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Kuo: AR Headset kommt 2022 auf M1 Niveau

Andreas Vogel

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Andreas Vogel
Ming-Chi Kuo berichtet nun, dass Apples AR Headset Ende 2022 kommt. Es soll auf M1 Niveau liegen, also mehr Rechenleistung haben als das iPhone.



In seinem neusten Bericht für Investoren beschreibt Ming-Chi Kuo das AR Headset als eigenständiges Gerät. Entgegen bisheriger Erwartungen soll die Datenverarbeitung auf der Brille selbst stattfinden. Anders als bei der Apple Watch, die grundsätzlich ein iPhone zur vollständigen Nutzung benötigt.

In der Investorenmitteilung sagt Kuo, dass das Headset einen Hauptprozessor à la dem M1 haben wird. Darüber hinaus wird es einen zweiten Prozessor geben, der alle sensorbezogenen Datenverarbeitungen übernimmt. Hierzu zählen Blickerkennung und Eytracking. "Die Rechenleistung des Sensors ist deutlich höher als die des iPhone", sagt Kuo. "Der Hauptprozessor wird die gleiche Rechenleistung haben wie Macs. Das Design der Power Management Unit (PMU) des High-End-Prozessors ähnelt dem von M1, da es die gleiche Rechenleistung hat."

Das Headset wird über zwei 4K-Micro-OLED-Displays von Sony verfügen, "die deutlich mehr Rechenleistung benötigen als das iPhone. Und daher braucht es einen Prozessor auf Mac-Ebene".
AR Headset statt iPhone


"Apples Ziel ist es, das iPhone in zehn Jahren durch AR zu ersetzen", fährt Kuo fort. Daher würde eine "Nachfrage... [nach Headsets] ... in zehn Jahren mindestens eine Milliarde... überschreiten." Kuo behauptet weiter, dass das Headset eine "umfassende Palette von Anwendungen und nicht bestimmte Anwendungen" unterstützen wird. Anstatt also effektiv für bestimmte AR-Zwecke maßgeschneidert zu sein, könnte es vielleicht einen Headset App Store geben.

Ob diese Prognosen ganz oder nur teilweise zutreffen, steht sprichwörtlich in den Sternen. Gleichwohl muss sich Apple Gedanken um die Zeit nach dem iPhone machen. Ein AR Headset das alle Funktionen eines iPhones enthält und darüber hinaus die Schnittstelle zur Lebenswirklichkeit darstellt, ist dabei ein spannender Gedanke.

via Appleinsider

Bildquelle Unsplash

Den Artikel im Magazin lesen.
 

Leberkasbepi

Welscher Taubenapfel
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Ein AR Headset das alle Funktionen eines iPhones enthält und darüber hinaus die Schnittstelle zur Lebenswirklichkeit darstellt, ist dabei ein spannender Gedanke.
Wenn er wirklich gleich wie ein iPhone werden sollte oder vielleicht sogar ersetzen, muss es aber auf die Größe und Gewicht einer normalen Brille schrumpfen. Glaub da sind wir leider noch weit entfernt für so kleine Technik.
 

saw

Borowitzky
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Bin gespannt, wie Apple die Finger ersetzen will?
Alles über Spracheingabe?
Mit Siri, der nicht mal Kaffeebohnen zur Einkaufsliste hinzufügen kann? :D
 

MichaNbg

Harberts Renette
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Bin gespannt, wie Apple die Finger ersetzen will?
Alles über Spracheingabe?
Mit Siri, der nicht mal Kaffeebohnen zur Einkaufsliste hinzufügen kann? :D
„so wollte ich schon immer herum laufen!“
„Endlich weiß ich, was mir auf der Nase gefehlt hat“
„Die erste Brille, die mir wirklich steht“
„Axh, dass ich jetzt nichts mehr lesen kann ist nicht so wichtig. Apple macht das genau so wie ich das will“
„siri funktioniert bei mir perfekt. Was sie nicht versteht, ist eh nicht so wichtig“

Nebenbei… Siri ist wirklich eine unfassbar hohle Nuss. Könnte mich jeden Tag wieder wegwerfen, wie schlecht Siri eigentlich ist.
Den Befehl „hey Siri, Öffne die Haustür“ bzw „Hey Siri, schließ die Haustür auf“ wird so in einem von ….. 15? Fällen erkannt“

in den allermeisten Situationen antwortet dieser „smarte“ Assistenten mit „ich kann keinen Lautsprecher ‚Haustür‘ finden“ 🤪
 

Bob___

Stina Lohmann
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Wuaahh, ich glaube diese Symbol-Fotos aus dem ersten Post sollten ganz schnell mal ausgetauscht werden! Wer so etwas sieht und trägt, der muss ja einen Shock vor der AR Zukunft bekommen!

Soweit ich mich erinnere hatte Apple auch schon ein Patent auf AR-Kontaktlinsen. Ich rechne schon damit, dass in 10 Jahren entsprechende Brillen leicht und klein genug werden und eventuell dann in 20 Jahren auch entsprechende Kontaktlinsen möglich sein könnten.
 

Mitglied 87291

Gast
Meiner Meinung nach sehr abwegige Äußerungen von Kuo.

So eine Brille wird ein Nischenprodukt bleiben. Mir ist nichtmal klar, inwiefern Apple einen UseCase für solche Brillen schaffen will.
 
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saw

Borowitzky
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Och, Anwendungsmöglichkeiten gäbe es viele,
von der Navigation über Benachrichtigungen bis hin zu "geführten Unterstützung"
Ein Notfallmediziner könnte dich aus der Ferne bei 1. Hilfe Maßnahmen besser unterstützen.

Was meiner Meinung nach aber die größten Hindernisse bleiben dürften, zumindest wenn behauptet wird, das iPhone würde langfristig ersetzt:
1. die Eingabe von Informationen,
muss ich dann in der Öffentlichkeit die Nachrichten an Schatzi diktieren?
Interessiert es den Sitznachbarn im Bus überhaupt,
wie viel ich einem Freund für das letzte Essen mit PayPal bezahle und wird es dann erlaubt sein,
sein Kennwort vor anderen zu diktieren beim Onlinebanking?

2. Individualisierung und Optik,
wie viele Brillengestelle mit Gläsern in der Größe von Centstücken bis hin zu Untertellern probieren Leute an,
bis sie dann irgendwann eine Brille finden, die ihnen steht, oder doch zu Linsen greifen wie ich?
Leute die keine Brille brauchen, sollen die dann auch tragen?

Prinzipiell finde ich so eine Brille spannend, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Smartphones ersetzen wird.

Auf jeden Fall würden Facetime Telefonate sehr interressant ^^
 
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Wertungen: Hans55

Mitglied 87291

Gast
Und genau diese ganzen Limitationen führen dazu, dass quasi niemand mit so einer Brille in der Öffentlichkeit rumlaufen wird.

Wie oft siehst du Leute in der Öffentlichkeit mit Siri quatschen? (mal abgesehen davon dass Siri nur die hälfte versteht)
Gestensteuerung? Sieht ebenfalls lächerlich aus.
Datenschutz? War bei Google schon ein riesiges Problem, wenn ich jetzt meine Kontaktdaten, Zahlungsdaten, bestellungen usw... alle über Siri tätigen muss, yay
Akkulaufzeit - bei einem M1 Chip und 2 4k Displays wird da wohl nicht viel übrig bleiben.

Dazu dann die Frage warum 2 4k Displays wenn es eine AR Brille sein soll und keine VR Brille.

Im beruflichen Umfeld kann ich mir den ein oder anderen UseCase vorstellen. Microsofts Hololens hat da z.B. mit Kawasaki schon sehr beeindruckende Demos hingezaubert.

Aber für den Consumer? AR am Handy ist seit jeher eine Nische, welche auch auf den letzten Keynotes nichtmal mehr Platz eingeräumt bekommen hat.
 

dtp

Grünapfel
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Den Befehl „hey Siri, Öffne die Haustür“ bzw „Hey Siri, schließ die Haustür auf“ wird so in einem von ….. 15? Fällen erkannt“

Bei mir wird der Befehl immer erkannt. Muss man ggf. in der Homebridge entsprechend konfigurieren, wenn man es kann. ;)

Zur Watch. Auch die könnte mit ihrer aktuellen Rechenleistung schon jetzt theoretisch vollkommen losgelöst vom iPhone agieren. Dass sie es nicht kann, scheint mir eher politisch bzw. strategisch motiviert zu sein.

Ich könnte mir eine AR-Brille von Apple zumindest derzeit eher im Business-Bereich vorstellen. So, wie die Hololens 2 von Microsoft. Bis eine solche Brille aber für den Endkunden interessant ist, dürfte noch einiges an Zeit vergehen.

Gestern morgen habe ich übrigens Volle Kanne gesehen, wo Heinz Rudolf Kunze zu Gast war. Er meinte, er trägt sein Brille im Alltag überwiegend gsnz ohne Gläser (wohl aus Imagezwecken). Damit wäre er natürlich ein super Kunde für Apple. ;)
 

Bob___

Stina Lohmann
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Was meiner Meinung nach aber die größten Hindernisse bleiben dürften, zumindest wenn behauptet wird, das iPhone würde langfristig ersetzt:
1. die Eingabe von Informationen,
muss ich dann in der Öffentlichkeit die Nachrichten an Schatzi diktieren?
Interessiert es den Sitznachbarn im Bus überhaupt,
wie viel ich einem Freund für das letzte Essen mit PayPal bezahle und wird es dann erlaubt sein,
sein Kennwort vor anderen zu diktieren beim Onlinebanking?

Wo ist das Problem? Du öffnest Dir dazu einfach eine virtuelle Tastatur und gibst dort deine Daten ein, ohne dass die umgebenden Personen sehen können was Du da eingibst. Sogar 10 Finger Eingabe sollte überhaupt kein Problem sein.

Leute, benutzt doch mal eure Kreativität! Das wird viele neue Möglichkeiten mit sich bringen.
 
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Wertungen: NorbertM

MichaNbg

Harberts Renette
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Bei mir wird der Befehl immer erkannt. Muss man ggf. in der Homebridge entsprechend konfigurieren, wenn man es kann. ;)
Meine Türschlösser sind HomeKit integriert. Keine Homebridge notwendig. Siri ist einfach ... unzuverlässig. Manchmal auch einfach hohl. Deshalb sind die ganzen HomePods auch einfach nur Murks. Zumindest wenn man nicht English native speaker ist. Wie gut die Dinger in den USA funktionieren ... keine Ahnung.

Das Beispiel mit Benjamin Blümchen hab ich ja schon mal geschrieben, aber letztendlich bringt es einfach alles auf den Punkt, was an Siri komplett falsch läuft:

Kinderzimmer:
"Hey Siri, Spiele Benjamin Blümchen - Folge 1"
"Ich kann Folge 1 von Benjamin Blümchen nicht finden"
"Hey Siri, Spiele Benjamin Blümchen als Wetterelefant"
"Spiele Benjamin Blümchen FOLGE 1 Als Wetterelefant"
🤪

Siri ist von allen drei Assistenten der mit abstand unfähigste und unzuverlässigste.

Den Google Assistent kann ich Dinge fragen wie
"Wann muss ich los fahren, wenn ich um 14 Uhr da und dort sein möchte".
Und dann sagt er mir eine Abfahrtzeit. Unter Berücksichtigung ob ich Auto, Fahrrad oder ÖPNV als Standardverkehrsmittel eingestellt habe. Wenn ÖPNV erzählt es mir sogar an welcher Haltestelle ich in welche Linie einsteigen muss usw. usw. usw.

Stelle ich die gleiche Frage Siri sagt mir Siri, ich soll - UNGELOGEN - Google Maps öffnen. Nicht mal Apple Maps sondern Google Maps.

Wir sind im Kollegenkreis wirklich alles Apple iPhone Nutzer. Viele haben sogar nen Mac zuhause. Aber wenn es um Siri geht sind wir uns alle einig: Einfach lächerlich und im Alltag komplett nutzlos. Mehr als "hey Siri, spiele BR24 ab" kann das Ding nicht. Entsprechend steht mein HomePod mini auch nur noch im Bad. Da brauch ich nicht mehr als Radio :p

Als ich mir Anfang letzten Jahres, vor Corona, parallel zum iPhone ein Google Pixel zum herumspielen gekauft habe, hatten wir sehr viel Spaß im Büro als wir Siri und Google Assistant gegeneinander haben antreten lassen. Google hat mit Apple den Boden aufgewischt in dieser Disziplin. Ist einfach so.
 
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ottomane

Golden Noble
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Ich habe extra eine Alexa gekauft, um meinen Kids mal zu zeigen, was Spracherkennung heute kann. :)
 

Bob___

Stina Lohmann
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Wer Siri für sein SmartHome nutzt hat die Kontrolle über sein Leben verloren :p
Das war nun nur Spaß, aber ich muss auch sagen, dass egal was ich über Siri mache, es dauert einfach zu lange und die Fehlerquote ist deutlich höher als bei Alexa.

Sehr schade, dass Apple diese Chance vertan hat. Ich warte nur auf den Tag wo Apple Siri verstößt und Alexa auf das iPhone & Co als Standard Sprachassistent lässt.
 
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dtp

Grünapfel
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Meine Türschlösser sind HomeKit integriert. Keine Homebridge notwendig.

Tja, ich habe das alles über den ioBroker samt yahka-Adapter konfiguriert. Und damit erkennt Siri die Geräte recht zuverlässig. Finde sogar, dass es besser funktioniert als mit Alexa. Wenn ich zum Beispiel Siri sage: "Hey Siri, fahre alle Rollläden im Obergeschoss auf 40 %", dann geht das ebenso problemlos, wie "Hey Siri, alle Rollläden im Obergeschoss öffnen". Alexa zeigt sich da ohne die Konfiguration spezieller Szenen relativ begriffsstutzig. Auch das Öffnen und Schließen unseres Garagentors sowie des Öffnen der Haustür klappt super.

Beim Antworten auf die eine oder andere Frage muss Siri aber noch etwas Deutsch lernen. ;)

Watch_Temperatur.png

Für mich ist aber der große Vorteil von Siri, dass ich das von überall in Deutschland per Apple Watch machen kann. Auch im Haus habe ich die Apple Watch ja immer dabei, so dass ich Kommandos eben auch in Räumen schicken kann, in denen kein Echo steht.
 

ChavezDing

Melrose
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Zur Watch. Auch die könnte mit ihrer aktuellen Rechenleistung schon jetzt theoretisch vollkommen losgelöst vom iPhone agieren. Dass sie es nicht kann, scheint mir eher politisch bzw. strategisch motiviert zu sein.

Leistungstechnisch vermutlich schon, aber da wäre dann der Akku dann limitierend.
Ich denke nicht, dass die AW autonom dieselbe Laufzeit erreichen würde. Und die ist so schon knapp genug :/
 

MichaNbg

Harberts Renette
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Wenn ich zum Beispiel Siri sage: "Hey Siri, fahre alle Rollläden im Obergeschoss auf 40 %", dann geht das ebenso problemlos, wie "Hey Siri, alle Rollläden im Obergeschoss öffnen". Alexa zeigt sich da ohne die Konfiguration spezieller Szenen relativ begriffsstutzig.
Das klappt hier auch einigermaßen zuverlässig. "Fahr die Rollos im Wohnzimmer hoch" kriegt Siri gerade noch hin ;)

Für mich ist aber der große Vorteil von Siri, dass ich das von überall in Deutschland per Apple Watch machen kann. Auch im Haus habe ich die Apple Watch ja immer dabei, so dass ich Kommandos eben auch in Räumen schicken kann, in denen kein Echo steht.
Was jetzt weniger an Siri als an Apples Weigerung, andere Sprachassistenten zu erlauben liegt 😁

Das hättest du auf Android auch alles wahlweise mit Google Assistant oder Alexa ;) Und bei Google Assistant deeeeuuuuuutlich "smarter" als die hohle Nuss Siri.
 

saw

Borowitzky
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Wo ist das Problem? Du öffnest Dir dazu einfach eine virtuelle Tastatur und gibst dort deine Daten ein, ohne dass die umgebenden Personen sehen können was Du da eingibst. Sogar 10 Finger Eingabe sollte überhaupt kein Problem sein.
Deine Vermutung beruht worauf genau?
Im Film mag es ja lustig ausschauen, wenn die Leute in der Luft rum tippen, ohne jedes haptische Feedback,
ob dies etwas für 1 Milliarde Nutzer was ist, wage ich Stand jetzt, zu bezweifeln.
Wie viele Nutzer kaufen sich zum iPad eine externe Tastatur, weil ihnen Bildschirmtastatur schon nicht gut genug ist?
 

dtp

Grünapfel
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Was jetzt weniger an Siri als an Apples Weigerung, andere Sprachassistenten zu erlauben liegt 😁

Nee, das hat in meinem Fall nichts mit Apple zu tun. Auch Alexa läuft bei mir über den ioBroker. Beide Assistenten sind bei uns parallel im Einsatz. Aber ich glaube, wir kommen hier etwas zu weit vom eigentlichen Thema ab.