dann mal als Klugscheißer ... wenn man natürlich das Benutzerkennwort kennt, ist das Auslesen sehr wohl möglich. Wenn ein schlechtes [1] Benutzerkennwort gewählt wurde, ist das Auslesen der Daten nach einem kürzeren bis längeren Brut-Force Angriff möglich.
Das macht mich neugierig:
Erzähle doch mal über Brut-Force Angriffe auf Mac-Festplatten!
In 19 Jahren ist mir nämlich kein solches Mac-Programm über den Weg gelaufen. :)

Reparieren kann ich sie nur leider von da aus nicht. Kommt immer die Meldung, dass das abgebrochen wurde.
In so einem Fall probiere ich immer Festplatten- bzw. Datenretter, die mehr können, als das Festplattendienstprogramm:
z.B. DiskWarrior oder Data Rescue 3.
Die lassen das Festplattendienstprogramm oft alt aussehen.

LG, Mike
 
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