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Lockdown in China verlängert MacBook Lieferzeiten

Andreas Vogel

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Andreas Vogel
Der neuerliche Lockdown in China verlängert die Lieferzeiten einiger MacBook Pros massiv. Hintergrund ist unter anderem der Engpass von Komponenten.



Laut Apple Analyst Ming-Chi Kuo verzögern sich M1 Max- und konfigurierte M1 Pro-Versionen der 14- und 16 Zoll MacBook Pros bis etwa Anfang Juni. Auch die Abholung im Geschäft ist bis Juni nicht möglich.
(2/2) Conversely, the delivery time of high-end MacBook Pros (Quanta as the sole supplier) that have been in good demand since launch has roughly increased by 3-5 weeks after the China lockdown.

— 郭明錤 (Ming-Chi Kuo) (@mingchikuo) April 13, 2022



Im Netz finden sich zahlreiche Berichte von Nutzern zu diesem Thema. So sollte beispielsweise eine Nutzerin am 13. April ein M1 Max MacBook Pro erhalten Nun liegt der geschätzte Liefertermin zwischen 9. Mai und 16. Mai. Und auch noch längere Lieferzeiten können vorkommen.

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Lockdown und Quartalszahlen


Apple könnte im Zuge der Quartalszahlen für das zweite Quartal 2022 am Donnerstag, den 28. April mehr Informationen zu den Lieferkettenprobleme bereitstellen. Zusätzlich zu den Lieferverzögerungen des MacBook Pro sieht Apple auch Verzögerungen für den Mac Studio mit M1 Ultra und einige Intel-basierte Mac Pros.

Via Macrumors

Den Artikel im Magazin lesen.
 
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forenwalter

Echter Boikenapfel
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Apple ist nicht der einzige der Lieferprobleme hat es geht vielen anderen Firmen nicht besser.
Das ist jetzt der Nachteil wenn man alles in den Osten für die Herstellung der Geräte verschiebt.
 

Andreas Vogel

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Das ist jetzt der Nachteil wenn man alles in den Osten für die Herstellung der Geräte verschiebt.
Teil der Wahrheit ist aber auch, dass eine Produktion in USA (bzgl. Apple) oder bei anderen Produkten in Europa Waren massiv verteuern würde und zT die Fachkräfte hierfür fehlen.
Wer Rückverlagerung fordert MUSS redlicherweise massiv höhere Warenpreise in Kauf nehmen. Das Eine ohne das Andere geht nicht!
 
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MichaNbg

Graue Herbstrenette
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Teil der Wahrheit ist aber auch, dass eine Produktion in USA (bzgl. Apple) oder bei anderen Produkten in Europa Waren massiv verteuern würde und zT die Fachkräfte hierfür fehlen.
Wer Rückverlagerung fordert MUSS redlicherweise massiv höhere Warenpreise in Kauf nehmen. Das Eine ohne das Andere geht nicht!
Sorry, diesem Narrativ folge ich beim besten Will nicht. Nein, es müssten nicht "massiv höheren Warnenpreise" in Kauf genommen werden. Die Preise könnten trotz Gewinn beibehalten werden. Aber die Marge würde drastisch sinken und Apple hätte keine Lizenz mehr um Geld einfach zu drucken.

Und deshalb passiert es nicht.
 

Andreas Vogel

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Sorry, diesem Narrativ folge ich beim besten Will nicht. Nein, es müssten nicht "massiv höheren Warnenpreise" in Kauf genommen werden. Die Preise könnten trotz Gewinn beibehalten werden. Aber die Marge würde drastisch sinken und Apple hätte keine Lizenz mehr um Geld einfach zu drucken.
Hm, wie sag ichs diplomatisch?
Ich empfinde deine Sichtweise sehr einseitig (und einseitig auf Apple bezogen).
Es geht mindestens genauso um den Mangel an passenden Fachkräften außerhalb Chinas.
Die Marge und der Gewinn Apples ist zT auch mein Gewinn als Aktionär, d.h. es geht auch um durch Apple generierten Teil unseres Wohlstandes...
 

Michael Reimann

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Es ist vermutlich so, dass wir rein von den Fachkräften her gar nicht mehr in der Lage wären, auf dem Niveau und in der Dynamik Mikroelekronik herzustellen.
 

MichaNbg

Graue Herbstrenette
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Hm, wie sag ichs diplomatisch?
Ich empfinde deine Sichtweise sehr einseitig (und einseitig auf Apple bezogen).
Es geht mindestens genauso um den Mangel an passenden Fachkräften außerhalb Chinas.
Die Marge und der Gewinn Apples ist zT auch mein Gewinn als Aktionär, d.h. es geht auch um durch Apple generierten Teil unseres Wohlstandes...
Fachkräfte kann ich ausbilden. Das ist kein Grund. Und gerade in Europa, speziell Deutschland, weiß wie man Fachkräfte ausbildet. In den USA eher nicht so, richtig.
Und Apple ist nur ein - hier eben sehr prominentes - Beispiel.

Dein letzter Satz ist, wie sag Ichs diplomatisch?, schon recht egoistisch. Denn schön, dass du dir Apple Aktien leisten kannst. Der hier abgebaute Facharbeiter kann es sich nicht leisten, Apple Aktien zu kaufen. Weshalb? Weil seine potentiellen Arbeitsplätze gerade in Fernost landen um deinen Kursgewinn zu finanzieren.

Es ist vermutlich so, dass wir rein von den Fachkräften her gar nicht mehr in der Lage wären, auf dem Niveau und in der Dynamik Mikroelekronik herzustellen.
Siehe oben. Fachkräfte lassen sich ausbilden. Man muss sie eben auch bezahlen.
 

Chasper

Pomme Etrangle
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Und bei Amazon werden sie weiterhin teils deutlich unter dem von Apple angebotenen Verkaufspreis verkauft mit "guten Lieferzeiten". Da hat sich Amazon wohl einen netten Vorrat geschaffen. 🙃
 
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Andreas Vogel

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Und bei Amazon werden sie weiterhin teils deutlich unter dem von Apple angebotenen Verkaufspreis verkauft mit "guten Lieferzeiten". Da hat sich Amazon wohl einen netten Vorrat geschaffen. 🙃
Jein.
Auch wenn wir die Zusammenarbeit v Apple/Amazon nicht kennen, kann es gut sein, dass Amazon die Hardware direkt in Asien global übernimmt.
Dadurch entstehen Apple jenseits der Produktion keinerlei Handlingkosten.
In Summe wird das über Amazon verkaufte Gerät sogar "werthaltiger" für Apple sein, als das direkt verkaufte.
 

Salud

Golden Noble
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Teil der Wahrheit ist aber auch, dass eine Produktion in USA (bzgl. Apple) oder bei anderen Produkten in Europa Waren massiv verteuern würde und zT die Fachkräfte hierfür fehlen.
Wer Rückverlagerung fordert MUSS redlicherweise massiv höhere Warenpreise in Kauf nehmen. Das Eine ohne das Andere geht nicht!
Wäre dabei, würde mehr zahlen.

Nur muss man halt auch sehen dass die Hersteller dort "für Nüsse" produzieren, weil man dort andere Arbeitsbedingungen hat als hier, demnach andere Lohnkosten. Im Grunde genommen ist das ja Augenwischerei, man produziert dort damit man mehr rausholen kann, weil man im Westen die Preise nicht groß weiter anziehen kann. Das ist ja so gesehen ein künstlich erzeugter Rattenschwanz.
 
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Andreas Vogel

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Fachkräfte kann ich ausbilden. Das ist kein Grund. Und gerade in Europa, speziell Deutschland, weiß wie man Fachkräfte ausbildet.
Das Wissen um die Ausbildung ist nicht das Problem. Die schlichte Masse der fehlenden Facharbeiter sind das Problem. Ohne massive Zuwanderung oder Anwerbung aus dem Ausland hat D (und zT auch Europa) keinerlei Chance den Bedarf zu decken. Sorry, aber dein Kommentar trifft leider nicht die Realität
Dein letzter Satz ist, wie sag Ichs diplomatisch?, schon recht egoistisch. Denn schön, dass du dir Apple Aktien leisten kannst. Der hier abgebaute Facharbeiter kann es sich nicht leisten, Apple Aktien zu kaufen. Weshalb? Weil seine potentiellen Arbeitsplätze gerade in Fernost landen um deinen Kursgewinn zu finanzieren.
Jede(r) kann sich Aktien kaufen, der eine mehr, der andere weniger. (Selbst 5€/Monat sind ein Anfang)
Das Problem sind, die die den Staat für ihr Dilemma verantwortlich machen oder blind irgendwelche Riesterverträge abgeschlossen haben und damit mehr Verlust als Gewinn machen.
Es kommt vielmehr darauf an FÜR SICH SELBST Verantwortung zu übernehmen, als andere (u immer gerne den Staat) für eigenes Versagen haftbar machen zu wollen....
 

MichaNbg

Graue Herbstrenette
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Es kommt vielmehr darauf an FÜR SICH SELBST Verantwortung zu übernehmen, als andere (u immer gerne den Staat) für eigenes Versagen haftbar machen zu wollen....
Ja Herr Lindner.
Die vielen Millionen Arbeitnehmer an der Armutsgrenze die mit Hungerlöhnen Familien durchbringen müssen sind alles Versager. Die strengen sich nur nicht richtig an.
 

Steffen63

Cox Orange
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Teil der Wahrheit ist aber auch, dass eine Produktion in USA (bzgl. Apple) oder bei anderen Produkten in Europa Waren massiv verteuern würde und zT die Fachkräfte hierfür fehlen.
Wer Rückverlagerung fordert MUSS redlicherweise massiv höhere Warenpreise in Kauf nehmen. Das Eine ohne das Andere geht nicht!

Oder die Gewinne anpassen. Ich denke, das Geld sitzt in den nächsten Jahren nicht mehr so locker.
Entweder Apple passt sich an oder es wird wieder absolut exklusiv, ein Apple Gerät zu haben
 
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MichaNbg

Graue Herbstrenette
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Nebenbei ist es schon wirklich zynisch, in diesen Zusammenhang auf den eigenen Wohlstandszuwachs zu verweisen wenn dieser Wohlstand auf Arbeitnehmerausbeutung mit 12+h Schichten und Kinderarbeit beruht. Was letztendlich die hohen Gewinnspannen überhaupt erst ermöglich.

Das immer schön im Hinterkopf behalten, wenn man die Produktion in Fernost verteidigen möchte und dann auch noch mit dem eigenen Aktienportfolii argumentiert.
 

Chasper

Pomme Etrangle
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@Andreas Vogel ich verstehe Deine Argumentation vollkommen und wie Du bereits erwähnt hast hat niemand wirklich Einsicht in die Zusammenarbeit v. Apple und Amazon.
Irgendwie ist das für mich aber komisch, dass Amazon das Gerät günstiger und verfügbar anbieten kann.
Damals als ich meines Mitte Oktober bestellt hatte, war bei Apple Lieferzeit Ende Nov./Anfang Dez. - bei Amazon kams pünktlich am 02.11. zum damals selben Kurs.
Angenommen Deine These stimmt, warum sind die Lieferzeiten bei Amazon deutlich besser als auf Ihrer eigenen Website, zumal dort immer der volle Preis verlangt wird? Das leuchtet mir nicht ganz ein.
 

mysteria

Finkenwerder Herbstprinz
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Wie bereits erwähnt ist die Liefersituation bei Amazon deutlich entspannter, zudem sind einige Geräte unterschiedlicher Konfigurationen im Apple Store Frankfurt verfügbar.
 
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Andreas Vogel

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Nebenbei ist es schon wirklich zynisch, in diesen Zusammenhang auf den eigenen Wohlstandszuwachs zu verweisen wenn dieser Wohlstand auf Arbeitnehmerausbeutung mit 12+h Schichten und Kinderarbeit beruht. Was letztendlich die hohen Gewinnspannen überhaupt erst ermöglich.
Ach ja, nu wieder diese Thematik.
Ich werde jetzt nicht wie der pawlowsche Hund drauf anspringen. Nur soviel: Aktien und Moral haben wenig gemein!

Angenommen Deine These stimmt, warum sind die Lieferzeiten bei Amazon deutlich besser als auf Ihrer eigenen Website, zumal dort immer der volle Preis verlangt wird? Das leuchtet mir nicht ganz ein.
Wie schon oben erwähnt vermute ich, dass Amazon feste Kontingente direkt in China aus der Produktion für den globalen Handel übernimmt. Da der Amazon-Absatzkanal für Apple wohl werthaltiger ist, als der eigene, wird dieser etwas priorisiert bedient.
 
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MichaNbg

Graue Herbstrenette
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Ah. Erst Millionen von Menschen, die ums wirtschaftliche und soziale Leben kämpfen, unterstellen sie wären Versager, wenn sie nicht am wachsenden "Wohlstand" durch Apple Aktienkursgewinne teilhaben. Und wenn man anmerkt, dass diese Kursgewinne auf der Ausbeutung von Menschen in Fernost beruht, will man nicht drüber sprechen.

Ist ja auch eine Form von Weltbildeingeständnis. Aber sei es drum...



Wenn Apple (oder jedes andere Unternehmen!) wollte, könnte man die Produktion jederzeit auch wieder in Nordamerika oder Europa anlaufen lassen. Fachkräfte lassen sich ausbilden, Fertigungskapazitäten umrüsten. Es ist nur eine Frage des sozialen und politischen Willens. Verbraucherpreise könnten stabil gehalten werden, es müssten nur die ohnehin absurden Gewinnmargen schrumpfen.

Mal sehen, ob die Wirtschaft ihre Lehren aus den letzten Jahren gelernt hat oder ob man meint, es wird schon wieder so werden wie vor Corona oder vor dem Krieg.
 
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McBridge

Fießers Erstling
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Trotz allem finde ich Apples Lieferpraxis seit der Einschränkungen phänomenal gut und verlässlich!

Dinge die neu erschienen, waren zeitnah bei mir zu Hause und auch Nachbestellungen haben exakt den anvisierten Lieferzeitpunkt getroffen. Das finde ich schon stark und frage mich, wie die das hinkriegen!?

Wenn ich da an andere Hersteller von Luxus-Elektronik denke... das z.t. fünfstellig kostet.
Da kann der Hersteller (bzw. auch Importeur) gar nichts sagen. Der Händler weiß meist noch weniger als der Kunde.
Ob ein Artikel in 14 Tagen oder erst in 6-8 Monaten geliefert wird (nachdem man eine Bestellung auslöst) ist reine Lotterie.