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Magazin Ehemaliger Chef von General Motors: „Apple hat keine Ahnung, in was sie sich da hineinbegeben“

Erschreckend wieviele konservative Menschen hier ihre grauen Gedanken zu Tage tragen und damit Produkte schlecht reden die es noch gar nicht gibt.

Nur weil man eine Technologie wie ein selbstfahrendes Auto in den Kontext der gesellschaftlichen Strukturen setzt, hat man dadurch nicht direkt graue Gedanken. Im Gegenzug könnte man auch Menschen, die bei jeder Pressemeldung direkt große Umbrüche in kurzer Zeit erwarten, als Naiv bezeichnen.

Über die Technologie wissen wir halt nicht viel und können nur mutmaßen wozu sie im Stande ist. Worüber wir aber was wissen ist unsere Gesellschaft und die dementsprechenden Vorgänge in ihr.
In diesem Kontext spielt die Gesetzgebung durchaus eine Rolle. Wer zahlt dafür wenn ein autonomes Auto ein kleines Kind anfährt? Selbst wenn man da festlegt: der Fahrer, wird der Fahrer im Fall des Falles sofort mit allem was ihm zur Verfügung steht (Presse, Verklagen usw. ) gegen den Hersteller des Autos Vorgehen.
Das kann man auch schön mit dem Airbus vergleichen. Wenn der vom Himmel fällt, rollt sofort die Klagewelle über die Fluggesellschaft drüber und die wird ihrerseits wieder alles tun um dem Flugzeug die Schuld zu geben.

Das würde jeder von uns machen wenn er als Familienvater in ein autonomes Fahrzeug einsteigt und als Totschläger wieder aussteigt. Auf die Idee die Schuld eines Taxifahrers auf sich zu nehmen, weil man als Passagier mit im Auto saß, käme ja auch niemand.

Die Versicherungs und Gesetzeslage in Deutschland wird komplett autonomes Fahren noch sehr lange verhindern. Assistenzsysteme die überprüfen ob der Fahrer physisch und psychisch vorhanden ist, sind da in absehbarer Zukunft viel wahrscheinlicher. Wobei das natürlich bis zu einem gewissen Grad eine trügerische Sicherheit ist. Wie soll ich wissen ob ein autonomes Fahrzeug die nächste Kurve passend nimmt. Das Zeitfenster zum Eingreifen ist da sehr sehr kurz, zeitgleich hat man spätestens ab der 100. Fahrt nicht mehr alles mit 100%iger Aufmerksamkeit im Blick. Diese Konzentrationsfähigkeit hat bei längeren Strecken kein Mensch.
 
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Reaktionen: quiddjes
Ich kann für den Bereich Luftfahrt sprechen und nur vor einem Vergleich des autonomen Starten/Fliegen/Landen mit Bezug auf autonomes Fahren eines PKWs warnen. Ich spreche dabei Systeme wie GPS, ILS, LOM, VOR, ACAS/TCAS, .. Landekurvensender, Gleitwegsender (Starten/Landen) ... an, alles System die standardisiert sind und in jedem Verkehrs-Lfz verbaut sind (westliche Lfz). Zudem gibt es eine abdeckende Infrastruktur von Sende-/Empfangsmasten und als letzte und auch kontrollierende Instanz die Flugsicherung.
Diese Systeme und Institutionen sind die Basis, hinzukommen komplexe interne System wie min zweifach redundante Rechner und natürlich die Eingabe eines Flugplans über sog. Waypoints. Was man nicht vergessen darf, im Cockpit eines Lfz sitzen zwei Piloten!

Das autonome Fahren eines Autos ist weit mehr komplex, als es gern verstanden wird. Und dabei wurde die rechtliche Frage noch nicht abschließend erörtert, das betrifft nicht allein Deutschland.
So müsste jede Straße in Deutschland exakt vermessen, jede Fahrspur auf den Millimeter genau bekannt und jedes Verkehrszeichen mit exakter Position verfügbar sein. Dann kommen noch Baustellen, Unfälle, Verkehrsbehinderungen dazu ... Man kann die Grundlagen schaffen, aber mit der derzeitigen Technik ist ein autonomes Fahren nicht machbar. Schaue ich mir meinen Firmenwagen an und würde ich auf das Navi und die automatische Geschwindigkeitserkennung vertrauen, wäre mein Führerschein längst in Obhut staatlicher Behörden. Ich könnte noch das Automatische Bremssystem anführen, welches via Radar funktioniert und notfalls abbremsen sollte, zu oft musste ich auf Autobahnen bereits selbst abbremsen, da das System den Abstand und/oder die Maßnahme falsch berechnet hat.
 
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Für das Unfallopfer ist es auch zweitrangig, ob Mensch oder Maschine "Schuld" ist.
Man unterscheidet dann aber ob ein einziger Mensch zu blöd war oder ob der Vorwurf dann generell gegen einen Konzern geht. ;)

Im Moment können Unfälle passieren wie Sand am Meer. Kaum einer kann Audi verklagen. Das wäre dann anders.

UND ich hoffe bis dahin bin ich nicht mehr Mobil und Sitze in meinem Schaukelstuhl.
 
Hm ist das nur bei mir so? Der Text läuft hinter die Box "Aktuelles aus dem Magazin".
Ja aber nur im Zoom. Apfeltalk programmiert die Site leider nicht so, dass diese auch von Applegeräten wie dem iPad ordentlich gelesen werden kann. Ist seit IOS 8 so.
Hat aber nix mit dem Thema zu tun.
 
Ja aber nur im Zoom. Apfeltalk programmiert die Site leider nicht so, dass diese auch von Applegeräten wie dem iPad ordentlich gelesen werden kann. Ist seit IOS 8 so.
Hat aber nix mit dem Thema zu tun.

Das ist Quatsch, ich sitze am Desktoprechner und bin ja auch nicht der einzige der das Problem hat. Hat auch nix mit Zoom zu tuen sondern mit den gestrigen Umstellungen. Ist inzwischen ja auch behoben.
 
Das selbe hätte doch 2006 jede x beliebige Manager von Nokia & co gesagt, wenn sie über das iPhone gesprochen hätten.

Dem GM Manager geht der Arsch einfach auf Grundeis beim Gedanken daran, dass eine inovative Firma kommt und die verkrusteten Strukturen in der Autobranche aufbricht. Kann ich auch verstehen.
Das macht bereits Tesla. Nur haben die ihre Milliarden nur fürs Auto aufgewendet und nicht das Risiko eines Gesamtkonzerns eingesetzt.
Wenn Apple ein eigenes Auto bauen wollte müßten die sehr viel Know How besitzen, dann sehr viele Patente beachten und Lizenzen bezahlen sowie die vielen gestzlichen Vorgaben der USA und EU sowie weiterer Märkte beachten.

Ich denke das wird eher eine Prototyp entwicklung sein um dann komponenten hieraus zu verkaufen. Siemens ist in den 1980ern auch in die Entwicklung und Produktion von Automotive Electronic Components eingestiegen, sehr erfolgreich. Der Elechtonic Anteil wird beim Auto um einige Prozente steigen in Zukunft.
 
Ich kann für den Bereich Luftfahrt sprechen und nur vor einem Vergleich des autonomen Starten/Fliegen/Landen mit Bezug auf autonomes Fahren eines PKWs warnen. Ich spreche dabei Systeme wie GPS, ILS, LOM, VOR, ACAS/TCAS, .. Landekurvensender, Gleitwegsender (Starten/Landen) ... an, alles System die standardisiert sind und in jedem Verkehrs-Lfz verbaut sind (westliche Lfz). Zudem gibt es eine abdeckende Infrastruktur von Sende-/Empfangsmasten und als letzte und auch kontrollierende Instanz die Flugsicherung.
Diese Systeme und Institutionen sind die Basis, hinzukommen komplexe interne System wie min zweifach redundante Rechner und natürlich die Eingabe eines Flugplans über sog. Waypoints. Was man nicht vergessen darf, im Cockpit eines Lfz sitzen zwei Piloten!

Das autonome Fahren eines Autos ist weit mehr komplex, als es gern verstanden wird. Und dabei wurde die rechtliche Frage noch nicht abschließend erörtert, das betrifft nicht allein Deutschland.
So müsste jede Straße in Deutschland exakt vermessen, jede Fahrspur auf den Millimeter genau bekannt und jedes Verkehrszeichen mit exakter Position verfügbar sein. Dann kommen noch Baustellen, Unfälle, Verkehrsbehinderungen dazu ... Man kann die Grundlagen schaffen, aber mit der derzeitigen Technik ist ein autonomes Fahren nicht machbar. Schaue ich mir meinen Firmenwagen an und würde ich auf das Navi und die automatische Geschwindigkeitserkennung vertrauen, wäre mein Führerschein längst in Obhut staatlicher Behörden. Ich könnte noch das Automatische Bremssystem anführen, welches via Radar funktioniert und notfalls abbremsen sollte, zu oft musste ich auf Autobahnen bereits selbst abbremsen, da das System den Abstand und/oder die Maßnahme falsch berechnet hat.
Genau so sieht es aus.
Dazu kommt, wenn ein Flugzeug während des Fluges mal 100 Meter vom Kurs abweicht passiert in 12 km Höhe erstmal nichts. Bei einem PKW auf der Straße machen 2 Meter Abweichung den Unterschied zwischen Asphalt und Straßengraben.
Es ist sicher nicht unmöglich, aber extrem kompliziert. Und letztlich ist die Maschine auch nur so gut, wie der Mensch, der sie programmiert hat.
 
Genau so sieht es aus.
Dazu kommt, wenn ein Flugzeug während des Fluges mal 100 Meter vom Kurs abweicht passiert in 12 km Höhe erstmal nichts. Bei einem PKW auf der Straße machen 2 Meter Abweichung den Unterschied zwischen Asphalt und Straßengraben.
Es ist sicher nicht unmöglich, aber extrem kompliziert. Und letztlich ist die Maschine auch nur so gut, wie der Mensch, der sie programmiert hat.

Wieso haben so viele Leute ein Problem damit, dass Maschinen gewisse Aufgaben besser erledigen können als Menschen? Ein Auto auf der Strasse automatisch in der Spur zu halten funktioniert seit Jahren zuverlässig. Zuverlässiger, als es ein Mensch je könnte weil die Automatik niemals müde wird und schon gar nicht auf die blöde Idee kommt während der Fahrt eine super wichtige SMS zu tippen.
 
Wieso haben so viele Leute ein Problem damit, dass Maschinen gewisse Aufgaben besser erledigen können als Menschen?

Eben weil sie es im Falle des Autofahrens nicht können und auf absehbare Zeit auch nicht können werden. Es ist ein gewaltiger Unterschied ob ein Fahrzeug unter kontrollierten Umständen geradeaus fahren kann oder ob es sich autonom bewegt und auch in kritischen Situationen die richtigen "Entscheidungen" trifft.

Es wäre wie zu behaupten das auch ein Sechsjähriger Autofahren kann wenn er in der Lage ist aufs Gas zu drücken und das Lenkrad gerade zu halten.
 
Die meisten kritischen Situationen entstehen ja dadurch, dass andere Verkehrsteilnehmer falsch reagieren, nicht aufpassen oder rücksichtslos Fahren. Diese Probleme kann man mit autonomen fahren abstellen.

Zudem reagieren die meisten Autofahrer auf Gefahrensituationen sowieso falsch (Draufhalten, verkrampfen, teilweise "Augen zu")
 
Wieso haben so viele Leute ein Problem damit, dass Maschinen gewisse Aufgaben besser erledigen können als Menschen? Ein Auto auf der Strasse automatisch in der Spur zu halten funktioniert seit Jahren zuverlässig. Zuverlässiger, als es ein Mensch je könnte weil die Automatik niemals müde wird und schon gar nicht auf die blöde Idee kommt während der Fahrt eine super wichtige SMS zu tippen.
Hast Du meinen Text verstanden?
Ich schreibe doch, dass es sicher nicht unmöglich ist.
Spurhalteassistenten funktionieren dann zuverlässig, wenn die Kamera bzw. der Sensor zuverlässig funktioniert. Da reicht es schon aus, wenn bestimmte Umweltbedingungen wie Schmutz o.ä. die Funktion beeinträchtigen. Ich weiß das aus Erfahrung. Es gibt Situationen, in denen die Assistenzsysteme nicht perfekt funktionieren.
Wie oft hat mein Abstandswarner schon gepiept, nur weil irgendein größeres Flugobjekt vorbeiflog...
Machmal schlägt auch der Spurassi nicht an, weil evtl. das Sichtfeld der Kamera verschmutzt ist...

Mein Leben möchte ich dieser Technik zumindest heute noch nicht anvertrauen.
 
Eins steht fets, Elektroautos werden den eingefahren und kaum noch entwicklungsfähigen Markt der Benzin und Dieselautos mächtig durcheinander würfeln.
Die Entwiclung von Verbrennungsotoren ist doch so am Ende, was ist da in den letzten 20 Jahren noch bahnbrechendes passiert? Dieselmotoren mit um die 2 Lieter Hubraum, aus denen immer noch ein bisschen mehr Leistung rausgekizelt wird, mit immer weniger Lebensdauer versteht sich, bauen doch alle seit dem ersten 1,9l TDI um 1990 fast identisch:eek:.
Kernkompetenz heutige Autobauer ist doch hauptsächlich der Motor, das wir in Zukunft sicher das Akku sein. Wer da die Nase vorn hat, ist am Drücker, das kann Samsung sein, oder Toshiba und warum auch nicht Apple. Die werden sicher schon ihre Fühler nach einem LI Akkuhersteller ausgestreckt haben, würde mich nicht wundern, wenn da bat eine Übernahmemeldung kommt:cool:.
Der Rest wie Karroserie, Elektroschnickschnack ist Beiwerk und kann zugekauft werden.
Die Gelegenheit ist sicher die beste seit min. 60 Jahren in den Markt einzudringen und ihn aufzumischen, Geld genug um es da zu versenken hat Apple allemal, also ran Jungs!
Mal schauen, welcher "deutsche" Hersteller blöd genug sein wird, das zu verpennen, bei mir steht Opel ganz oben auf der Liste:D.

Gruß Mario
 
Hast Du meinen Text verstanden?
Ich schreibe doch, dass es sicher nicht unmöglich ist.
Spurhalteassistenten funktionieren dann zuverlässig, wenn die Kamera bzw. der Sensor zuverlässig funktioniert. Da reicht es schon aus, wenn bestimmte Umweltbedingungen wie Schmutz o.ä. die Funktion beeinträchtigen. Ich weiß das aus Erfahrung. Es gibt Situationen, in denen die Assistenzsysteme nicht perfekt funktionieren.
Wie oft hat mein Abstandswarner schon gepiept, nur weil irgendein größeres Flugobjekt vorbeiflog...
Machmal schlägt auch der Spurassi nicht an, weil evtl. das Sichtfeld der Kamera verschmutzt ist...

Mein Leben möchte ich dieser Technik zumindest heute noch nicht anvertrauen.

Lässt sich technisch alles lösen und wenn man die Karren vernetzt hat das System nicht 1 Sensor für eine Entscheidung sondern hat einem ganzen Verbund zur Entscheidungsfindung.

100% fehlerfrei wird man das System nicht hinbekommen und es wird natürlich weiterhin Unfälle geben. Aber ganz sicher sehr viel weniger. Eine Fahrgastzelle kann man zudem anders (sicherer) konstruieren wenn das Cockpit wegfällt.
 
Eins steht fets, Elektroautos werden den eingefahren und kaum noch entwicklungsfähigen Markt der Benzin und Dieselautos mächtig durcheinander würfeln.
Die Entwiclung von Verbrennungsotoren ist doch so am Ende, was ist da in den letzten 20 Jahren noch bahnbrechendes passiert? Dieselmotoren mit um die 2 Lieter Hubraum, aus denen immer noch ein bisschen mehr Leistung rausgekizelt wird, mit immer weniger Lebensdauer versteht sich, bauen doch alle seit dem ersten 1,9l TDI um 1990 fast identisch:eek:.
Kernkompetenz heutige Autobauer ist doch hauptsächlich der Motor, das wir in Zukunft sicher das Akku sein. Wer da die Nase vorn hat, ist am Drücker, das kann Samsung sein, oder Toshiba und warum auch nicht Apple. Die werden sicher schon ihre Fühler nach einem LI Akkuhersteller ausgestreckt haben, würde mich nicht wundern, wenn da bat eine Übernahmemeldung kommt:cool:.
Der Rest wie Karroserie, Elektroschnickschnack ist Beiwerk und kann zugekauft werden.
Die Gelegenheit ist sicher die beste seit min. 60 Jahren in den Markt einzudringen und ihn aufzumischen, Geld genug um es da zu versenken hat Apple allemal, also ran Jungs!
Mal schauen, welcher "deutsche" Hersteller blöd genug sein wird, das zu verpennen, bei mir steht Opel ganz oben auf der Liste:D.

Gruß Mario

Die ganze Industrie wird die nächste Revolution verpennen. Die halten strikt am 140 Jahre alten Konzept des PKWs fest und eben jenes Konzept wird keine Zukunft haben. Zumindest in den Ballungsräumen.

Warum soll nicht Google, Apple oder ein anderes Unternehmen sagen wir 200 000 autonome Einheiten in der Londoner City verteilen die dann dem Kunden auf Abruf zur Verfügung stehen? Einfach eine App öffnen, Zieladresse eingeben und 5min später steht ein Wagen da. Will man die Stadt wechseln fährt das Auto direkt an das Bahngleis wo man im Trockenen umsteigen kann, zur Weiterfahrt steht dann ein Wagen schon in der anderen Stadt.

Ich sage, kein Autobauer auf der Welt kann so etwas machen (und ich bin mir sicher, die Idee ist viel zu konventionell gedacht) weil es bedeutet, dass sie ihren Stammmarkt quasi selbst abschaffen. Alles was sie schaffen ist die Autos etwas effizienter und sicherer zu bauen, thats it.
 
Das autonome Fahren eines Autos ist weit mehr komplex, als es gern verstanden wird. Und dabei wurde die rechtliche Frage noch nicht abschließend erörtert, das betrifft nicht allein Deutschland.
So müsste jede Straße in Deutschland exakt vermessen, jede Fahrspur auf den Millimeter genau bekannt und jedes Verkehrszeichen mit exakter Position verfügbar sein. Dann kommen noch Baustellen, Unfälle, Verkehrsbehinderungen dazu ... Man kann die Grundlagen schaffen, aber mit der derzeitigen Technik ist ein autonomes Fahren nicht machbar. Schaue ich mir meinen Firmenwagen an und würde ich auf das Navi und die automatische Geschwindigkeitserkennung vertrauen, wäre mein Führerschein längst in Obhut staatlicher Behörden. Ich könnte noch das Automatische Bremssystem anführen, welches via Radar funktioniert und notfalls abbremsen sollte, zu oft musste ich auf Autobahnen bereits selbst abbremsen, da das System den Abstand und/oder die Maßnahme falsch berechnet hat.
Wer spricht denn bitte von der derzeitigen Technik? In Zukunft wird es ganz andere Möglichkeiten geben. Nur weil man sich diese heute nicht vorstellen kann, muss man sie ja nicht gleich für unmöglich halten. Die Unternehmen, die sich mit autonomem Fahren beschäftigen wissen sehr genau um die Komplexität. Und warum sollte man Straßen nicht exakt vermessen können? Firmen wie Apple und Google haben das Kapital und die Möglichkeiten dazu eine ganze Armada von Messfahrzeugen loszuschicken. Und vielleicht gibt es sogar noch Zuschüsse von der EU dafür. Wir wissen es nicht. Und Baustellen und Unfälle sind Hindernisse. wo ist das Problem. Wenn die Technik ausgereift ist wird es auch hier Möglichkeiten diese zuverlässig zu erkennen. Wer sagt, dass man ein Verkehrsschild abfilmen muss. Verkehrszeichen kann man auch zusätzlich elektronisch erzeugen und das sogar variabel an die Verkehrssituation angepasst. Und natürlich betrifft das nicht nur Deutschland. Im Zweifel sind andere Länder ja schon viel,weiter als das durch die CSU Infrastrukturpolitik seit Jahren künstlich in der Bronzezeit gehaltene Deutschland. Warten wir noch ein paar Jahre und wir werden es wissen. Oder wusstest du 1990, schon, dass dein "Mobiltelefon" ein Vielfaches an CPU Power und Speicher von dem eines 386er PC haben wird?
 
Zum Thema "Problem mit Maschinen"

Aus dem Lfz Sektor und meiner dezenten Froschperspektive verlasse ich mich nicht zu 100% auf die Maschine.
Nicht ohne Grund sind Verkehrsluftfahrzeuge immer mit min zwei Piloten bestückt. Die Technik ermöglicht einem vieles und kann einem auch vieles abnehmen, aber es gibt ebenso viele Situationen in denen die Technik einem das Zepter wieder überreicht und die Entscheidung nicht übernimmt. Zum Beispiel wenn eine intuitive Entscheidung getroffen werden, welche auf Erfahrung und Ausbildung beruht. Genau diese Erfahrung kann, derzeit, keine Maschine Erlangen. Es gibt Lernwerte, aber die werden innerhalb bestimmter Vorgaben genutzt ... Beim Lfz gibt es den Vorflug wo vor jedem anlassen der Triebwerke ein Outsidecheck und ein Test aller Systeme, direkt vor dem Start wird die Before Start Checklist abgearbeitet. So ist man sicher das alle Systeme bei den Checks ordnungsgemäß funktionierten.
In ein Auto wird eingestiegen und losgefahren, die meisten Autofahrer bekommen es nicht mal hin den korrekten Reifendruck zu prüfen oder halten die Inspektionsintervalle nicht ein. Wieder die Brücke zum Lfz, dort werden große Inspektionen durchgeführt, bei denen Fristaustauschteile gegen neue getauscht werden, bspw. besonders belastet Geräte der Nav Anlage oder vom Triebwerk.

Wenn dieser Standart der Sicherheit auch beim PKW eingeführt wurde und der Mensch entweder soweit sensibilisiert wurde das er das alles einhält oder dass das Fahrzeug aufgrund nicht eingehaltener Termine schlicht nicht anspringt (elektronische Sperre), bin ich davon überzeugt, dass autonomes Fahren möglich ist.

Ja, ich schnacke viel vom Lfz, dies da hier oftmals der Vergleich gezogen wurde und um aufzuzeigen, was alles für etwas Autonomie und Sicherheit getan werden muss.
 
Ich kann für den Bereich Luftfahrt sprechen und nur vor einem Vergleich des autonomen Starten/Fliegen/Landen mit Bezug auf autonomes Fahren eines PKWs warnen. Ich spreche dabei Systeme wie GPS, ILS, LOM, VOR, ACAS/TCAS, .. Landekurvensender, Gleitwegsender (Starten/Landen) ... an, alles System die standardisiert sind und in jedem Verkehrs-Lfz verbaut sind (westliche Lfz). Zudem gibt es eine abdeckende Infrastruktur von Sende-/Empfangsmasten und als letzte und auch kontrollierende Instanz die Flugsicherung.
Diese Systeme und Institutionen sind die Basis, hinzukommen komplexe interne System wie min zweifach redundante Rechner und natürlich die Eingabe eines Flugplans über sog. Waypoints. Was man nicht vergessen darf, im Cockpit eines Lfz sitzen zwei Piloten!

Das autonome Fahren eines Autos ist weit mehr komplex, als es gern verstanden wird. Und dabei wurde die rechtliche Frage noch nicht abschließend erörtert, das betrifft nicht allein Deutschland.
So müsste jede Straße in Deutschland exakt vermessen, jede Fahrspur auf den Millimeter genau bekannt und jedes Verkehrszeichen mit exakter Position verfügbar sein. Dann kommen noch Baustellen, Unfälle, Verkehrsbehinderungen dazu ... Man kann die Grundlagen schaffen, aber mit der derzeitigen Technik ist ein autonomes Fahren nicht machbar. Schaue ich mir meinen Firmenwagen an und würde ich auf das Navi und die automatische Geschwindigkeitserkennung vertrauen, wäre mein Führerschein längst in Obhut staatlicher Behörden. Ich könnte noch das Automatische Bremssystem anführen, welches via Radar funktioniert und notfalls abbremsen sollte, zu oft musste ich auf Autobahnen bereits selbst abbremsen, da das System den Abstand und/oder die Maßnahme falsch berechnet hat.

Die S-Klasse fährt aber schon autonom. 2020 ist Stichtag.
 
Wer spricht denn bitte von der derzeitigen Technik? In Zukunft wird es ganz andere Möglichkeiten geben. Nur weil man sich diese heute nicht vorstellen kann, muss man sie ja nicht gleich für unmöglich halten. Die Unternehmen, die sich mit autonomem Fahren beschäftigen wissen sehr genau um die Komplexität. Und warum sollte man Straßen nicht exakt vermessen können? Firmen wie Apple und Google haben das Kapital und die Möglichkeiten dazu eine ganze Armada von Messfahrzeugen loszuschicken. Und vielleicht gibt es sogar noch Zuschüsse von der EU dafür. Wir wissen es nicht. Und Baustellen und Unfälle sind Hindernisse. wo ist das Problem. Wenn die Technik ausgereift ist wird es auch hier Möglichkeiten diese zuverlässig zu erkennen. Wer sagt, dass man ein Verkehrsschild abfilmen muss. Verkehrszeichen kann man auch zusätzlich elektronisch erzeugen und das sogar variabel an die Verkehrssituation angepasst. Und natürlich betrifft das nicht nur Deutschland. Im Zweifel sind andere Länder ja schon viel,weiter als das durch die CSU Infrastrukturpolitik seit Jahren künstlich in der Bronzezeit gehaltene Deutschland. Warten wir noch ein paar Jahre und wir werden es wissen. Oder wusstest du 1990, schon, dass dein "Mobiltelefon" ein Vielfaches an CPU Power und Speicher von dem eines 386er PC haben wird?

Lies bitte meinen Text genau, ich schrieb "(...) mit der derzeitigen Technik nicht machbar (...)". Dieser bezog auf Erwartungen, autonomes fahren sei in "Kürze" möglich.

Es wird sicher irgendwann gehen, spätestens wenn wir per Satellit eine exakte Positionsbestimmung erhalten, denn das ist derzeit für private Zwecke nicht möglich.
Ich glaube auch das wir irgendwann in Deutschland mit deutlich über 100Mbits überall mobil online gehen werden ... Aber das ist Zukunftsmusik und nicht innerhalb der nächsten zehn Jahre machbar. So verhält es sich auch mit dem autonomen fahren.
Wir brauchen im Lfz z.T. allein zwei Rechner um den Kurs zu halten ... Da läuft noch Triebwerk, keine Klima und die Steuerflächen bewegen sich auch noch nicht. Das Auto zu Betrieben ist einfach, ihm zu sagen wie es auf Situation X reagieren muss nicht. Hinzukommen die benötigten Sensoren ... Es gibt sie Teilen, aber lange nicht zuverlässig und genau genug.

Im Endeffekt ist das alles eine Frage des Geldes ... gestellt vorallem an die Käufer, denn die Zahlen für die Entwicklung. Wie schleppend es laufen kann, sieht man bei E-Antrieb für PKW.

Die S-Klasse fährt aber schon autonom. 2020 ist Stichtag.

Meine Firmen E-Klasse ist davon sehr weit entfernt (nutzt die gleichen Sensoren der S-Klasse) ... Aber wir haben noch fünf Jahre.
 
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In ein Auto wird eingestiegen und losgefahren, die meisten Autofahrer bekommen es nicht mal hin den korrekten Reifendruck zu prüfen oder halten die Inspektionsintervalle nicht ein.
Apple wird das dem Fahrer abnehmen, denke ich. Wobei - hat das iCar dann noch Reifen, die mit Luft gefüllt sind? Um was neues auf die Räder (?) zu stellen, wird Apple jedes Detail auf den Prüfstand stellen, von der Ölstandsmessung bis zu den Haftpflicht-Policen.