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[14 Sonoma] Mac mini rechnet, NAS speichert – gute Idee?

OS 14 Sonoma

EpicWunder

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08.01.18
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312
Hi zusammen,

ich habe eine einfache Frage und freue mich auf eure Meinung.

Meine Idee: Den Mac mini (M4 Pro) per LAN ans NAS anschließen. Die Rechenleistung kommt dann vom Mac Mini M4Pro+, das NAS dient nur noch als Speicher. Docker würde auf dem Mac mini laufen. Mit meinem MacBook Air (M1) könnte ich per Bildschirmfreigabe auf den Mac mini zugreifen und so die ganze Power nutzen. Macht das für euch Sinn?

Als Alternative überlege ich das KI-NAS von UGREEN. Was meint ihr: lieber der Mac-Mini-M4Pro+-Ansatz oder das UGREEN-NAS?
 
Was genau soll denn auf diese Weise betrieben werden und was für Daten liegen dann auf dem NAS?

Dir sollte bewusst sein, dass die Geschwindigkeit des Netzwerkes (und des NAS) signifikant langsamer sein wird, als lokaler Speicher.

Wenn es dir darum geht den Speicher des Mac Mini möglichst günstig zu erweitern, würde ich eher zu einem USB4 bzw. Thunderbolt Gehäuse und NVMe SSD greifen, anstatt zu einem NAS, wenn von dem Speicher direkt gearbeitet werden soll.
 
ch habe eine einfache Frage und freue mich auf eure Meinung.
schön, viele Infos gibst Du ja eh nicht, sodass es nur unfundiert spekuliert sein kann. @kelevra hat schon die wichtigsten Aspekte angesprochen. Ich will nur noch ein paar Gedanken ansprechen.

Meine Idee: Den Mac mini (M4 Pro) per LAN ans NAS anschließen. Die Rechenleistung kommt dann vom Mac Mini M4Pro+, das NAS dient nur noch als Speicher. Docker würde auf dem Mac mini laufen. Mit meinem MacBook Air (M1) könnte ich per Bildschirmfreigabe auf den Mac mini zugreifen und so die ganze Power nutzen. Macht das für euch Sinn?
das kann man tun, ob es sinnvoll ist muss man sich überlegen. Erstens liegt der Mac Mini mit M4 Pro preislich gerade so, dass der Mac Studio eigentlich immer die bessere Wahl ist - wenn man annimmt, dass Deine Frage in Richtung Kaufberatung geht. Wenn man annimmt, dass Du versuchst, in die Welt von Docker, containerisierte Applikationen, einzusteigen, dann wäre mit einem x-beliebigen PC ohne sonderliche Grafikleistung und Shellzugang für einen Bruchteil des Preises eines M4 Pro mehr zu erreichen. Die Differenz zugunsten des PC erweitert sich, wenn man die RAM-Ausstattung so wählt wie es sein müsste.
Wenn es Dir um KI geht, ist M4 Pro sicherlich auch nicht die erste Wahl und die Remote Bildschirmfreigabe reißt da auch nichts raus. Wenn es Dir eigentlich um einen Server geht, um virtuelle Maschinen auszuführen - darunter meinetwegen auch eine mit Docker - dann schau Dir Proxmox VE an. Auch nicht für Mac.
 
Hallo,

Um die Frage beantworten zu können solltest du vll mal angeben, WAS der Mini rechnen und WAS das NAS speichern soll. Und was du mit dem Docker vorhast.
 
Die Idee ist, nichts auf dem Gerät zu haben.

Ein einfaches Notebook. Fertig. Sollte das Notebook verloren gehen oder geklaut werden. Ist es egal. Weil ja keine Daten darauf sind. Ich weiß das Verschlüsselung sehr effektiv sind. Aber noch besser ist es wenn darauf nichts ist.
"Keine Daten" schlägt "Verschlüsselung".

Einfach neues Gerät besorgen, und neu über Bildschirm freigabe einloggen. Fertig.
Oder bei einem Bekannten das gerät nehmen und sich auf seinen eigenen MacMini über Bildschirmfreigabe einloggen und alles so vorfinden, wie man es will.

Die Power vom NAS wäre dann auch weniger relevant, weil es nur noch als große Raid Festplatte verwenden wird. Natührlich gibt es noch an einem zweiten Ort ein Backupp. So kann der MacMini auf 3x20TB=60TB zugreifen.

Docker habe ic erwähnt, weil ich aktuell alles in Docker habe und so es fast zu 99% geschafft habe alles selber zu hosten. Dachte da intiitiv daran, weiter Docker zu verwenden. Weiß auch nicht ob es so gut ist auf dem Mac mehrere Programme über Wochen oder Monate laufne zu alssen. HomeAssistant, PLex/Jellyfin, JDownloader, papperless, etc
 
Die Idee ist, nichts auf dem Gerät zu haben.
Das war in den Systemversionen Mac OS X 10.0 bis 10.7 problemlos möglich und besonders große Firmen und Hochschulen haben nach diesem Prinzip gearbeitet. Was Du meinst, ist "freies Benutzer-Roaming im Netz".

EDIT: Um das klarzustellen, weil es etwas verkürzt formuliert war. Wenn das Notebook nur als Bildschirm für einen Fernzugriff verwendet wird, braucht es natürlich selbst nie Daten abzuspeichern. Meine Betrachtung in diesem Beitrag ging von der Rolle des Mac mini aus, der seine Daten (völlig unnötig) quasi ebenso wieder auf einem dritten Computer speichert. Auch für den Mac mini würde ja dann "nichts auf dem Gerät" gelten und er liesse sich genauso jederzeit austauschen.

Ab Mac OS X 10.7 wurde das wesentlich schwieriger und inzwischen ist es so gut wie unmöglich, da die Sicherheits- und Datenschutzverfahren von macOS nur noch die lokale Ablage im eigenen Privatordner standardmäßig als sicher genug ansehen.
Ohne Ausnahmegenehmigungen, die Du unter "Systemeinstellungen > Datenschuz & Sicherheit" für jedes Programm einzeln erteilen musst, kannst Du die datenschutzrelevanten Bereiche, die dort aufgeführt sind, nicht mehr an externen Orten ablegen.

Sandbox-geschützte Programme (= alle Programme aus dem App Store und weitere) müssen verschlüsselte macOS-Bookmarks für jeden Zugriff auf Dateien verwenden, um dem Betriebssystem ihre Befugnis für den Zugriff nachweisen zu können. Das geht bei Netzwerkzugriffen nicht immer, teilweise aus technischen Einschränkungen des jeweiligen Protokolls, teilweise weil ein externer Server nicht als "sicher" gilt. Es kann also sein, dass das automatische Wiederverwenden von Daten (z.B. "Ablage > Benutzte Dokumente") nicht mehr funktioniert, wenn die Dateien auf einem NAS liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Idee ist, nichts auf dem Gerät zu haben.

Ein einfaches Notebook. Fertig. Sollte das Notebook verloren gehen oder geklaut werden. Ist es egal. Weil ja keine Daten darauf sind. Ich weiß das Verschlüsselung sehr effektiv sind. Aber noch besser ist es wenn darauf nichts ist.
"Keine Daten" schlägt "Verschlüsselung".

Einfach neues Gerät besorgen, und neu über Bildschirm freigabe einloggen. Fertig.
Oder bei einem Bekannten das gerät nehmen und sich auf seinen eigenen MacMini über Bildschirmfreigabe einloggen und alles so vorfinden, wie man es will.

Die Power vom NAS wäre dann auch weniger relevant, weil es nur noch als große Raid Festplatte verwenden wird. Natührlich gibt es noch an einem zweiten Ort ein Backupp. So kann der MacMini auf 3x20TB=60TB zugreifen.

Docker habe ic erwähnt, weil ich aktuell alles in Docker habe und so es fast zu 99% geschafft habe alles selber zu hosten. Dachte da intiitiv daran, weiter Docker zu verwenden. Weiß auch nicht ob es so gut ist auf dem Mac mehrere Programme über Wochen oder Monate laufne zu alssen. HomeAssistant, PLex/Jellyfin, JDownloader, papperless, etc
Da macht ein NAS mMn keinen Sinn. Wenn ich das richtig verstanden habe, willst du den Mini quasi als Server benutzen, den du „von außerhalb“ mit einem (Apple?) Notebook „fernbedienst“?!?

Dann würde ich dir eher zu einem DAS raten, also einem direkt angeschlossenen Datengrab. Ich habe das bei mir mit einem Drobo gelöst das per TB3 an einem Mac Mini M1 hängt, der hier als Server (für roon Plex, Emby und die Pi Node dient). Als Desktop nutze ich einen Mac Mini M4, der per TB-Bridge mit dem M1 verbunden ist (über LAN logischerweise zwar auch, das bringt im Grunde keinen Vorteil). Dazu nutze ich noch ein MBP Retina von 2013 für mobilen Gebrauch. Den Server bediene ich per Fernsteuerung.

Vorteil dieser Lösung:

1. es ist alles „apple like“, ich bin mit der Bedienung von NASen nie warm geworden.
2. deutliche bessere Performance (die kopiervorgängen) als via 2,5GBit-LAN.
3. deutliche bessere Systemleistung des Macs im Vergleich zu NASen.
4. deutlich preiswerter (ein Drobo 5D bekommt man schon für 100-150€, ich habe hier sogar noch eins im Angebot 😎)
5. da das Drobo nur als Filmspeicher und Backup der Musik-SSD dient und alle anderen (deutlich kompakteren) Dateien wie Fotos, Dokumente etc auf einer externen SSD liegen, brauche ich das Drobo NUR DANN einzuschalten, wenn ich „Plexen“ will, also Filme schauen. Das spart Unmengen an Strom! (Durchschnittsverbrauch ca 60-80W, das macht über 600 kWh pro Jahr aus!) Wenn du dein NAS ausschaltest ist nichts mehr erreichbar. Der Mini als Server bleibt es trotzdem, nur die Plex-Dateien sind nicht verfügbar, die Plex-Datenbank bleibt trotzdem voll funktionsfähig.
6. im Drobo kannst du x-beliebige Festplatten zu einem RAID zusammenfassen (mit Ausfallschutz für 1-2 HDDs!), die du vll eh noch rumliegen hast.
7. dank Redundanz und USV bietet das Drobo extrem hohe Sicherheit gegen Datenverlust (aber eben such keine 100%).
8. da ich auf der 4TB Musik-SSD noch über 1TB Platz habe, habe ich dort einen „temporären“ Plex-Speicher - quasi ein Cache Drive“ - eingerichtet, wo ich speziell Serien, die ich mir ansehen will, „zwischenspeichere“. Beispiel: ich will mir ab morgen die x. staffel von „YZ“ anschauen, dann schalte ich das Drobo an, kopiere den entsprechenden Staffelordner auf das „Cache Drive“ und fahre das Drobo wieder runter (nimmt keine 10 Minuten in Anspruch) und schaue dann ein paar Tage lang die Serie von der SSD, ohne dass das Drobo einmal angeschaltet werden muss. Kein Lärm, kein Strom, keine Abwärme und extrem schnelle Reaktionszeiten bspw beim Springen im Film. Auch neu gerippte oder gesammelte Videos kommen erstmal da drauf und werden beim nächsten mal mit dem Drobo gesynct. Inzwischen läuft das Drobo vll alle 2-3 Wochen überhaupt mal, dann mache ich einen „Sync“ und lade ggf eine neue Serie oder ein oder filme aufs Cache Drive, mache ein Systembackup aufs Drobo (parallel zum regelmäßigen TM Backup) und fahre es wieder runter. Das verlängert auch die lebenszeit der festplatten ganz enorm :)

Genail wäre natürlich, wenn es NextCloud Server nativ für Mac OS gäbe, das ginge aber auch iwie via docker. Ich nutze aber die „Dateien-App“ von Apple per Serverfreigabe. Per VPN hast du auch von außerhalb immer zugriff.

Einziger „Haken“ an der Lösung: multi-user-dateifreigaben sind via Apple ein bissel tricky. Aber wenn du so wie ich das system eh alleine nutzt ohne weitere benutzer, ist das kein Ding.
 
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Ich habe das bei mir mit einem Drobo gelöst
Das war vor einigen Jahren noch eine gute Lösung, aber inzwischen muss man dringend davon abraten. Die Drobo-Firma Data Robotics gibt es nicht mehr. Es gibt keinen Service, keine neuen Ersatzteile und keine Garantie, dass die Geräte per Thunderbolt (was einen besonderen iSCSI-Treiber erfordert) mit zukünftigen Versionen von macOS noch funktionieren.

im Drobo kannst du x-beliebige Festplatten zu einem RAID zusammenfassen
Zusammenfassen mit Ausfallschutz kann man, aber das ist kein RAID! Drobo war immer stolz darauf, eine neuere Technik anzubieten, die mit RAID nichts mehr zu tun hat, was als "beyond RAID" beworben wurde.