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iMac für Filmbearbeitung und Internet (um die 1.500EUR)

Was ist am wichtigsten für die Filmbearbeitung?


  • Umfrageteilnehmer
    9

fykDice

Gloster
Registriert
15.06.12
Beiträge
63
Hallo

Ich will mir einen iMac zulegen da der alte Windows-PC es gar nicht mehr taugt.
Benutzt wird das Gerät hauptsächlich zum Filme schneiden und bearbeiten (Urlaubsvideos) und zum surfen im Internet sowie Office arbeiten.
Worauf muss ich achten? Ich denke mal zum Filme bearbeiten ist ein besonders hoher Arbeitsspeicher nötig?! Man wird von Angeboten leider erschlagen, und immer gibt es einen kleinen Haken... daher hier die Frage: welche Komponenten können vernachlässigt werden (Grafikkarte? Prozessor?) und welche sind wichtig (Arbeitsspeicher, Festplatte).

Ein gebrauchter iMac kommt nicht in Frage, Retina ist Pflicht sowie mindestens 512GB Speicherplatz.
Ich bin übrigens Student (Studentenrabatt bitte einbeziehen).


Danke für die Hilfe, MfG
 
Die GPU ist mit ihrem VideoRAM ziemlich wesentlich für das en-, decodieren und rendern von Videomaterial. Daher liegt dort natürlich der wesentlichste Aspekt.

Also: Wichtig!


Arbeitsspeicher kann bei größeren Modellen später, wenn man merkt, dass es nicht reicht, günstig nachgerüstet werden.

Also: Wichtig, aber loslegen kann man auch erstmal mit weniger RAM. (Nicht bei den kleinen iMacs...also muss man wohl schon bei Kauf entscheiden)


Prozessoren der aktuellen Retina-iMac-Palette sind allesamt grundsätzlich in der Lage mit der aktuellen und absehbaren Videosituation zurecht zu kommen. Es besteht ja auch die Möglichkeit, wenn rasend schnelles umwandeln in Distributionscodecs erforderlich würde, mit Renderclustern mittels Compressor zu bewerkstelligen.

Also: Schon wichtig, aber man braucht sich in Anbetracht des Angebotes nicht den Kopf darüber zerbrechen.


Videoediting kann man grundsätzlich wunderbar auch auf externen Platten, wenn sie denn flott genug sind.

Also: Braucht die interne Platte nicht so riesig sein.
 
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Der Hintergrund der Frage "welche Komponenten können vernachlässigt werden?" ist vermutlich "wo kann man Geld sparen?"?
Dann lass es mich folgendermaßen formulieren: Damit Videoschnitt richtig Spaß macht wäre das best-ausgerüstete 27" Gerät gerade gut genug - und selbst da kann man an Grenzen kommen. Ist halt so.

Dröseln wir jetzt auf, wo man was sparen kann:
-CPU. Selbst die i5 können viel. Jedenfalls nicht soviel weniger (bzw. die i7 nicht so viel mehr oder schneller), dass man die knapp 700 Euro Unterschied wohlwollend merken würde. Da geht es eher um das letzte Quäntchen.
-Festplatte/SSD im Verhältnis zur SSD: Eine SSD ist superschnell (und eigentlich sollte hier das Geld möglich sein, zumal man nicht mehr nachrüsten kann). Dennoch kommt man mit verhältnismäßig wenig Geld zu verhältnismäßig viel Kapazität, wenn man eine elektromechanische Festplatte statt einer SSD nähme.
-Grafik: mittels OpenCL mag das eine oder andere Programm die GPU mit zur Beschleunigung benutzen und damit auch ziemlich viel zusätzliche Geschwindigkeit geben. Allerdings kommt es hier drauf an, *welches* Programm, denn nicht jedes kann es. Für den iMac 5k sollte die Anforderung beste Grafik+vollen VRAM sein.
-RAM. Kann man beim 27" (beim 21,5" wohl nicht mehr) selbst nachrüsten; 16GB in 2x 8GB DDR3-1600L gehen für 85 Euro weg. Alles, was 8GB oder mehr sind, reicht; mehr hilft natürlich, aber es ist nicht unbedingt so notwendig wie von 4GB auf 8GB. Da ist es ja gut, dass die Mindestgröße heuer 8GB sind.
-Bildschirmgröße: natürlich sind 27" nett - und ganz besonders die Auflösung von 5k. Aber es erfordert CPU- und Grafikleistung, um das ruckelfrei bedienen zu können. Weniger Anforderungen und man kann auch den Rest der Hardware genügsamer machen.
-externe Festplatte: sollte mit eingerechnet werden und zwar am besten eine mit "Bumms" - also USB3 oder Thunderbolt, damit man das Video auch darauf archivieren kann. Fürs Backup auch an eine denken.

Konkrete Modelle benamse ich jetzt nicht, weil Du ja offenbar schon Deine Vorstellungen hast und sicherlich Deine Bildungskonditionen selbst in Abzug bringen kannst.
 
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Mir ist unklar, wie das mit deinem Preislimit zusammenhängt. Der kleinste Retina iMac mit 512GB geht bei knapp 2000 Euro erst los.. (SSD mal unterstellt, da es sonst unüblich wäre von 512GB zu reden.)
 
Naja an der stelle macht's doch keinen Sinn. Außer er hat tatsächlich die 1500 mit 2500 verwechselt....Gebrauchtware scheidet ja wohl dann auch aus....
Ein gebrauchter iMac kommt nicht in Frage, Retina ist Pflicht sowie mindestens 512GB Speicherplatz.
Ich bin übrigens Student (Studentenrabatt bitte einbeziehen).


selbst mit 2500 kommt er nirgends hin auch abzüglich des "Studentenrabatts"
 
Mir ist unklar, wie das mit deinem Preislimit zusammenhängt. Der kleinste Retina iMac mit 512GB geht bei knapp 2000 Euro erst los.. (SSD mal unterstellt, da es sonst unüblich wäre von 512GB zu reden.)
hat mich auch gewundert; deswegen habe ich ihn ja auch gebeten, sich das selbst zurecht zu zaubern. Aber einen Eindruck von "die kleinste Ausstattung macht eh keinen Sinn" hat man hoffentlich auch bekommen.

Eher schon ein Gebrauchtgerät - aber das schließt er ja kategorisch aus. Ist schon merkwürdig, manchmal.
 
Alles schön und gut aber durch den finanziellen 1500 Euro Rahmen bist du soweit eingeschränkt das du dir das Thema auch hättest sparen können. Bei dem 27" 5k Gerät bist du instant bei 2000€, also mehr als 33% deines Budget, ohne die kleinste 256GB SSD, ohne separate RAM Riegel und bei dem 21,5" iMac mit kleinster SSD wärst du bei 1823€ mit nur 8GB RAM ( nicht aufrüstbar, sonst plus 226€ also bei 2050€).

Deswegen solltest du entweder auf ein gebrauchtes Gerät zurückgreifen ODER dein Budget auf mindestens 2k aufstocken.
Ich denke bei dem Videoschnitt von Hobbyfilmen bzw. wahrscheinlich 95% surfen, Office etc. reicht die kleinste SSD ( + zb 2TB über USB 3.0 angeschlossen [zum Auslagern von Mediatheken von iTunes, FinalCut, Fotos etc.. für einen kleinen Preis und da der iMac sowieso nur an einem Ort steht interessiert das auch keinen]), 8GB RAM reichen auch, 16 würde ich aber Empfehlen gerade wenn er mehrere Jahre benutzt werden soll, i5 reicht zum rendern auch da es euch einfach egal sein kann ob er nun 10, 13 oder 15 Minuten braucht zum rendern bzw. eher die GPU die Aufgabe hat als ein CPU ([stark vereinfacht= ]CPU: Viele Aufgaben nacheinander, GPU: Viele Aufgaben parallel). Hier wird die Wahl zwischen FinalCut und Premiere zb. entscheidener sein als die Hardware an sich. GPU: Da reicht für die paar Filme auch die interne aus, eine dGPU die aber nur beim 27" Standard dabei ist wäre aber wohl das größte Augenmerk.

Also der Rechner mindestens 2000€, eine externe Festplatte 100€ und falls ihr noch eine alte Windows Lizenz habt dann rechnet noch 300€ für Final Cut oder vergleichbares drauf.

Alle Preise aus dem EduStore.


Edit: Jetzt habe ich solange geschrieben das die zwei über mir schon den finanziellen Punkt genannt haben...



Deswegen meine Empfehlung bei Augenmerk auf dem Budget:
Den kleinsten iMac 5k mit der 256GB SSD (
1.) 27" iMac mit Retina 5K Display: 2200€
  • 3,2 GHz Quad-Core Intel Core i5, Turbo Boost bis zu 3,6 GHz
  • 8 GB DDR3 SDRAM mit 1867 MHz – 2x 4 GB
  • 256 GB Flash Speicher
  • AMD Radeon R9 M380 mit 2 GB Videospeicher
2.) Western Digital 2TB Externe Festplatte : 88€

3.) Programm eurer Wahl, vielleicht zunächst iMovie ( 0€) und später Final Cut Pro X für 299€

Summe: 2288€ bzw. 2587€ ( Auch hier wieder der EDU Preis)
 
Zuletzt bearbeitet:
hehe :)

...Videoschnitt ist jetzt keine neue Erfindung, gibt es ja schon ein paar Jährchen. Und die iMacs von jetzt sind halt ganz neu, aber vorher hat man auch schon Macs hergenommen, um Filme zu schneiden. Für 1500 Euro geht beim Mac Mini z.B. eine ganze Menge, insbesondere beim 2012er Modell (gebraucht). Es muss auch keinesfalls Retina sein, Full HD (1080P) tut genauso. Die einzige Möglichkeit, die ich für Retina im Preisbereich sehe, wäre ein Restbestands MacBook Pro mit Retina Display 13", wobei die Aufrüstung auf 512GB budgetmäßig schon wieder knapp würde.
 
Kauf dir einen MacMini Quad i7 aus 2012 ne eGPU das liegt mit Zubehör + r9280x zB.. bei 600€ dann hat man für 1500€ nen super Mac der auch klasse in FCPx arbeitet
 
Das finde ich nicht sachlich. Eine eGPU als quasi-proprietäre extrateure Zusatzfunktion zu kaufen wäre ja das letzte, was mir vor Rechner, SSD-Aufrüstung, Maus, Tastatur, externer Festplatte für Video, externe Festplatte für Backup und Display einfallen würde. Mit den Teilen kommt man auch so schon auf 1.5k.
 
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Der TO wird vielleicht noch erwähnen, womit er schneiden will, ob er noch groß graden und compositing machen will und welches Quellmaterial er nutzt. Für schnödes AVCHD editieren und auf YouTube ausgeben genügt schon ein LowEnd iMac oder Mac Mini mit iMovie. Wenn er mit 4k RAW-Material arbeitet und in DaVinci den Farbeimer aufreisst, sollte er doch schon mal die finanzielle Grundlage überdenken.
 
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Korrekt, da der TE von Urlaubsvideos spricht, finde ich die bisherigen Empfehlungen (eGPU) nicht gerade zielführend... Aber das kommt häufig davon, wenn man Profis um Kaufempfehlungen bittet [emoji6].
 
Oh Mann, manchmal frage ich mich wie ich früher mit nem kleinen Pentium (und davor sogar auf dem Amiga) Videos geschnitten habe. :)
Je nach Anwendungsfall hat jeder mit seinem Ratschlag recht.

Aber:
Welche Programme benutzt Du denn?
"Schneidest" Du nur, oder führst Du umfangreiche Manipulationen durch?
Eher wenige Videospuren oder viele?
SD, HD, 4K ... in welchem Format liegen Deine Videos vor und wie sollen sie ausgegeben werden?
 
Ich mein Casey Neistat hatte einen 2 Millionen Dollar Serie für HBO auf einem bunten iMac gemacht. Es ist doch bei Computer wie bei Kameras: gutes Equipment ist toll aber man sollte auch in der Lage sein das Gerät durch seine Kreativität an die Grenzen zu bringen und nicht denken teure, gute Geräte = tolle produzierte Qualität.
 
ich hatte in dem Faden bisher den Eindruck, dass es von seiten der Antwortenden nicht in Richtung supertoll und superteuer ging, im Gegenteil, es wurde ja mindestens zweimal auf Gebrauchtgeräte und auf kleinere Macs hingewiesen; eben auch mit dem Argument "früher ging es doch auch!". Über supertoll, neu und superteuer braucht sich der TE auch keine Gedanken machen, bei dem Budget.

Ansonsten stimme ich auch der Kreativitätsidee zu - ich kenne welche, die haben Full HD auf ganz alten Möhren geschnitten, indem sie ein Projekt mit SD-Clips vorbereitet, abgespeichert und dann das SD-Material durch die HD-Equivalente ausgetauscht habe (die Timemarker waren dieselben). Sowas ist doch clever. Aber unabhängig davon, dass man wissen muss, was man tut, macht es einfach Spaß, wenn die Arbeit flutscht. Man hat immer wieder Gedenkpausen drin, aber es ist gut zu wissen, dass die nur beim Abfeuern des Auftrags da sind und eben nicht in der Phase, wo man mit Ideen spielt.
 
Das ist aber das Problem zwischen Hobby-Usern und Experten.
Wer weiss was er machen will und was das Ergebnis ist der kann das auch auf langsamen Systemen gut machen.
Wer mehr mit den Einstellungen spielt und im Learning by Doing Modus ist der braucht eine schnelle Vorschau.
Wenn man erstmal raus hat eine Handvoll repräsentativer Bilder auszuwählen um bestimmte Nachbearbeitungen zu begutachten der kann auch mit einer längeren finalen Renderzeit leben. Wer das nicht kann und jedesmal den ganzen Film rendern muss braucht halt viel schnellere Hardware.
 
ich glaube, so pauschal kann man das nicht sagen; das mag manchmal zutreffen, aber bestimmt nicht bei den Profis, wo Zeit wirklich Geld ist (die nach Zeit bezahlt werden z.B.). Sowas höre ich immer wieder bei Architekten - da würde jede Minute, die der hochbezahlte Dienstleister am Rechner verschwendet, so teuer, dass man halt die krachigste Knallermaschine nimmt, "die wo's gibt".