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iFixit zerlegt das neue MacBook Pro Retina 15"

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Traditionell haben die Reparatur-Experten von iFixit ein neues Produkt zerlegt. Im sogenannten Teardown wurde diesmal die erst vor wenigen Tagen vorgestellte, neue 15" Variante des MacBook Pro mit Retina Display komplett auseinandergenommen. Der kurzen Einführung vor dem eigentlich Vorgang kann man entnehmen, dass man bei iFixit auf eine leicht bessere Reparierbarkeit im Vergleich zum Vorgänger gehofft hat. Dass diese Hoffnung in Anbetracht der Entwicklung der letzten Jahre bei Apple nicht erfüllt wurde, war abzusehen. Anlass zur Kritik gibt die Kopfhörerbuchse, welche neuerdings auch auf dem Logicboard verlötet ist.[PRBREAK][/PRBREAK]

teardown_mbpr15.jpg

Insgesamt vergibt iFixit nur einen von zehn möglichen Punkte, wobei die höchste Punktzahl die besten Reparaturmöglichkeiten darstellt. Damit erreicht das neue MacBook Pro die selbe Wertung wie dessen Vorgänger. Gründe für eine solche Wertung gibt es viele.

Schon der vorausgesetzte Pentalob-Schraubenzieher stellt die erste Hürde dar. Insgesamt besteht das Innenleben nur noch aus fünf wechselbaren, elektronischen Bauteilen. Dazu zählen neben dem Logicboard, auf welchem zudem die meisten Bauteile zu finden sind, das Powerboard und das Anschlusspanel der rechten Seite. Einzeln herausnehmbar ist zudem das WLAN/Bluetooth Modul. Schließlich gibt es noch die SSD, welche weiterhin auf eine eigene Bauform setzt und neuerdings ebenfalls mit PCIe statt SATA angebunden ist. Zur Zeit gibt es diese speziellen Flash-Speicher von keinem Drittanbieter, sodass man sie praktisch selbst nicht tauschen kann.

Mit den wenigen Möglichkeiten einher geht folglich auch die nicht vorhandene Möglichkeit, das MacBook nachträglich aufzurüsten. Somit muss man sich bereits beim Kauf für die richtige Menge an Arbeitsspeicher und Festspeicher entscheiden. Nicht wenige greifen deshalb sicherheitshalber zu mehr als sie eigentlich benötigen, was sicher ganz im Sinne von Apples Finanzabteilung und den Aktionären liegt.


Via iFixit
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Kopfhörerbuchsen sind imho schon seit vielen Jahren gelötet. Wegen einer defekten Buchse musste bei mir mal ein Board getauscht werden.
 
Wenn man Löten kann...sollte das kein problem sein...
 
Kleiner Hinweis am Rande, "Reperatur" ist falsch. Richtig wäre "Reparatur" gewesen.
 
Genau deswegen gehen mir die MBPrs ehrlich gesagt am A**** vorbei.

Ich bin seit gut 5einhalb Jahren stolzer Besitzer eines MBP late '07 17". Davon abgesehen, dass es meine Größe nicht mehr gibt, weiß ich aus Erfahrung, dass ich über jedes Bauteil froh bin, das sich durch mich wechseln lässt: Ich habe mehrfach RAM und Festplatte/SSD gewechselt, Laufwerk raus und durch Rahmen für 2. Platte ersetzt, mittlerweile 4. Akku (OK, war Billigkram dabei), ja sogar das Mainboard wurde 2mal ersetzt (das 2. mal außerhalb der Garantie von mir selbst) und ich habe verschiedene Expresscards zum Wechseln. Ich habe keine Ahnung, was ich mit so einer Klebewurst soll. Da hätte ich für vergleichbare Reparaturen längst mehrere Tausend Euro ausgegeben, wo ich bei meinem mit unter 800 ausgekommen bin, von den Teilen die gar nicht möglich gewesen wären, einmal ganz abgesehen. :angry:
 
Ist ja klar, dass die Dinge schlechter reparierbar werden, desto kleiner/dünner sie werden...
 
So etwas sollte verboten werden! Und dann nennen sie sich grünes Unternehmen...
 
Find ich irgendwie witzig wie sich die Leute hier aufregen.
als wenn das jetzt ein neuer bzw Apple exklusiver Trend wäre.

Zwei Beispiele:

1. Fernseher, werden heute auch nur noch Module getausch, der einstige Fachmann (für Röhrengeräte) ist es heute fast nicht mehr.

2. Autos, die Elektronik ist mittlerweile so komplex, dass teils auf Verdacht Steuergeräte getauscht werden, die mehr kosten als ein kompletter Mac.


Mfg
 
Das heißt aber noch lange nicht dass man es gut finden muss und dass es so bleiben sollte!!! ;-) Und auch heute kann man noch tauschen, auch kann man problemlos Platinen reparieren, Chips entfernen etc.! Nur ist die Fehlersuche oft so komplex dass man schnell komplett tauscht, ok ich finde man sollte beides anbieten. Denn es kann nicht sein dass man Reparierbare Platinen (auch wenn etwas zeitaufwendiger) faktisch abschreibt, damit man für den halben Geräteneupreis ein neues Board verkaufen kann!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Beispiel iPhone 5S zeigt ja, das es auch anders geht!
 
Die Geräte werden eben so zusammengebaut dass man in möglichst wenig Arbeitsschritten viel erledigen kann. Auf sowas wie "Reperaturfreundlichkeit" wird doch wohl nicht geachtet.
Apple ist eben Apple.
Sieht gut aus, kann viel, andere Könnens besser, Aber dann ist da eben kein Apfel vorne drauf.
Zum einen weil man davon ausgeht dass man mit der Wegwerfgesellschaft mitzieht und zum anderen denke ich blicken die so langsam selbst nicht mehr durch.
Wenn ein Mensch vom 20 Jahrhundert diese Fortschritte heutzutage sehen könnte der würde die Welt nicht mehr verstehen.
 
Also 128 GB im neusten 13" Modell sind wirklich ein riesiger Rückschritt. Verstehe ich nicht. Das Vorgängermodell hatte eine 500 GB große Platte. In meinen Augen noch zu früh für SSD. Man hätte warten sollen, bis man vernünftige Kapazitäten zu vernünftigen Preisen anbieten kann.
 
Das 13" MacBook Pro hat doch weiterhin die 500Gb HDD. Nur. Das Retina hat die SSD.
 
Ich denke, ich bin nicht der einzige der eine 500 HDD in einem Retina-MBP haben möchte. Und dafür auch das alte Gehäusevolumen akeptiert.
 
Immer diese Semantik!

100% Recyclebar hat nichts mit Wegwerfgesellschaft zu tun...
 
Das alte Gehäuse mit leichter Modifizierung wäre perfekt, als ob die 5 mm einen Unterschied machen würden... Dafür gibt es doch das MacBook Air. Jetzt gibt es quasi 2 MacBook Air.
 
Dito...

Genau deswegen gehen mir die MBPrs ehrlich gesagt am A**** vorbei.

Ich bin seit gut 5einhalb Jahren stolzer Besitzer eines MBP late '07 17". Davon abgesehen, dass es meine Größe nicht mehr gibt, weiß ich aus Erfahrung, dass ich über jedes Bauteil froh bin, das sich durch mich wechseln lässt: Ich habe mehrfach RAM und Festplatte/SSD gewechselt, Laufwerk raus und durch Rahmen für 2. Platte ersetzt, mittlerweile 4. Akku (OK, war Billigkram dabei), ja sogar das Mainboard wurde 2mal ersetzt (das 2. mal außerhalb der Garantie von mir selbst) und ich habe verschiedene Expresscards zum Wechseln. Ich habe keine Ahnung, was ich mit so einer Klebewurst soll. Da hätte ich für vergleichbare Reparaturen längst mehrere Tausend Euro ausgegeben, wo ich bei meinem mit unter 800 ausgekommen bin, von den Teilen die gar nicht möglich gewesen wären, einmal ganz abgesehen. :angry:


Hab lange überlegt ob ich im Februar ein Fehler gemacht habe, da ich mir ein 15"er incl. HiRes-Display und GT650M geholt habe. Doch das ich jetzt noch die LETZTE NON-RETINA Variante incl. Laufwerk, USB slots an linker Seite UND VOLL-AUFRÜSTBAR, habe.. stimmt mich doch noch glücklich :D. Zumal die Retinas nochmals im Preis gefallen sind (glaube ca. 200€) hätte ich mich nochmal im Hintern getreten! :)
 
@ Ozelot: Die Version mit dedizierter GPU braucht die 2 Lüfter vermutlich und so kann man sich einfach den Änderungsaufwand sparen und auch 2 Lüfter verbauen.