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iMac für Videoschnitt, nötige Specs und Software?

Cubi

Pferdeapfel
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Hallo,

ich bin von Windows mittlerweile so extrem genervt, dass ich mir demnächst einen 21,5 Zoll iMac anschaffen möchte. Die 27 Zoll sind mir einfach zu groß. Es muss auch kein Retina iMac sein, aber erstmal was dazu, was ich eigentlich mit dem hübschen Teil dann anfangen möchte.

Die wohl aufwendigste Aufgabe wird das Schneiden und Rendern von Full-HD Videos sein. Dabei brauche ich bis zu 4 Videospuren und ein paar Text- und Audio-Spuren. Also maximal 10 Spuren.

Jetzt meine Frage: Welche Specs brauche ich bei einem Apple-System, damit der Mac das locker flockig hinbekommt? Ich liebäugle mit folgenden Specs:
- i5 Quadcore mit 2,8 GHz
- 8 GB RAM
- 1 TB Fusion Drive

Also eigentlich das Standard-Modell nur das ich das Fusion Drive dazubuchen würde. Wäre so ein Setup für meine Zwecke ausreichend? Ich hatte vorher noch keinen Mac und weiß daher nicht, was der für Specs braucht. Wenn ich auf das Fusion Drive aufrüste bin ich ja auch nicht mehr weit weg vom Retina iMac. Macht da das 4K Display Probleme bei der Performance? Immerhin muss der Rechner ja viel mehr Pixel umherschieben.

Außerdem wären ein paar Tipps zur Software hilfreich. Momentan schneide ich meine Videos mit Magix. Das unterstützt kein MacOS und die einzige Alternative, die ich bisher gefunden habe ist Final Cut Pro X. Das hat auch einen saftigen Preis und ist für meine Anwendungen vielleicht etwas überdimensioniert. Gibt es da eine preiswertere Variante?

Vielen Dank schon einmal für die Hilfe!
 
Dem BS liegt iMovie bei. Vielleicht kannst du damit schon etwas anfangen. Also zumindest mal testen.
Und ganz ehrlich, eigentlich ist FCPX ein Schnäppchen. Du kannst ja mal schauen wann es wieder vergünstigt iTunes Karten gibt.

Sonst eventuell noch Adobe Premiere Elements. Ich kenne den Funktionsumfang dort allerdings nicht.
 
FCPX und saftiger Preis?! Wenn Du es nicht mit dem kostenlosen (verkappten) NLE von Blackmagic versuchen willst, ist FCPX unschlagbar. Premiere gibt es nur als Abo.

Kauf Dir Guthabenkarten für iTunes, wenn es 20% Rabatt drauf gibt und deck den Preis für FCPX (und Compressor gleich dazu) damit. Ob Du später Motion (was es faustdick hinter den Ohren hat) brauchst, kannst Du Dir ja überlegen. Jedenfalls ist das eines der derzeit mächtigsten AppSuite von Apple.

Ich will hier eigentlich keine Werbung machen, aber FCPX ist auf OS X ein no-brainer. Nur wer wirklich aus Workflow-Gründen auf Premiere oder Avid angewiesen ist, sollte sich nach eben diesen Systemen umschauen.
 
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Vielleicht reicht ihm auch Premiere Elements. Ist deutlich günstiger und man braucht kein Abo dafür.
 
Dem BS liegt iMovie bei. Vielleicht kannst du damit schon etwas anfangen. Also zumindest mal testen.
Naja hab bisher nur gelesen, dass maximal 2 Videospuren möglich sind. Geht zwar mit 2 Spuren schneiden --> render --> nächste Spur --> usw. Aber das ist doch etwas umständlich.

FCPX und saftiger Preis?! Wenn Du es nicht mit dem kostenlosen (verkappten) NLE von Blackmagic versuchen willst, ist FCPX unschlagbar. Premiere gibt es nur als Abo.
Das mit dem Abo habe ich schon gesehen, da war Adobe sofort raus. Naja ich komme eben noch voll aus der Microsoft Welt und da kam das Magix 100 Euro und selbst da gab es einen Haufen Funktionen, die ich nie genutzt habe, Von daher denke ich nur, dass ich bei Final Cut Pro X zwar ein tolles Programm bekomme, was für mich aber mega überdimensioniert ist.

Vielleicht reicht ihm auch Premiere Elements. Ist deutlich günstiger und man braucht kein Abo dafür.
Danke für den Hinweiß. Werds mir mal anschauen.

Gibt es denn Aussagen zur nötigen Hardware im iMac? Wäre mein Setup so okay?
 
Wäre mein Setup so okay?
Die Hardware wird das sicherlich schaffen. Ich persönlich würde die aber raten 200€ mehr auszugeben und statt dem 21,5" iMac den 4k 21,5" iMac zu nehmen. Wenn man dann aber nur noch 400€ mehr ausgibt hat man einen 27" 5k und einer richtigen 2GB Grafikkarte. Damit schaffst du das locker und schneller. Aber da wird man schnell größenwahnsinnig ( der Klassiker :D )
 
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@Cubi:
Wenn Adobe raus ist, kommt Premiere Elements natürlich auch nicht in Frage ;-)
 
@iStationär Und die 4K machen sich auch nicht bei der Performance bemerkbar? Sind halt jede Menge Pixel, di berechnet werden müssen. 27 Zoll sind mir definitv zu groß

@mausbaer Da wusste ich noch nichts von Premiere Elements ;) sieht bisher ganz interessant aus.
 
Ich würde intern eher eine echte 256G SSD einsetzen und das Videomaterial auf mehrere externe Platten verteilen, so dass Du von einer Festplatte auf eine andere renderst. Die Idee dahinter ist, die Kopfbewegungen zu minimieren, denn das ist bei mechanischen Festplatten das, was wirklich Zeit kostet. Die lineare Datentransferrate ist nur selten ein wirkliches Problem. USB3 ist als Schnittstelle für externe Festplatten schnell genug, der begrenzende Faktor sind die Festplatten und nicht das USB3. Bei SSDs sieht das anders aus.

Fusion Drives sind weniger zuverlässig, und bei Fehlerzuständen kommst Du deutlich schneller an den Punkt, wo nichts mehr geht. Ich mag Fusion Drives daher nicht besonders, zumal jetzt bei der 1TB-Konfiguration nur noch 24GB SSD-Cache dabei ist. Das ist so gut wie nichts.

i5 und i7 unterscheiden sich in der Größe des Caches und dem Hyperthreading, was bei i5 abgeschaltet ist. Gerade Videocodecs profitieren von den 4 zusätzlichen logischen Kernen.

Das 4k-Display ist für Video kein Problem, weil die Videoskalierung in Hardware gemacht wird. Dafür reicht auch die Prozessorgrafik. Es gibt nur wenige Codecs, die die GPU zum Rendern verwenden - da musst Du dann ins Kleingedruckte der Software schauen, mit was die zusammenarbeitet. Die meisten Programme verwenden nur die CPU.
 
Der Gag an FCPX ist, dass es in den Kernkompetenzen Schnitt und Medienorganisation deutlich flotter von der Hand geht und einfach zu erlernen ist. Anfänger machen weniger Fehler und man findet Funktionen häufig dort, wo man sie auch vermutet. Klar muss man sich erst mal grundsätzlich einarbeiten, aber dafür sollte die Trial-Zeit der Demoversion locker reichen, um sich zumindest grob einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Selbst der häufig kritisierte Umgang mit Audiospuren konnte mich als eingefleischten Soundfrickler durchaus begeistern. Audio war und ist bei anderen konventionellen NLEs nämlich alles andre als ein Vergnügen. In FCPX erstellt man einen ordentlichen Rohschnitt und kann sogar alle installierten AU-Plugins verwenden.

Es ist also nicht, dass Du mit FCPX jetzt das Geld nur für die Funktionen ausgibst, sondern für ein solides neu gedachtes Videoschnittprogramm.
 
Nochmal danke für die Hilfe! Ich werde mir am besten im Laden mal ein Retina und Nicht-Retina Mac nebeneinander anschauen und sehen, ob ich das höher auflösende Display unbedingt brauche. Alleine das FHD Video in voller Auflösung bearbeiten zu können, hat schon so seinen Reiz.

@fchk Heißt das, dass die Fusion Drives gerne mal kaputt gehen? In dem Fall greife ich natürlich lieber zur SSD. Oder sind das bauartbedingt die selben Schwachstellen wie bei einer normalen HDD? Da hatte ich bisher zum Glück noch nie Probleme.

@DF0 Naja so unbeleckt was Videoschnitt angeht bin ich ja nun auch nicht mehr. Die kostenlose Trial-Version schau ich mir dann auf jeden Fall an und wenn es nur dazu dient noch einen Monat Geld zu verdienen :p. Ich weiß ja auch das gute Software (zurecht) ihren Preis hat, aber man kann sich ja nach preiswerteren Alternativen umschauen, mit denen man evtl. auch zufrieden wird. Ist ein bisschen wie der Vergleich zwischen einem BMW und einem Golf. Der BMW ist sicherlich das bessere Auto mit mehr Komfort, aber der Golf bringt mich auch zufrieden ans Ziel.
 
Nochmal danke für die Hilfe! Ich werde mir am besten im Laden mal ein Retina und Nicht-Retina Mac nebeneinander anschauen und sehen, ob ich das höher auflösende Display unbedingt brauche. Alleine das FHD Video in voller Auflösung bearbeiten zu können, hat schon so seinen Reiz.

Es ist natürlich eine Preisfrage, aber 5k bzw. 4k ist wirklich der Hammer - um es mal ganz salopp auszudrücken. Mach Dir selbst ein Bild.

@fchk Heißt das, dass die Fusion Drives gerne mal kaputt gehen? In dem Fall greife ich natürlich lieber zur SSD. Oder sind das bauartbedingt die selben Schwachstellen wie bei einer normalen HDD? Da hatte ich bisher zum Glück noch nie Probleme.

Kann ich nach drei Jahren Nutzung im 27" nicht bestätigen. Hab auch nichts davon gehört, dass es häufig zu Ausfällen gekommen ist. Aber wie fchk schon schrieb; die 24GB Flash bei den neuen FD sind ein absoluter Witz! Ich an Deiner Stelle würde zum 256er Flash greifen; Du wirst es nicht bereuen. Natürlich muisst Du dann deine Daten extern lagern - dafür kann ich Dir Synology wärmstens empfehlen.
 
@fchk Heißt das, dass die Fusion Drives gerne mal kaputt gehen? In dem Fall greife ich natürlich lieber zur SSD. Oder sind das bauartbedingt die selben Schwachstellen wie bei einer normalen HDD? Da hatte ich bisher zum Glück noch nie Probleme.

Ein Fusion Drive besteht aus einer mechanischen Festplatte und einer kleinen SSD, die auf OS-Ebene (Core Storage) kombiniert werden. Du hast also alleine schon durch die Tatsache, dass es zwei Geräte sind, eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit. Bei mechanischen Festplatten sind das so 1%, das haben Statistiken ergeben, d.h. von 100 Festplatten fällt eine innerhalb eines Jahres aus - bei allen Herstellern über alle Modellreihen hinweg. Bei SSDs gibt es noch keine gefestigten Statistiken, hier sind es eher Firmwareprobleme denn Verschleißerscheinungen. Nehmen wir mal 0.5% an. Die Gesamtüberlebenswahrscheinlichkeit ist dann das Produkt der Teilüberlebenswahrscheinlichkeiten, hier also p=0.99*0.995=0.98505. Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist also 1-p=1.495%, also ganz deutlich mehr als 1%. Das ist der eine Punkt.

Der andere Punkt ist, dass Du im Vergleich zu herkömmlichen Volumes bei CoreStorage Volumes weniger Reparaturmöglichkeiten hast, wenn ein Fehler auftritt. Das braucht kein Hardwareproblem zu sein, ein harter Absturz reicht. Viele Reparaturwerkzeuge unterstützen keine CoreStorage Volumes.

Dazu kommt: In den Macs sind normale Consumerfestplatten verbaut, die für eine Betriebsdauer von 3 Jahren und 8 Stunden pro Tag ausgelegt sind. (Industriestandard; es gibt natürlich auch Platten für Server, die zuverlässiger sind, aber die werden schon allein aus Kostengründen nicht in Consumergeräten verbaut) Dein Mac ist verklebt, d.h. DU wirst so einfach keine neue Platte dort einbauen können. Ich würde mich damit unwohl fühlen und alleine deswegen schon eine (deutlich zuverlässigere) SSD wählen wollen.
 
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Heißt das, dass die Fusion Drives gerne mal kaputt gehen?
Nein, ein FusionDrive geht nicht "gerne" mal kaputt, bzw. auch nicht öfters als eine Festplatte oder eine SSD? Ich weiß nicht woher diese Vorurteile kommen, aus eigener Erfahrung bestimmt nicht. Da bei einem FusionDrive zwei Geräte im Einsatz sind ist die Summen-Ausfallwahrscheinlichkeit allerdings statistisch höher. Aber nicht doppelt so hoch wie öfters behauptet wird, da beide Geräte ein ähnliches Verschleiß-Ausfallverhalten aufweisen. In der Regel kann man davon ausgehen, dass das FusionDrive auch so lange hält wie der restliche Mac. BackUps sind sowohl mit einem FusionDrive als auch mit einer Single-SSD unumgänglich.

MACaerer
 
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Dabei brauche ich bis zu 4 Videospuren und ein paar Text- und Audio-Spuren. Also maximal 10 Spuren.

Dem BS liegt iMovie bei. Vielleicht kannst du damit schon etwas anfangen

Wohl kaum.

Gibt es da eine preiswertere Variante?

Nein. Aber wenn du derzeit mit dem Magix-Spielzeug glücklich bist, tut's vmtl. Adobe Premiere Elements.

Fusion Drives sind weniger zuverlässig, und bei Fehlerzuständen kommst Du deutlich schneller an den Punkt, wo nichts mehr geht.

Quelle?

Bei mechanischen Festplatten sind das so 1%, das haben Statistiken ergeben

Quelle?
 
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Das sind also so gute Quellen das sie auf französisch sind und nichtmal auf der französischen Seite ihre Quellen angeben? Verstehe...
 

Also mein Französisch ist echt schlecht, aber wenn ich das richtig verstehe, sind das Statistiken über Rückläufer. Mein Französisch reicht nicht aus um zu verstehen, ob es sich dabei um Defekte handelt - erklär' du uns das bitte.

Google hat auch Statistiken veröffentlicht, irgendein RZ-Betreiber auch noch.

Dann poste mal den link. Vorzugsweise in deutsch oder englisch.
 
Das sind also so gute Quellen das sie auf französisch sind und nichtmal auf der französischen Seite ihre Quellen angeben? Verstehe...

hardware.fr hat dort wohl den Status, den hier heise.de hat. Die ermitteln die Werte selber, indem die quartalsweise bei den größten Händlern dort die Gewährleistungsrückläufer (=Defekte innerhalb der Gewährleistungsfrist) abfragen und daraus diese Zahlen generieren. Wenn Du damit unzufrieden bist, darfst Du es gerne besser machen. Es sind halt Statistiken.
 
hardware.fr hat dort wohl den Status, den hier heise.de hat.

Weisst du oder behauptest du?

Die ermitteln die Werte selber, indem die quartalsweise bei den größten Händlern dort die Gewährleistungsrückläufer (=Defekte innerhalb der Gewährleistungsfrist) abfragen und daraus diese Zahlen generieren.

Also ist mein Französisch doch noch nicht so verstaubt. Natürlich haben dann diese Zahlen überhaupt nichts mit deinen Behauptungen zu tun, allein schon weil sämtliche Transportschäden mitgezählt werden. Und die sind m.E. aus den letzten 30 Jahren nach deutlich häufiger als spontanes Hardwareversagen.

Wenn Du damit unzufrieden bist, darfst Du es gerne besser machen.

Nein, so läuft das nicht: Unhaltbare Aussagen aufstellen, unzureichende Quellen anführen und dann den Beweis des Gegenteils einfordern ist unzulässig.

Es bleibt dabei: Deine Aussagen zu Ausfallraten von Festplatten und Hybridlaufwerken sind im Wortsinn unqualifiziert.