Valou
Rhode Island Greening
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Weil ich nichts zu verbergen habe, verbitte ich es mir vom Staat überwacht und unter Generalverdacht gestellt zu werden.
Guido Westerwelle, FDP Parteitagsrede am 15.05.2009 (Frei zitiert)
Weil ich nichts zu verbergen habe, verbitte ich es mir vom Staat überwacht und unter Generalverdacht gestellt zu werden.
Aha, na das sind ja tolle Experten beim BKA! Wir haben in der Firma selbst einen Root-Server, auf dem wir Kundenseiten hosten. 150 Domains teilen sich 1 IP!
Würde also einer unserer Kunden fragwürdiges Material bereitstellen, wären alle 150 Domains betroffen.[…]
Es wird nach meiner Auffassung nur das DNS der entsprechenden vermeintlich bösen Domain umgebogen.
.via E-Mail schrieb:Guten Tag Patrick Heppler,
vielen Dank für Ihre Frage an Herrn Kauder über abgeordnetenwatch.de.
Um die Lesbarkeit und Akzeptanz von abgeordnetenwatch.de zu
gewährleisten, sollen Fragen eine Länge von 2000 Zeichen nicht
überschreiten. Ihre Frage übersteigt leider die maximale Zeichenzahl von
2000 Zeichen, deshalb können wir Ihre Frage nicht auf abgeordnetenwatch.de
veröffentlichen, auch nicht als mehrteilige Nachricht.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie abgeordnetenwatch.de
weiterhin nutzen.
Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex
Mit freundlichen Grüßen,
Fabian Hanneforth
(abgeordnetenwatch.de)
--
Unsere Kontaktdaten:
www.abgeordnetenwatch.de/impressum
-------- Original-Nachricht --------
Thema: Demokratie und Bürgerrechte
Sehr geehrter Herr Kauder,
wie stehen Sie zu der geplanten Internetsperre?
Frau von der Leyen und andere Befürworter dieser Internetsperre zeigen
sich bisher sehr beratungsresistent.
Ich selbst arbeite in der Internetbranche und bin 24/7 online.
Eine Sperre auf DNS Ebene bewirkt rein gar nichts. Den DNS Eintrag in der
Netzwerkverbindung kann selbst ein Laie innerhalb weniger Sekunden ändern
und über einen DNS ausserhalb der BRD surfen, mit dessen Provider kein
BKA-Vertrag besteht.
Das einfache ausblenden schütz keine Kinder, nicht ein einziges! Dabei
würde eine E-Mail, ein Anruf oder ein Fax ausreichen um die entsprechende
Seite komplett vom Netz zu nehmen.
Die Server stehen alle, allein schon wegen der Anbindung an schnelle
Carrier, in USA, Australien und Westeuropa. In all diesen Staaten gibt es
klare Gesetze gegen den Missbrauch von Kindern. Eine schnelle,
unbürokratische Abwicklung wäre durchaus realisierbar.
Das eine solche Löschung innerhalb kürzester Zeit durchführbar ist, hat
das BMI ja bereits eindrucksvoll bewiesen.
http://www.basicthinking.de/blog/20...atirische-sperrseite-vom-netz/comment-page-1/
Wieso sollen also Seiten, die den Missbrauch von Kindern dokumentieren,
erst umständlich vom BKA erfasst werden, dann durch die Provider in eine,
erwiesenermaßen, nutzlose DNS Sperre eingetragen werden, wenn ein kurze
E-Mail an den Provider reicht, um die Seite dauerhaft zu löschen und die
Daten des Urhebers zu ermitteln um dann ein Strafverfahren einleiten zu
können?
Mit freundlichen Grüßen
Patrick Heppler
PS: Frau von der Leyen und ihre Befürworter sollten sich mal die
Definition von Pornografie erklären lassen und dann überlegen ob sie den
Missbrauch von Kindern wirklich als Kinder"pornografie" bezeichnen sollten!

via E-Mail schrieb:Guten Tag Patrick Heppler,
vielen Dank für Ihre Frage an Herrn Kauder über abgeordnetenwatch.de.
Um die Lesbarkeit und Akzeptanz von abgeordnetenwatch.de zu
gewährleisten, sollen Fragen eine Länge von 2000 Zeichen nicht
überschreiten. Ihre Frage übersteigt leider die maximale Zeichenzahl von
2000 Zeichen, deshalb können wir Ihre Frage nicht auf abgeordnetenwatch.de
veröffentlichen, auch nicht als mehrteilige Nachricht.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie abgeordnetenwatch.de
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Mit freundlichen Grüßen,
Fabian Hanneforth
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Thema: Demokratie und Bürgerrechte
Sehr geehrter Herr Kauder,
noch eine Anmerkung zu meiner vorangegangen Frage bezüglich
Internetsperren.
Ich las gerade eine Antwort zu diesem Thema von ihrem Kollegen Manfred
Grund.
Auszug:
"Entgegen Ihrer Eingangsbemerkung kann ich zu den technischen Aufwendungen
kaum Ausführungen machen. Dafür sind die Beamten und zusätzlich
beauftragten Experten beim Bundeskriminalamt sowie die Beschäftigten der
Telekommunikationsfirmen kompetent. Bei der Sperrliste werden IP-Adressen
geblockt. Es kann nach meinem Verständnis damit keine andere Seite
betroffen sein, weil jedes Angebot eben eineindeutig über die individuelle
IP identifizierbar ist."
Wenn diese Aussage, bezüglich der IP-Adressen, tatsächlich von Beamten
des BKA getroffen wurde, sollten diese doch bitte eine Fortbildung zum
Thema Netzwerktopologie machen.
Ich betreue selbst einen Internetserver. Auf diesem Server sind 150
Domains mit unterschiedlichsten Projekten und Portalen gelagert. Der Server
hat aber nur eine einzige IP-Adresse.
Gesetz dem Fall einer unserer Kunden würde, wenn auch zu unrecht, auf die
Sperrliste gesetzt und die IP gesperrt, wären 149 unschuldige Kunden davon
betroffen!
Und wir sind nur ein kleiner Anbieter, der ausschliesslich Kundenprojekte
hostet, die auch durch uns technisch und grafisch umgesetzt wurden. Bei
großen Providern teilen sich teilweise mehrere tausend Kunden einen Server
und somit eine IP-Adresse!
Die Politik sollte sich dahingehend noch mal von richtigen Experten
beraten lassen.
Mit freundliche Grüßen
Patrick Heppler


Ach mit einem kleinen Progrämmchen, welches die /etc/hosts ein wenig manipuliert geht das auch. Ich bin sicher, daß da noch was kommt wo es genau darum geht, daß ein Virus anfängt Rechner in Massen auf die STOPP! Seiten umzuleiten.[…]wie war das doch gleich mit dem BotNet-Client der fixer Domains registrieren konnte, als die Dinger abzuschalten waren: http://www.heise.de/security/Botnetz-wiederauferstanden--/news/meldung/119703
[…]
Wie ich oben schon schrub: wir nähern uns Brazil und es wird ein paar »Tuttles« (zunehmend mehr) geben, die das Leitungsnetz in ihrem Sinne kurzschliessen können. Bis zu dem Punkt an dem wir unser Spielzeug abgeschaltet bekommen und wieder in der Steinzeit aufwachen.[…]
The 13th floor (1999)Jason Whitney/Jerry Ashton: Hey! What'd you do to the world?
Douglas Hall: Turned it off.
Wenn die Kürzung den ursprünglichen Sinn der Anfrage entstellt würde ich das mal sehr deutlich publik machen!Jetzt fängt abgeordnetenwatch.de auch schon an Fragen zu Zensieren![…]
Wenn die Kürzung den ursprünglichen Sinn der Anfrage entstellt würde ich das mal sehr deutlich publik machen!
Wenn die Kürzung den ursprünglichen Sinn der Anfrage entstellt würde ich das mal sehr deutlich publik machen!
Gruß Pepi
via E-Mail schrieb:Guten Tag Patrick Heppler,
vielen Dank für Ihre Frage an Herrn Wiefelspütz über
abgeordnetenwatch.de. Da von Herrn Wiefelspütz auf thematisch
ähnliche/gleiche Mails bereits erschöpfend geantwortet wurde, fällt Ihre
Mail in die Kategorie "unangemessen viele Fragen" bzw. Massenmail.
Eine Fragenflut zu einem Thema wäre kontraproduktiv für die Lesbarkeit
und die Akzeptanz unserer Seite durch andere Nutzer und die Abgeordneten.
Wenn Sie dennoch weiter über das von Ihnen angesprochene Thema diskutieren
möchten, dann wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Wiefelspütz.
Wir werden Herrn Wiefelspütz Ihre Nachricht aber zur Kenntnisnahme
weiterleiten (aus Datenschutzgründen ohne Ihre e-Mail-Adresse).
Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex
Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Zimmermann
(abgeordnetenwatch.de)
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Thema: Demokratie und Bürgerrechte
Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz,
von einem Richter a.D. und Mitglied des Bundestags hätte ich eine
kindische Antwort wie diese nicht erwartet:
Zitat:
"Sehr geehrter Herr ,
was soll denn ein "Computer" sein, was soll "Internet" sein?
Ich habe diese Begriffe noch nie gehört oder gelesen. Ich stamme nämlich
aus dem vergangenen Jahrtausend.
DNS, TLD, GAGA, GOGO, TRALAFITTI oder was?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB"
Aber da sie sich ja offensichtlich mit DNS und TLD auskennen, dürfte
ihnen ja auch bekannt sein, das die geplante Sperre auf Basis der
IP-Adresse erfolgt.
Da ich selbst einen Server betreue, weiß ich das hinter einer einzigen IP
mehrere tausend Domains stecken können.
Wenn nun ein Kunde eines großen Anbieters, wie etwa 1und1 oder Strato
(ich nenne diese beiden, da sie zu den größten Hostinganbietern
gehören), eine fragwürdige Seite online stellt, wird die IP des Servers
gesperrt.
Dadurch werden tausende legale Seiten gesperrt, weil sie das Pech haben,
physikalisch auf dem gleichen Server zu liegen.
Das kann wohl nicht im Sinne des Erfinders sein!
Dabei würde eine einzige E-Mail an den Provider reichen, um die Seite
dauerhaft, durch physikalisches löschen der Daten, vom Netz zu nehmen.
Gleichzeitig erhielte das BKA die Daten des Urhebers um ein entsprechendes
Strafverfahren einzuleiten.
Das BMI hat bei einer satirischen Seite ja bereits vorgemacht, wie schnell
eine Seite aus dem Netz verschwinden kann!
Wozu also der Aufwand, vom BKA eine Liste erstellen zu lassen, diese dann
den Providern zu übermitteln und die Seiten in eine, erwiesenermaßen
nutzlose, DNS Sperre eintragen zu lassen?
MfG
Patrick Heppler

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