• Das kreative Thema des Monats Oktober wird vor allem diejenigen unter Euch besonders ansprechen, denen Do-it-yourself quasi im Blut liegt. Zeigt uns Eure Improvisationskünste oder fotografiert, was andere Leute sich so im Alltag zusammengestrickt haben. --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Feature Happy Birthday Basic zum 50.

Ich habe bereits Ende der 70er-Jahre angefangen mit BASIC zu programmieren. Damals noch ausschließlich für berufliche Zwecke und zwar statistische Auswerteprogramme auf einer HP 9845B. Ein für damalige Verhältnisse unglaublich leistungsfähiger Tischrechner, der soviel gekostet hat wie zwei gut ausgestattete BMWs. Später bin ich dann privat auf Commodore umgestiegen, erst den VC20 und dann später den C64. Die ganzen BASIC-Programme bestanden zum größten Teil aus Zeilen mit POKE Adresse, Wert. Das war quasi eine Assembler-Programmierung mit BASIC. Aber später habe ich mir dann "Simon's BASIC" angeschafft. Damit konnte man wirklich ernsthaft programmieren.

MACaerer

Ja, die Listings bestanden ja irgendwann nur noch aus DATA Zeilen, die man dann abtippte.
Die Fehlersuche war da umso komplizierter ;)
 
Basic, das war vor meiner Zeit. Inzwischen ist die Sprache aber hoffnungslos veraltet, sie ist starr, unbenutzt und es gibt einfacherer zu lernende Alternativen. Wer seien programme ohne Mühe überall laufen lassen will, der kann Java verwenden. Wer von Grund auf "richtig" programmieren will, der kann C lernen. Wer richtige große programme schreiben will, der kann C++, Objective-C oder C# mit ihren unzähligen Bibliotheken verwenden. Selbst für Anfänger sind diese Sprachen besser geeignet, man kann problemlos an einem Nachmittag in C mit der SDL Bibliothek seinen ersten Pong Klon schreiben.

Nun lerne ich eben Objektive-C ;)
Kleine Randbemerkung, du musst deine C# Skills nicht wegschmeißen, man kann .NET Anwendungen auch auf OS X und Linux, iOS und Android schreiben:
http://www.mono-project.com/Main_Page
Natürlich ist das Ergebnis auch entsprechend nicht-Mac mäßig, aber immerhin. Und wer Cocoa Programme außerhalb von OS X schreiben will, der kann GNUStep benutzen:
http://www.gnustep.org
 
  • Like
Reaktionen: Mitglied 128076
Ich bin tatsächlich ein bisschen älter als BASIC, sozusagen ein EDV-Grufti. Mein Studium habe ich noch mit Rechenschiebern gemacht anstelle mit einem Taschenrechner oder gar einem LapTop. Weiß heute noch jemand was ein Rechenschieber ist?

MACaerer
 
Weiß heute noch jemand was ein Rechenschieber ist?
Ja ich. In der Berufslehre brauchten wir den. Nix mit Taschenrechnern. Die kamen erst auf mit Grundfunktionen wie + - : x fertig. Waren schweine teuer und in allen Prüfungen verboten.
 
Weiß heute noch jemand was ein Rechenschieber ist?
Ja, die haben wir noch im Gymnasium benutzt, um das Rechnen mit Logarithmen zu erlernen.

Meine ersten Erfahrungen mit BASIC machte ich auf einem Sharp Pocket Computer. Anschließend habe ich GFA Basic auf einem Amiga genutzt, das Amiga Basic (auch von Microsoft) war nicht so wirklich gut.
 
Ich habe u. a. auch GFA-Basic auf einem AtariST benutzt. Wusste gar nicht, dass es GFA-Basic auch für den Amiga gab.

MACaerer
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Sprache war es recht nett, und ich hatte es gekauft, weil es einen Compiler dafür gab, und so der Code halbwegs brauchbar war. Am Ende bin ich dann aber komplett auf Oberon gewechselt. A+L AG falls das jemanden noch etwas sagt.
 
Weiß heute noch jemand was ein Rechenschieber ist?

:):):) Im Grundstudium wurden wir von unserem Mathe-Prof gezwungen mit Rechenschieber zu arbeiten.

Und ob man es glaubt oder nicht: genau dieser Rechenschieber liegt noch heute bei mir im Schreibtisch und kommt gelegentlich zum Einsatz.
 
das Amiga Basic (auch von Microsoft) war nicht so wirklich gut.

Oh ja! Grausam. Das war Frustration pur, nachdem ich vom C64 auf den Amiga gewechselt hatte.
Aber Programmieren lernen (zumindest grundsätzliches Programmieren) kann man mit BASIC m.M.n. schon auch heute noch.
Sich erst eine IDE auszusuchen, zu installieren und sie zu verstehen, bevor man die erste Zeile Code schreiben kann, hat nichts mehr mit der Einfachheit von früher zu tun. Daher fallen für junge Programmierwillige solche Sachen wie Java usw. erstmal raus.
BASIC hat außerdem den Vorteil, an der Stelle stehen zu bleiben, wo der Fehler passiert. Schöne, alte Interpreter-Sprache!