[Kommentar] Neue MacBook Pros – war das echt alles Apple?

Michael Reimann

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Apple hat am Donnerstag neue Laptop-Computer vorgestellt. Unter dem bekannten Label MacBook Pro sind drei neue Modelle erschienen. Das groß im Vorfeld angekündigte Event machte Hoffnung auf mehr, aber mehr kam nicht. Das ist sehr schade Apple.

Die Chance, neue Produkte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und das ganze im Rahmen einer Keynote zu machen, war lange ein Alleinstellungsmerkmal von Apple. Angefangen beim charismatischen Steve Jobs und auch unter Tim Cook. Produkte wurden auf diese Weise so in Szene gesetzt, dass der sowieso geneigte Käufer fast nicht mehr anders konnte, als zuzugreifen.

Was für die iPhones vielleicht noch gelten mag, ist bei den Desktop-Computern inzwischen auch bei anderen Herstellern üblich. Nur einen Tag vor Apple hat der größte Konkurrent Microsoft ein Event in New York abgehalten und dabei ein Feuerwerk neuer Ideen und Produkte präsentiert. Allen voran den ersten All-in-One-Computer aus Redmont.

Einen Tag vor Apple. Das ist natürlich nicht viel Zeit für Cupertino, um zu reagieren. Wir sind aber ja nur Außenstehende und haben nicht die Möglichkeiten der Megakonzerne. Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen im Vorstand von Apple mehr wussten, über das neue Gerät von Microsoft, als das gemeine Fussvolk.

Haben sie dem etwas entgegenzusetzen. Nein. Haben sie definitiv nicht. Diese Tatsache muss man sich angesichts der Produktpalette und der neuen Geräte erst mal langsam auf der Zunge zergehen lassen. Apple bietet ein breites Portfolio an Computern an. Vom MacBook Air, über das MacBook und die Pro-Reihen, den iMac und das Highend-Gerät Mac Pro. Aber gegen das Aufgebot vom Microsoft wirkt es ziemlich erbärmlich.

Alle diese Rechner bedienen bestimmte Zielgruppen und alle diese Rechner sind mit sehr konservativ ausgewählter Hardware ausgestattet. Daran hätte Apple am Donnerstag etwas ändern können. Haben sie ja auch, aber nur an der MacBook-Pro-Reihe. Einzige Innovation, die Touch Bar, ein Ersatz für die, seit Anbeginn der Computertastaturen existierenden Funktionstasten. Die man auch gleich spöttisch zu Grabe getragen hat. Zugegeben: Die Touch Bar ist ein schönes Stück Technik. Ob und wie es sich in der Praxis verwenden lässt, wird sich noch zeigen.

Das war es dann aber auch schon. Kein neuer iMac, kein neuer Mac Pro. Dieser ist inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen. Was ist mit den MacBook Airs? Werden die nun zugunsten des MacBook eingestellt. Ich kann da keine klare Linie erkennen. Aber vielleicht ist es genau das was Apple will. Man soll sich nur nicht zu sicher fühlen.

Ich finde jedenfalls, Apple hat die Chance nicht genutzt, nach dem großen Auftreten von Microsoft, irgendetwas dagegen zu setzen. Vielleicht will man auch wieder in die Rolle des Underdogs zurück, aus der man letztendlich ja auch erwachsen ist. Das ist natürlich Apples gutes Recht, aber ob dieser Kurs gut ankommt ist fraglich. War ich bis jetzt immer der Ansicht, Apple ist ein Motivator für die ganze Branche, muss ich nun leider zugeben das diese Rolle anderen zufällt. Das ist sehr Schade.

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DF0

Spartan
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Ich denke, diesmal passte zeitlich der Entwicklungszyklus der Prozessoren nicht ganz mit Apples Taktung.

Aber auch die Neuerungen des AppleTV mit den USA only Dienst haben mich nicht so richtig überzeugt.

Aber ich bin als Videoschnippler froh über die kostenlosen Upgrades der FCPX-Suite.
 

dukee

Idared
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Es war doch von Anfang an klar, dass es sich um ein "Special Event" handelt und nicht um eine riesen Keynote – klar langgezogen wurde diese aber trotzdem, weil jeder Entwickler mal zeigen wollte, was man mit der Touch Bar machen kann.

Der Vergleich zwischen Microsoft und Apple – naja lieber Michael, da solltest du doch als AT Admin selbst wissen, dass man Äpfel mit Birnen nicht vergleichen sollte. Microsoft hat ein Feuerwerk von Ideen präsentiert, welche davon aber fruchten werden ist ungewiss... So macht es Apple in diesem Fall anders... Auch der Vergleich der Produktpalette: Das ist so, wie wenn du VW mit Ferrari vergleichen würdest. Apple liegt ausschließlich im hochpreisigem Segment, wobei Microsoft Geräte für alle Bevölkerungsschichten herstellt und es durchaus Geräte gibt, die sogar für 500€ zu haben sind.

In meinen Augen ist die Produktpalette von Apple durchaus von einer klaren Linie gekennzeichnet – naja hier und dort könnte man mal ein Produkt endlich aus dem Sortiment nehmen aber ok, die Restbestände müssen ja auch noch verkauft werden.

Wobei ich aber auch nochmal jammern muss: Was zum Teufel soll das mit den 4x USB-C? Ich will keinen USB-Stick mit einem Adapter nutzen oO
 

audioforest

Morgenduft
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Apple innoviert nicht mehr, Apple innoviert sich nur noch selbst.
 
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maniaxx

Bismarckapfel
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Also ich bin sowas von maßlos enttäuscht. Wie sicher auch andere User habe ich gestern mit gezückter Kreditkarte vor dem Rechner gesessen und mir die Keynote angeschaut. Am Ende habe ich die Karte wieder weggesteckt, ohne sie zu nutzen. Letzten Monat noch extra meinen iMac verkauft, da ich mir das neue Pro holen wollte und dann sowas. Die Touchbar als einizige wirkliche Neuerung, das Entfernen aller Schnitstellen, keine neue Prozessorarchitektur - keine wirklichen Argumente und dann noch der Preis. 2,000 Euro für die kleinste Version und dann darf nochmal ordentlich in Adapter investiert werden. Für das Geld bekommt man wesentlich besseres an Hardware, wenn doch nicht das OS wäre... :( Nach dem, was MS am Vortag geliefert hat, hätte ich echt nicht gedacht, dass Apple mit sowas um die Ecke kommt.
 

Reemo

Doppelter Melonenapfel
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@dukee Alle von Microsoft vorgestellten Produkte liegen preislich ebenfalls hoch, die Qualität ist in der Regel sehr gut. Jetzt noch von VW vs. Ferrari zu sprechen ist Schwachsinn, vor allem bei der Hardware!

Apple weiß nichtmehr zu überraschen, die Innovationen werden mittlerweile anderen überlassen.
 

MarcNRW

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Das 13 Zoll Modell für 2.000 hat schon interessante Veränderungen... aber viel zu teuer in der Grundausstattung. Das 13 Zoll Modell für 1.700 Euro hat m.E. keine signifikanten Verbesserungen zum 2015er Modell.
 

hosja

Lane's Prinz Albert
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Ich habe mich schon immer über diese komischen Tasten gewundert. Gut das diese Dinger weg sind. Ich denk das wird gerade im kreativen Bereich einen guten auslösen und es macht Hoffnung auf mehr Innovation in dem Bereich.
Mutig und konsequent das Apple jetzt alles auf ein Schnittstelle setzt. Ich freu mich drauf!
 
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MarcNRW

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Nur noch ein Anschluss find ich auch nicht tragisch.
 

dukee

Idared
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@dukee Alle von Microsoft vorgestellten Produkte liegen preislich ebenfalls hoch, die Qualität ist in der Regel sehr gut. Jetzt noch von VW vs. Ferrari zu sprechen ist Schwachsinn, vor allem bei der Hardware!
Du sagst es... "in der Regel"

Apple bekommt es jedoch hin, dass Hard- und Software so zusammenspielt, dass die Macs selbst wenn sie in die Jahre gekommen sind noch für anspruchsvolle Anwendungen nutzbar sind. Ich habe ein MBP mid 2010 und ich kann behaupten, dass dieser besser und flüssiger läuft als jeder 2-3 Jahre alter Microsoft Laptop aus dem hochpreisigem Segment. Kostenpunkt damals für mich 2100€.

#edit: Haha ich höre mich an, wie ein Apple-Jünger. Ich finde das neue MBP nicht schlecht, jedoch aber auch nicht gut. Es geht mir hierbei lediglich nur um den Vergleich mit Microsoft. Ich befürchte aber, dass es hier zu einer klassischen Diskussion ala Apple vs. Samsung entwickelt :D
 

matko1974

Erdapfel
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Ich persönlich finde die Bereinigung der Schnittstellen ebenfalls gut, auch wenn ich momentan keinen Bedarf für ein neues MacBook habe. Der Preis ist wie gewohnt happig, aber es steht ja jedem frei ihn zu bezahlen oder eben nicht.
 
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Mirfaelltnichtsein

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Bei Microsoft bin ich noch etwas kritisch. Habe ein Surface Pro 4 mit immer noch vielen Bugs. Und was die sich erst beim Surface Book geleistet haben war eine Katastrophe. Die Geräte sehen immer klasse aus, bis man sie erst genutzt hat. Klar, schlecht sind sie nicht. Aber die Microsoft Foren sind voll von den Problemen von Surface Nutzern. Insbesondere der neusten Generation.
 

Reemo

Doppelter Melonenapfel
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@dukee
Wann hattest du das letzte mal einen guten Windows Laptop in der Hand? Mit gleicher Ausststtung laufen die auch nach 5-10 Jahren genauso smooth wie ein entsprechendes Apple Gerät!

Und vor allem gibt dir niemand vor, welches OS läuft oder nicht. Habe mein Laptop von 2008 mit SSD und Win10 ausgestattet, es läuft gut, flüssig und aktuell!

@Mirfaelltnichtsein
Schau dich hier mal im Hardware Forum um. Technische Probleme oder Probleme mit dfm OS gibt es hier auch zu Hauf!
 
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brigge

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Ja, wieder mal keine echte Innovation. Die Touch-Bar wird für den normalen User genauso unwichtig sein, wie die Funktionstasten vorher. Und mal ehrlich, mehr als eine etwas modernisierte Version der Funktionstasten ist sie wirklich nicht. Was bleibt? Die neuen Teile sind mal wieder unglaubliche 3mm dünner. Die schnellere Hardware wird von 95% der Anwender auch nicht genutzt. Aber wer jetzt Trendsetter sein will, sich so ein Teil anschafft, der darf lauter Kleinkram zum Ersatz für die gestrichenen Schnittstellen mit sich rumschleppen.
 

Tippfeler

Auralia
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Ich bin sehr enttäuscht. Von vielem in letzter Zeit.
Ich habe mir zu Anfang meines Studiums 2007 das weiße Macbook geholt. Über die Jahre habe ich es aufgerüstet (SSD, 4GB Ram). Als "Übergangslösung" nutze ich seit einiger Zeit stationär einen Mac Mini. Ich würde das alte Macbook auch weiter nutzen, aber es ist nun wirklich nicht mehr das allerschnellste :-D

Seit längerer Zeit warte ich auf einen portablen Rechner von Apple, der meine nicht gerade übertriebenen Anforderungen erfüllt: Ich würde gerne einen Rechner haben, den ich zu Hause einfach andocken kann.Dann gehe ich in mein Büro an der Uni und schreibe dort wissenschaftliche Texte. Hierfür nutze ich Maus und Tastatur. Und einen externen Monitor. Dann nutze ich den Laptop viel in der Bibliothek und muss dort alle halbe Stunde Bücher zurückstellen. Außerdem scanne ich Bücher teils am stationären Scanner ein und speichere sie auf nem USB-Stick. Dann mache ich die PDF am Rechner durchsuchbar. Manchmal pendele ich dann noch mit dem Zug, lese dabei oder erledige Mails am Laptop im Zug, dann kommt der Abends manchmal nebenbei auf den Schoß und abends wieder zurück ins Arbeitszimmer. Da arbeite ich am Wochenende dann damit.

Erscheint mir nicht als besonders abgefahren alles.
Fangen wir an: Ich brauche für die aktuellen Macbooks zuerst einmal zu Hause ein Dock. Monitor, Tastatur und Maus dort wollen angeschlossen werden. Zudem nutze ich dort Ethernet. Und geladen möchte der Rechner dort auch werden. Ließe sich realisieren.

Dann bräuchte ich das gleiche Setup auch im Büro. Ginge auch.

Dann gehe ich in die Bib und hier fangen die Probleme an. Möglichkeit, einen aktuellen portablen Rechner von Apple irgendwie für 2 Minuten zu sichern? Fehlanzeige, kein Laptopschloß anschließbar.
Also muss ich den Laptop jedesmal zuklappen und zum Regal mitnehmen. Dann scanne ich was am Scanner und will das PDF auf den Rechner übertragen. Da nehme ich dann also ein Adapter mit USB-A-Anschluß, da der Scanner dort natürlich keinen USB-C Anschluß hat (und die nächsten 10 Jahre nicht haben wird) Ein USB-A-Anschluß reicht aber nicht, da ich in der Bib auch noch eine Maus habe. Also brauche ich (wenn ich keine Bluetooth-Maus nehme, die mir sofort geklaut würde, wenn ich sie nicht einstecke) zwei USB-A Anschlüße. Also wieder ein Dock. Über das muss ich den Laptop auch noch laden.
Wenn ich aufs Klo oder zum Regal gehe, muss ich also Laptop und das Dock mitschleppen, da so ein Dock auch nicht nur 2 Euro kostet. "Früher" hatte ich mein Macbook white an einem Kensington-Schloß mit billiger Maus. Ist nie was passiert. Bei mir nicht und keinem den ich kenne. Jetzt muss ich also Laptop und Dock zum Klo mitschleppen. Es stört mich nichtmal, dass der Magsafe-Ladeanschluß weggefallen ist. Warum? Weil ich eh immer diverse andere Kabel und Docking-Krams am Rechner hängen haben muss, mit denen man überall hängen bleibt.

Wenn ich aktuelle Hardware in mein Macbook von 2007 einbauen könnte (und aktuelle Betriebssysteme darauf liefen) hätte ich alles, wa sich bräuchte. Und fast 10 Jahre später geht das alles nur noch mit Mühen?? Ich brauche keinen immer leichter und kleiner werdenden Rechner. Wenn es ultra-portabel sein soll, kaufe ich ein Macbook (Air). Wenn ich Anchlüße und Möglichkeiten brauche, dann nehme ich das Macbook Pro. Weil es mein Leben und arbeiten erleichtern soll. Aber nicht verkomplizieren und das im Vergleich zu einem 10 Jahre alten Laptop.

Was für mich extrem gut passen würde: Surface, Surface Book. Hätte perfekt alles, was ich mir wünsche. Ausschlußgrund: Windows. Mein Workflow ist (leider) dermaßen auf OSX (ja,ja... macOS) abgestimmt (Suchfunktion für Dokumente und Flags alles gespeichert), dass ich nicht zurück kann. Hoffnungen (bisher unerfüllt): Als das iPad Pro angekündigt wurde, dachte ich kurz, Apple haut was raus mit OSX und iOS. Aber was soll ich für eine wissenschaftliche Arbeit mit dem kastrierten Word auf iOS?!

Nun Hoffnung auf endlich ein Macbook Pro mit aktuellem Prozessor (Kaby Lake wäre ein Traum gewesen) und ein paar im Alltag nützlichen Anschlüßen. Alte Zöpfe abschneiden gut und schön. Aber eine Glatze rasieren und die nötigen Perücken sind von den Herstellern noch nicht produziert? Mies. Selbst ein mickriger USB-A-Anschluß hätte mich schon weit gebracht. Ist mir völlig wumpe, ob sich Mr. Ive dann nachts wegen Asymetrie der Anschlüße schlaflos im Bett wälzt.
Wenn ich ein stylisches Gerät brauche, kaufe ich dann halt das Macbook. Ein häßlicher Klotz muss das Macbook Pro zwar auch nicht sein, aber mein Gott, so ein paar Anschlüße wären doch gegangen. Meinetwegen ist es dann halt nur 10% statt 23% schmaler, flacher oder leichter. Oder halt auch gar nicht.

Von den Preisen will ich nicht reden. Ich bin bereit, gerne Geld in die Hand zu nehmen, um mein Leben und Arbeiten einfacher zu machen. Aber nicht, um ständig Lösungsmöglichkeiten für Probleme zu suchen, die ich mit 10 Jahre alter Hardware nicht habe. Vielleicht bin ich ein Dinosaurier mit Anfang 30. Vielleicht bin ich aber auch nur ein enttäuschter "normaler" Nutzer.

Aaaah, warum nimmt er die Absätze raus? Sorry Leute.. Kann man das editieren?

Klar, geh in die Forumsansicht, editiere dort, dsnn nimmt er die Absätze auch fürs Magazin :)
Danke! Erledigt. So ist das lesen des Posts wenigstens keine optische Qual mehr...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

westernman

Granny Smith
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Haben die sich in der Entwicklungsabteilung bei Apple die letzten Jahre tatsächlich nur um diese Touch Bar Leiste gekümmert ? Was machen die sonst noch da ? Keine Frage, ist schon tolles Stück Technik, aber dafür einen ganzen Event ? Ich meine auch im Publikum wahr der eine oder andere wohl auch etwas gelangweilt. Gut, ein Laptop bleibt ein Laptop soviel neues dafür zu entwickeln bleibt ja nicht. Auch vom Design her, kann man ja nun nicht wirklich viel machen. Das nächste "Big Thing" wird dann wohl die E-Ink Tastatur sein. Aber gerade deswegen habe ich mir etwas von den iMacs erhofft. Hier ist das Potenzial etwas neues und vom Design her aufregendes zu bringen doch viel größer. Man hofft also weiter und sagt sich, vielleicht beim nächsten Event ? Ach nein, da sind ja wieder iPhones, iPads, und iOs 11 an der Reihe.
 

dukee

Idared
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@dukee
Wann hattest du das letzte mal einen guten Windows Laptop in der Hand?
Gestern. Ach und heute morgen auch. Hm, eigentlich tagtäglich.

Was im Endeffekt schnell und flüssig läuft ist eine subjektive Einschätzung. Eine SSD ist auch nicht Maß aller Dinge.
 

Reemo

Doppelter Melonenapfel
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Bei dir ist es anscheinen abhängig von der Marke, nicht von der Leistung.
 

AppleFlash2000

Tokyo Rose
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Ich glaube man ist mit dem Macbook Pro Late 2015 noch sehr gut bedient, wer den Sprung in die USB-C Welt wagt, oder wagen möchte, weil z.B. wenig, bis kein externes Material auf den Rechner holt (dann reicht aber womöglich ein Ipad Pro), der holt sich eben das Macbook Pro Late 2016 mit Funktionstasten. Die OLED-Leiste macht für mich wenig Sinn, die etablierten User arbeiten mit Kürzeln und Shortcuts, zudem muss man zur Bedienung der OLED Leiste bzw. der Funktionstasten umgreifen, deswegen sind diese unbeliebt, man hätte wohl die Leiste rechts und links von der Tastatur verbauen sollen und die Lautsprecher oberhalb der Tastatur. Forcetouch erleichtert die Anmeldung, wer eine Watch trägt, für den ist es obsolet, einzig bei mehreren Benutzern auf einem Macbook Pro macht dies wirklich Sinn, da man mit "einem Fingerabdruck" die Benutzeroberfläche wechseln kann. Ich finde aber, dass Macbooks eher personalisierte Geräte sind, daher finde ich so ein Feature bei einem iMac viel wichtiger, insbesondere in Familien oder Firmen mit stationärem Rechner. Dazu hat man noch den MagSafe Anschluss gekillt, eine Kopfhörerbuchse dran gelassen, aber einen unter Fotografen etc. weit verbreiteten SD-Card Anschluss entfernt. Bis die Fotowelt auf neue Übertragungslösungen umschwenkt, werden hier auch locker 3-4 Jahre vergehen. Eigentlich müsste Apple jetzt selbst eine SLT Kamera herausbringen, die die Bilder direkt in die Cloud überträgt (z.B. über einen unkomplizierten connect via iPhone, iPad oder Macbook). Die Hardware Specs sind jetzt auch nicht so toll, als dass man 300 Euro mehr auf den Tisch legen sollte, ich finde 1499 für das das Macbook Pro Late 2016 hätten vollkommen ausgereicht und ich bin mir sicher, dass die Anpassung bis März erfolgen wird (ähnlich zu den iPad Pros), wenn dann der Rest der Mac Familie vorgestellt wird.