Hier mal ein Ansatz der alles verändern könnte, bei mir tat er es.
Das ist das zweite Mal, dass ich das hier in den letzten Tagen lese und wieder fällt mir auf, wie übermäßig simplifizierend das ist..
Was ist denn z.B. mit:
"Do you have a problem in life? --> Yes --> Can you do something about it? --> I DON'T KNOW, CAN I?"
oder
"Do you have a problem in life? --> I DON'T KNOW?"
Mal den super simplen und häufigen Fall: Jemand hat Krebs, aber weiß es nicht.
Hat er ein Problem? Ja, aber er weiß es halt nicht.
Aber wenn er sich Sorgen um seine Gesundheit macht, kommt er möglicherweise irgendwann auf die Idee sich testen zu lassen und das herauszufinden. "Why worry?".. Weil man so vielleicht Probleme erkennt, denen man sich gar nicht bewusst war und diese dann angehen kann.
Jemand der sich keine Sorgen um seine Gesundheit macht, lebt dann vielleicht mal 20 oder 30 Jahre weniger.
Oder nehmen wir Klimawandel und Kriege: "Can you do something about it?".. Können wir? Hat es irgendeinen Einfluss, wenn wir auf der Straße protestieren gehen? Oder ist das vollkommen wirkungslos? Macht es einen Unterschied ob ich meinen Müll trenne oder nicht? Wenn ich mal öfter das Auto stehen lasse? Wenn ich KI boykottiere?
Sollte ich mir Sorgen machen, wen ich als nächstes wähle oder nicht? Vielleicht kann ich mit meiner richtigen Wahl einen Krieg verhindern oder den Kindern vielleicht eine Welt hinterlasse die nicht zerbombt oder von Hitzewellen, Tornados, Sturmfluten und Schockkälte geprägt ist..?
Ja, Mr Mönch, der in seiner kleinen Welt im Kloster lebt, ohne Besitz und ohne Kinder oder andere Familie.. der braucht sich vielleicht keine Sorgen machen, wenn seine Tochter 2h nach der vereinbarten Zeit noch nicht zu Hause ist und nicht ans Telefon geht. "Can you do something about it?"... vielleicht? Vielleicht auch nicht? Das ist ja gerade das Problem, wieso sich viele Leute Sorgen machen: Die Ungewissheit ob das was man tun kann ausreicht oder nicht oder ob man noch andere Optionen hat /gehabt hätte. Die Frage ob man seine begrenzte Zeit sinnvoll und effektiv einsetzt, den mit Sicherheit könnte man gegen viele Probleme etwas unternehmen, aber man muss sich irgendwann entscheiden und priorisieren, weil einfach die Zeit nicht reicht.
Man kann natürlich auch sagen "Nach mir die Sintflut", "Überall sterben Menschen, aber betrifft mich ja nicht.. why worry ob ich der nächste bin?", "Ob die Welt in 100 Jahren noch bewohnbar ist... nicht mein Problem und Kinder hab ich ja auch nicht"..
Vielleicht gehen wir einfach alle ins Kloster und meditieren die ganze Zeit.. moment, was? Dann produziert niemand mehr Nahrungsmittel oder Medikamente... why worry?
Klar, wenn ich mich alle Dinge entledige, seien es materielle Dinge oder soziale Bindungen, mir die anderen Menschen auf der Welt am Hintern vorbeigehen und der einzige um den ich mich sorgen müsste bin ich selbst und was mit mir passiert ist mir egal.. ja, dann brauch ich mir halt auch keine Sorgen um irgendetwas machen.