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Frage zum RAM

Papa_Baer

Mutterapfel
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Hi.

Mein Macbooksoll nach 10 Jahren ersetzt werden. Rahmenbedingungen sind gesetzt.16 GB sollten für meine Bedürfnisse (bisschen Office,Bildbearbeitung,streamen) ausreichen. Nun habe ich aber auf Mydeals aber einen Post gelesen wo drin steht das 24 GB oder mehr in einem Macbook Air keinen Sinn machen weil die Leistung ja eh gedrosselt wird. Nun hatte ich überlegt statt 16 GB auf 24GB zu gehen um mit einer VM wie Parallels oder ähnlicher VM ein bisschen rumzuspielen. Also in dem Sinne um mal zu schauen was bei Windows neu ist oder um eine neue macOS Version zu testen. Da ich mich da nicht so auskenne wollte ich mal fragen was ihr von der Aussage haltet?Und wäre das bei einem Mac mini ebenso (wobei der ja einen Lüfter hat)?

Dazu kommen mir noch eine weitere fragen in den Sinn.

Ich brauch die VM nicht ständig. Aber den RAM den ich der VM zuweise bleibt ja dann auch für diese reserviert nehme ich an. Das heisst von beispielhaften 16 GB blieben dann noch 4 oder 8 GB übrig. Ist halt auch die Frage wie eine VM mit 4 GB RAM so läuft. Ist es da also ratsam lieber ein wenig mehr RAM zu nehmen grad wenn das Macbook wieder lange in Besitz bleiben soll?

Würde mich freuen wenn da jemand Licht ins dunkel bringen könnte.

LG

Link zum Kommentar habe füge ich bei.

 
Wird die virtuelle Umgebung geschlossen, ist das dafür benötigte RAM auch wieder frei. Ich betreibe Windows 11 unter Parallels z. B. mit 8 GB RAM.
 
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Es gibt einen lange bekannten Spruch:
Das einzige, was besser ist als RAM, ist noch mehr RAM.

Nimm soviel wie geht, aber so wenig wie nötig. 16GB ist jetzt die Minimalausstattung, mit der Macs ausgeliefert werden. Dreimal darfst Du raten, warum das so ist. Von daher sind 24GB fast das Geringste.
 
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Naja, aber man darf aber auch nicht vergessen, dass der genannte Spruch aus Zeiten stammt, als das Bootlaufwerk noch aus einer langsamen Festplatte bestand. Klar dass da der Speicher-Swap auf die langsame Festplatte eine spürbaren Einfluss auf die Performance hatte. Die heutigen Geräte mit einer NVME-SSD als Bootlaufwerk ereichen Datenraten bis zu 1000MB/s. Das sind Werte die noch vor einigen Jahren kaum der RAM erreichte. Der Performance-Einbruch durch Seitenauslagerung wegen zuwenig RAM dürfte heute nur noch wenig spürbar bzw. zumindest tolerierbar sein. Man darf auch nicht vergessen, dass Apple bei Speicherausrüstung ganz ordentlich preislich zulangt und daher sollte man sich schon sehr genau überlegen was man braucht und was nicht.
 
Danke erstmal für die Antworten. 👍🏻

Kosten/Nutzen wollen wohl überlegt sein. Allerdings kommt ein Neukauf in naher Zukunft eher nicht in Frage also von dem jetzigen Neukauf mal abgesehen. 😇

Wieviel RAM sollte man den für eine VM so ungefähr einplanen. Reichen 4 oder eher mit 8 GB planen. Vermutlich letzteres oder?
 
Ich hatte zuerst einen Mac mini M1 8GB/512GB. Mit dem bin ich durch mehrere laufende Programme (auch ein Intel-Anwendung) recht schnell an die Grenze gekommen. Da wurde der Mac mini trotz schneller SSD unerträglich langsam und praktisch nicht mehr bedienbar. Das war reproduzierbar.
Daher bin ich ganz schnell auf das damalige Maximum umgestiegen also 16GB/512GB. Der läuft hier heute noch in der gleichen Konstellation, ohne daß es jemals wieder zu diesem Problem gekommen ist.

Auf dem läuft in VMware Fusion (ist ja kostenlos) eine Windows 11 Pro ARM Version problemlos parallel. Es sind zwar ein paar Windows-ARM Programme installiert, aber auch ein paar Intel-Programme, die schon zäher als auf einer echten Intel Hardware laufen, da das ja vom Windows ARM emuliert werden muß. Und es ist nicht nur RAM, was Windows da benötigt, es müssen auch genug Cores der VM zugeordnet werden, sonst wird es zäh. Ich muß aber sagen, daß z.B. das Windows Update vom November für 25H2 in dieser VM ähnlich lange brauchte wie nebenan auf einer Windows 11 Intel-VM auf einem Proxmox Hypervisor auf einem Lenovo Tiny PC mit Intel Core i5-8400T (also schon einige Generationen auf dem Buckel). Dort hat die Windows VM auch vier Cores zugeteilt bekommen und auch 8GB RAM wie unter VMware Fusion die ARM-VM.
Der Lüfter beim Lenovo wird dann hörbar, obwohl der im Vergleich schon recht leise ist, beim Mac mini M1 nicht (den habe ich bisher nie hörbar zum Laufen bekommen, er bleibt bei ca. 1700U/min).
 
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Naja, aber man darf aber auch nicht vergessen, dass der genannte Spruch aus Zeiten stammt, als das Bootlaufwerk noch aus einer langsamen Festplatte bestand. Klar dass da der Speicher-Swap auf die langsame Festplatte eine spürbaren Einfluss auf die Performance hatte. Die heutigen Geräte mit einer NVME-SSD als Bootlaufwerk ereichen Datenraten bis zu 1000MB/s. Das sind Werte die noch vor einigen Jahren kaum der RAM erreichte. Der Performance-Einbruch durch Seitenauslagerung wegen zuwenig RAM dürfte heute nur noch wenig spürbar bzw. zumindest tolerierbar sein. Man darf auch nicht vergessen, dass Apple bei Speicherausrüstung ganz ordentlich preislich zulangt und daher sollte man sich schon sehr genau überlegen was man braucht und was nicht.
Naja. Moderne SSD sind sogar noch viel schneller, aber Apple langt ja gerade auch bei SSD ordentlich zu, so dass Dein Argument entkräftet wird. Wieviel RAM Papa_Baer braucht wissen wir nicht genau, aber aus den Beschreibungen aus seinem ersten Post kann man schließen, dass er mit 16 GB locker auskommen sollte. Das Nutzungsprofil sowie die Anforderungen moderner Software können sich aber ändern, und dann ist man mit mehr RAM natürlich zukunftssicherer vor allem auf eine so lange Sicht wie 10 Jahre. Und 16 GB sind ja auch gerade das Minimum für Apple Intelligence. In Zukunft dürften die Anforderungen eher höher werden. Ich würde daher doch zum Modell mir 24 GB raten oder einen schnelleren Wechsel in Betracht ziehen.
 
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Mydeals aber einen Post gelesen wo drin steht das 24 GB oder mehr in einem Macbook Air keinen Sinn machen weil die Leistung ja eh gedrosselt wird
Mydealz ist ja nicht gerade bekannt dafür, Hardwarespezialisten zu sein. Das ist halt ne Schnäppchenplattform.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, 24GB sind selbst am "einfachen" M4 kein Problem, und ja, ich hab selten auch ne VM an. 8GB würd ich aber einer Windows VM schon gönnen, evtl auch mehr.(je nach Anwendungen). Ich nutz UTM dafür.
 
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Kommt auch drauf an, wie man so arbeitet.
Ich bin ja so ein RAM-Rumschlamper..
Bei mir sind einfach ständig quasi alle Programme offen mit denen ich so arbeite.
Also diverser Research mit zig Youtube Videos in Safari, das frisst bei mir schon regelmäßig RAM im zweistelligen Bereich, Programme aus der Adobe-Suite, DEVONthink, Notability, diverse Textdokumente, Tidal, Bilder.. Jetzt grad summiert sich das auf knapp 50GB RAM..
Ich wechsle halt viel zwischen den Programmen hin und her und hab keine Lust die ständig zu schließen und wieder zu öffnen.
Alles bleibt offen, ich hab ein Dutzend virtuelle Bildschirme wo ich das Zeug hin verteile, so dass es übersichtlich ist und ich fahr den Rechner nie runter.
Also hab ich mir die 64GB RAM gegönnt. Reine Bequemlichkeit. Ich käme vmtl auch mit der Hälfte aus, aber dann müsste ich vmtl öfter mal Zeug zumachen und wieder aufmachen.
Mir ist's das wert. Ist halt auch mein Arbeitsgerät, von der Steuer abgesetzt, die paar hundert Euros spielen dann keine große Rolle.
Von daher würde ich immer eher zur etwas größeren Variante tendieren, aber letztlich ist das eine Frage des eigenen Anspruchs und des Geldbeutels. Und er Frage wie oft man seine Geräte wechselt. Mein M1 Studio Mac läuft ja jetzt schon ein paar Jahre und wird sicher auch noch mal 3-5 Jahre machen. Da limitiert halt nix mehr bei meinen Anwendungen.
Wenn man aber ständig neues Gear kauft, kann man auch mit den kleineren Ausstattung so weit kommen, bis man merkt, dass man an Limits kommt und dann eben ersetzen..
 
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Wieviel RAM sollte man den für eine VM so ungefähr einplanen. Reichen 4 oder eher mit 8 GB planen. Vermutlich letzteres oder?
Microsoft gibt für Windows 11 mindestens 4 GB RAM an:
Aber ob dies wirklich Spaß macht? 8 GB RAM für Windows 11 ist sicher nicht verkehrt. Ich verwende 8 - 16 GB RAM für ein virtuelles Windows 11 Testsystem.
 
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Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. 👍🏻

Bin jetzt zum Entschluss zu kommen das ich je nach unabhängig vom Gerät (Wahl fällt zwischen MacMini und MacBook Air) auf jeden Fall 24 GB RAM nehme. Beim Speicher könnte ich ja beim MacMini ja noch etwas sparen wenn ich 512 GB Speicher statt 1 TB nehme.

Zu Windows 11. Das soll ja was Systemanforderungen angeht ja höher sein als bei Windows 10. Würde es Sinn machen da eher auf Windows 10 zu gehen? Vermutlich nicht oder da es wohl demnächst keine Sicherheitsupdates mehr geben solle bzw. nur nach Registrierung.

Aber da der RAM ja anscheinend nur bei aktiver Nutzung reserviert wird dürfte der obige Gedanke ja auch bezüglich Windows 10 bzw. 11 auch hinfällig sein. 8-10 GB RAM für die VM und der Rest für macOS sollten ja bei meiner Nutzung für beide Betriebssysteme ausreichend sein für eine ordentliche Leistung.
 
Würde es Sinn machen da eher auf Windows 10 zu gehen? Vermutlich nicht oder da es wohl demnächst keine Sicherheitsupdates mehr geben solle bzw. nur nach Registrierung.
Windows 10 mit Registrierung erhält man als Privatnutzer noch Updates bis Oktober 2026. Ist nicht mehr lange bis dahin. Soll es unbedingt Windows 10 werden, dann wäre Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 eine Option. Da gibt es Updates bis Januar 2032. Allerdings weiß ich nicht, ob man da als Privatperson so eine Lizenz erhält und wie teuer die dann wäre. Möglicherweise ist die teuer als der zusätzliche RAM.
So neben bei: Da fragt man sich doch als Laie, wenn Microsoft Windows 10 ohnehin bis 2032 pflegen muss, wieso dann nicht gleich für alle? Aber glücklicherweise muss ich ja nicht alles verstehen. ;)
 
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Da fragt man sich doch als Laie, wenn Microsoft Windows 10 ohnehin bis 2032 pflegen muss, wieso dann nicht gleich für alle?
Man fragt sich vor allem als Fachmann, wieso es toll ist, wenn Apple "alte Zöpfe" regelmäßig abschneidet, seine (übersichtliche) Hardware maximal 10 Jahre unterstützt und dann einfach gar nicht mehr, aber die Welle der Empörung bei Microsoft derart groß ist, wenn sie die das auch zum ersten Mal in Jahrzehnten machen, dass sie sich gezwungen sehen, ein weiteres Jahr kostenlosen (!) Support zu geben.

Wo kommen wir denn da hin, wenn im Jahre 2025 PCs plötzlich auch ein TPM oder HSM haben müssen, damit Windows läuft. So eine "Elektroschrotterzeugung" muss man allein aus ökologischen Gründen verhindern, schliesslich kann man ja sonst den fast neuen 15 Jahre alten Laptop nicht mehr nutzen.

Ganz anders die Apple-HSMs, die freie Werkstätten so zuverlässig abgeschossen haben, dass es praktisch keine mehr gibt und die von der EU gezwungen werden mussten, zu horrenden Preisen zumindest theoretisch Reparaturmöglichkeiten für Dritte zu eröffnen. Aber hey, das dient alles unserer Sicherheit. Dankenswerter Weise kauft der durchschnittliche Apple-Jünger aber eh' alle zwei Jahre neue HW, denn "man kann ja nie wissen" und "da ist das Gerät noch was wert" und sonnt sich ansonsten in ökologischem Wohlbefinden mit Mutter Natur auf dem Dach des Apple-Campus.

Und wieso nicht für alle? Weil "alle" ihre Windows Lizenz für 15€ beim Lizenzenschieber kaufen und nicht fünfstellige Beträge für LTS zahlen. Linux LTS gibt's übrigens auch länger als fünf Jahre nur für ähnliche Beträge. Bei Apple gibt's selbst gegen Geld keine solchen Lizenzen. Oder eine Roadmap. Eigentlich völlig unverständlich, dass nicht mehr OEMs Carplay als alleiniges Betriebssystem in ihren Autos einsetzen wollen 🙄

Aber auf ein totes Pferd zu setzen hat eher wenig Sinn, da könntest Du auch gleich einen Intel-Mac dazunehmen, der direkt Windows 10 auf der Hardware laufen lassen kann.
Oder überlegen, ob ein Mac das richtige Arbeitsgerät ist, wenn dessen Dimensionierung anscheinend im wesentlichen von den Hardwareanforderungen von Windows abhängt?!
 
Der Schritt auf Windows 10 zu gehen macht überhaupt keinen Sinn. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen das ein Windows 11 in einer Paralles VM mit 8GB RAM mit Lexware Buchhaltung, Windows Office, Remote Desktop und 2-3 Webanwendungen im Edge Brower sehr gut läuft.

Edit: Das ganze auf einem MBA M3 mit 16 GB RAM
 
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