Also ich habe 10 GB LTE-Volumen. Europaweit.
Solche Tarife gibts natürlich nicht an der Aldi-Kasse. Aber Geiz ist ja beim Mobilfunk offenbar noch wesentlich geiler als in anderen Bereichen.

Solche Tarife gibts nur auf Nachfrage beim echten Kundenbetreuer und nicht bei der 400€-Kraft an der Hotline. Und es gehört auch ein wenig Verhandlungsgeschick dazu. Da ich auch außerhalb der EU viel unterwegs bin hat man mir da solch ein Konstrukt gebastelt das beiden zum Vorteil gereicht. Es sind mehr als 50€ und weniger als 100. Mehr schreib ich dazu nicht.Es interessiert mich wirklich.
Traffic ist ja nicht gleich Traffic. Nur weil gewöhnlicher Webtraffic in Backbones recht günstig ist, heißt das noch lange nicht, dass das in Mobilfunknetzen auch so ist. Ein Extremfall ist z.B. das Satelliten-Mobilfunk-Netzwerk Iridium, wo Trafficpreise über US$ 10 pro MB ganz normal ist.[...]die Kosten für den Traffic sind absolut lächerlich im Vergleich zu den Tarifpreisen.[...]
Was sind denn nur mal die größten Faktoren?
Ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber ich erwarte zumindest, dass man sich mal halbwegs mit dem Thema beschäftigt, bevor man ein "Highlight" in einem Onlinemagazin veröffentlicht.So, wer bist Du denn, der die Weisheit mit Löffeln gegessen hat?
Ich könnte Dir gleich zig Teile Deines Artikels auseinandernehmen, aber exemplarisch sei hier mal folgende Passage angeführt:Was hier Bodensatz ist oder nicht kannst Du auf Grund welcher Fakten, Kenntnisse, Hintergründe oder Deines Berufes beurteilen?
Erstens, beschweren sich genügend Leute und zweitens ist die Drosselung die momentan einzig praktikable Lösung, um Funkzellen vor der Datenflut nicht zusammenbrechen zu lassen.Und warum sich beim mobilen Netz niemand über eine Drosselung beschwert, verstehe ich auch nicht.
Das Mobiltelefon geht auch im Ausland über die heimische Mobilfunkinfrastruktur ins Netz. Oder bildlich gesprochen gibt es praktisch ein Verlängerungskabel von Spanien zum heimischen DSL-Anschluss. Dieses Verlängerungskabel ist technisch komplex und erfordert eben einen komplexeren Dienst als einen schnöden IP-Paketschubser. Deswegen kostet dieser Transit-Traffic mehr als regulärer Webtraffic (gleiches gilt z.B. auch für Videostreaming über CDNs).Du schreibst von Durchleitungskosten durch diverse Länder, die den Preis in die Höhe treiben. Was bitte ist der Unterschied, ob die Daten eines Mobiltelefons durch das Internet geleitet werden, oder die von einem "Festnetz-DSL-Anschluss"?
Das ist ja der Witz. Videostreaming per CDN ist lächerlich günstig im Vergleich zu dem was der Mobilfunkanbieter da vom Kunden verlangt. Bei den großen CDNs bist du schnell bei unter 10ct/Gb und da ist deren Gewinnspanne noch mit drin, da kannst du mir doch nicht weiß machen, dass Traffic im Ausland vom Mobilfunkturm nach Deutschland zu schupsen da soviel teurer sein muss.Das Mobiltelefon geht auch im Ausland über die heimische Mobilfunkinfrastruktur ins Netz. Oder bildlich gesprochen gibt es praktisch ein Verlängerungskabel von Spanien zum heimischen DSL-Anschluss. Dieses Verlängerungskabel ist technisch komplex und erfordert eben einen komplexeren Dienst als einen schnöden IP-Paketschubser. Deswegen kostet dieser Transit-Traffic mehr als regulärer Webtraffic (gleiches gilt z.B. auch für Videostreaming über CDNs).
Ich sprach freundlich von "gegessen" aber gut, werden wir nicht kleinlich. Aber ganz ehrlich: Deine Erwartungen interessieren mich herzlich wenig.Ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber ich erwarte zumindest, dass man sich mal halbwegs mit dem Thema beschäftigt, bevor man ein "Highlight" in einem Onlinemagazin veröffentlicht.
Ich könnte Dir gleich zig Teile Deines Artikels auseinandernehmen, aber exemplarisch sei hier mal folgende Passage angeführt:
Erstens, beschweren sich genügend Leute und zweitens ist die Drosselung die momentan einzig praktikable Lösung, um Funkzellen vor der Datenflut nicht zusammenbrechen zu lassen.
Du hast also nicht einmal im geringsten das Warum vernünftig hinterfragt. Das darf man schon noch von einem anständigen Journalisten erwarten, oder?
Den Unfug mal ausgeklammert: Wo habe ich Abzocke geschrieben?Stattdessen wurde mal wieder der Bedarf des Pöbels nach Aufregern bedient, "Abzocke" schreien gefällt dem gemeinen Leser ja auch viel besser als einen fundierten, sachlich korrekten Kommentar zu schreiben.
Danke, das war der erste verwertbare Teil dieser Diskussion.Das Mobiltelefon geht auch im Ausland über die heimische Mobilfunkinfrastruktur ins Netz. Oder bildlich gesprochen gibt es praktisch ein Verlängerungskabel von Spanien zum heimischen DSL-Anschluss. Dieses Verlängerungskabel ist technisch komplex und erfordert eben einen komplexeren Dienst als einen schnöden IP-Paketschubser. Deswegen kostet dieser Transit-Traffic mehr als regulärer Webtraffic (gleiches gilt z.B. auch für Videostreaming über CDNs).
Ich habe bei der GSMA noch ein PDF gefunden, was grob technisch erklärt, wie Roaming funktioniert: http://www.gsma.com/aboutus/wp-content/uploads/2012/03/smsdataroamingexplained.pdf
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