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Magazin Gratis-Angebot von Spotify soll stark eingeschränkt werden

Das kann man dennoch nicht in einen Topf schmeißen.
Wenn mein Song nie im Radio gespielt wird aber dafür bei Spotify werde ich von der GEZ auch nie einen Cent sehen.
Dann wird es Zeit das die Künstler die von der GEZ und GEMA ihr Geld bekommen mal neu verhandeln ^^

Denn so wie ich ein Internet fähiges Gerät habe, könnte ich ihre Medien konsumieren.
 
Warum sollte man bezahlt werden wenn man nie abgespielt wird?
 
Warum sollte man bezahlt werden wenn man nie abgespielt wird?
Warum muss ich GEZ zahlen obwohl ich weder Radio höre noch auf den Öffentlich Sender etwas fernsehe?

Da zahlt man auch nur, den man könnte ja wenn man möchte.
 
Die Frage nur, wie sich das rechnen kann, wenn man sich mal gerade bei Spotify die horrenden Dauerverluste ansieht.
Ja, in der Anfangsphase kann es wohl nur mit Zuschüssen funktionieren. Mit zunehmender Nutzerzahl wird die Gewinnschwelle aber erreicht werden. Das ist wohl auch der Grund, warum Spotify trotz der anhaltenden Verluste immer wieder frisches Kapital bekommt.
Die Investoren wären schon längst abgesprungen, wenn sie ein totes Pferd reiten würden.

Die Musikindustrie versucht die anfängliche Durststrecke des neuen Modells auf die Kunden umzulegen. Das ist schäbig, denn die Einnahmen aus dem Einzelverkauf bleiben derzeit noch konstant. Somit ist das Flatrate-Modell als zusätzliche Einnahmequelle zu verstehen.
Wenn irgendwann das Flatrate-Modell das verbreitetere Modell ist, wird das Jammern verschwinden.
Für den Kunde ist es bis dahin fast zu spät sich zu wehren. Er wird bis dato von der Musikindustrie soweit auf die Monatspauschale geeicht sein, dass er in 10 Jahren immer noch glauben wird, dass die Künstler, Labels und Content Provider ohne die Bezahlung einer Monatspauschale keine gerechte Entlohnung bzw. keine Gewinne machen.
Für die Musikindustrie beginnen aber spätestens dann die fetten Jahre.
 
Und übernächstes Jahr stellt sich wieder heraus, dass es Absprachen zwischen den Apple und (nun) den Major Labels gab um Konkurrenzangebote weniger attraktiv erscheinen zu lassen...

Ich würde mich nicht wirklich wundern, wenn Apple Spotify mal "eben" aufkaufen würde ;-)
 
Schlecht für Spotify, gerade das werbefinazierte Angebot ist bei vielen beliebt.
Ich weiß gar nicht ob das so schlecht für Spotify wäre.

Klar für die Nutzerzahlen wäre es sehr schlecht. Da Spotify aber ja keinen Gewinn macht sondern Jahr für Jahr nur Verluste, sind die vielen Gratis-User evtl gar nicht so gesund für Spotify und eine kleinere Menge an zahlenden Usern bringt sie vielleicht endlich in die Gewinnzone.

Und dass Spotify Gewinne macht wäre wirklich wichtig an der Stelle, denn erst wenn da mal ein Punkt erreicht ist wo unterm Strich ein Plus rauskommt kann man ernsthaft mal darüber nachdenken auch mehr Geld zu den Künstlern zu schicken.
 
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Fände es klasse wenn mehr Leute sich ein Spotify Premium Abo holen würde, es würde Spotifys Marktposition stärken. AM kommt für mich nicht in Frage dafür ist iTunes auf dem Desktop (Windows) VIEL zu lahm.
 
Inwiefern zu lahm? Spielt es die Songs zu langsam ab? :p
 
Ich verstehe deinen Ärger schon und dennoch bleibt es dabei. Niemand wird gezwungen Musiker zu sein. Entweder man kommt mit dem Geschäftsmodell klar, macht sein eigenes oder lässt es bleiben. Kultur hin oder her. Wenn es nämlich um Kultur im Bereich Musik geht, hat für mich mit Sicherheit etwas anderes "Kultur" als bei dir. Von mir aus können die 99,9% des Kataloges bei Spotify streichen, wenn meine Musik drinnen bleibt, bei dir wird es andere Musik sein. Ich würde gerne mit meinen 10 Euro die von mir jeden Monat in Richtung Spotify fließen nämlich nur meinen Musikbereich/Genre Geld zufließen lassen und nicht einem Unternehmen, was dann von dem Geld nur Bruchstücke an meine gehörten Künstler überweist. Aber so ist das nunmal.

@ Lerendy

Besser hätte man es nicht zusammenfassen können!
Wenn alle Deine, die Musik betreffende, völlig ahnungslose Meinung hätten, würde es heute nicht annähernd so viele Künstler, Musik und Meisterwerke geben. Natürlich gibt es auch Ausschuss aber, um eine Floskel zu bemühen, "Kunst entsteht im Auge des Betrachters".

Was Du von Dir gibst, ist einfach nur egozentrisch und hat mit der Realität im Musikbusiness nun mal leider überhaupt nichts zu tun. Und Dir geht auch und vor allem total das Verständnis für kreative Prozesse ab. Bleib bei Deinem Bürojob oder was Du sonst so treibst.
 
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Welche Kunden? Also die, die umsonst ein Streamingangebot wahr nehmen, würde ich jetzt nicht als Kunden bezeichnen. Oder wird "etwas für eine gute Leistung bezahlen müssen" gleich mit "auf dem Sack gehen" gleichgestellt?

Wäre eine sehr bedenkliche - und nicht wirklich förderungswürdige - Einstellung.

Irgendwie nehme ich Dich erst seit AppleMusic war, aber seitdem hast Du schon einige Aussagen zu diesem Thema geäußert.
Was spricht eigentlich gegen die These, das manche Menschen solche (kostenlosen) Dienste nutzen und sich über Musik informieren?
Ich für meinen Teil kaufe sehr gerne Vinyl, habe aber nicht unbedingt wie früher Zeit bei Kaffee und Zigarette( heute nicht mehr vorstellbar) im Plattenladen zu sitzen und mir drei Stunden Musik anzuhören (kostenlos), um dann zu großer Freude des Besitzers einige dieser Platten käuflich zu erwerben. Oder es gibt Konzerte in der Nähe von Bands, die ich nicht kenne, und deren Musik ich mir vorher anhöre, um sie dann eventuell live zu sehen (gegen Bezahlung). Ich glaube, das Bands von meiner Art Musik kennenzulernen deutlich mehr profitieren! Hast Du Dich eigentlich mal gefragt, warum Bands immer mehr auf Tour gehen? Da gebe ich ja bei drei Konzerten mehr Geld aus, als Du mit diesem komischen AppleMusic.
 
Wieso ist es in Ordnung, wenn ein Anbieter versucht den maximalen Preis zu erzielen, wohin gegen es ganz schlimm und böse ist, wenn ich als Abnehmer versuche den niedrigsten Preis zu erreichen?
 
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Wenn alle Deine, die Musik betreffende, völlig ahnungslose Meinung hätten, würde es heute nicht annähernd so viele Künstler, Musik und Meisterwerke geben. Natürlich gibt es auch Ausschuss aber, um eine Floskel zu bemühen, "Kunst entsteht im Auge des Betrachters".

Was Du von Dir gibst, ist einfach nur egozentrisch und hat mit der Realität im Musikbusiness nun mal leider überhaupt nichts zu tun. Und Dir geht auch und vor allem total das Verständnis für kreative Prozesse ab. Bleib bei Deinem Bürojob oder was Du sonst so treibst.

Was soll die Anfeindung? Ich sage doch, jeder hat seinen Geschmack und hört seine Musik, ich finde es ja gut, wenn es viele verschiedene Genres gibt, nur sage ich, dass ich für mich selber die anderen nicht benötige und auch nicht dafür zahlen mag. Du zahlst doch auch nicht für Basketball, wenn du Fußball magst, oder? (Achtung Fiktiv)

Wieso darf ich mit meinem Bürojob, der keiner ist, nicht die Meinung vertreten, dass die Musikbranche eine Branche wie jede andere auch ist. Mit ihren speziellen Eigenheiten, der Unterwerfung des Marktes und der Wünsche von Kunden und Nichtkunden. Nur weil er "kreativer" ist als andere Branchen? Technikunternehmen, Dienstleister, Geschäfte,... müssen genau so auf ihre Art und Weise kreativ sein, sonst Bricht der Umsatz ein oder sie werden gleich ganz ersetzt. Also komm mir nicht mit die Musikbranche gehört geschützt. Sie hat auf Kosten von Musikliebhaber jahrelang gut gelebt und wer aufhört innovativ zu sein verschwindet vom Markt. Da sie aber noch da sind, müssen sie sich und auch ihre Künstler dem Markt anpassen und nicht der Markt Ihnen.
 
Inwiefern zu lahm? Spielt es die Songs zu langsam ab? :p

Nein aber wenn ich vom Store in die Bibliothek (oder umgekehrt) wechsle vergehen gefühlte 5-6 Sekunden, im Store irgendeine App anklicken und noch mal 2-4 Sekunden bis die Seite geladen ist, in iTunes nach Musik suchen dauert ebenfalls viel zu lange (1-3 Sekunden für eine einfache Suchanfrage) und auch das Lied selber braucht länger bis es endlich los spielt.

Selbst wenn ich jetzt nur die Funktionen in iTunes vergleiche die es auch in Spotify gibt ist Spotify bei mir VIEL schneller. Suchanfragen sind wie bei google instant..verstehe nicht warum iTunes mich da warten lässt.

Kommt mir fast so vor als hätte Apple da noch irgendwas im Hintergrund am laufen was an meinem ohnehin schon schwachen Internet zieht. Hab nur DSL 2000 aber diese Probleme habe ich nur mit iTunes von daher liegt das Problem wohl dort irgendwo.
 
Auf diese Aussagen muss man auch nie lange warten.
Sie kommen natürlich von Leuten, die überhaupt keine Ahnung vom Musikbusiness und Vertragsverhandlungen zwischen Freiberuflern und deren Vertragspartnern haben. Dass dies ein gänzlich anderes Spiel ist wie eine Gehaltsverhandlung zwischen einem Arbeitgeber und einem Angestellten, die allein schon durch tonnenweise arbeitsrechtliche, tarifrechtliche und sonstige gesetzlichen Vorgaben geregelt ist, sollte man wissen. Hier kann im Prinzip (fast) alles verhandelt werden, weil es nur sehr wenige rechtliche Vorgaben gibt.
Auch dass es da eine gewaltiges Machtgefällte zwischen einem Newcomer und einer Plattenfirma gibt, sollte vielleicht angekommen sein.
Man ist im Musikbusiness erst dann in einer halbwegs guten Verhandlungsposition, wenn man schon sehr erfolgreich ist. Mit einem neuen Musikprojekt, als Newcomer hast du quasi überhaupt keine Verhandlungsposition sondern musst mehr oder weniger das akzeptieren, was dir angeboten wird. DAS ist die Realität!
Bis zum ersten grösseren, nachhaltigen Erfolg ist das ein ziemlich einseitiges Verhältnis, in dem der Musiker recht wenig Möglichkeiten hat, seine Vorstellungen durchzusetzen. Und so gibt es halt die typischen Newcomerverträge und meist erst nach dem 3. Album kann man vielleicht mal erfolgreich nachverhandeln.
Wie heisst es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten!
Wenn man keine Ahnung von einem Geschäft und dessen Regeln hat, so sollte man nicht von aussen so einen Mist behaupten und mit seiner eigenen Welt vergleichen, die nach völlig anderen Regeln funktioniert!

Dass werbefinanzierte Streamingdienste abgeschafft werden, ist zunächst mal zu begrüssen, wie auch das jetzige Geschäftskonzept von Youtube abzuschaffen wäre, dass einzig auf Aneignung und Ausbeutung von Content ohne angemessene Vergütung beruht.
Dass das dem Konsumenten mit seiner umsonst Kultur nicht passt, ist verständlich, aber letztenendes zahlen hier nun seit gut zwei Jahrzehnten im stetig zunehmenden Masse die Lieferanten des Content dafür die Zeche, während die grossen Player des Internet, die Content Distributoren sich die Taschen vollmachen und den Erschaffern des Contents nur Peanuts anbieten, so wie das Spotify tut.
Allerdings ist da Apple auch nicht der Heiland sondern in der Ausbeuterskala nur etwas weniger dreist.
Man muss ihnen aber zu Gute halten, dass sie lange die Fahne immer für halbwegs akzeptable Rahmenbedingungen hochgehalten haben und erst mit Apple Music der erste grosse Schlag ins Gesicht mit den drei kostenlosen Probemonaten ohne jegliche Vergütung erfolgte.
Das nehme ich denen aber immer noch sehr übel, wenn man als milliardenschweres Unternehmen nicht bereit ist, die Promotion für den eigene Streamingdienst selbst zu zahlen sondern auch schon auf andere abzuwälzen, die bei dem Geschäftsmodel Streaming sowieso NIE eine halbwegs akzeptable Vergütung erhalten werden, denn sonst müssten solche Musik Flat Angebote eher 30-40€ im Monat kosten, was so nicht kommen wird,
Lange Rede, kurzer Sinn. Die Folgen dieser neuen Vertriebsmodelle werden so oder so zu negativen Effekten bei der Vielfalt führen und noch stärker Fokussierung auf schnell und einfach zu vermarktende Massenware hinaus laufen. Kulturverlust halt. Aber wir leben ja auch in einer Zeit des stetigen Kulturverfalls...
Ohne die zwei letzten Sätze wäre es ein schöner Kommentar.
 
Spotifys Verluste sind eher strategischer Natur und nicht ein Problem des Modells. Spotify befindet sich in einer massiven Expansionsphase und da schreibt man eigentlich immer Verluste, wenn es das Hauptstandbein der Firma ist.

Wenn alle Deine, die Musik betreffende, völlig ahnungslose Meinung hätten, würde es heute nicht annähernd so viele Künstler, Musik und Meisterwerke geben. Natürlich gibt es auch Ausschuss aber, um eine Floskel zu bemühen, "Kunst entsteht im Auge des Betrachters".

Was Du von Dir gibst, ist einfach nur egozentrisch und hat mit der Realität im Musikbusiness nun mal leider überhaupt nichts zu tun. Und Dir geht auch und vor allem total das Verständnis für kreative Prozesse ab. Bleib bei Deinem Bürojob oder was Du sonst so treibst.

Und wenn man deiner Argumentation folgt, muss jedem, der von sich selbst sagt ein Musiker zu sein, sofort ein Mindestgehalt von 3000 Euro ausgezahlt werden. Er ist ja schließlich Musiker und auch wenn niemand diese Musik hören will, so ist er doch Musiker. Die Leute sind zwar nicht bereit so viel Geld für Musik auszugeben aber das ist egal! Der Kunde hat es gefälligst zu bezahlen!


Als Künstler war man schon immer darauf angewiesen, dass man die Menschen erreicht. Das ist der Job des Künstlers. Erreicht er die Menschen nicht (der Kunde ist nicht daran interessiert so viel Geld für seine Musik, sein Bild oder seine Skulptur zu bezahlen damit er davon Leben kann), dann wird er zu seiner Lebzeiten eben kein gutes Leben haben. Das war schon immer so, das wird auch immer so sein.
Ein Vincent Van Gogh hat in seinem Leben nur ein Bild verkauft. Das war nicht schön, aber das Schicksal von Künstlern wenn sie die Menschen nicht erreichen.


Es gibt kein Grundrecht der kreativen Fraktion, dass das Volk X tausend Musiker + Musikindustrie zu finanzieren hat. Das glaubt die Industrie nur ganz gerne, weswegen dem Kunden vorgeworfen wird, dass er das Problem in der Gleichung ist.