Die Idee ist, nichts auf dem Gerät zu haben.
Ein einfaches Notebook. Fertig. Sollte das Notebook verloren gehen oder geklaut werden. Ist es egal. Weil ja keine Daten darauf sind. Ich weiß das Verschlüsselung sehr effektiv sind. Aber noch besser ist es wenn darauf nichts ist.
"Keine Daten" schlägt "Verschlüsselung".
Einfach neues Gerät besorgen, und neu über Bildschirm freigabe einloggen. Fertig.
Oder bei einem Bekannten das gerät nehmen und sich auf seinen eigenen MacMini über Bildschirmfreigabe einloggen und alles so vorfinden, wie man es will.
Die Power vom NAS wäre dann auch weniger relevant, weil es nur noch als große Raid Festplatte verwenden wird. Natührlich gibt es noch an einem zweiten Ort ein Backupp. So kann der MacMini auf 3x20TB=60TB zugreifen.
Docker habe ic erwähnt, weil ich aktuell alles in Docker habe und so es fast zu 99% geschafft habe alles selber zu hosten. Dachte da intiitiv daran, weiter Docker zu verwenden. Weiß auch nicht ob es so gut ist auf dem Mac mehrere Programme über Wochen oder Monate laufne zu alssen. HomeAssistant, PLex/Jellyfin, JDownloader, papperless, etc
Da macht ein NAS mMn keinen Sinn. Wenn ich das richtig verstanden habe, willst du den Mini quasi als Server benutzen, den du „von außerhalb“ mit einem (Apple?) Notebook „fernbedienst“?!?
Dann würde ich dir eher zu einem DAS raten, also einem direkt angeschlossenen Datengrab. Ich habe das bei mir mit einem Drobo gelöst das per TB3 an einem Mac Mini M1 hängt, der hier als Server (für roon Plex, Emby und die
Pi Node dient). Als Desktop nutze ich einen Mac Mini M4, der per TB-Bridge mit dem M1 verbunden ist (über LAN logischerweise zwar auch, das bringt im Grunde keinen Vorteil). Dazu nutze ich noch ein MBP Retina von 2013 für mobilen Gebrauch. Den Server bediene ich per Fernsteuerung.
Vorteil dieser Lösung:
1. es ist alles „apple like“, ich bin mit der Bedienung von NASen nie warm geworden.
2. deutliche bessere Performance (die kopiervorgängen) als via 2,5GBit-LAN.
3. deutliche bessere Systemleistung des Macs im Vergleich zu NASen.
4. deutlich preiswerter (ein Drobo 5D bekommt man schon für 100-150€, ich habe hier sogar noch eins im Angebot

)
5. da das Drobo nur als Filmspeicher und Backup der Musik-SSD dient und alle anderen (deutlich kompakteren) Dateien wie Fotos, Dokumente etc auf einer externen SSD liegen, brauche ich das Drobo NUR DANN einzuschalten, wenn ich „Plexen“ will, also Filme schauen. Das spart Unmengen an Strom! (Durchschnittsverbrauch ca 60-80W, das macht über 600 kWh pro Jahr aus!) Wenn du dein NAS ausschaltest ist nichts mehr erreichbar. Der Mini als Server bleibt es trotzdem, nur die Plex-Dateien sind nicht verfügbar, die Plex-Datenbank bleibt trotzdem voll funktionsfähig.
6. im Drobo kannst du x-beliebige Festplatten zu einem RAID zusammenfassen (mit Ausfallschutz für 1-2 HDDs!), die du vll eh noch rumliegen hast.
7. dank Redundanz und USV bietet das Drobo extrem hohe Sicherheit gegen Datenverlust (aber eben such keine 100%).
8. da ich auf der 4TB Musik-SSD noch über 1TB Platz habe, habe ich dort einen „temporären“ Plex-Speicher - quasi ein Cache Drive“ - eingerichtet, wo ich speziell Serien, die ich mir ansehen will, „zwischenspeichere“. Beispiel: ich will mir ab morgen die x. staffel von „YZ“ anschauen, dann schalte ich das Drobo an, kopiere den entsprechenden Staffelordner auf das „Cache Drive“ und fahre das Drobo wieder runter (nimmt keine 10 Minuten in Anspruch) und schaue dann ein paar Tage lang die Serie von der SSD, ohne dass das Drobo einmal angeschaltet werden muss. Kein Lärm, kein Strom, keine Abwärme und extrem schnelle Reaktionszeiten bspw beim Springen im Film. Auch neu gerippte oder gesammelte Videos kommen erstmal da drauf und werden beim nächsten mal mit dem Drobo gesynct. Inzwischen läuft das Drobo vll alle 2-3 Wochen überhaupt mal, dann mache ich einen „Sync“ und lade ggf eine neue Serie oder ein oder filme aufs Cache Drive, mache ein Systembackup aufs Drobo (parallel zum regelmäßigen TM Backup) und fahre es wieder runter. Das verlängert auch die lebenszeit der festplatten ganz enorm
Genail wäre natürlich, wenn es NextCloud Server nativ für Mac OS gäbe, das ginge aber auch iwie via docker. Ich nutze aber die „Dateien-App“ von Apple per Serverfreigabe. Per VPN hast du auch von außerhalb immer zugriff.
Einziger „Haken“ an der Lösung: multi-user-dateifreigaben sind via Apple ein bissel tricky. Aber wenn du so wie ich das system eh alleine nutzt ohne weitere benutzer, ist das kein Ding.